TUI

(Update) - Zwischen TUI und Thomas Cook liegen WeltenEine Branche - zwei Welten: Die beiden größten europäischen Reiseveranstalter sahen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 denselben wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegenüber, haben aber äußerst unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Während Marktführer TUI trotz der Belastungen aus den politischen Unruhen in Nordafrika höhere Gewinne erzielt, rutschte Marktzweiter Thomas Cook tief in die roten Zahlen. Zudem steht der Hannoveraner Konzern auch finanziell besser als sein Pendant aus Großbritannien dar.
TUI will vollständigen Ausstieg aus Hapag-LloydDie TUI AG will ihr Engagement in der Containerschifffahrt endgültig beenden. Aus diesem Grund seien dem Hamburger Konsortium Albert Ballin am Dienstag 33,3% der Aktien zum Kauf angeboten worden, sagte Vorstandsvorsitzender Michael Frenzel in Hannover. Erwirbt die gegenwärtige Mehrheitsgesellschafterin dieses Paket, habe TUI zudem spätestens Ende 2014 das Recht, ihr auch die restlichen 5,1% der gegenwärtigen Reedereibeteiligung von 38,4% zu verkaufen.
(Update) - TUI plant im laufenden Jahr Umsatz- und GewinnplusDer Reiseveranstalter TUI plant im laufenden Geschäftsjahr trotz eines schwächelnden Wirtschaftswachstums in Europa höhere Umsätze und operative Gewinne als im Vorjahr. Dabei setzt der Vorstand von Europas größtem Reisekonzern vor allem auf exklusive und differenzierte Angebote für seine Kunden und will sich so von den Mitbewerbern abgrenzen. Diese Strategie hat bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr dazu geführt, dass Umsatz und Gewinn trotz der Belastungen aus den politischen Unruhen in Nordafrika gestiegen sind. Vorstandsvorsitzender Michael Frenzel bezeichnete seine Erwartungen an die kommenden Monate als "vorsichtig optimistisch".
TUI will Dividendenzahlung schnell wieder aufnehmenDer Reiseveranstalter TUI will seine Anteilseigner so schnell wie möglich wieder durch die Zahlung einer Dividende am Erfolg des Unternehmens beteiligen. Der Konzern sehe sich auf gutem Weg, möglichst bald die Dividendenfähigkeit wieder herzustellen, sagte Vorstandsvorsitzender Michael Frenzel am Mittwoch bei der Vorlage des Ergebnisses für das Geschäftsjahr 2010/11. Gegenwärtig habe aber angesichts des aktuellen Finanzmarktumfeldes die weitere Konsolidierung der Finanzen oberste Priorität.
TUI will auch für 2010/11 Dividende ausfallen lassenDie TUI AG hat im Geschäftsjahr 2010/11 zwar Umsatz und einige Gewinnkennziffern gesteigert, will ihre Anteilseigner aber nicht mit einer Ausschüttung an diesem Erfolg beteiligen. Es sei geplant, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen, teilte Europas größter Reiseveranstalter am Mittwoch bei der Vorlage des Ergebnisses mit. Zuletzt hatten die Anteilseigner für das Geschäftsjahr 2007 eine Dividende von 0,25 EUR erhalten.
(Update 2) - TUI dient Hapag-Lloyd-Paket dem Hamburger Konsortium anDer Reiseveranstalter TUI nutzt seine Verkaufsoption und bietet dem Hamburger Konsortium Albert Ballin 33,3% seiner Beteiligung an der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd an. Die Mehrheitseigentümer haben nun bis zum 30. September Zeit, einen Kaufvertrag zu schließen oder das Angebot abzulehnen.
(Update) - TUI dient Hapag-Lloyd-Paket dem Hamburger Konsortium an-- TUI-Aufsichtsrat billigt Vorgehen des Vorstands -- Albert Ballin muss über Kauf oder Ablehnung entscheiden -- Markt erwartet Kompromiss
TUI dient Hapag-Lloyd-Paket Hamburger Konsortium anDie TUI AG nutzt ihre Verkaufsoption und bietet dem Hamburger Konsortium Albert Ballin 33,3% ihrer Beteiligung an der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd an. Das habe der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte Europas größter Reisekonzern am Dienstag mit. Damit macht TUI von ihrem bis spätestens 2.
TUI nimmt neuen Anlauf zum Verkauf von Hapag Lloyd an NOLDer Touristikkonzern TUI befindet sich in erneuten Gesprächen zum Verkauf seiner Containerreederei Hapag-Lloyd. Interesse habe die Reederei Neptune Orient Lines, berichtet die Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe). Bereits 2008 hatte die zum Staatsfonds Temasek aus Singapur gehörende Reederei Gespräche mit TUI geführt.
TUI kann Wandelschuldverschreibung zurückkaufenDas vor einer Woche angekündigte Rückkaufangebot der TUI AG für Wandelschuldverschreibungen ist am Markt auf großes Interesse gestoßen. Für rund 94% seien Angebote eingegangen, teilte der Touristik- und Schifffahrtskonzern am Dienstag mit. Das im MDAX notierte Unternehmen wird nun alle angebotenen Schuldverschreibungen im Nennwert von 151,9 Mio EUR zu 100% des Nennwerts zurückkaufen und Zinsen von 290,07 EUR je Schuldverschreibung zahlen.
TUI kann 94% ihrer Wandelschuldverschreibung zurückDas vor einer Woche angekündigte Rückkaufangebot der TUI AG für Wandelschuldverschreibungen ist am Markt auf großes Interesse gestoßen. Für rund 94% seien Angebote eingegangen, teilte der Touristik- und Schifffahrtskonzern am Dienstag mit. Das im MDAX notierte Unternehmen wird nun alle angebotenen Schuldverschreibungen im Nennwert von 151,9 Mio EUR zu 100% des Nennwerts zurückkaufen und Zinsen von 290,07 EUR je Schuldverschreibung zahlen.
TUI Deutschland erhöht Reisepreise im Sommer 2012Nach ihrer Mitbewerberin Thomas Cook hat nun auch die TUI AG ihre Preise für die kommende Sommersaison auf dem deutschen Markt angehoben. Für Reisen auf der Mittelstrecke müssten Urlauber im Durchschnitt zwei Prozent mehr zahlen, teilte TUI Deutschland am Freitag im thailändischen Khao Lak bei der Präsentation der neuen Programme mit. Für Fernstreckenziele sei ein Anstieg von einem Prozent vorgesehen.
Maersk-Probleme treffen auch Hapag-LloydDer Flaute, die derzeit die weltgrößte Containerschiff-Reederei Maersk Line trifft, wird sich nach Einschätzung von Analysten auch der deutsche Wettbewerber Hapag-Lloyd nicht entziehen können. Die Auswirkungen auf die Bilanz von Großanteilseigner TUI dürften sich allerdings in Grenzen halten. "Gott sei Dank wird Hapag-Lloyd dort nur 'at Equity' bilanziert.
TUI will Wandelschuldanleihen zurückkaufenDie TUI AG will ihre Zinszahlungen verringern und Schulden früher zurückzahlen als geplant. Aus diesem Grund werde der Rückkauf von Wandelschuldverschreibungen angeboten, teilte Europas größter Touristikkonzern am Mittwoch mit. Das Angebot betrifft Schuldverschreibungen mit Fälligkeit im kommenden Jahr. Der ausstehende Gesamtnennwert beträgt 192,75 Mio EUR.
(Update) - TUI Travel bereitet sich auf Drachme vorWährend in Brüssel und Athen vehement daran gearbeitet wird, Griechenland in der Eurozone zu halten, bereitet sich der Reiseveranstalter TUI Travel vorsorglich schon auf die Rückkehr zur griechischen Drachme vor. Europas größter Touristikkonzern will sich vor möglichen Währungsverlusten schützen und forderte griechische Hoteliers zur Unterzeichnung neuer Verträge auf, die offiziell festgelegte Wechselkurse zu Grunde legen. Mit diesem Schritt nimmt das in London gelistete Unternehmen eine Vorreiterrolle ein.
TUI bereitet sich auf mögliche Währungsumstellung in Griechenland vorDer Reiseveranstalter TUI will sich vor einer möglichen Währungsumstellung in Griechenland absichern. Hoteliers vor Ort seien veränderte Verträge zugesandt worden, um sich vor Währungsrisiken zu schützen, sagte TUI-Sprecher Robin Zimmermann am Montag Dow Jones Newswires. Die griechischen Partner müssen danach künftige Zahlungen in einer neuen Währung zum ersten von der Regierung festgelegten Wechselkurs leisten.
TUI: 6.000 Gäste von Streiks in Griechenland betroffenDie sich ausweitenden Streiks in Griechenland gegen die Sparmaßnahmen der Regierung bekommt auch der Reisekonzern TUI zu spüren. TUI kündigte am Dienstag einen Ersatzflugplan für die am Mittwoch und Donnerstag startenden Flüge an. Die betroffenen rund 6.000 TUI-Gäste von und nach Griechenland würden über ihre geänderten Flugzeiten informiert.
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