Volkswagen

Volkswagen darf polnische Vertriebshändler übernehmenDer deutsche Autobauer Volkswagen hat von der EU-Kommission grünes Licht für die geplante Übernahme der polnischen VW-Vertriebshändler und -Alleinimporteure sowie der polnischen Volkswagen Bank und Volkswagen Leasing Polen bekommen. Die EU-Wettbewerbshüter kamen zu dem Schluss, dass durch die Übernahme keine erhebliche Behinderung des Wettbewerbs zu befürchten sei, wie die Kommission am Montag in Brüssel mitteilte. Das Vorhaben war am 14.
Ehemaliger Vize-Regierungssprecher wird VW-CheflobbyistDer ehemalige Regierungssprecher Thomas Steg wird Cheflobbyist des Volkswagen-Konzerns. Wie VW am Montag in Wolfsburg mitteilte, wird der 51-Jährige ab 1. Februar 2012 als Generalbevollmächtigter weltweit die Außen- und Regierungsbeziehungen von Europas größtem Autohersteller verantworten.
VW hängt Weltmarkt abVolkswagen fährt der Konkurrenz davon: Der Wolfsburger Konzern hat nach Angaben von Vertriebsvorstand Christian Klingler in den ersten elf Monaten dieses Jahres bei den Auslieferungen kräftig zugelegt und sieht das Jahresziel von erstmals acht Millionen Fahrzeugen "in greifbarer Nähe". Von Januar bis November wurden 7,51 Millionen Fahrzeuge verkauft und damit 13,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie Klingler am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Allein im November seien 711.400 Autos verkauft worden, 15,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Für die Zukunft ist der Konzern vorsichtig optimistisch.
Schuldenkrise dämpft Autoabsatz in WesteuropaDie deutschen Autohersteller sind trotz der weltweiten Konjunktursorgen nicht aufzuhalten. Auf sämtlichen Märkten hätten sie im November überproportional zugelegt, sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, am Freitag. Besonders zufrieden zeigte sich Wissmann mit den Verkäufen in den USA: "Jeder achte Pkw, der in den USA neu zugelassen wird, trägt ein deutsches Markenzeichen."
Volkswagen hängt Weltmarkt abEuropas größter Autokonzern Volkswagen hat in den ersten elf Monaten dieses Jahres bei den Auslieferungen kräftig zugelegt und sieht das Jahresziel von erstmals acht Millionen Fahrzeugen "in greifbarer Nähe". Von Januar bis November wurden 7,51 Millionen Fahrzeuge verkauft und damit 13,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie Volkswagen am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Im November seien 711.400 Autos verkauft worden, 15,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Volkswagen verzeichne damit "eine anhaltend bessere Entwicklung als der Weltmarkt".
Volkswagen steigert konzernweite Verkäufe im November erneut deutlichEuropas größter Autobauer Volkswagen hat im November die konzernweiten Verkäufe erneut deutlich gesteigert und sieht sich auf Rekordkurs. Im Vormonat setzten die Wolfsburger nach Angaben vom Freitag insgesamt 711.400 Fahrzeuge ab, ein Plus von 15,3%. Die Volkswagen AG hatte in den vergangenen Tagen bereits die Vertriebszahlen einiger Marken berichtet, die konzernweiten fehlten dagegen bislang noch.
Volkswagen steigert Absatz von NutzfahrzeugenVW hat den Verkauf von leichten Nutzfahrzeugen kräftig gesteigert. Zwischen Januar und November wurden 479.000 Wagen ausgeliefert und damit 22,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die Sparte am Donnerstag in Hannover mitteilte. "Das sind schon jetzt rund 40.000 Nutzfahrzeuge mehr als im gesamten Jahr 2010", sagte Vertriebsvorstand Harald Schomburg.
Volkswagen verkauft weiter deutlich mehr Autos der KernmarkeEuropas größter Autobauer Volkswagen hat auch im November deutlich mehr Autos seiner Kernmarke verkauft. Im Vormonat brachten die Wolfsburger nach Angaben vom Dienstag 452.900 Volkswagen an die Kunden in aller Welt, ein Plus von 14,5%. "Die Marke Volkswagen Pkw hat sich im November auf zum Teil volatilen Weltmärkten gut behauptet und ihre Verkaufszahlen nochmals gesteigert", erklärte Vertriebschef Christian Klingler.
Volkswagen feiert zehn Jahre Gläserne Manufaktur in DresdenEuropas größter Autobauer Volkswagen feiert mit einem Festakt die Eröffnung der Gläsernen Manufaktur in Dresden vor zehn Jahren. Erwartet werden dazu heute rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur. Mit dabei sein wird der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn.
Verbraucherverband wirft VW irreführende Werbung vorDie Deutsche Umwelthilfe (DUH) wirft Volkswagen vor, Verbraucher mit einer frei erfundenen Energieeffizienzklasse zu täuschen. Der Autohersteller verwende bei der Einstufung seiner Fahrzeuge im Internet nicht die gesetzlich vorgeschriebene Skala von A+ für die beste bis G für die schlechteste Energieeffizienz, sondern habe noch eine zusätzliche Kategorie H hinzugefügt, teilte die Verbraucherorganisation am Mittwoch mit. So erscheine zum Beispiel das Modell Phaeton, obwohl es in Kategorie G eingestuft werde, nicht auf dem letzten, sondern auf dem vorletzten Platz bei der Energieeffizienz.
Volkswagen will weiteres Werk in China bauenVolkswagen will offenbar ein weiteres Werk in China bauen. Als erster ausländischer Autobauer erwäge der Konzern die Errichtung einer Fabrik in der Nordwestprovinz Xinjiang, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) am Mittwoch. Chinas flächengrößte Provinz ist laut dem Blatt im Ausland vor allem durch wiederholte Unruhen unter der muslimischen Minderheit der Uiguren bekannt geworden.
Winterkorn stimmt auf schweres Jahr 2012 einDer Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Martin Winterkorn, hat der Belegschaft für ein starkes Jahr 2011 gedankt und gleichzeitig auf schwerere Zeiten im kommenden Jahr eingestimmt. Insbesondere die Wolfsburger Mannschaft habe in 38 zusätzlichen Schichten etwa 50.000 Fahrzeuge mehr produziert als ursprünglich vorgesehen, lobte Winterkorn am Dienstag in Wolfsburg. Insgesamt lieferte VW mit 6,8 Millionen Fahrzeugen von Januar bis Oktober knapp 14 Prozent mehr aus als im Vorjahreszeitraum.
Volkswagen Leasing GmbH kauft Autovermietung EuromobilDie Volkswagen Leasing GmbH übernimmt zum 1. Januar 2012 die händlereigene Autovermietung Euromobil. Ziel ist die Stärkung des eigenen Mietgeschäfts, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.
Volkswagen in den USA weiter auf WachstumskursEuropas größter Autobauer Volkswagen ist in den USA weiter auf Wachstumskurs. Im November verkauften die Niedersachsen in den Vereinigten Staaten nach Angaben vom Donnerstag mit fast 28.500 Autos knapp 41% mehr als im Vorjahr. Im bisherigen Jahresverlauf brachte VW damit knapp 233.000 Autos an die US-Kunden. Ein Plus von gut einem Viertel.
Bundesregierung will im Streit um VW-Gesetz nicht nachgebenDie Bundesregierung will im Streit mit der Brüsseler EU-Kommission um das VW-Gesetz nicht nachgeben. Das deutsche Gesetz, das dem Land Niedersachsen als VW-Aktionär eine Sperrminorität in dem Automobilunternehmen sichert, werde vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) verteidigt, sagte ein Regierungssprecher am Mittwoch im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie, wie die Bundestagspressestelle mitteilte. Auch die von der Kommission angedrohten hohen Strafzahlungen würden die Regierung nicht davon abbringen können, diese Position zu vertreten.
Bundesregierung will im Streit um VW-Gesetz nicht nachgebenDie Bundesregierung will im Streit mit der Brüsseler EU-Kommission um das VW-Gesetz nicht nachgeben. Das deutsche Gesetz, das dem Land Niedersachsen als VW-Aktionär eine Sperrminorität in dem Automobilunternehmen sichert, werde vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) verteidigt, sagte ein Regierungssprecher am Mittwoch im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie, wie die Bundestagspressestelle mitteilte. Auch die von der Kommission angedrohten hohen Strafzahlungen würden die Regierung nicht davon abbringen können, diese Position zu vertreten.
FOCUS: Streit mit Volkswagen fordert Suzuki-Chef herausWenn Suzuki-Präsident Osamu Suzuki und Volkswagen-CEO Martin Winterkorn am Mittwoch auf der Tokioter Automesse erscheinen, werden sie feststellen, dass die Stände ihrer Konzerne nur durch einen Gang voneinander getrennt sind. Der Graben zwischen den beiden entfremdeten Partnern könnte derzeit jedoch kaum tiefer sein - ihr Zwist um die gescheiterte Kooperation und Volkswagens 20%-Beteiligung an Suzuki soll vor einem Schiedsgericht in London verhandelt werden. Winterkorn und der 81-jährige Suzuki demonstrieren derweil Unabhängigkeit.
McAllister kritisiert erneute Klage gegen VW-GesetzDie erneute Klage der EU-Kommission gegen das VW-Gesetz stößt beim niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister auf Unmut. Er habe "wenig Verständnis" für die Entscheidung, erklärte der CDU-Politiker am Montag in Berlin. Die Landesregierung stehe solidarisch an der Seite der Belegschaft, versicherte McAllister und hob die wirtschaftliche Bedeutung hervor, die VW mit seinem in Wolfsburg ansässigen Werk für Niedersachsen habe.
VW: Sind erstaunt über Suzukis Gang vor ein SchiedsgerichtSuzukis Gang vor ein internationales Schiedsgericht stößt bei Volkswagen auf Unverständnis. "Wir sind ziemlich erstaunt über diesen Schritt von Suzuki, der uns auch enttäuscht", sagte VW-Topmanager Hans Demant am Donnerstag der "Autogazette". Sein Konzern sei sich aber sicher, keine Verträge verletzt zu haben.
Deutschland droht wegen VW-Gesetz saftige MillionenstrafeDie EU-Kommission lässt im Streit um das VW-Gesetz nicht locker: Weil sie auch in der überarbeiteten Fassung einen Verstoß gegen EU-Recht sieht, will sie noch einmal vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) ziehen. Das kündigte die Kommission am Donnerstag in Brüssel nun auch offiziell an. Sollten die Richter die Meinung Brüssels stützen, droht Deutschland eine Strafe von mehr als 45 Millionen Euro.
VW-Betriebsrat prophezeit "blutige Nase" für EU-KommissionNach der offiziellen Entscheidung der EU-Kommission für eine erneute Klage gegen das Volkswagen-Gesetz gibt sich der VW-Betriebsrat kämpferisch. "Das VW-Gesetz ist europarechtskonform. Die Kommission wird sich vor dem Gerichtshof eine blutige Nase holen", sagte der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates, Bernd Osterloh, am Donnerstag.
CDU und SPD streiten im Bundestag über VW-GesetzDie neuerliche Brüsseler Klage gegen das VW-Gesetz hat am Donnerstag im Bundestag für einen Schlagabtausch gesorgt. Im Gegensatz zu seinem niedersächsischen Parteifreund und Ministerpräsidenten David McAllister vermied der sächsische CDU-Abgeordnete Andreas Lämmel in der Haushaltsdebatte ein Bekenntnis zu dem Gesetz. Die EU-Kommission lehnt es ab, weil es Niedersachsen eine Sperrminorität von 20 statt 25 Prozent erlaubt.
EU-Kommission zieht erneut gegen VW-Gesetz vor GerichtJetzt ist es offiziell: Die EU-Kommission zieht erneut gegen das Volkswagengesetz vor Gericht. Eine entsprechende Entscheidung gab die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel bekannt. Streitpunkt zwischen Berlin und Brüssel ist die Sperrminorität von 20 Prozent, aufgrund derer Niedersachsen noch immer entscheidenden Einfluss auf den Autokonzern hat.
Volkswagen sieht Schiedsgerichtsverfahren gelassen entgegenDie Volkswagen AG sieht dem von Suzuki nun endgültig in die Wege geleiteten Schiedsgerichtsverfahren nach Aussage eines Sprechers "gelassen" entgegen. "Wir weisen die Vorwürfe (von Suzuki) entschieden zurück", sagte der Sprecher am Donnerstag. Den Schritt, nun ein Schiedsgericht angerufen zu haben, könne man "in keinster Weise nachvollziehen".
Suzuki strebt im Streit mit Volkswagen vor SchiedsgerichtDer japanische Autohersteller Suzuki Motor hat im Streit mit Volkswagen ein internationales Schiedsgericht angerufen. Suzuki will, dass Volkswagen seinen Anteil an dem Autobauer aufgibt, nachdem die Allianz beider Unternehmen im vergangenen Monat beendet wurde. Suzuki erklärte am Donnerstag, man habe den International Court of Arbitration (ICC) in Paris angerufen, eine Institution der Internationalen Handelskammer.
Streit um VW-Gesetz geht in entscheidende RundeDer lange schwelende Streit um das Volkswagen-Gesetz geht in eine neue, wahrscheinlich entscheidende Runde: Wie aus EU-Kommissionskreisen verlautete, verständigte sich die Kommission am Mittwoch darauf, den Fall erneut vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu bringen. Formell muss die Entscheidung am (morgigen) Donnerstag allerdings noch bestätigt werden. Streitpunkt zwischen Berlin und Brüssel ist die Sperrminorität von 20 Prozent, aufgrund derer Niedersachsen derzeit noch immer entscheidenden Einfluss auf den Autokonzern hat.
McAllister sieht Klage gegen VW-Gesetz "gelassen entgegen"Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) kann die erneute Klage gegen das VW-Gesetz nach eigenen Angaben nicht nachvollziehen. "Es gibt keinen Anlass für die jetzige Entscheidung", sagte er am Mittwoch in Hannover. Er sei aber davon überzeugt, dass das Volkswagen-Gesetz EU-rechtskonform ist.
Betriebsratschef sieht Klage gegen VW-Gesetz gelassen entgegenDer VW-Konzernbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh sieht der Klage der EU-Kommission gegen das Volkswagen-Gesetz gelassen entgegen. "Das heutige VW-Gesetz wurde auf der Grundlage des Urteils des Europäischen Gerichtshofes gemacht. Es ist europarechtskonform, auch wenn die Brüssler Bürokratie dies nicht einsehen will", sagte Osterloh am Mittwoch.
Was bisher geschah: EU-Verfahren gegen das VW-GesetzDie EU-Kommission bereitet sich darauf vor, die Bundesrepublik Deutschland ein zweites Mal wegen des VW-Gesetzes vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu verklagen. Hier eine Chronik des Streits um das Gesetz: 19.
IG Metall und VW-Betriebsräte protestieren gegen EU-KommissionVW-Arbeitnehmervertreter haben in Wolfsburg gegen die erneute Klage der EU-Kommission gegen das VW-Gesetz protestiert. "Die Empörung und Wut über die Pläne der EU ist sehr groß", sagte der IG-Metall-Bevollmächtigte Lothar Ewald am Mittwoch. "Wir werten dies als Angriff auf die Mitbestimmung und den Schutz der Beschäftigten vor feindlicher Übernahme und Shareholder-Value", kritisierte er vor den rund 100 Teilnehmern der Protestaktion.
Twitter