Martin Winterkorn

Zwischen Porsche und VW herrscht großes VetrauenDer Vorstandsvorsitzende der Porsche Holding, Martin Winterkorn, sieht den Stuttgarter Sportwagenbauer auf einem guten Weg zur Verschmelzung mit Volkswagen. "Das Vertrauen zwischen Porsche und Volkswagen ist groß und der Teamgeist stimmt", sagte Winterkorn am Freitag vor den Aktionären auf der Hauptversammlung in Stuttgart. "Unser klares gemeinsames Ziel ist und bleibt die Verschmelzung", bekräftigte er.
Nun hat auch VW ein eigenes US-WerkAls letzter großer deutscher Autokonzern hat jetzt auch Volkswagen ein eigenes Werk in den USA. Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn eröffnete am Dienstag die weltweit 62. VW-Fabrik in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee.
VW nimmt MAN mit fünf Aufsichtsräten einDer Volkswagen-Konzern wird nach Zeitungsinformationen künftig mit fünf Vertretern den Aufsichtsrat des Nutzfahrzeugherstellers MAN dominieren. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in ihrer Dienstagausgabe schreibt, werden mit VW-Chef Martin Winterkorn und VW-Finanzchef Hans Dieter Pötsch zwei weitere Mitglieder des Wolfsburger Autoherstellers als Mitglieder vorgeschlagen. In das Kontrollgremium einziehen soll auch der für Nutzfahrzeuge zuständige VW-Vorstand Jochem Heizmann.
Neuer Porsche-Chef gibt ambitioniertes Absatz-Ziel ausDer inzwischen zum Volkswagen-Konzern gehörende Sportwagenhersteller Porsche will bis 2018 doppelt so viele Autos verkaufen wie heute. Wurden im vergangenen Jahr rund 90.000 Fahrzeuge abgesetzt, sollen es nach den Vorstellungen des neuen Porsche-Chefs Matthias Müller bis 2018 wenigstens 200.000 Autos werden. VW-Chef Martin Winterkorn hatte im vergangenen Sommer in einem Interview erklärt, dass Porsche bis zu 150.000 Autos im Jahr produzieren könne, ohne seine Exklusivität einzubüßen.
US-Passat wird stattliche 4,90 Meter langBegleitet von Verkaufsrekorden und großen Investitionen haben die deutschen Autohersteller am Montag die Detroit Auto Show begonnen, den ersten Branchentreff des neuen Jahres. Der VW-Konzern stellte 2010 einen Rekord mit 7,14 Millionen Auslieferungen auf. Der Zuwachs habe weltweit 13,5 Prozent betragen, sagte Vorstandschef Martin Winterkorn.
Winterkorn führt VW bis 2016Martin Winterkorn bleibt bis Ende 2016 an der Spitze von Europas größtem Automobilhersteller Volkswagen. Der VW-Aufsichtsrat habe den Vertrag Winterkorns einstimmig um weitere fünf Jahre verlängert, teilte der Konzern am Sonntag mit. Er wäre dann 69 Jahre alt.
Winterkorn bleibt bei VW bis 2016 im AmtMartin Winterkorn wird nach Informationen des "Spiegels" länger an der Spitze des Volkswagen-Konzerns bleiben als erwartet. Der Vertrag des VW-Chefs, der bis Ende 2011 läuft, soll im Januar um weitere fünf Jahre verlängert werden, wie das Magazin berichtet. Winterkorn soll den Wolfsburger Autobauer demnach bis Ende 2016 führen.
Ein Rekordhalbjahr für VolkswagenDer Wolfsburger Volkswagen-Konzern hat seinen Absatz bis Juni um 16 Prozent auf 3,58 Millionen Fahrzeuge gesteigert und damit einen neuen Rekordwert erzielt. Wie schon seit Monaten treibt vor allem die enorme Nachfrage in Wachstumsländern wie China und Indien die Geschäfte an. In Europa dagegen entwickelte sich das Wachstum mit 4,7 Prozent schwächer.
Elektroautos: VW-Chef fordert einheitliche Subventionen in der EUVolkswagen-Chef Martin Winterkorn dringt auf die Einführung von einheitlichen Subventionen für Käufer von Elektroautos in der EU. Die Autoindustrie werde den Wechsel von der klassischen Motorentechnik zu umweltfreundlichen Strommotoren nicht allein bewältigen können, sagte Winterkorn am Montagabend im kalifornischen Palo Alto. Die EU-Regierungen sollten «zielgerichtete Anreize für Kunden» einführen und dabei einheitlich vorgehen.
Hyundai verschafft sich bei Volkswagen gehörigen RespektDer Automobilhersteller Volkswagen sieht nicht mehr den japanischen Konzern Toyota als ärgsten Konkurrenten. "Ich habe vor Hyundai am meisten Respekt", sagte Volkswagen-Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn dem Magazin "Focus". Zur Begründung nannte er unter anderem den Wechselkurs der koreanischen Währung, der niedrige Exportpreise ermögliche.
Volkswagen bekommt mehr Einfluss bei PorscheDer Volkswagen-Konzern will Porsche enger an sich binden und seinen Topmanager Matthias Müller zum neuen Chef des Sportwagenbauers machen. Der bisherige Porsche-Chef Michael Macht wird nach Wolfsburg geholt und übernimmt die weltweite Verantwortung für die Werke. Der Wechsel soll zum 1.
Volkswagen verdoppelt Kapazität in ChinaDer Volkswagenkonzern verdoppelt seine Herstellungskapazität in China bis 2014 auf 3 Millionen Autos im Jahr. Konzernchef Martin Winterkorn unterzeichnete am Mittwoch den Vertrag zum Bau eines neuen Werkes in Foshan in Südchina, wie VW mitteilte. Der neue Standort soll 2013 in Betrieb gehen und bis zu 300.000 Autos im Jahr herstellen. Die Investitionen betragen 520 Millionen Euro, wie es hieß.
VW will gemeinsam mit Katar forschenDer Autobauer Volkswagen will bei der Forschung enger mit Großaktionär Katar zusammenarbeiten. Beim Besuch einer hochrangigen VW-Delegation in Katar wurden Forschungskooperationen auf dem Gebiet neuer Werkstoffe, Energiegewinnung und -speicherung, Kraftstoffoptimierung sowie mittelfristig die Möglichkeiten der Gründung eines Testlabors für Fahrzeugmaterialien besprochen, wie VW am Montag in Wolfsburg mitteilte. Zu der Delegation gehörten Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch, Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Porsche, Vorstandschef Martin Winterkorn und der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff.
Sieg über Wiedeking füllt Winterkorn die TaschenDer Sieg für Volkswagen im Übernahmekrimi mit Porsche hat sich für VW-Konzernchef Martin Winterkorn auch finanziell kräftig ausgezahlt: Der Aufsichtsrat gönnte Winterkorn wie auch Finanzchef Hans Dieter Pötsch eine Sonderprämie von je 800.000 Euro für den Erfolg. Das teilte Arbeitsdirektor Horst Neumann am Donnerstag in Wolfsburg bei der Vorlage der Bilanz mit. Die übrigen Vorstandsmitglieder erhalten je 200.000 Euro extra.
Mit hohem Gang aus der Krise: Winterkorn kündigt 70 neue Modelle anDer Volkswagenkonzern hat in den ersten zwei Monaten des Jahres den weltweiten Absatz um ein Viertel auf eine Million Autos gesteigert. «In Deutschland und China haben wir neue Höhen erklommen», sagte VW-Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn am Donnerstag laut Manuskript bei der Vorstellung der Bilanz in Wolfsburg. Nachdem der Nettogewinn im Jahr 2009 um rund 81 Prozent auf nur noch 911 Millionen Euro eingebrochen war, rechnet Winterkorn für 2010 mit höheren Gewinnen, höherem Absatz und höheren Umsatzzahlen.
VW-Chef rechnet mit leichter Erholung des WeltmarktsVW-Chef Martin Winterkorn erwartet eine leichte Belebung des weltweiten Automarkts 2010. «Ich rechne damit, dass unsere Branche ein oder zwei Millionen Autos mehr verkauft als in diesem Jahr», sagte Winterkorn der «Wirtschaftswoche». Das Wachstum werde allerdings in Märkten mit geringeren Gewinnspannen erzielt, vor allem in China, Brasilien, Indien und möglicherweise auch Russland.
VW-Einstieg bei Porsche wird nächste Woche vollzogenDie Übernahme vom 49,9 Prozent an Porsche durch Volkswagen steht unmittelbar bevor. Der Einstieg erfolge «voraussichtlich schon in der kommenden Woche», kündigte VW-Chef Martin Winterkorn am Donnerstag in Hamburg auf einer außerordentlichen Hauptversammlung an. Die Anteilseigner sollen über eine vom Vorstand geplante Kapitalerhöhung in Milliardenhöhe abstimmen.
VW-Chef sieht noch Hürden bei Porsche-EingliederungVW-Chef Martin Winterkorn sieht bei der Eingliederung von Porsche in Europas größten Autobauer noch Schwierigkeiten zu überwinden. Winterkorn sagte am Mittwoch in Stuttgart bei der Bilanzpressekonferenz der Porsche-Holding: «Vor uns liegt eine längere Wegstrecke. Und auf diesem Weg gilt es sicherlich noch einige Hürden zu nehmen.» Der Integrationsprozess erfordere Disziplin, Kooperationsbereitschaft und harte, konzentrierte Arbeit von allen.
VW-Aufsichtsrat gibt grünes Licht für Porsche-ÜbernahmeDie geplante Übernahme von Porsche durch Volkswagen ist einen weiteren Schritt voran gekommen. Der Aufsichtsrat von Europas größtem Autohersteller stimmte den Durchführungsverträgen zu der im August getroffenen Grundlagenvereinbarung zu, wie der DAX-Konzern in der Nacht zum Freitag mitteilte. Am Freitag werde sich auch der Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE mit den Durchführungsverträgen befassen, hieß es von VW.
Der deutschen Automobilindustrie stehen schwere Zeiten bevorDie Chefs der führenden deutschen Automobil-Hersteller prognostizieren für die kommenden Jahre trotz der aktuellen Erholung schwierige Zeiten. «Das Jahr 2010 wird schwieriger werden als das Jahr 2009. Bis wir wieder auf Volumina kommen, wie sie für 2011, 2012 prognostiziert waren, wird noch einige Zeit vergehen», sagte VW-Chef Martin Winterkorn der «Bild am Sonntag».
GM-Europe-Betriebsrat warnt vor "Krieg"Nach dem geplatzten Opel-Deal stehen mögliche Staatshilfen für General Motors im Fokus. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch empfahl GM, keine deutschen Hilfen für die Opel-Sanierung in Anspruch zu nehmen. «Es passt einfach nicht zusammen, erst alles selber machen zu wollen und dann dem Steuerzahler in Deutschland und Europa die Rechnung zu stellen», sagte der CDU-Politiker dem Magazin «Focus».
Audi-Chef soll in VW-Vorstand aufsteigenDer Chef der VW-Tochter Audi, Rupert Stadler, soll zusätzlich zu seinem bisherigen Posten offenbar auch in den Volkswagen-Konzernvorstand in Wolfsburg aufrücken. Bereits bei seinem Dienstantritt hatte VW-Chef Martin Winterkorn ihm zugesagt, dass er die nächste Karrierestufe nehmen könne, wenn er die Marke erfolgreich führe, wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Samstag vorab berichtet. Darauf könne der enge Vertraute von Winterkorn und VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch jetzt verweisen: Der Absatz der Ingolstädter sei in der Krise weit weniger stark eingebrochen als bei der direkten Konkurrenz.
VW stellt "e-up" vorDer Volkswagen-Konzern hat den Einstieg in die Massenproduktion von Elektroautos angekündigt und ein erstes Modell dazu vorgestellt. «Wir bei Volkswagen werden das Elektroauto aus der Öko-Nische ins Massensegment führen», sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn am Montagabend in Frankfurt am Main kurz vor Beginn der Internationalen Automobilausstellung. Erstmals zeigte VW bei der Präsentation sein erstes geplantes Elektroauto, das Modell «e-up».
VW verlangt von Porsche strammen WachstumskursDer Sportwagenbauer Porsche soll nach dem Willen der künftigen Konzernmutter Volkswagen drei neue Modelle herausbringen und so den Absatz um 50 Prozent steigern. «Vorstellbar wäre ein Fahrzeug unterhalb Porsches bislang kleinstem Modell, dem Boxster», sagte VW- Konzernchef Martin Winterkorn nach Angaben des «Manager Magazins». Außerdem könne er sich für den Geländewagen Cayenne einen «kleinen Bruder» vorstellen und ein zusätzliches Modell der kommenden Sportlimousine Panamera.
Kurs der VW-Aktie fällt nach FusionsbeschlussDer Kurs der VW-Aktien ist nach dem Beschluss zur Fusion mit Porsche am Freitag eingebrochen. Die VW-Stammaktien fielen am Freitagvormittag an der Börse um 3,6 Prozent auf 217 Euro, die Stammaktien sanken sogar um 7,7 Prozent auf 55 Euro. Dagegen legte der Porsche-Aktienkurs deutlich zu, um 10 Prozent auf 49 Euro.
"Auto Union" als Name für VW-Porsche-Konzern vom TischDer Name «Auto Union» als Bezeichnung für den neuen Autokonzern aus Volkswagen und Porsche ist vom Tisch. Es bleibe bei Volkswagen, wie aus Aufsichtsratskreisen in Wolfsburg verlautete. VW-Konzernchef Martin Winterkorn hatte den neuen Namen in einem Interview ins Spiel gebracht.
"Auto-Union" möglicher neuer Name des VW-Porsche-KonzernsVolkswagen-Vorstandschef Martin Winterkorn hält den Namen «Auto Union» für einen möglichen Namen des neuen Automobilkonzerns Volkswagen-Porsche. Es gebe entsprechende Überlegungen, aber noch keine Entscheidung, sagte Winterkorn laut «Bild»-Zeitung. Dazu sei es auch noch viel zu früh.
VW braucht laut Winterkorn keine KapitalerhöhungVolkswagen-Chef Martin Winterkorn hat Spekulationen über eine Kapitalerhöhung bei dem Autobauer zurückgewiesen: «Momentan braucht Volkswagen keine Kapitalerhöhung», sagte er nach einer Vorabmeldung der «Bild»-Zeitung vom Dienstag. Anfang der Woche hatte die «Financial Times Deutschland» berichtet, die milliardenschwere Übernahme von Porsche durch Volkswagen solle möglicherweise durch eine Kapitalerhöhung von 4 Milliarden Euro finanziert werden. Die VW-Aktie reagierte am Montag mit Kursverlusten, legte am Dienstag aber wieder leicht zu.
Porsche-Betriebsrat Hück attackiert Politiker WulffPorsche-Betriebsratschef Uwe Hück hat den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) scharf angegriffen: «Dass er sich um VW sorgt, ist ja in Ordnung. Es geht aber nicht, dass er wie ein Revolverheld aus der Hüfte schießt», wurde Hück von der «Süddeutschen Zeitung» zitiert. Hinter dem Ultimatum an Porsche stecke offenbar Wulff, der als Vertreter Niedersachsens im Aufsichtsrat des Wolfsburger Autobauers sitzt.
VW stellt Porsche angeblich ein UltimatumIm Ringen um die Zukunft des Porsche-Konzerns hat VW nach Informationen des «Spiegels» ein Ultimatum gestellt. Laut Vorabmeldung des Hamburger Nachrichtenmagazins will der Wolfsburger Autokonzern vom Stuttgarter Rivalen bis Montag Antwort auf ein Rettungskonzept, das im Kern den Erwerb eines 49-Prozent-Anteils an der Porsche AG durch VW vorsieht. Ein Volkswagen-Sprecher lehnte auf Anfrage jeden Kommentar zu dem Bericht ab, die Porsche Holding kündigte für den Lauf des Samstags eine Stellungnahme an.
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