Massaker

Gedenken an das Massaker von Hama vor 30 JahrenSyrische Demonstranten haben in der Stadt Hama der blutigen Niederschlagung eines Volksaufstandes vor 30 Jahren gedacht. Die Aktivisten vergossen am Donnerstag in zwei Straßen rote Farbe, die Blut symbolisieren sollte. Auch die berühmten antiken Wasserräder wurden rot gefärbt.
Berichte über "grauenhaftes Massaker" in syrischer ProtesthochburgAktivisten haben am Freitag von einem Massaker in der syrischen Protesthochburg Homs mit mehr als 30 Toten berichtet. Unter den Opfern seien auch Kleinkinder, hieß es. Truppen von Präsident Baschar Assad hätten die Stadt am Donnerstag mit Mörsern beschossen, erklärten Bewohnern und Aktivisten.
Aktivisten berichten von "grauenhaftem Massaker" in syrischer StadtAktivisten haben am Freitag von einem "grauenhaften Massaker" in der syrischen Protesthochburg Homs mit mehr als 30 Toten berichtet, darunter auch Kleinkinder. Demnach habe sich der Mörserbeschuss durch Truppen von Präsident Baschar Assad bereits am Donnerstag ereignet, sagten eine Reihe von Bewohnern und Aktivisten. Sie sammelten weiter Informationen, allerdings werde die Stadt von Schüssen und Explosionen erschüttert, berichteten Bewohner der Nachrichtenagentur AP.
Bosnischer Serbe wegen Beteiligung an Massaker verurteiltDer bosnische Gerichtshof für Kriegsverbrechen hat am Mittwoch eine gegen einen ehemaligen bosnisch-serbischen Polizisten verhängte langjährige Haftstrafe bestätigt. Das Gericht in Sarajevo zeigte sich überzeugt davon, dass Radomir Vukovic an der Tötung von über 1.000 Männern während des Massakers von Srebrenica im Juli 1995 beteiligt war. Ein Gericht verurteilte Vukovic bereits 2010 zu einer Haftstrafe von 31 Jahren.
Keine Gefängnisstrafen nach Massaker von HadithaDas Massaker von Haditha, das das Image der USA im Irak-Krieg nachhaltig beschädigt hat, bleibt ungesühnt. Mehr als sechs Jahre nach den tödlichen Schüssen, denen im November 2005 24 unbewaffnete Iraker zum Opfer fielen, entschied ein Militärgericht in Kalifornien am Dienstag gegen eine Haftstrafe für den letzten von insgesamt acht Angeklagten. Grundlage für das Urteil war eine Absprache mit der Anklage, in der der Beschuldigte Frank Wuterich sich der Pflichtverletzung für schuldig bekannte.
US-Soldat gesteht Pflichtverletzung bei Massaker von Haditha einSieben Jahre nach dem Massaker an 24 unbewaffneten Irakern in der Stadt Haditha hat ein amerikanischer Unteroffizier eine Pflichtverletzung eingeräumt. Das Schuldeingeständnis vom Montag ist Voraussetzung für eine Ansprache mit der Anklage, wonach Frank Wuterich maximal drei Monate in Haft muss und im Dienstgrad zurückgestuft wird. Die Anklage lautet auf Totschlag in neun Fällen.
Niederländische Regierung entschuldigt sich für Massaker von 1947Mehr als sechzig Jahre haben die Bewohner eines indonesischen Dorfes auf eine Entschuldigung der Niederlande für ein Massaker während der Kolonialzeit gewartet. Am Jahrestag des Blutbads entschuldigte sich nun der niederländische Botschafter bei den Hinterbliebenen. Zehn von ihnen hatten gegen den niederländischen Staat geklagt - und Recht bekommen.
Niederlande entschuldigen sich für Massaker in Indonesien 1947Nach mehr als sechs Jahrzehnten haben sich die Niederlande für ein Massaker in einem indonesischen Dorf während der Kolonialzeit entschuldigt. "Im Namen der niederländischen Regierung entschuldige ich mich für die Tragödie, die sich zugetragen hat", sagte der niederländische Botschafter Tjeerd de Zwaan vor Hunderten Dorfbewohnern in Rawagede. Dort waren am 9.
Anschlag zum Jahrestag von Massaker in den Philippinen vereiteltAm zweiten Jahrestag eines Massakers mit 57 Toten im Süden der Philippinen hat die Polizei einen neuen Anschlag verhindert. Fünf am Straßenrand platzierte Bomben seien entschärft worden, teilten die philippinischen Behörden am Mittwoch mit. Provinzgouverneur Esmael Mangudadatu sagte seinen anlässlich des Jahrestages am Mittwoch geplanten Besuch am Ort des Massakers ab.
Neue Irritationen um Massaker von KatynPolnische Medien haben am Freitag irritiert auf den Auftritt des russischen Justiz-Staatssekretärs Georgi Matjuschkin vor dem Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg reagiert. Das Gericht hatte am Vortag über zwei Klagen polnischer Staatsbürger gegen Russland verhandelt. Gegenstand sind die angeblich schleppenden russischen Untersuchungen zu dem stalinistischen Massenmord an polnischen Kriegsgefangenen 1940 in Katyn und anderen Orten mit mehr als 20.000 Toten.
(Update) - Norwegische Insel erstmals nach Massaker für Journalisten geöffnetDie norwegische Insel Utöya ist zum ersten Mal seit dem Attentat des Rechtsextremisten Anders Behring Breivik für Journalisten geöffnet worden. Mehr als 150 Reporter und Fotografen konnten sich am Montag ein eigenes Bild von dem Schauplatz der Gewalttat mit 69 Toten machen. Die Behörden erklärten, die Insel solle nach und nach auch für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Bolivianische Justiz verurteilt Ex-Militärchefs wegen MassakerDer oberste Gerichtshof in Bolivien hat fünf ehemalige hochrangige Militärs wegen der blutigen Niederschlagung von Protesten im Jahr 2003 zu Haftstrafen von zehn bis fünfzehn Jahren verurteilt. Bei dem gewaltsamen Vorgehen gegen Demonstranten waren mindestens 64 Menschen gestorben. Zwei ehemalige Mitglieder des bolivianischen Kabinetts wurden wegen Mittäterschaft zu jeweils drei Jahren Haft verurteilt.
Über 6.000 Jahre Haft für Massaker an IndiosHaftstrafen von über 6.000 Jahren hat ein guatemaltekisches Gericht für ein Massaker an indianischen Ureinwohnern im Jahr 1982 verhängt. Drei ehemalige Soldaten einer Spezialeinheit wurden wegen der Ermordung von mehr als 200 Männern, Frauen und Kindern zu je 6.060 Jahren Gefängnis verurteilt, ein früherer Unteroffizier zu 6.066 Jahren. Die tatsächliche Haftzeit ist in Guatemala allerdings gesetzlich auf 50 Jahre begrenzt.
(Update) - Ouattara will nichts von Massaker durch Gefolgsleute gewusst habenDer Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, hat nach eigenen Angaben nichts über brutale Morde gewusst, die seine Soldaten am Tag nach seinem Amtsantritt begangen haben sollen. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP verteidigte Ouattara am Freitag einen ranghohen Beamten - der für separate Gräueltaten verantwortlich gemacht wird - als einen der besten Soldaten des Landes. Die Morde, die von der AP dokumentiert wurden, ereigneten sich einen Tag nach der Amtseinführung Ouattaras am 21.
Newsflash: 84 Tote bei Massaker auf norwegischer FerieninselBei dem Blutbad auf ein Jugendcamp auf einer norwegischen Ferieninsel sind 84 Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei sagte am Samstag, die Beamten suchten das Wasser um die Insel nach weiteren Leichen ab.
Massaker mit über 200 Toten im SüdsudanSoldaten das Südsudans haben nach Informationen der Vereinten Nationen nach einem Gefecht ein Massaker verübt und mehr als 200 Menschen getötet. Die Soldaten hätten willkürlich auf Männer, Frauen und auch Kinder geschossen, wurde ein Augenzeuge in vertraulichen UN-Berichten zitiert, die der Nachrichtenagentur AP vorlagen. Der Vorfall soll sich am 23.
Klanchef will mit Massaker auf Philippinen nichts zu tun habenIm Prozess um die Ermordung von mindestens 57 Politikern und Journalisten in den Philippinen hat sich der mutmaßliche Drahtzieher am Mittwoch nicht schuldig bekannt. Dem einflussreichen Klanchef wird vorgeworfen, das Massaker in der südlichen Provinz Maguindanao angeordnet zu haben. Als Hauptverdächtiger in dem Verfahren in einem Hochsicherheitsgefängnis in der Hauptstadt Manila gilt sein Sohn.
UN-Sicherheitsrat beschließt Verlängerung von Friedensmission in ElfenbeinküsteDer Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Outtara, hat eine lückenlose Untersuchung in seiner Heimat begangenen Kriegsverbrechen angekündigt. Dies gelte auch für Massaker, für die Rebellenkämpfer verantwortlich seien, die ihm zur Macht verholfen haben, erklärte Outtara bei seinem ersten Staatsbesuch im Senegal. "Wir wollen der Straffreiheit in der Elfenbeinküste ein Ende setzen.
Drogen-Krieg: Drahtzieher von Massenmorden in Mexiko verhaftetDie mexikanische Marine hat nach eigenen Angaben den Führer eines Drogenkartells festgenommen, der auch für Massenmorde an der amerikanisch-mexikanischen Grenze verantwortlich sein soll. In einer am Samstag in Mexiko-Stadt veröffentlichten Erklärung hieß es, Martin Omar Estrada Luna, auch bekannt als "El Kilo", sei vermutlich an einem Massaker an 72 Wanderarbeitern aus Mittel- und Südamerika im vergangenen August im Staat Tamaulipas beteiligt gewesen. Insgesamt wurden zuletzt in dem mexikanischen Staat Massengräber mit 145 gewaltsam getöteten Menschen entdeckt.
Aufklärung über Massaker in irakischem Flüchtlingslager gefordertDie UN-Hochkommissarin für Menschenrechte hat eine unabhängige Untersuchung des mutmaßlichen Massakers im irakischen Flüchtlingslager Aschraf gefordert. Am Freitag vergangener Woche hatten Regierungssoldaten das Lager in der ostirakischen Provinz Dijala gestürmt. Nach Angaben der UN kamen dabei 34 Menschen ums Leben.
Schul-Massaker in Brasilien: 11 Kinder beigesetztIn Brasilien sind am Freitag elf der zwölf Kinder beigesetzt worden, die tags zuvor bei einem Massaker eines 23-Jährigen in einer Schule erschossen worden waren. Begräbnisse finden in Brasilien traditionell am Tag nach dem Tod statt. Das zwölfte Opfer, ein 13-jähriges Mädchen, sollte am Samstag eingeäschert werden.
12 Kinder erschossen: Brasilien nach Amoklauf unter SchockBrasilien steht dem nach Massaker an einer Schule in Rio de Janeiro, bei dem mindestens zwölf Kinder aus nächster Nähe erschossen wurden, unter Schock. Sichtlich ergriffen und unter Tränen rief Präsidentin Dilma Rousseff auf einer Veranstaltung in der Hauptstadt Brasilia zu einer Schweigeminute für die Kinder auf, "die so früh aus dem Leben genommen wurden." Diese Art der Verbrechen passe nicht zu Brasilien, erklärte sie.
Katyn-Massaker: Russland übergibt Geheimdokumente an PolenRussland stellt Polen weiter Informationen über das Massaker von Katyn zur Verfügung, bei dem im Jahr 1940 mehr als 20.000 Menschen von der sowjetischen Geheimpolizei ermordet worden waren, unter ihnen viele polnische Offiziere. Elf Ordner mit freigegebenen Geheimdokumenten wurden am Donnerstag im Büro des russischen Generalstaatsanwalt an Vertreter Polens übergeben. Sie sollen unter anderem Informationen über den Begräbnisort der Opfer enthalten.
Völkermordanklage in Frankfurt gegen 54-jährigen RuanderIm April 1994, zu Beginn des Völkermords in Ruanda, flüchteten 1.700 Angehörige der Tutsi-Minderheit in eine Kirche im Städtchen Kabarondo im Osten des Lands. Stunden später töteten Hutu-Milizen 1.400 von ihnen mit Gewehren, Granaten und Pfeilen. Weil der heute 54 Jahre alte Onesphore R.
57 Journalisten weltweit getötetGewalt und Repressionen haben nach Angaben von Reporter ohne Grenzen auch 2010 den Arbeitsalltag vieler Journalisten bestimmt. Mindestens 57 Journalisten und ein Medienassistent sind in den vergangenen zwölf Monaten während ihrer Arbeit oder wegen ihres Berufs getötet worden, wie die Organisation in ihrer am Donnerstag veröffentlichten Jahresbilanz aufzählt. Dies waren insgesamt 19 weniger als im Jahr 2009.
Serben wegen Kriegsverbrechen verurteiltEin Gericht in Bosnien-Herzegowina hat vier bosnische Serben zu insgesamt 86 Jahren Haft wegen Kriegsverbrechen verurteilt. Die vier ehemaligen Polizisten wurden am Dienstag zu Haftstrafen zwischen 15 und 27 Jahren wegen der Teilnahme an einem Massaker an 150 nicht-serbischen Kriegsgefangenen 1992 während des Bosnienkrieges verurteilt. Die Opfer waren Teil eines Konvois, bei dem etwa 1.200 Menschen aus der Gegend um die nördlich gelegene Stadt Prijedor deportiert wurden.
Brutal: Pelikane an US-Ostküste dahingemetzeltDie Polizei im US-Staat North Carolina fahndet nach einem oder mehreren Tätern, die unter Pelikanen ein wahres Massaker angerichtet haben. In den letzten Wochen wurden an den Stränden rund um North Topsail Beach Dutzende tote Pelikane entdeckt. Die meisten der Vögel wurden geköpft oder zu Tode geprügelt.
Chinesischer Dissident veröffentlicht Foto vom Massaker auf dem TiananmenDie chinesische Polizei hat einen Dissidenten festgenommen, nachdem er im Internet ein Foto vom Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens von 1989 veröffentlichte. Seine Ehefrau erklärte am Dienstag telefonisch, Bai Dongping sei am Samstag abgeführt worden. Am Sonntag habe ihr die Polizei dann den Grund genannt: Aufruf zum Umsturz.
Gedenken an das Massaker von KatynDer polnische Präsident Bronislaw Komorowski und der ukrainische Ministerpräsident Mykola Asarow haben am Samstag der Opfer des Massakers von Katyn gedacht. Dabei waren vor 70 Jahren schätzungsweise 22.000 polnische Offiziere von der sowjetischen Geheimpolizei ermordet worden. Komorowski und Asarow legten Kränze an einem früheren Gefängnisgebäude in der ukrainischen Stadt Charkiw nahe der Grenze zu Russland nieder, wo viele Offiziere ermordet wurden.
Massaker von Katyn: Russland händigt Akten an Polen ausRussland hat einen weiteren Schritt der Annäherung an Polen unternommen und dem Land 20 neue Akten einer Untersuchung des Massakers von Katyn übergeben. Die Dokumente enthielten die vollständige Liste der polnischen Kriegsgefangenen, die 1940 vom sowjetischen Geheimdienst ermordet wurden, sagte der hochrangige russische Ermittler Saak Karapetyan am Donnerstag. Das Massaker an mehr als 20.000 polnischen Offizieren hatte die Beziehung beider Staaten lange belastet.
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