Wirtschaftskrise

UN warnen vor verschärften Konflikten durch WirtschaftskriseDie globale wirtschaftliche Krise verschärft nach den Worten des Leiters der UN-Flüchtlingshilfe, Antonio Guterres, Konflikte auf der ganzen Welt. Steigende Lebensmittelpreise und Arbeitslosigkeit als Folge der Krise beträfen am stärksten diejenigen, die ohnehin schon ganz unten seien, sagte Guterres der Nachrichtenagentur AP auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Die Krisen in Afghanistan, im Irak und in Somalia würden vorerst nicht verschwinden.
Payne gewinnt griechischer Wirtschaftskrise etwas Positives abAlexander Payne, US-Filmemacher mit griechischen Wurzeln, erkennt etwas Gutes in der derzeitigen europäischen Wirtschaftskrise. "Es ist eine ideale Zeit, um Filme zu drehen und Kunst zu schaffen", sagte der Regisseur im dapd-Gespräch. "Die Menschen benötigen in Zeiten der Krise Kunst mehr denn je."
IKEA macht trotz Wirtschaftskrise zehn Prozent GewinnDer schwedische Möbelkonzern IKEA macht ungeachtet der wirtschaftlichen Unsicherheit in einigen Märkten weiter Gewinne. IKEA konnte seinen Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr um 10,3 Prozent steigern. Der Gewinn im Finanzjahr 2010/2011 betrug 2,97 Milliarden Euro, der Umsatz stieg um 6,9 Prozent auf 25,17 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab.
Konservative wollen Spanien aus der Wirtschaftskrise führenMit einem Rekordwahlsieg im Rücken wollen die spanischen Konservativen das Land aus der Wirtschaftskrise führen. "Es wird keine Wunder geben", dämpfte der künftige Ministerpräsident Mariano Rajoy am Montag nach dem Erringen einer absoluten Mehrheit im Parlament die Erwartungen. "Wenn die Dinge aber gewissenhaft angegangen werden, dann werden sich auch bald Ergebnisse zeigen", sagte der Kandidat der Volkspartei (PP) in seiner Siegesrede.
Konservative wollen Spanien aus der Wirtschaftskrise führenMit einem Rekordwahlsieg im Rücken wollen die spanischen Konservativen das Land aus der Wirtschaftskrise führen. "Es wird keine Wunder geben", dämpfte der künftige Ministerpräsident Mariano Rajoy am Montag nach dem Erringen einer absoluten Mehrheit im Parlament die Erwartungen. "Wenn die Dinge aber gewissenhaft angegangen werden, dann werden sich auch bald Ergebnisse zeigen", sagte der Kandidat der Volkspartei (PP) in seiner Siegesrede.
China warnt vor Folgen der WirtschaftskriseDer stellvertretende chinesische Ministerpräsident Wang Qishan hat vor den Folgen der Finanzkrise gewarnt. "Wir sind mit einer sehr ernsten Weltwirtschaftskrise konfrontiert, sagte er bei Handelsgesprächen im südwestchinesischen Chengdu. Er rief die USA dazu auf, die Weltwirtschaft wieder ankurbeln zu helfen.
Europa-Börsen sehr schwachKräftig im roten Bereich zeigen sich Europas Börsen am Montagmittag. Eine Flut schlechter Nachrichten zur Wirtschaftslage von China über Singapur bis Deutschland setzen die Märkte unter Druck. Dazu gesellen sich die bekannten Problem der Eurozone und nun auch wieder in den USA.
(Im Fokus) - Steinbrück und Ackermann rechnen mit jahrelanger WirtschaftskriseEx-Finanzminister Peer Steinbrück und der scheidende Vorstandchef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, zeichnen ein düsteres Bild von der wirtschaftlichen Zukunft Deutschlands in den kommenden Jahren. Die Schuldenkrise werde dazu führen, dass die Banken weniger Kredite ausgäben und damit die Realwirtschaft schädigten, erklärten die beiden unabhängig voneinander am Wochenende auf einem Kongress der "Süddeutschen Zeitung" in Berlin. "Die ökonomischen Folgen werden uns Jahre beschäftigen", sagte der mögliche SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück.
Steinbrück rechnet mit jahrelanger WirtschaftskriseEx-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück zeichnet ein düsteres Bild von der wirtschaftlichen Zukunft Deutschlands in den kommenden Jahren. Die Schuldenkrise werde dazu führen, dass die Banken weniger Kredite ausgäben und damit die Realwirtschaft schädigten, sagte der mögliche SPD-Kanzlerkandidat am Freitagabend auf einem Kongress der "Süddeutschen Zeitung" in Berlin. "Die ökonomischen Folgen werden uns Jahre beschäftigen", sagte Steinbrück.
Weißrussische Sex-Industrie reagiert auf WirtschaftskriseIn Weißrussland steigen wegen der hohen Inflation und der dramatischen Rubel-Abwertung auch im ältesten Gewerbe der Welt Preise und Honorare. "Die Sex-Industrie reagiert auf die Valuta-Krise", schrieb das unabhängige weißrussische Nachrichtenportal "naviny.by" am Freitag. Die Preise für Internet-Videodienste hätten sich in den vergangenen Jahren teilweise mehr als verdoppelt.
Lukaschenko macht Regierung für die Wirtschaftskrise verantwortlichNach Hiobsbotschaften über den Zustand der Staatswirtschaft in Weißrussland ist der autoritär regierende Präsident Alexander Lukaschenko mit drastischer Kritik an der eigenen Regierung an die Öffentlichkeit getreten. Vor allem das Bestreben, "alles dem Markt zu überlassen", sei unannehmbar, sagte Lukaschenko der staatlichen Nachrichtenagentur Belta vom Donnerstag. Die Regierung in Minsk hatte am Tag zuvor die Privatisierung hunderter Staatsunternehmen angekündigt.
Wirtschaftskrise gefährdet StaatsfinanzenDie Wirtschafts- und Finanzkrise hat auch die öffentlichen Haushalte stark beeinträchtigt. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums stieg die sogenannte Tragfähigkeitslücke der Staatsfinanzen von null bis 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2008 auf ein bis vier Prozent in diesem Jahr. Im vergangenen Jahr habe die Lücke sogar zwischen zwei und fünf Prozent des BIP gelegen, heißt es im dritten Bericht zur Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen, den das Bundeskabinett am Mittwoch beriet. Dies entsprach einer Summe zwischen 50 und 123 Milliarden Euro.
Pianist Allevi ist unbeeindruckt von WirtschaftskriseFür den italienischen Pianisten Giovanni Allevi stellt die Wirtschaftskrise seines Landes keine Gefahr für die Musik dar. "Ich glaube sowieso nicht an staatliche Förderungen, besonders was die musikalische Kreativität betrifft", sagte der Musiker der Onlineausgabe der Zeitung "Berliner Morgenpost". Musikalische Kreativität benötigte allein einen Stift und Notenblätter.
G-20-Staaten versprechen koordinierte Antwort auf WirtschaftskriseVertreter der G-20-Staaten haben zu Beginn der Herbsttagung von IWF und Weltbank eine kraftvolle und koordinierte Antwort auf die neuen Herausforderungen durch die europäische Schuldenkrise und das schwache Wirtschaftswachstum in den USA und anderen Ländern angekündigt. "Wir verpflichten uns, alle zum Erhalt der Stabilität des Bankensystems und der Finanzmärkte notwendigen Maßnahmen zu treffen", hieß es am Donnerstagabend in einer gemeinsamen Erklärung. Die neue IWF-Direktorin Christine Lagarde hatte bei dem Treffen in Washington zuvor eine stärkere Zusammenarbeit der Staaten in der gegenwärtigen Krise gefordert.
Weißrussland erwägt Schließung der GrenzenDer weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko erwägt angesichts der Finanzkrise im Land die Schließung der Grenzen und eine schärfere Einfuhrkontrolle. Weißrussland kämpft mit der schlimmsten Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991. Erst kürzlich wurde die Währung massiv abgewertet, zudem wurden die Preise einiger Güter eingefroren.
Sparmaßnahmen in Griechenland "erst am Anfang": Weitere Strukturreformen kommenDer griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat am Freitag eine Fortsetzung weitreichender Strukturreformen zur Überwindung der schweren Wirtschaftskrise seines Landes angekündigt. Die Sparmaßnahmen, die bislang beschlossen wurden und in weiten Teilen der Bevölkerung auf heftigen Widerstand stoßen, seien erst der Anfang, sagte Papandreou in einer Kabinettssitzung. Welche Maßnahmen genau geplant sind, sagte der Ministerpräsident nicht.
Demo gegen Sparmaßnahmen in SpanienIn Madrid sind am Donnerstagabend mehrere tausend Menschen gegen die Sparmaßnahmen der spanischen Regierung auf die Straße gegangen. Das im Kampf gegen die Wirtschaftskrise aufgelegte Sparpaket werde lediglich die Ungleichheit im Land verstärken, sagte einer der Demonstranten, der Student Enrique Valdivieso. Auf Transparenten war zu lesen "Jugend ohne Zukunft, Jugend ohne Jobs, Jugend mit nichts für die Rente".
Rekordumsatz: Puma lässt Krise hinter sichDer fränkische Sportausrüster Puma hat die Wirtschaftskrise überwunden und 2010 dank eines strengen Sparprogramms und der Fußball-Weltmeisterschaft seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Wie der Puma-Vorstandsvorsitzende Jochen Zeitz auf der Bilanzpressekonferenz am Dienstag in Herzogenaurach mitteilte, stieg der konsolidierte Umsatz im Vergleich zum Vorjahr auf Euro-Basis um 10,6 Prozent auf etwas mehr als 2,7 Milliarden Euro. Das ist ein Rekord.
Preise für Sprit und Strom treiben die Teuerung nach obenSteigende Preise für Sprit und Strom haben das Leben in Deutschland im Januar so stark verteuert wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Damit überstieg die Inflation erstmals seit der Wirtschaftskrise wieder den Wert, bis zu dem die Europäische Zentralbank (EZB) von Preisstabilität spricht. Die Behörde korrigierte ihre vorläufigen Berechnung von Ende Januar um 0,1 Prozentpunkte nach oben.
Flughafen München im HöhenflugMit Rekordzahlen hat der Flughafen München die Wirtschaftskrise weit hinter sich gelassen. Mit 35 Millionen Passagieren wuchs die Zahl der Fluggäste im vergangenen Jahr um sechs Prozent, die Luftfracht legte sogar um 27 Prozent zu. Bund, Land und Stadt als Eigentümer des Flughafens München können sich über einen Rekordgewinn von 25 Millionen Euro freuen.
Ausbildungspakt mit positiver BilanzBundesregierung, Wirtschaftsverbände und Bundesagentur für Arbeit (BA) haben am Dienstag eine positive Bilanz des Ausbildungspakts gezogen. Die Situation auf dem Lehrstellenmarkt habe sich im vergangenen Jahr deutlich verbessert, teilten die Paktpartner in Nürnberg mit. Das sei umso bemerkenswerter, da viele Betriebe die Entscheidung über die Vergabe von Lehrstellen noch im Schatten der Finanz- und Wirtschaftskrise getroffen hätten.
Britischer Premier warnt vor hohen SchuldenbergenDie Wirtschaftskrise ist überstanden, doch die hohen Staatsdefizite der Industrieländer bergen bereits die nächste Gefahr für die Weltwirtschaft. Am drastischsten formulierte diese Botschaft auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos der britische Premierminister David Cameron. "Unser oberstes Ziel lautet, das Schreckgespenst massiver Staatsschulden zu vertreiben", sagte er.
Es wird teurer: Paketdienste drehen an der PreisschraubeDas Versenden von Paketen wird ab Frühjahr teurer. Der europaweit tätige Logistikdienstleister General Logistics Systems (GSL) erhöht zum 1. April die Preise im nationalen und internationalen Versand um durchschnittlich 3,8 Prozent.
Druck- und Papiermaschinenhersteller verzeichnen AuftragsplusDie Druck- und Papiertechnik in Deutschland verzeichnet nach der Wirtschaftskrise wieder steigende Auftragseingänge. Im vergangenen Jahr habe es knapp ein Viertel mehr Aufträge gegeben als im Krisenjahr 2009, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Auch die Auslastung lag den Angaben zufolge mit 82,5 Prozent wieder annähernd auf Vorkrisenniveau.
Sozialausgaben explodiert: Deutsche Städte in höchster NotDie schwerste Wirtschaftskrise seit vielen Jahren ist vorbei, und die Steuereinnahmen steigen wieder. Eigentlich sollte es wie Bund und Ländern also auch den deutschen Städten im einsetzenden Aufschwung allmählich besser gehen. In Wahrheit aber schließen die Kommunen 2010 als das finanziell bisher schlechteste Jahr der Nachkriegsgeschichte ab.
Gesundheitswesen trotzt der KriseTrotz Wirtschaftskrise hat die Zahl der Arbeitsplätze im Gesundheitswesen 2009 zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, fanden rund 103.000 Menschen neu eine Anstellung in der Branche, das ist ein Zuwachs von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am 31. Dezember des vergangenen Jahres lag die Zahl der Jobs bei insgesamt 4,7 Millionen.
Wenn Besserverdiener zu Sozialdarwinisten mutierenDas soziale Klima in Deutschland hat sich in Folge der Wirtschaftskrise deutlich verschlechtert. Wie eine am Freitag in Berlin vorgestellte Studie des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld zeigt, haben Feindseligkeiten und Vorurteile gegenüber sozialen Minderheiten im vergangenen Jahr stark zugenommen. Verantwortlich dafür seien aber nicht etwa die Existenzängste von Armen und Geringverdienern, sondern der drastisch gestiegene Sozialdarwinismus der bürgerlichen Mitte.
Wirtschaftskrise gefährdet Versorgung von HIV-PatientenDie Wirtschaftskrise gefährdet in den Entwicklungsländern die Versorgung von HIV-Patienten mit Medikamenten. Das ursprünglich anvisierte Milleniumsziel der Vereinten Nationen, allen Infizierten bis zum Jahr 2010 Zugang zu Arzneimitteln zu verschaffen, sei nicht einzuhalten, schreiben Mediziner der kalifornischen Universität Stanford im "British Medical Journal". Dabei gab die Entwicklung während der vergangenen Jahre durchaus Anlass zu Hoffnung.
Oliver Stone: Amerika wird untergehenDer Regisseur und Oscar-Preisträger Oliver Stone erwartet eine neue Wirtschaftskrise und - daraus folgend - den Untergang der USA. "Die nächste Krise wird kommen. Es wird eine neue Blase geben, mit einer neuen Idee", wird Stone im Nachrichtenmagazin "Focus" zitiert.
Jugendliche glauben wieder an eine ZukunftDie Stimmung unter Deutschlands Jugendlichen hat sich laut einer Studie trotz Wirtschaftskrise verbessert. Die 12- bis 25-Jährigen ließen sich auch durch unsichere Aussichten am Arbeitsmarkt nicht von ihrer optimistischen Grundhaltung abbringen, hieß es am Dienstag bei der Vorstellung der 16. Shell-Jugendstudie in Berlin.
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