Studium

Studienzeit soll Familiengründungszeit werdenDie Bundesregierung setzt bei ihrer noch unveröffentlichten Strategie zum demografischen Wandel auf eine frühere Familiengründung der Paare in Deutschland. Vor allem Akademikerinnen sollen sich früher für Kinder entscheiden. "Studienzeit muss auch Familiengründungszeit werden können“, heißt es dem Nachrichtenmagazin FOCUS zufolge in dem Strategiepapier, das am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen werden soll.
Niederlande wollen Deutschland für Studenten zur Kasse bittenDeutschland soll für die Ausbildung seiner Studierenden in den Niederlanden künftig zahlen. Entsprechende Pläne kündigte das niederländische Bildungsministerium in einem Schreiben an das Parlament an. In dem Brief, den das Ministerium kurz vor Weihnachten an die Parlamentarier sandte, erklärte der zuständige Staatssekretär Halbe Zijlstra, sich in der Angelegenheit mit den deutschen Behörden in Verbindung setzen zu wollen.
Niederlande wollen für Ausbildung deutscher Studenten kassierenDie Niederlande erwägen, Deutschland für die Ausbildung deutscher Studenten künftig zur Kasse zu bitten. Dies geht aus einem Schreiben des niederländischen Wissenschaftsministeriums an das Parlament vor, das der Nachrichtenagentur dapd vorliegt. Darin kündigt der zuständige Staatssekretär Halbe Zijlstra an, sich in der Angelegenheit mit den deutschen Behörden in Verbindung zu setzen.
Eine Frau, ein Haus, ein StudiumSie haben einiges nachzuholen, und sie verlieren keine Zeit. Viele der palästinensischen Häftlinge, die seit Oktober im Rahmen eines Gefangenenaustauschs frei kamen, sind im Begriff zu heiraten, bauen sich ein Haus oder schreiben sich an der Hochschule ein. Dabei halten die israelischen Sicherheitsdienste ein wachsames Auge auf sie, damit auch ja keiner rückfällig wird.
Semestergebühren werden in Kindergeldberechnung komplett einbezogenGute Nachrichten für Eltern von Studenten: Die Semestergebühren werden in die Berechnung des Kindergelds vollständig einbezogen, wie der Bundesfinanzhof entschied. Damit haben auch Eltern von Studenten, deren Einkommen knapp über der Jahresobergrenze von 8.004 Euro liegt, ein Recht auf den Zuschuss. Wie der Bundesfinanzhof am Mittwoch mitteilte, können die Kosten für die Semestergebühren als "ausbildungsbedingter Mehrbedarf" komplett vom Einkommen abgezogen werden.
Mehr wissen: BildungskostenFür das Erststudium können nicht nur sämtliche Studiengebühren der Bundesländer, Kosten für Lehrgänge, Tagungen, Vorträge, Repetitorien, Nachhilfe oder Bibliotheken steuerlich angesetzt werden. Angehende Architekten oder Zahnärzte können beispielsweise auch alle Arbeitsmaterialien absetzen, die sie für praktische Arbeiten benötigen. Gesammelt werden sollten auch die Ausgaben für das häusliche Arbeitszimmer wie den Schreibtisch, das Bücherregal, den Arbeitsstuhl, die Aktentasche sowie für Schreibutensilien, Büroklammern und Fotokopien.
So können Studierende ihre Kosten jetzt absetzenDie Urteile des Bundesfinanzhofs (BFH) vom Spätsommer kamen einem Paukenschlag gleich: Millionen Studierende dürfen ihre Kosten für Studium und Erstausbildung direkt nach der Schule als Steuervorteil für später festschreiben lassen. Doch jetzt, da an den Hochschulen der Betrieb wieder losgeht, sei die Unsicherheit nach wie vor groß, wie das eigentlich geht und wer profitiert, sagt Martina Bruse vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL). Viele junge Menschen fragten nach, ob sich der Aufwand lohne, sollte der Gesetzgeber am Ende doch noch einen Riegel vorschieben.
(Update) - Lena Meyer-Landrut beginnt Studium in KölnSängerin Lena Meyer-Landrut beginnt bald ein Studium. "'Sprachen und Kulturen Afrikas' und Philosophie, in Köln. Das interessiert mich", sagte die Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2010 der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe).
(Update) - Kosten für Studium und Ausbildung absetzbarAusgaben für Ausbildung und Studium können von der Steuer abgezogen werden. Die Regelung gilt bis zu fünf Jahre rückwirkend für die erste Berufsausbildung oder das erste Studium nach Schulabschluss. Das gab der Bundesfinanzhof (BFH) am Mittwoch in München bekannt.
Knapp ein Viertel der Studenten bricht das Studium abFast ein Viertel aller Studenten in Deutschland bricht ihr Studium ohne einen Hochschulabschluss ab. 24 Prozent der Studenten, die 2000 ihre akademische Ausbildung begannen, hatten im Prüfungsjahr 2009 ihr Studium noch nicht oder ohne Abschluss beendet, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. 76 Prozent aller Studenten schlossen ihr Erststudium in diesem Zeitraum dagegen erfolgreich ab.
Guttenberg-Foto schon von Website entfernt: Uni Bayreuth überarbeitet nun auch ImagefilmVerteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) soll offenbar nicht mehr für das Jurastudium an der Universität Bayreuth werben. Aufgrund der Aberkennung des Doktorgrades werde der Imagefilm, in dem der Verteidigungsminister das Studium in Bayreuth als lohnenswert anpreist, "derzeit überarbeitet", heißt es auf der Internetseite der Jura-Fakultät. Auch ein Foto Guttenbergs auf der Homepage der Universität wurde am Donnerstag entfernt.
Studis jobben nebenherZwei Drittel der Studenten in Deutschland arbeiten neben dem Studium, für die Hälfte von ihnen ist die Hochschulausbildung nur mit einem Gelegenheitsjob zu finanzieren. Dies ist das Ergebnis einer Sozialerhebung, die das Deutsche Studentenwerk (DSW) am Donnerstag in Frankfurt am Main vorstellte. "Der Nebenjob ist die wichtigste Quelle der Studienfinanzierung in Deutschland neben dem Elternunterhalt und dem BAföG", betonte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde.
Zahl der Erstsemester um mehr als vier Prozent gestiegenDie Zahl der Erstsemester an deutschen Universitäten ist im Studienjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als vier Prozent gestiegen. Nach am Mittwoch veröffentlichten, vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes nahmen rund 442.600 Männer und Frauen ein Studium auf. 2009 waren es etwa 424.300 gewesen.
Bildungsministerin pocht auf zusätzliche StudienplätzeBundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) pocht auf zusätzliche Studienplätze. "Wenn Wehrpflicht und Zivildienst ausgesetzt werden, brauchen wir ein Gesamtkonzept, bei dem es auch um zusätzliche Studienplätze geht", sagte die Ministerin der in Bielefeld erscheinenden Zeitung "Neue Westfälische" (Samstagausgabe). Denn für sie sei klar, dass "wir die jungen Leute nicht in die Warteschleife schicken dürfen".
50.000 Studienanfänger mehrDie geplante Aussetzung der Wehrpflicht und damit auch des Zivildienstes ab dem kommenden Jahr hat massive Folgen für die Hochschulen. "Es könnte sein, dass die Hochschulen 2011 deshalb bis zu 50 000 zusätzliche Studenten aufnehmen müssen", sagte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU), dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Diese Zusatzbelastung kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, weil der Run auf Studienplätze in den Jahren 2011 bis 2014 ohnehin schon seinen Höhepunkt erreichen wird.
Mehr Studenten braucht das LandDeutschland steuert auf einen massiven Fachkräftemangel zu. Das geht aus einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Die Oppositionsparteien forderten von der Regierungskoalition mehr Investitionen in die Bildung.
Mehr als ein Viertel aller Studenten brechen Studium abMehr als ein Viertel aller Studenten in Deutschland schließt das Studium nicht ab. Bis zum Prüfungsjahr 2008 beendeten nur rund 73 Prozent der Studierenden eines Erststudiums mit Studienbeginn 1999 ihre akademische Ausbildung, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Bei Universitäten lag die Abschlussquote bei 68 Prozent, an Fachhochschulen hingegen bei 80 Prozent.
Bachelorstudenten vielfach zufriedenerBachelorstudierende sind einer neuen Studie zufolge vielfach zufriedener als Diplom- und Magisterstudenten. Vor allem die Chancen auf dem Arbeitsmarkt würden von vielen Bachelorstudenten positiver bewertet, erklärte am Freitag in Gütersloh das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), das die Studie erstellt hat. Während beispielsweise nur 29 Prozent der Diplomstudenten in den Gesellschaftswissenschaften den Arbeitsmarktbezug als gut oder sehr gut einschätzten, waren es bei den Bachelorstudenten 43 Prozent.
Wunder gibt es immer wieder: Sachsen verbucht BevölkerungszuwachsIn Sachsen hat es erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt wieder einen Bevölkerungszuwachs gegeben. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Montag mitteilte, handelt es sich aber nur um ein winziges Plus im Oktober 2009. Damals stieg die Zahl der Einwohner gegenüber dem Vormonat um 119 Menschen an.
Die Unterschicht drängt wieder an die UnisAn deutschen Hochschulen sind wieder mehr Studenten aus unteren und mittleren Schichten eingeschrieben. 2009 wurde der seit zwei Jahrzehnten zu beobachtende Trend zu mehr Akademikerkindern an Unis und Fachhochschulen gestoppt, wie aus der neuesten Sozialerhebung des Hochschulinformationssystems hervorgeht. Mehr als 20 Jahre verzeichneten die Hochschulexperten einen Anstieg des Anteils von Akademikerkindern, und zwar von 36 Prozent im Jahr 1985 auf 51 Prozent im Jahr 2006.
Mehr Medizinstudienplätze braucht das LandBundesgesundheitsminister Philipp Rösler hat seinen Vorschläge für die Verbesserung der medizinischen Versorgung auf dem Land verteidigt. Der FDP-Politiker sagte am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin, neben der Abschaffung des Numerus Clausus für das Medizinstudium müsse auch die Zahl der Studienplätze erhöht werden. Auch eine Landarztquote könne helfen.
Däumchen-Drehen nach dem WehrdienstDer Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) hat einen nahtlosen Übergang vom Wehrdienst ins Studium gefordert. Der verkürzte Wehrdienst müsse endlich so gelegt werden, dass angehende Studenten nicht «vor und nach dem Wehrdienst drei Monate Däumchen drehen müssen», sagte der bayerische RCDS-Landesvorsitzende Paul Linsmaier am Mittwoch in München. «Die Bundesregierung darf nicht ständig jüngere Hochschulabsolventen fordern und gleichzeitig mit ihnen 'Mensch ärgere Dich' spielen», kritisierte der CSU-Politiker.
Studieren lohnt sich!WG-Leben, Nebenjobs, Bildungskredit: Trotz der jahrelangen Entbehrungen lohnt sich einer Untersuchung zufolge ein Hochschulstudium in Deutschland zumindest finanziell. Nach Berechnungen des Institutes der deutschen Wirtschaft (IW) verdienen die Absolventen im Durchschnitt später deutlich mehr als ihre schlechter ausgebildeten Altersgenossen. Die Experten berechneten für ihre am Montag veröffentlichte Studie die Bildungsrendite.
Studium an privater Hochschule wird immer beliebterDas Studium an einer privaten Hochschule wird in Deutschland immer beliebter. Im jetzigen Wintersemester sind 96.100 Studenten oder 4,5 Prozent an einer privaten Einrichtung eingeschrieben, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Der Anteil ist zwar im internationalen Vergleich gering.
Leichter Anstieg der StudierquoteEtwas mehr Schulabgänger als zuvor haben sich zuletzt für den Beginn eines Hochschulstudiums entschieden. Die Studierquote stieg 2008 auf 72 Prozent, wie das Hochschul-Informations-System (HIS) am Donnerstag in Hannover mitteilte. Der Anstieg liegt demnach jedoch vor allem in einem statistischen Effekt begründet.
Psychologische Beratungsstellen an Universitäten haben immer mehr ZulaufDass sie heute kurz vor dem Diplom steht, hat Larissa Roland (Name von der Redaktion geändert) vor drei Jahren nicht für möglich gehalten. Monatelang konnte sich die Informatikstudentin einfach nicht mehr aufraffen, zu ihren Vorlesungen zu gehen. Lustlosigkeit, Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit das alles war langsam gekommen, aber am Ende einfach übermächtig.
Auslandsjahr im Studium bringt kaum BerufsvorteileEin Auslandsaufenthalt während des Studiums bringt einer Studie zufolge im späteren Berufsleben nur selten ein besseres Einkommen. Dies berichtete das Nachrichtenmagazin «Focus» am Freitag vorab und berief sich dabei auf eine bereits im Juni veröffentlichte Untersuchung für das Bundesbildungsministerium. Für sie wurden sowohl Studenten, die am EU-Programm «Erasmus» teilgenommen hatten, als auch mehr als 300 Arbeitgeber befragt.
Stipendienlotse hilft bei der FinanzierungssucheWer studieren möchte und Schwierigkeiten mit der Ausbildungsfinanzierung hat, findet im Internet unter stipendienlotse.de Informationen. Die Stiftung Warentest weist in der Dezemberausgabe ihrer Zeitschrift «Finanztest» auf dieses Onlineangebot hin. Die Suchmaschine versammle mehr als 600 Stipendienangebote.
Viele Studenten scheuen Antrag auf StipendiumStudienhilfe für Begabte: Mit der Einführung eines nationalen Stipendienprogramms will die Bundesregierung die Zahl geförderter Studenten von derzeit zwei auf zehn Prozent erhöhen. Begabtenförderung mit Hilfe der Wirtschaft ist in Ländern wie den USA bereits gang und gäbe; in Deutschland sind die Möglichkeiten bislang begrenzt. Allerdings sind die Chancen größer, als manche Studenten denken mögen: Einer Allensbach-Umfrage zufolge hat etwa ein Drittel aller Stipendienanträge Erfolg.
Amanda Knox will ihr Studium fortsetzenDie in Italien wegen Mordes zu 26 Jahren Haft verurteilte Amerikanerin Amanda Knox will ihr Studium fortsetzen. Sie habe in Bezug auf ihr Zukunft sowohl Angst als auch Hoffnung, sagte die 22-Jährige am Sonntag acht Tagen nach der Urteilsverkündung. «Es gibt vieles, was ich nicht verstehe, aber ich muss es akzeptieren, auch wenn es mir nicht fair erscheint», sagte sie in ihrer neun Quadratmeter großen Zelle in einem Gefängnis bei Perugia.
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