Online-Werbung

Nur 30 Beschwerden wegen Online-WerbungImmer mehr Verbraucher drängen ins Internet. Verhältnismäßig wenig beschweren sich aber beim Werberat über Internet-Kampagnen. In der ersten Hälfte des Jahres gerieten nur 30 Web-Werbungen in den Fokus von Protesten, im Vorjahreszeitraum waren es mit neun sogar noch weniger, wie der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) am Donnerstag mitteilte.
Ob das dem Kartellamt gefällt? - Telekom und United Internet kooperieren bei Online-WerbungDie Deutsche Telekom und United Internet (1&1, WEB.DE, GMX) haben eine strategische Kooperation bei Werbung und Direktmarketing im Internet vereinbart. Wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten, übernimmt die Telekom-Tochter InteractiveMedia künftig die Vermarktung der Displaywerbung auf den mobilen Portalen von WEB.DE und GMX. Zugleich schließt sich die Telekom der Brancheninitiative trustedDialog an, die von WEB.DE und GMX ins Leben gerufen wurde und die den Kunden Sicherheit und Echtheit beim Empfang von Unternehmens-E-Mails garantieren soll.
Online-Werbung legt auf 912 Millionen Euro zuDer Online-Werbemarkt in Deutschland hat im ersten Halbjahr 2010 ein Wachstum um 28 Prozent auf 912 Millionen Euro verzeichnen können. Die Umsatzsteigerung wurde mit Werbebannern, Banderolen und Streaming Ads, das sind kleine Werbespots auf den Computerbildschirmen der Internetnutzer, erzielt. Das gab der Branchenverband Bitkom am Donnerstag auf Basis einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts TMC bekannt.
Medienunternehmen hoffen auf Werbung auf dem iPadGute Nachrichten für die US-Medienbranche: Für Werbung in den iPad-Apps von Magazinen und Zeitungen wird bis zu fünf Mal so viel gezahlt wie für die gleiche Werbung auf einer normalen Website. Das heißt jetzt nicht, dass das iPad der Rettungsanker für die vom Rückgang der Werbung arg gebeutelte US-Medienbranche ist, denn Online-Werbung macht immer noch nur einen Bruchteil des gesamten Werbeaufkommens aus. Aber erste Anzeichen deuten zumindest darauf hin, dass die Verlage mehr Geld mit der Werbung auf dem iPad machen können.
Google übertrifft mit Quartalsgewinn die ErwartungenMit einem Gewinnsprung um 37 Prozent hat der Internetkonzern Google die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das US-Unternehmen verdiente in den ersten drei Monaten des Jahres 1,95 Milliarden Dollar, wie Google am Donnerstagabend in Mountain View mitteilte. Die Umsätze stiegen um 23 Prozent auf 6,78 Milliarden Dollar, die dritte Umsatzsteigerung in einem Quartal in Folge und der größte Zuwachs seit dem dritten Quartal 2008.
Adword-Streit: EuGH entscheidet zugunsten von GoogleIn einem Rechtsstreit über die Verwendung von Markennamen in der Online-Werbung hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Dienstag grundsätzlich zugunsten von Google entschieden. Einige große Unternehmen wie der Luxusartikel-Hersteller LVMH haben gegen Google geklagt, weil Google die Markennamen bekannter Firmen als Stichwörter an Anzeigenkunden verkauft hat. Eine Suche nach diesen Markennamen führt dann nicht nur auf die Seiten der Hersteller, sondern auch auf die von Konkurrenten oder möglichen illegalen Nachahmern.
Rekord bei Online-Werbung: Um 18 Prozent zugelegtTrotz Rezession hat die Online-Werbung im vergangenen Jahr um knapp 18 Prozent zugelegt und einen neuen Rekordwert erreicht. Werbebanner, Pop-Ups und Streaming Ads im Internet brachten insgesamt 1,5 Milliarden Euro Umsatz. Das gab der Branchenverband Bitkom am Dienstag in Berlin bekannt.
Zeitungsverleger fordern Schutz vor Inhalte-Klau im InternetDer Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) fordert einen besseren Schutz vor professionellem Inhalte-Klau im Internet. Es sei nicht länger hinnehmbar, dass aufwendig produzierte Qualitätsinhalte der Zeitungen von Dritten kommerziell genutzt würden, ohne dass auch nur ein Cent an die Verlage zurückfließe, sagte BDZV-Präsident Helmut Heinen. Nötig seien effektive Bezahlmodelle für die Internetinhalte der Zeitungen, denn allein mit Online-Werbung sei publizistische Qualität im Internet nicht finanzierbar.
Yahoo greift Strategie der Anfangsjahre aufYahoo hat in den vergangenen sechs Jahren Milliarden von Dollar in seine Suchmaschine investiert - bis das Management jetzt zum Schluss kam, dass es sinnvoller sei, diese Aufgabe an Microsoft zu übertragen. Damit greift Vorstandschefin Carol Bartz eine Strategie auf, die schon Firmengründer Jerry Yang und David Filo in den Anfangsjahren des Internet-Unternehmens gewählt haben. Zwei Jahre nach dem Start von «Jerry and David's Guide to the World Wide Web» im Jahr 1994 gelangten Yang und Filo zu dem Schluss, dass die Zahl der Webseiten zu schnell zunimmt, um mit ihrem Katalog Schritt halten zu können.
Online-Werbung in den USA erstmals seit 2002 rückläufigAuch die Online-Werbung bekommt jetzt die Rezession in den USA zu spüren. Erstmals seit 2002 sind die Ausgaben für Anzeigen im Internet rückläufig, im ersten Quartal sanken sie um fünf Prozent auf 5,48 Milliarden Dollar, wie das Interactive Advertising Bureau mitteilte. Die Branche sei aber zuversichtlich, dass dies nur vorübergehend sei, erklärte Vorstandschef Randall Rothenberg.
Mehr Werbung im Internet trotz KriseIn der Krise setzt die deutsche Wirtschaft verstärkt auf Werbung im Internet. Dies geht aus einer Studie hervor, die der Branchenverband Bitkom am Montag in Berlin veröffentlichte. Demnach wurde zwischen Januar und März 11,2 Prozent mehr Online-Werbung geschaltet als im Vorjahreszeitraum.
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