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NATO will nächtliche Razzien in Afghanistan fortsetzenDie NATO in Afghanistan will trotz wiederholter Proteste von Präsident Hamid Karsai die nächtlichen Razzien gegen mutmaßliche Aufständische fortsetzen. NATO-Sprecher Brigadegeneral Carsten Jacobson teilte am Montag mit, dass afghanische Sondereinsatzkräfte an fast allen nächtlichen Razzien teilnehmen und ihre Einsätze steigern würden. Die Razzien, bei denen mutmaßliche Rebellen getötet oder gefangen genommen werden, hatten in Afghanistan zuletzt zu Unmut über die Einmischung des Auslands geführt.
NATO beendet siebenjährige Ausbildungsmission im IrakMit einer Zeremonie in der Grünen Zone in Bagdad hat die NATO am Samstag offiziell einen Schlussstrich unter ihre siebenjährige Mission zur militärischen Ausbildung im Irak gezogen. Bei der Feier lobten hochrangige irakische Militärs die Rolle des Militärbündnisses bei der Ausbildung irakischer Soldaten und Sicherheitskräfte. Die NATO hatte am Montag das Ende der Mission und den Abzug aller Soldaten bis Ende des Jahres verkündet, nachdem mit dem Irak keine Einigung über eine Verlängerung zustande gekommen war.
NATO will militärische Ausbilder aus dem Irak abziehenDie NATO will ihre Mission zur militärischen Ausbildung im Irak bis Ende des Jahres abbrechen. Die Verhandlungen über eine Verlängerung des Einsatzes seien vor allem an der Frage der rechtlichen Immunität der Ausbilder gescheitert, teilte das Militärbündnis am Montag mit. Sämtliche Soldaten würden damit bis zum 31.
Angriffe auf NATO-Tanklastwagen in PakistanBei einem Angriff in Pakistan sind mindestens zehn Tanklastwagen mit Treibstoff für die internationalen Truppen in Afghanistan zerstört worden. Die Angreifer hätten die Lastwagen in der Nähe der Stadt Quetta mit Raketen beschossen, sagte ein Polizeisprecher. Berichte über Opfer lagen zunächst nicht vor.
Streit über Raketenschild vergiftet Stimmung bei NATO-TreffenDer Streit über das geplanten NATO-Raketenschild vergiftet die Atmosphäre zwischen der NATO und Russland. Wie stark die Verstimmungen sind, wurde am Donnerstag bei einem Treffen der NATO-Außenminister mit ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow klar, wo es in dem Debatte keine Bewegung gab, nachdem Russland am Mittwoch die Stationierung von Raketen in der Enklave Kaliningrad (Königsberg) angekündigt hatte. Anlass der Verstimmungen ist der Streit über den Raketenschild, den die NATO unter Führung der USA über Zentral- und Osteuropa spannen will.
Rasmussen ruft Pakistan zu mehr Zusammenarbeit aufNATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat Pakistan vor dem Hintergrund des tödlichen Zwischenfalls an der pakistanisch-afghanischen Grenze zur engeren Zusammenarbeit mit der NATO aufgerufen. Die richtige Antwort auf den Grenzvorfall sei es, die Kooperation zu verstärken, um zu verhindern, dass sich ein so tragischer Unfall wiederhole, sagte Rasmussen am Donnerstag am Rande eines NATO-Außenministertreffens in Brüssel. Pakistan hatte als Reaktion auf den US-Luftangriff, bei dem Ende November 24 pakistanische Soldaten ums Leben kamen, einen Grenzübergang geschlossen, über den die NATO Nachschublieferungen für ihre Truppen in Afghanistan organisiert.
Rasmussen erteilt Syrien-Einsatz erneut klare AbsageNATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat einem NATO-Einsatz in Syrien einmal mehr eine klare Absage erteilt. "Die NATO hat keine irgendwie gearteten Intentionen, in Syrien zu intervenieren", stellte Rasmussen am Donnerstag bei einem Treffen der NATO-Außenminister mit Russland erneut klar. Der russische Außenminister Sergej Lawrow ermahnte den Westen unterdessen, bei der Syrischen Bevölkerung keine Hoffnungen auf ein militärisches Eingreifen zu nähren, anstelle den Dialog zu fördern.
Streit um Raketenschild überschattet NATO-Treffen mit RusslandDer Streit über den geplanten NATO-Raketenschild treibt weiter einen Keil zwischen Russland und die NATO. Nachdem Russland am Mittwoch die Stationierung von Raketen in der Enklave Kaliningrad (Königsberg) angekündigt hatte, herrschte beim Treffen der NATO-Außenminister mit ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am Donnerstag in Brüssel eine düstere Stimmung, die Teilnehmer "an vergangen geglaubte Tage der Konfrontation" erinnerte. Anlass der Verstimmungen ist der Streit über den Raketenschild, den die NATO unter Führung der USA über Zentral- und Osteuropa spannen will.
Westerwelle mahnt zur BesonnenheitAngesichts der Verstimmungen zwischen NATO und Russland über den geplanten Raketenabwehrschild hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle zur Besonnenheit aufgerufen. Die derzeitige "verhärtete Sprache" dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die NATO und Russland bereits gut zusammenarbeiteten, erklärte Westerwelle am Donnerstag am Rande des NATO-Außenministertreffens in Brüssel. Ein entsprechendes Angebot gelte auch für den Bereich der Raketenabwehr. "Sicherheit wird es auf unserem Kontinent nur mit Russland und nicht gegen Russland geben", betonte der Minister.
Russland kündigt Stationierung von Raketen in Kaliningrad anRussland will nach Angaben aus Militärkreisen Boden-Luft-Raketen des Typs S-400 in Kaliningrad stationieren. Das meldeten am Mittwoch die Nachrichtenagentur ITAR-Tass und Interfax-AVN unter Berufung auf Militärsprecher Oberst Andrei Bobrun. Die Raketen mit einer Reichweite von 120 bis 400 Kilometer würden derzeit in der Region Astrachan getestet, bevor sie nach Kaliningrad verlegt werden sollten, sagte Bobrun.
Rasmussen kritisiert russische Reaktion auf RaketenschildNATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat die Reaktion Russlands auf den geplanten US-Raketenabwehrschirm in Zentral- und Osteuropa kritisiert. Es wäre eine "Verschwendung von kostbarem Geld, wenn Russland begänne, stark in Gegenmaßnahmen gegen einen künstlichen Feind zu investieren, der nicht existiert", sagte Rasmussen am Mittwoch vor Beginn eines zweitägigen Treffens der NATO-Außenminister in Brüssel. Der russische Präsident Dmitri Medwedew hatte im vergangenen Monat damit gedroht, selbst Raketen in Kaliningrad und anderen Regionen zu stationieren, sollten die USA die russischen Sorgen über den Raketenschild weiter ignorieren.
NATO-Außenminister beraten über Afghanistan und KosovoDie Lage in Afghanistan und Kosovo steht im Mittelpunkt eines zweitägigen Treffens der NATO-Außenminister in Brüssel. Bei der am Mittwochabend beginnenden Tagung wurde auch der russische Außenminister Sergej Lawrow zu Gesprächen über die umstrittenen Pläne zur Raketenabwehr erwartet. Die 28 Ressortchefs leisten weiter Vorarbeit zu einem Gipfel in Chicago im Mai kommenden Jahres.
Drei NATO-Soldaten in Ostafghanistan getötetBei einer Bombenexplosion in Ostafghanistan sind drei NATO-Soldaten getötet worden. Das Militärbündnis teilte mit, die drei Soldaten seien am Samstag ums Leben gekommen. Einzelheiten wurden nicht genannt.
Drei NATO-Soldaten in Ostafghanistan getötetBei einer Bombenexplosion in Ostafghanistan sind drei NATO-Soldaten getötet worden. Das Militärbündnis teilte mit, die drei Soldaten seien am Samstag ums Leben gekommen. Einzelheiten wurden nicht genannt.
NATO-Sondergesandter fordert weitere Unterstützung für AfghanistanDer zivile Abgesandte der NATO-Mission in Afghanistan, Simon Gass, hat die internationale Gemeinschaft zur weiteren Finanzierung der afghanischen Sicherheitskräfte aufgefordert. "Afghanistan wird es ohne Hilfe nicht schaffen", warnte Gass in einer Mitteilung der NATO am Freitag im Vorfeld der Afghanistan-Konferenz am Montag in Bonn. Die Staatengemeinschaft müsse für den Unterhalt der afghanischen Polizei und Streitkräfte aufkommen, aber auch in den zivilen Wiederaufbau investieren.
Verwechslung führte offenbar zu NATO-Angriff in PakistanHinter einem NATO-Angriff mit 24 Toten in Pakistan vermuten die USA eine Falle der Taliban. Die Extremisten könnten den Angriff absichtlich provoziert haben, um die angeschlagene Beziehung zwischen Washington und Islamabad weiter zu schwächen, sagten US-Vertreter. Präsident Barack Obama bezeichnete den Tod der 24 pakistanischen Soldaten als Tragödie und kündigte Ermittlungen an.
Fatale Verwechslung führte offenbar zu tödlichem Angriff in PakistanAuslöser für den mutmaßlichen NATO-Angriff mit 24 Toten in Pakistan ist möglicherweise eine fatale Verwechslung gewesen. Wie die Nachrichtenagentur AP am Montag aus Kreisen der US-Streitkräfte erfuhr, hatte eine afghanisch-amerikanische Sondereinheit nach einem Angriff durch Taliban-Kämpfer in der Nacht zum Samstag Unterstützung aus der Luft angefordert. Die Streitkräfte Pakistans hätten auf Anfrage erklärt, es befänden sich keine Einheiten des Landes in der Nähe, hieß es in einem internen Bericht.
Pakistan erhebt weitere Vorwürfe wegen tödlichen NATO-AngriffsPakistan hat nach dem mutmaßlichen NATO-Angriff mit 24 Toten weitere schwere Vorwürfe gegen das Militärbündnis erhoben. Die Luftangriffe am Samstagmorgen hätten fast zwei Stunden gedauert und seien trotz einer Aufforderung örtlicher Kommandeure sie zu stoppen, fortgesetzt worden, sagte ein Sprecher der pakistanischen Streitkräfte am Montag. Die NATO sprach von einem tragischen Zwischenfall und kündigte eine Untersuchung an.
Pakistan erhebt weitere Vorwürfe wegen tödlichen NATO-AngriffsPakistan hat nach dem NATO-Angriff mit 24 Toten weitere schwere Vorwürfe gegen das Militärbündnis erhoben. Die Operation am Samstagmorgen habe mehr als zwei Stunden gedauert und die Soldaten der NATO hätten das Feuer auch dann nicht eingestellt, als örtliche Kommandeure sie dazu aufgefordert hätten, sagte am Montag ein Sprecher der pakistanischen Streitkräfte. Auch die aus afghanischen Regierungskreisen vorgebrachte Darstellung, Truppen des Landes sowie der NATO seien zunächst durch pakistanischen Grenzposten unter Beschuss geraten, wies der Militärsprecher zurück.
USA planen eigene Untersuchung von NATO-Angriff in PakistanDie USA haben eine eigene Untersuchung des NATO-Luftangriffs in Pakistan angekündigt. Ein Verantwortlicher dafür solle bis Montag benannt werden, verlautete am Sonntag aus dem Verteidigungsministerium in Washington. Pakistan hat dem westlichen Militärbündnis vorgeworfen, bei Angriffen im Grenzgebiet zu Afghanistan am Wochenende 24 Soldaten getötet zu haben.
USA planen eigene Untersuchung von NATO-Angriff in PakistanDie USA haben eine eigene Untersuchung des NATO-Luftangriffs in Pakistan angekündigt. Ein Verantwortlicher dafür solle bis Montag benannt werden, verlautete am Sonntag aus dem Verteidigungsministerium in Washington. Pakistan hat dem westlichen Militärbündnis vorgeworfen, bei Angriffen im Grenzgebiet zu Afghanistan am Wochenende 24 Soldaten getötet zu haben.
(Im Fokus) - Afghanische Soldaten forderten tödlichen NATO-Angriff anAfghanische Soldaten sind möglicherweise für die tödlichen Luftangriffe auf pakistanische Soldaten verantwortlich, die zu einer neuen Verschlechterung der Beziehungen zwischen Washington und Islamabad geführt haben. Die afghanischen Truppen seien an der Grenze zu Pakistan unter Beschuss geraten und hätten Unterstützung der NATO angefordert, hieß es aus afghanischen Regierungskreisen. Die Schüsse seien aus Richtung der pakistanischen Grenzposten gekommen, die bei dem mutmaßlichen NATO-Angriff am frühen Samstagmorgen getroffen wurden.
Afghanische Soldaten riefen NATO bei tödlichem Angriff zur HilfeAfghanische Soldaten haben nach Regierungsangaben jene NATO-Luftangriffe angefordert, bei denen 24 pakistanische Soldaten ums Leben gekommen sein sollen. Die afghanischen Truppen seien an der Grenze zu Pakistan unter Beschuss geraten und hätten die NATO um Hilfe gerufen, hieß es aus afghanischen Regierungskreisen. Die Schüsse seien aus Richtung der pakistanischen Grenzposten gekommen, die bei dem angeblichen NATO-Angriff anschließend getroffen wurden.
Gestrandete Lastwagenfahrer in Pakistan fürchten um ihre SicherheitNach der Schließung zweier Grenzübergänge zwischen Pakistan und Afghanistan sind fast 300 Lastwagen mit Nachschub für die NATO-Truppen in den Stammesgebieten gestrandet. Als Reaktion auf den mutmaßlichen NATO-Angriff mit 24 Toten am Freitagabend hatte Islamabad die Abfertigung an den Kontrollposten Torkham in der Region Khyber und Chaman in der Provinz Baluchistan eingestellt. Damit stieg das Risiko von Angriffen von Aufständischen auf die Fahrzeuge.
(Im Fokus) - Islamabad empört nach mutmaßlichem NATO-AngriffIslamabad hat mit Empörung auf den mutmaßlichen NATO-Angriff mit 24 Toten in Pakistan reagiert und die für die Versorgung der internationalen Truppen in Afghanistan wichtigen Grenzübergänge geschlossen. Die pakistanische Außenministerin Hina Rabbani Khar sagte ihrer US-Kollegin Hillary Clinton am Sonntag, der Angriff sei inakzeptabel gewesen, zeige eine völlige Missachtung menschlichen Lebens und habe den Annäherungsprozess zwischen beiden Ländern negiert. NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sprach den Angehörigen der getöteten pakistanischen Soldaten sein Beileid aus.
Zwei NATO-Soldaten in Afghanistan getötetDie NATO hat am Sonntag den Tod von zwei ihrer Soldaten in Afghanistan bekannt gegeben. Einer der beiden sei bei einem Kampfeinsatz im Osten des Landes ums Leben gekommen, der zweite bei einer Bombenexplosion im Süden. Einzelheiten wurden nicht genannt.
Pakistan empört über mutmaßlichen NATO-AngriffDie pakistanische Regierung hat empört auf einen mutmaßlichen NATO-Angriff mit 24 Toten reagiert. Die pakistanische Außenministerin Hina Rabbani Khar sagte ihrer US-Kollegin Hillary Clinton am Sonntag, der Angriff sei inakzeptabel gewesen, zeige eine völlige Missachtung menschlichen Lebens und habe den Annäherungsprozess zwischen beiden Ländern negiert. Das Büro des Regierungschefs veröffentlichte eine Pressemitteilung, in der das Gespräch beschrieben wurde.
Pakistan fordert USA zur Räumung von Luftwaffenstützpunkt aufNach einem mutmaßlichen NATO-Luftangriff auf pakistanische Soldaten mit 24 Toten hat Islamabad die USA zur Räumung eines Luftwaffenstützpunkts im Land aufgefordert. Shamsi Air Base in der Provinz Baluchistan solle in den kommenden 15 Tagen geräumt werden, hieß es am Samstag in einer Mitteilung der pakistanischen Regierung. Der US-Auslandsgeheimdienst CIA soll den Stützpunkt als Basis für sein geheimes Drohnenprogramm gegen Kämpfer der Taliban und des Terrornetzwerks Al-Kaida in den pakistanischen Stammesgebieten nutzen.
Pakistan überprüft Kooperation mit NATO-MächtenNach einem mutmaßlichen NATO-Luftangriff auf pakistanische Soldaten mit 24 Toten stellt Islamabad die Zusammenarbeit mit dem Westen auf den Prüfstand. Es sollen alle diplomatischen, militärischen und wirtschaftlichen Kooperationen mit den USA und anderen NATO-Mächten geprüft werden, teilte die Regierung am Samstag nach einem Krisentreffen ihres Verteidigungsausschusses mit. Als Reaktion auf den tödlichen Vorfall im Nordwesten des Landes schloss Pakistan außerdem eine wichtige NATO-Nachschubroute und forderte die USA zur Räumung des Luftwaffenstützpunktes Shamsi in der Provinz Baluchistan binnen 15 Tagen auf.
Iran droht mit Angriff auf NATO-Schutzschild in TürkeiDer Iran hat für den Fall eines amerikanischen oder türkischen Angriffs mit einem Gegenschlag auf den NATO-Raketenschild in der Türkei gedroht. Die Warnung sei Teil einer neuen Verteidigungsstrategie gegen zunehmende Bedrohungen seitens der USA und Israels, erklärte der Leiter des Raumfahrtprogramms der Revolutionären Garde, General Amir Ali Hadschisadeh, nach einer Meldung der halbamtlichen Nachrichtenagentur Mehr. Der Iran werde mit Drohungen auf Drohungen reagieren, statt in einer defensiven Position zu verharren, wurde der General weiter zitiert.
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