Zugunglück

Bericht macht chinesische Beamte für Zugunglück verantwortlichKonstruktionsmängel sowie ein schlampiges Management sind einem Bericht der chinesischen Regierung zufolge für das schwere Zugunglück mit 40 Toten im Juli dieses Jahres verantwortlich. Unter den 54 Beschuldigten ist auch der frühere Bahnminister Liu Zhijun, wie das Kabinett am Mittwoch mitteilte. Bei dem Zusammenprall zweier Schnellzüge waren damals auch fast 200 Menschen verletzt worden.
Acht Tote bei Zugunglück in MoldawienBei einem Zusammenstoß eines Busses mit einem Zug sind am Dienstag in Moldawien acht Menschen ums Leben gekommen und etwa ein Dutzend verletzt worden. Der Unfall ereignete sich an einem Bahnübergang in der Stadt Anenii Noi, 40 Kilometer von der moldawischen Hauptstadt Chisinau entfernt. Wie ein Polizeisprecher berichtete, hatte der Bus anscheinend eine rote Ampel am Bahnübergang missachtet und wurde auf den Gleisen von der Lokomotive gerammt.
Ein Toter bei Zugunglück in VenezuelaBeim Zusammenstoß von zwei Pendlerzügen nahe der venezolanischen Hauptstadt Caracas ist mindestens ein Mensch getötet worden. Etwa 30 Menschen wurden nach offiziellen Angaben verletzt. Einer der Züge bremste wegen eines mutmaßlichen Defekts plötzlich, ein zweiter fuhr auf ihn auf und brachte ihn zum Entgleisen, wie Verkehrsminister Francisco Garces im staatlichen Fernsehen sagte.
Fehlerhafte Signaltechnik soll Zugunglück in China mitverursacht habenFehlerhafte Signaltechnik und Missmanagement sollen chinesischen Berichten zufolge in der Hauptsache das schwere Zugunglück mit 40 Toten im Juli mitverursacht haben. Zu diesem Ergebnis komme eine nun fertiggestellte Untersuchung, die dem Staatsrat vorgelegt worden sei, schrieb das Wirtschaftsmagazin "Caijing". Damals war ein Hochgeschwindigkeitszug auf einen weiteren geprallt, nachdem dieser wegen eines Stromausfalls nach einem Blitzeinschlag liegen geblieben war.
32 Verletzte bei Zugunglück in SlowenienBei einem Zugunglück in Slowenien sind am Freitag 32 Menschen verletzt worden, neun von ihnen schwer. Im Bahnhof von Jesenice im Nordwesten des Landes stießen ein Passagier- und ein Güterzug zusammen, wie das Verkehrsministerium mitteilte. Zur Ursache der Kollision wurden Ermittlungen aufgenommen.
China ordnet nach Zugunglück mehr Transparenz anAngesichts der Kritik am Krisenmanagement der Regierung nach dem Zugunglück vor knapp zwei Wochen mit mindestens 40 Toten hat das chinesische Kabinett zu mehr Transparenz aufgerufen. In einem offiziellen Rundschreiben, das am Mittwoch in der Parteizeitung "Renmin Ribao" veröffentlicht wurde, wurden alle Ministerien angewiesen, ihre Ausgaben und Details zu etwaigen Bauvorhaben offenzulegen. Zudem sollten alle Informationen zu Krisen und Themen von öffentlichem Interesse "objektiv" und zeitnah bekanntgegeben werden, hieß es.
Chinesische Behörden entschuldigen sich für RechtshilfeverbotNach einem Aufschrei der Empörung im Internet haben sich chinesische Behörden Medienberichten zufolge für ein von ihnen verhängtes Rechtshilfeverbot entschuldigt. Sie hatten Anwälten verboten, Opfer eines Zugunglücks mit mehreren Dutzend Toten zu vertreten. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, erreichte nach dem Unglück am 23.
Zugunglück legt Bahnverkehr in ganz Mittelindien lahmBei einem Zugunglück in Indien sind am Montag mindestens 25 Menschen verletzt worden. Nach Angaben eines Bahnsprechers entgleisten sieben Waggons. Alle Fahrgäste konnten aus den umgestürzten Waggons befreit werden.
13 Tote bei zwei Zugunglücken in BangladeschBei zwei Zugunglücken in Bangladesch sind am Samstag mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen, 45 weitere wurden verletzt. Wie die Polizei mitteilte, waren unabhängig voneinander zwei Züge an jeweils unbeschrankten Bahnübergängen in voll besetzte Busse gerast. In der Nähe der Stadt Comilla, rund 90 Kilometer östlich der Hauptstadt Dhaka, wurden demnach acht Leichen aus dem Wrack eines Fahrzeugs geborgen.
Tillich erwartet von Bahn schnelle Investitionen in ostdeutsche Fahrgast-Sicherheit Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat von der Deutschen Bahn AG schnelle Investitionen in die Sicherheit der Fahrgäste in Ostdeutschland gefordert. "Es empört mich, jetzt feststellen zu müssen, dass es einen Investitionsstau Ost gibt", sagte Tillich in einem am Sonntag veröffentlichten Interview der Zeitschrift "Super Illu" mit Blick auf das schwere Zugunglück in Sachsen-Anhalt am letzten Januar-Wochenende. Es könne nicht sein, dass bei der Sicherheit der Fahrgäste gespart werde, um auf einer Schnellstrecke wie zwischen München und Berlin einer Verkürzung der Fahrzeit um zwölf Minuten den Vorzug zu geben.
Gefahren auf Zug-Strecke bei Hordorf offenbar schon seit 1997 bekanntDie Gefahren der Strecke zwischen Magdeburg und Halberstadt sind offenbar bereits seit Jahren bekannt gewesen. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Samstag vorab berichtete, wussten Deutsche Bahn, Eisenbahnbundesamt und Bundesverkehrsministerium seit 1997 von den Risiken. Am Samstag vergangener Woche waren in Hordorf bei einem schweren Zugunglück zehn Menschen getötet worden.
Sachsen-Anhalt gedenkt der Opfer des Zugunglücks von HordorfSachsen-Anhalt hat am Samstag der Opfer des Zugunglücks von Hordorf gedacht. Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) sprach den Angehörigen im Halberstädter Dom sein Beileid aus. "Wir wünschen Ihnen die Kraft, das Geschehene zu verarbeiten und selbst wieder den Weg ins Leben zurück zu finden."
Zugunglück von Hordorf: Trauerfeier in HalberstadtEine Woche nach dem schweren Zugunglück von Hordorf mit zehn Toten wird heute mit einer Trauerfeier der Opfer gedacht. Darauf hatten sich die Landesregierung, der Landtag, die Evangelische Kirche Mitteldeutschland und das Bistum Magdeburg verständigt. Im Dom zu Halberstadt werden Ministerpräsident Böhmer sowie Landesbischöfin Junkermann und Bischof Feige der Opfer gedenken und den Helfern für ihren Einsatz danken.
Bundesweite Schweigeminute für Opfer des Zugunglücks von HordorfMit einer bundesweiten Schweigeminute ist am Freitagmittag in allen Bus- und Bahnbetrieben der Unternehmensgruppe Veolia der Opfer des Zugunglücks von Hordorf in Sachsen-Anhalt mit zehn Toten gedacht worden. Nach Unternehmensangaben beteiligten sich daran 4.300 Mitarbeiter der Veolia-Verkehr-Gruppe auf 300 Zügen, knapp 1.000 Bussen und 19 Straßenbahnen. In Magdeburg hatte sich um 12.00 Uhr auf einem Bahnsteig vor der Abfahrt eines Zuges der Veolia-Tochter HarzElbeExpress das Personal versammelt und im Stillen der Opfer gedacht.
Zugunglück von Hordorf: Lokführer noch nicht vernommenNach dem verheerenden Zugunglück von Hordorf mit zehn Toten befinden sich noch immer sieben Verletzte in Krankenhäusern. Zu deren Gesundheitszustand konnte die Polizei am Mittwoch in Magdeburg jedoch keine Angaben machen. Anlässlich der am Wochenende im Halberstädter Dom geplanten Trauerfeier für die Opfer wurde die Trauerbeflaggung an öffentlichen Gebäuden bis einschließlich Samstag verlängert.
Eine Tote bei Bahnkollision in TschechienBeim Zusammenstoß einer Regionalbahn mit einem Frachtzug ist in Tschechien ein Mensch getötet worden. Die Behörden erklärten am Dienstag, 20 weitere Menschen seien verletzt worden. Bei dem Todesopfer handelte es sich um eine Frau, wie die Feuerwehr mitteilte.
Zugunglück in Indien kostet 14 Jugendlichen das LebenBei einer Fahrt auf dem Dach eines überfüllten Zuges sind in Indien vierzehn Jugendliche ums Leben gekommen, als sie gegen eine niedrige Hängebrücke prallten. Weitere 13 seien verletzt worden, teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit. Sie würden nun in einem Krankenhaus im Unionsstaat Uttar Pradesh behandelt.
Zugunglück bei Hordorf: Fast alle Leichen identifiziertDie Identifizierung der bei dem schweren Zugunglück bei Oschersleben getöteten zehn Menschen steht kurz vor dem Abschluss. "Wir gehen davon aus, dass bis zum Dienstagabend alle Opfer zweifelsfrei identifiziert worden sind", sagte ein Polizeisprecher in Magdeburg auf dapd-Anfrage. Rechtsmediziner setzten bei ihren Untersuchungen auf den Zahnstatus und die DNA.
Zugunglück bei Hordorf: Schnellbremsung verhinderte noch SchlimmeresBeim Zugunglück in Sachsen-Anhalt hat der Lokführer des Personenzuges möglicherweise eine noch größere Katastrophe verhindert: Ohne die von ihm eingeleitete Schnellbremsung hätte es wahrscheinlich noch mehr Opfer gegeben, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf einen Bericht des Bundesverkehrsministeriums an den Verkehrsausschuss des Bundestags. Daraus geht außerdem hervor, dass der Fahrer des Güterzuges, der mit dem Harz-Elbe-Express (HEX) zusammengestoßen war, offenbar zwei Signale überfahren hatte. Bei dem Unfall in der Nähe von Hordorf waren am Samstagabend zehn Menschen ums Leben gekommen.
Bessere Sicherheitssysteme für eingleisige StreckenNach dem Zugunglück im sachsen-anhaltischen Hordorf kündigt Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube bessere Sicherheitssysteme an. Zu diesem Schritt habe sich die Deutsche Bahn am Montag entschieden und bereits eine Untersuchung aller kritischen Bahnstrecken in Auftrag gegeben, sagte Grube in der ARD-Sendung "Beckmann". Insbesondere im Osten Deutschlands gebe es noch viele eingleisige Strecken.
Eisenbahn-Katastrophe: Güterzug soll Haltesignale überfahren habenBei der Eisenbahn-Katastrophe in Sachsen-Anhalt mit zehn Toten hat der Fahrer des Güterzuges nach Feststellung des Bundesverkehrsministeriums zwei Haltesignale überfahren, bevor er mit einem Personenzug zusammenstieß. Dies gehe aus einem Bericht des Ministeriums an den Verkehrsausschuss des Bundestags hervor, schreibt die "Bild"-Zeitung (Dienstagausgabe). Daraus werde auch ersichtlich, dass das Unglück am Samstagabend bei Hordorf ohne Schnellbremsung des Harz-Elbe-Expresses (HEX) auf der eingleisigen Strecke wahrscheinlich noch mehr Opfer gebracht hätte.
Ermittlungen gegen Lokführer des UnglückszugesNach dem schweren Zugunglück mit zehn Toten in Hordorf hat die Staatsanwaltschaft Magdeburg ein Ermittlungsverfahren gegen den 41-jährigen Lokführer des Güterzuges eingeleitet. Es besteht ein Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung, der fahrlässigen Körperverletzung und der Gefährdung des Bahnverkehrs, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Dieser stütze sich unter anderem auf die Aussage eines Zeugen.
Zugunglück bei Hordorf: Seltsame Gerüchte über Aufenthaltsort des LokführersNach dem schweren Zugunglück in Sachsen-Anhalt konzentrieren sich die Ermittlungen auf den Aufenthaltsort des Güterzug-Lokführers zum Zeitpunkt des Unfalls. Zu Berichten, wonach der Lokführer auf der hinteren der beiden Lokomotive gefunden wurde, sagte der Einsatzleiter der Bundespolizei Ralph Krüger: "Dieses Gerücht haben wir auch gehört, können es aber nicht bestätigen." Es sei aber Bestandteil der Ermittlungen, wo sich der Lokführer aufgehalten habe.
Fahrgastverband fordert Sicherheitssysteme auf allen Bahn-StreckenNach dem schweren Zugunglück in Sachsen-Anhalt fordert der Fahrgastverband Pro Bahn Konsequenzen. "Es muss geklärt werden, ob und wo es gegebenenfalls grundlegende Sicherheitsmängel gibt, insbesondere auf Strecken mit schwerem Güterverkehr und Personenzügen", sagte der Vorsitzende des Verbandes, Karl-Peter Naumann, den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Montagausgabe). Die näheren Umstände des Unglücks vom späten Samstagabend in der Nähe von Oschersleben mit mindestens zehn Toten, müssten umfassend aufgeklärt werden.
Zugunglück in Hordorf: Aufräumarbeiten weitgehend abgeschlossenNach dem schweren Zugunglück im sachsen-anhaltischen Hordorf, bei dem am Samstagabend zehn Menschen ums Leben kamen und 23 Verletzungen erlitten, sind die Aufräumarbeiten in der Nacht zu Montag weitgehend abgeschlossen worden. Der beim Zusammenstoß mit einem Güterzug völlig zerstörte Triebwagen des Personenzuges wurde von Mitarbeitern des Technischen Hilfswerkes in mehrere Teile zerlegt und mit Spezialfahrzeugen zur weiteren Untersuchung nach Halberstadt abtransportiert, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Morgen sagte. Wie lange die Aufräumarbeiten und die Reparatur der beschädigten Gleise andauere, sei noch unklar.
Zugunglück in Hordorf: Weiteres Opfer stirbtDie Zahl der Todesopfer des schweren Zugunglücks in Hordorf hat sich auf elf erhöht. Eine weitere Person erlag am Sonntag ihren schweren Verletzungen in einem Krankenhaus, wie die Bundespolizei am Sonntag mitteilte. Weitere Angaben zur Identität des Opfers konnte der Sprecher zunächst nicht machen.
Zugunglück bei Hordorf: Deutsche Bahn-Chef Grube zeigt sich tief betroffenNach dem schweren Zugunglück in Sachsen-Anhalt hat sich Deutsche Bahnchef Rüdiger Grube am Sonntag tief betroffen gezeigt. "Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Verletzten", erklärte Grube in Berlin. Bei dem Zusammenstoß eines Triebwagens des Harz Elbe Expresses (Veolia) mit einem Zug der Verkehrsbetriebe Peine Salzgitter in Hordorf bei Oschersleben am späten Samstagabend kamen mindestens zehn Menschen ums Leben, 23 wurden zum Teil schwer verletzt.
Zugunglück in Hordorf: Merkel ist bestürztBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat von dem schweren Zugunglück in Hordorf "mit Bestürzung" erfahren. "Meine Gedanken sind bei den trauernden Familien der Opfer. Ihnen gilt mein aufrichtiges Mitgefühl.
Knall war kilometerweit zu hören: Schweres Zugunglück mit vielen Toten in Sachsen-AnhaltDen Rettungskräften bietet sich ein schreckliches Bild. Ein Triebwagen des Harz-Elbe-Expresses (HEX), der am Samstagabend etwa 40 Ausflügler von Magdeburg nach Halberstadt bringen sollte, liegt in Hordorf bei Oschersleben völlig zertrümmert auf einem Acker. Die ersten vorderen Sitzreihen des modernen Triebwagens sind bis zum vierten Fenster zermalmt.
Zugunglück im Wallis: Auch ein Toter zu beklagenBei einem Zugunglück im Schweizer Kanton Wallis ist am Freitag ein Mensch ums Leben gekommen, 42 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die meisten Verletzten sind Touristen aus Japan, wie die Schweizer Nachrichtenagentur SDA unter Berufung auf die Polizei berichtete. Demnach entgleiste im Walliser Obergoms ein Glacier Express der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB).
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