Metro

Kaufhof-Mitarbeiter stehen vor unruhigem WeihnachtsfestDen mehr als 20.000 Kaufhof-Mitarbeitern steht ein unruhiges Weihnachtsfest bevor. Denn der Aufsichtsrat des Mutterkonzerns Metro hat die Entscheidung über den geplanten Verkauf der Warenhauskette bis ins nächste Jahr verschoben. Die Gespräche mit beiden Kaufinteressenten, dem Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen und dem österreichischen Immobilieninvestor Rene Benko, würden weitergeführt, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag nach einer Sitzung des Kontrollgremiums.
Kaufhof-Mitarbeitern droht unruhiges WeihnachtsfestDen mehr als 20.000 Kaufhof-Mitarbeitern droht ein unruhiges Weihnachtsfest. Denn die Entscheidung über den geplanten Verkauf der Warenhauskette durch den Mutterkonzern Metro wird wohl erst im nächsten Jahr fallen. Zwar beschäftigte sich der Aufsichtsrat des Handelsriesen am Freitag ausführlich mit den vorliegenden Kaufangeboten des österreichischen Immobilieninvestors René Benko und des Karstadt-Besitzers Nicolas Berggruen.
Metro findet neuen Finanzchef in den eigenen ReihenDie Metro AG holt sich ihren neuen Finanzvorstand wie erwartet aus den eigenen Reihen. Cash & Carry-Manager Mark Frese übernimmt die Nachfolge von Olaf Koch, der wie bekannt Anfang Januar auf den Chefsessel wechselt. Frese war zuvor Finanzvorstand im Großhandelsgeschäft.
Frese wird neuer Metro-FinanzvorstandDer bisherige Finanzchef von Metro Cash & Carry, Mark Frese, wird neuer Finanzvorstand des Mutterkonzerns Metro. Das teilte der größte deutsche Handelskonzern am Freitag mit. Frese ersetzt Olaf Koch, der zum Jahreswechsel den Vorstandsvorsitz des Unternehmens übernimmt.
Berggruen verbessert Angebot für KaufhofKarstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen hat zusammen mit der Immoblieninvestoren-Gruppe Blackstone einen Tag vor der entscheidenden Metro-Aufsichtsratssitzung ein verbessertes Angebot für die Kaufhof-Häuser vorgelegt. Das berichtete das "Handelsblatt" (Freitagausgabe) nach Informationen aus Finanzkreisen, die ein Sprecher der Berggruen Holding bestätigt habe. Das Angebot beinhaltet demnach nicht nur einen höheren Preis für die Warenhausgruppe, sondern macht deutlich, dass Berggruen an Kaufhof mit eigenem Management und einem eigenen Mitarbeiterstamm festhalten will.
Metro zögert offenbar mit Kaufhof-Verkauf an BenkoDer Kaufhof-Mutterkonzern Metro hat angeblich Probleme mit dem Verkauf der Warenhauskette an den 34-jährigen österreichischen Immobilienunternehmer René Benko und will die Transaktion dem "Spiegel" zufolge gegebenenfalls hinauszögern. Das Nachrichtenmagazin meldete am Sonntag unter Berufung auf Kreise des Unternehmens, Teile der Führungsebene und des Aufsichtsrats hätten erhebliche Bauchschmerzen wegen der Geldwäschevorwürfe gegen Benko. Wenn bis zur Aufsichtsratssitzung am 16.
Metro bestätigt Berichte über 2-Mrd-EUR-Offerte für Kaufhof nichtDer Handelskonzern Metro hat Berichte über eine angebliche 2,05 Mrd-EUR-Offerte des österreichischen Immobilieninvestors Signa für die Warenhauskette Kaufhof nicht bestätigt. Zwar wollte sich der Konzern nicht über die Summe äußern, die "Handelsblatt" und "Bild" am Donnerstag genannt hatten, ein Sprecher erklärte jedoch, der in den Medien genannte Kaufpreis sei nicht der, der Metro vorliege. Neben Benko ist auch der Karstadt-Investor Nicolas Berggruen an Kaufhof interessiert.
Benko will offenbar über zwei Milliarden für Kaufhof zahlenDer österreichische Investor René Benko bietet dem Düsseldorfer Metro-Konzern offenbar rund zwei Milliarden Euro für die Kaufhof-Warenhäuser. Benkos Investmentfirma Signa sei die Kaufhauskette 2,05 Milliarden Euro wert, hieß es am Donnerstag in übereinstimmenden Vorabberichten der "Bild"-Zeitung und des "Handelsblatts". Ein Signa-Sprecher bestätigte auf dapd-Anfrage lediglich, dass es eine fixe Offerte für Kaufhof gebe, zur Höhe äußerte er sich nicht.
Investor Benko bietet offenbar über zwei Milliarden für KaufhofDer österreichische Investor René Benko bietet mehreren Berichten zufolge mehr als zwei Milliarden Euro für die Kaufhauskette Kaufhof. Benkos Investmentfirma Signa biete dem Kaufhof-Eigner Metro 2,05 Milliarden Euro, meldeten "Bild" und "Handelsblatt" übereinstimmend vorab am Donnerstag. Metro wollte die Berichte auf dapd-Anfrage nicht kommentieren, Signa war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.
Bei der Metro bleiben die Kunden wegBei Media Markt und Saturn, Kaufhof und Real mag keine rechte Weihnachtsstimmung aufkommen. Denn Deutschlands größtem Handelskonzern Metro mitsamt seiner Einzel- und Großhandelsmärkte bleiben die Kunden weg. Nach einem unerwartet schwachen Start ins Jahresendgeschäft schockierte der Düsseldorfer Handelsriese am Dienstag die Börse mit einer Gewinnwarnung und büßte daraufhin mehr als zehn Prozent seines Wertes ein.
XETRA-SCHLUSS/SchwachDer deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag Verluste erlitten. Angesichts der Drohung der Rating-Agentur Standard & Poor's (S&P), für 15 der 17 Mitglieder des gemeinsamen Währungsgebiets und den Europäischen Finanzstabilitätsfazilität (EFSF) die Kreditwürdigkeit zu senken, blieben die Abgaben aber noch im Rahmen. Und das, obwohl von den drohenden Bonitätsabstufungen auch alle bislang "AAA"-bewerteten Länder, darunter Deutschland und Frankreich, betroffen sind.
Bei der Metro bleiben die Kunden wegBei Deutschlands größtem Handelskonzern Metro bleiben die Kunden weg. Nach einem unerwartet schwachen Start ins Weihnachtsgeschäft schockierte der Düsseldorfer Handelsriese am Dienstag die Börse mit einer Gewinnwarnung und büßte daraufhin mehr als zehn Prozent seines Wertes ein. Das Weihnachtsgeschäft sei bislang weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben und sogar noch schwächer ausgefallen als im Vorjahr, in dem Schnee und Eis die Kauflust der Konsumenten bremsten, berichtete der scheidende Metro-Vorstandsvorsitzende Eckhard Cordes.
(Update) - Kassen bleiben leer--Weihnachtsgeschäft bislang unter den Erwartungen --Staatsschuldenkrise verunsichert Verbraucher --Keine negativen Auswirkungen auf Kaufhof-Verkauf
Angst der Verbraucher verdirbt Metro WeihnachtsgeschäftDie wachsende Angst der Verbraucher vor den Folgen der Eurokrise verdirbt Deutschlands größtem Handelskonzern Metro das Weihnachtsgeschäft. Wegen der spürbaren Kaufzurückhaltung der Kunden veröffentlichte das Unternehmen am Dienstag eine Gewinnwarnung und reduzierte seine Umsatz- und Ergebnisprognose für 2011 deutlich nach unten. Der Kurs der Metro-Aktie brach daraufhin zeitweise um mehr als zehn Prozent ein.
Schwaches Weihnachtsgeschäft zwingt Metro zu Gewinnwarnung Deutschlands größter Handelskonzern Metro bekommt die Verunsicherung der europäischen Verbraucher durch die Eurokrise massiv zu spüren. Die Kaufzurückhaltung der Kunden im wichtigen Weihnachtsgeschäft zwang den Konzern am Dienstag zu einer Gewinnwarnung. Das Unternehmen senkte seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das Jahr 2011 deutlich und kündigte an, es rechne wegen des schwach angelaufenen Weihnachtsgeschäfts inzwischen für das Gesamtjahr nur noch mit einem Umsatz und einem operativen Ergebnis (Ebit vor Sonderfaktoren) leicht unterhalb des Vorjahresniveaus.
Metro reduziert Umsatz- und Ergebnisprognose für 2011Ein schwach angelaufenes Weihnachtsgeschäft in vielen europäischen Ländern, negative Währungseffekte und die Schuldenkrise machen dem Handelskonzern Metro zu schaffen. Das DAX-Unternehmen senkte am Dienstag seine Umsatz- und Ergebnisprognose. Sollte sich der bisher schwache Verlauf im wichtigen Weihnachtsgeschäft fortsetzen, geht Metro von einem Umsatz leicht unterhalb des Vorjahresniveaus von 67,3 Mrd EUR aus.
Newsflash: Metro senkt Umsatz- und ErgebnisprognoseDeutschlands größter Handelskonzern Metro senkt seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das Jahr 2011. Das Unternehmen teilte am Dienstag mit, wegen des schwach angelaufenen Weihnachtsgeschäfts rechne es für das Gesamtjahr inzwischen mit einem Umsatz und einem operativen Ergebnis (Ebit vor Sonderfaktoren) leicht unterhalb des Vorjahresniveaus. Bislang hatte der Konzern mit einem Umsatz über dem Vorjahresniveau und einem Ergebniswachstum vor Sonderfaktoren von rund zehn Prozent gerechnet.
Führungswechsel kann Metro-Aktie nicht beflügelnDer Führungswechsel bei Deutschlands größtem Handelskonzern Metro hat die Aktien des Düsseldorfer Unternehmens nicht beflügeln können. Die Aktie startete am Montag, dem ersten Handelstag nach der Berufung von Finanzvorstand Olaf Koch zum neuen Vorstandsvorsitzenden, zwar mit minimalen Kursgewinnen, büßte dann aber rasch rund 1,5 Prozent an Wert ein. Der DAX verlor allerdings mit einem Minus von 2,3 Prozent noch deutlich stärker.
Olaf Koch wird neuer Metro-ChefDie Führungskrise bei Deutschlands größtem Handelskonzern Metro ist zu Ende. Der Aufsichtsrat des Handelsriesen berief am Freitag auf einer außerordentlichen Sitzung Finanzvorstand Olaf Koch zum Nachfolger des nach einem erbitterten Machtkampf ausscheidenden Metro-Chefs Eckhard Cordes. Koch soll die Führung des Konzerns bereits zum 1.
Newsflash: Olaf Koch wird neuer Metro-ChefDer bisherige Metro-Finanzvorstand Olaf Koch wird neuer Chef des größten deutschen Handelskonzerns. Der Aufsichtsrat des Unternehmens berief den 41-jährigen Manager am Freitag zum Nachfolger des scheidenden Vorstandsvorsitzenden Eckhard Schulz. Koch soll das Amt am 1.
Ende der Führungskrise bei der Metro in SichtBei Deutschlands größtem Handelskonzern Metro ist ein Ende der Führungskrise in Sicht. Vor der für Freitagnachmittag angesetzten Aufsichtsratssitzung zeichne sich eine Mehrheit für die Berufung des amtierenden Finanzvorstandes Olaf Koch zum neuen Konzernchef ab, erfuhr die Nachrichtenagentur dapd aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen. Die Amtsübergabe könnte nach dapd-Informationen noch vor Weihnachten erfolgen.
Ende der Führungskrise bei Metro in SichtBei Deutschlands größtem Handelskonzern Metro ist offenbar ein Ende der Führungskrise in Sicht. Vor der für Freitagnachmittag angesetzten Aufsichtsratssitzung des Unternehmens zeichne sich eine Mehrheit für die Berufung des amtierenden Finanzvorstands Olaf Koch zum neuen Konzernchef ab, erfuhr die Nachrichtenagentur dapd aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen. Dies bestätigte einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe).
Zeitung: Metro favorisiert Signa-Angebot für KaufhofBeim angepeilten Verkauf der 134 Kaufhof-Warenhäuser setzt der scheidende Chef des Mutterkonzerns Metro, Eckhard Cordes, bislang offenbar vor allem auf die österreichische Immobilienfirma Signa. Wie das "Handelsblatt" am Montag unter Berufung auf Informationen aus Verhandlungskreisen in seiner Online-Ausgabe berichtete, hat Cordes am vergangenen Mittwoch Details des Verkaufs mit Signa-Chef René Benko besprochen. Das Angebot des US-Investors Nicolas Berggruen, der im vergangenen Jahr die Karstadt-Warenhäuser erworben hatte, sei bislang auf wenig Resonanz gestoßen, schrieb das "Handelsblatt".
Metro eröffnet Online-Shop für WeinNach der Online-Offensive der Elektronikhandelstochter Media-Saturn steigt auch die Metro-Großhandelssparte Cash & Carry in den Online-Handel ein. Ab der kommenden Woche wolle der Chef der deutschen Cash & Carry-Sparte, John Rix, Wein über das Internet verkaufen, sagte eine Unternehmenssprecherin der "Wirtschaftswoche". Unter der Adresse metro-wein.de sollen Kunden zum Start aus rund 200 Wein-, Sekt- und Champagnersorten wählen können.
(Update 2) - Metro stellt Prognose unter VorbehaltDas Weihnachtsgeschäft soll es richten: Vom kollektiven Geschenkekauf macht es der Handelskonzern Metro abhängig, ob er seine operativen Gewinnziele im laufenden Jahr wie geplant erreichen wird. Die europäische Staatsschuldenkrise und die damit verbundenen steigenden Risiken für die Konjunktur lassen den Vorstandsvorsitzenden Eckhard Cordes vorsichtiger werden. Bleibt der Konsumrausch zum Fest aus, könnte der Anstieg des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen und Steuern geringer als die ursprünglich prognostizierten 10% ausfallen, soll jedoch bei mindestens 5% liegen.
Handelsriese Metro prüft Kaufhof-Offerten mit GelassenheitDeutschlands größter Handelskonzern Metro erwartet 2011 ein neues Rekordjahr. Wenn das Weihnachtsgeschäft gut verlaufe, sei das geplante Ergebnisplus um zehn Prozent gegenüber 2010 machbar, bekräftigte der scheidende Vorstandschef Eckhard Cordes am Donnerstag in Düsseldorf die Konzernziele. Wer bei der zum Verkauf stehenden Warenhaustochter Kaufhof nach den jüngsten Offerten das Rennen macht, ließ der Konzern dagegen weiter offen. "Wir stehen beim Kaufhof-Verkauf nicht unter Zeitdruck", sagte Cordes bei Vorlage der Neunmonats-Zahlen.
Metro will Kaufhof nur als Ganzes verkaufenDer Handelskonzern Metro AG wird seine Warenhauskette Kaufhof nur in einem Stück verkaufen. "Wenn wir verkaufen, dann nur an jemanden, der den Kaufhof auch verantwortungsvoll führen kann", sagte der Vorstandsvorsitzende Eckhard Cordes am Donnerstag auf der Pressekonferenz zum dritten Quartal. Er schloss damit eine Trennung von operativen Geschäft und Immobilien aus.
Metro will Revision gegen Urteil zu Media Saturn einlegenDer Rechtsstreit zwischen dem Metro-Vorstand und den früheren Inhabern der Elektronikmarkt-Kette Media Saturn um die Entscheidungshoheit bei der heutigen Konzerntochter geht in eine neue Runde. Der Handelskonzern will vor dem Oberlandesgericht (OLG) München Revision gegen eine Entscheidung des Landgerichts Ingolstadt einlegen, wie Vorstandschef Eckhard Cordes am Donnerstag in Düsseldorf ankündigte. Nach dem Urteil des Landgerichts vom Oktober müssen wichtige Entscheidungen wie die Feststellung des Jahresabschlusses oder die Berufung von Geschäftsführern mit einer Mehrheit von 80 Prozent getroffen werden.
Metro geht im Streit um Vetorechte bei Media Saturn vor OLG MünchenDer Handelskonzern Metro will im Streit mit den Minderheitsgesellschaftern um Vetorechte bei seiner Elektronikkette Media Saturn das Oberlandesgericht München einschalten. Der Vorstandsvorsitzende Eckhard Cordes kündigte am Donnerstag auf der Pressekonferenz zu den Zahlen des dritten Quartals an, gegen die Entscheidung des Landgerichts Ingolstadt in Revision zu gehen. Bei Media Saturn müssen Entscheidungen mit einer Mehrheit von 80% gefällt werden, was den Minderheitsgesellschaftern Erich Kellerhals und Leopold Stiefel faktisch ein Vetorecht garantiert.
Metro-Chef lässt Ausstiegstermin offenDer scheidende Metro-Vorstandvorsitzende Eckhard Cordes lässt weiter offen, ob er den Chefposten bei Deutschlands größtem Handelskonzern bereits vor Ende seines noch ein Jahr laufenden Vertrages räumt. "Ein Führungsvakuum gibt es nicht. Der Vorstand ist handlungsfähig", sagte Cordes dazu am Donnerstag in Düsseldorf.
Twitter