Mahmud Ahmadinedschad

Iran hat keine Angst vor internationalem DruckDer Iran hat laut Präsident Mahmud Ahmadinedschad keine Pläne zum Bau von Atomwaffen, aber auch keine Angst vor internationalem Druck. "Wenn wir eine Bombe bauen wollten, dann fürchten wir uns vor niemandem", sagte Ahmadinedschad nach Angaben des staatlichen Fernsehens am Donnerstag. Teheran beteuert stets, sein Nuklearprogramm diene ausschließlich zivilen Zwecken.
Vertrauter des iranischen Präsidenten festgenommenIm Iran ist nach einem Bericht des dortigen Staatsfernsehens vom Donnerstag ein Vertrauter des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad in Gewahrsam genommen worden. Mohammad Scharif Maleksadeh war erst am Dienstag unter dem Druck des ultrakonservativen Lagers im Iran vom Posten des stellvertretenden Außenministers zurückgetreten. Maleksadeh hat gegen ihn erhobene Korruptionsvorwürfe zurückgewiesen.
Vor Präsidenten-Besuch: Explosion in iranischer ÖlraffinerieKurz vor einem geplanten Besuch von Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist es in einer iranischen Ölraffinerie zu einer Explosion gekommen. Die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars berichtete, die Explosion habe sich am Dienstag kurz vor dem Eintreffen des Präsidenten ereignet. Ahmadinedschad wollte eine Erweiterung der Raffinerie in Abadan einweihen.
Wachsende Spannungen im Iran: Chamenei und Ahmadinedschad im KlinschDer geistliche Führer des Irans, Ayatollah Ali Chamenei, hat mit einer Einmischung in die Angelegenheiten der Regierung von Präsident Mahmud Ahmadinedschad gedroht. "Grundsätzlich habe ich nicht die Absicht, mich in Angelegenheiten der Regierung einzumischen", sagte Chamenei in einer am Samstag im iranischen Staatsfernsehen übertragenen Rede. "Es sei denn, ich glaube, dass eine Zweckmäßigkeit ignoriert wird, wie es vor kurzem der Fall war."
Iranischer Präsident prognostiziert deutlich steigenden ÖlpreisDer iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat den derzeitigen Ölpreis als zu niedrig kritisiert und rechnet mit einem baldigen Anstieg auf 150 Dollar pro Barrel (Fass zu 159 Liter). Eine Begründung für seine Annahme nannte Ahmadinedschad am Montag in Teheran nicht. Der Ölpreis hat angesichts der anhaltenden Krise in Libyen vor einer Woche mit über 108 Dollar ein 30-Monats-Hoch erreicht.
Westerwelle traf auch den iranischen PräsidentenAußenminister Guido Westerwelle hat in der iranischen Hauptstadt Teheran auch Präsident Mahmud Ahmadinedschad getroffen, bevor er in der Nacht zum Sonntag mit den beiden freigelassenen deutschen Journalisten nach Deutschland geflogen ist. Das berichtete das Bundespresseamt in Berlin. Es sei der erste Besuch eines deutschen Außenministers seit 2003 gewesen.
Iran wirbt für weitere AtomgesprächeNach dem Scheitern der jüngsten Atomgespräche mit Teheran hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad weitere Verhandlungen angeregt. Es könne Einigung erzielt werden, wenn sich die Weltmächte fair verhielten, sagte Ahmadinedschad am Sonntag dem iranischen Staatsfernsehen. Außerdem habe niemand erwartet, dass die Unstimmigkeiten in nur wenigen Gesprächsrunden beigelegt werden könnten.
Iranischer Präsident wollte Kompromiss im AtomstreitDer iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad soll vor gut einem Jahr von Hardlinern in der eigenen Regierung von einem Kompromiss im Streit um das Atomprogramm seines Landes abgebracht worden sein. Ein am Dienstag von der Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichtes US-Dokument zitiert den türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu mit der Einschätzung, Ahmadinedschad stehe intern unter "erheblichem Druck" und habe vor allem deswegen die Forderungen des UN-Sicherheitsrats nach einem Stopp der Urananreicherung abgelehnt. Iranische Hardliner hätten die Vorschläge der Vereinten Nationen als "faktisches Einknicken" gegenüber dem Druck des Westens interpretiert, soll Davutoglu Ende 2009 dem stellvertretenden US-Außenminister Philip Gordon gesagt haben.
Für einen guten Zweck: Ahmadinedschad lässt seinen Peugeot versteigernDer iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad lässt seinen 33 Jahre alten Peugeot für einen guten Zweck versteigern. Der Erlös aus der Auktion solle einer Wohltätigkeitsorganisation zufließen, die Wohnbauprojekte für Jugendliche finanziere, sagte der Chef der freien Handelszone Arwand in der iranischen Stadt Abadan, Asghar Parhiskar, der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA am Donnerstag. Die Versteigerung des Autos werde im Februar im Rahmen einer Oldtimer-Ausstellung in Abadan statt finden.
Westliche Politik gefährdet Atomgespräche mit IranMit Blick auf weitere Atomgespräche mit dem Iran hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad den Westen vor einer Fortsetzung seiner bisherigen Politik gewarnt. Sollten die westlichen Länder so weiter machen wie bisher, würde dadurch "die Straße (zum Dialog)" versperrt, sagte Ahmadinedschad am Dienstag bei einer Ansprache in der nordiranischen Stadt Karadsch. Gleichzeitig betonte er, die Sanktionen, die westliche Länder gegen Teheran wegen dessen Atomprogramm verhängt haben, hätten den Iran nur stärker gemacht.
Ahmadinedschad sieht positive AtomgesprächeDer iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die Atomgespräche von Anfang Dezember Schweiz als gute Gespräche bezeichnet, die positive Aspekte gehabt hätten. In einem am Samstag ausgestrahlten Interview mit dem iranischen Staatsfernsehen sagte Ahmadinedschad, er habe die Protokolle der Sitzungen in Genf sorgfältig studiert und positive Punkte entdeckt. Weiter sagte er, "die Zeit ist reif, die Politik der Konfrontation in eine der Kooperation zu verwandeln."
Atom-Chef wird iranischer AußenministerDer iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat seinen Außenminister entlassen und den Chef des nationalen Atomprogramms zu dessen Nachfolger erklärt. In einer kurzen Mitteilung, die am Montag auf der Internet-Seite des Präsidentenbüros veröffentlicht wurde, dankte Ahmadinedschad seinem obersten Diplomaten Manutschehr Mottaki für seinen fünfjährigen Dienst. Eine Begründung für die Entlassung wurde nicht genannt.
Ahmadinedschad spielt iranfeindliche Äußerungen arabischer Staaten herunterDer iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die aus Wikileaks-Dokumenten hervorgehenden Rufe arabischer Nachbarstaaten nach einem US-Angriff auf sein Land als Versuch des Westens bezeichnet, Zwietracht zu säen. "Wir räumen diesen Dokumenten keinen Stellenwert ein", sagte Ahhmadinedschad am Montag zu den Veröffentlichungen geheimer US-Papier auf der Internetplattform. "Sie haben keinen rechtlichen Wert."
Ahmadinedschad will Mädchen schon mit 16 unter die Haube bringenDer iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat Berichten zufolge Mädchen aufgerufen, bereits im Alter von 16 Jahren zu heiraten. Das derzeitige Durchschnittsalter bei der Eheschließung von 24 bis 26 Jahren sei zu hoch, sagte Ahmadinedschad laut einem Bericht der staatlichen Zeitung "Dscham-e Dscham" vom Sonntag. Der Präsident wurde mit den Worten zitiert: "Für Jungen sollte das Heiratsalter bei 20 Jahren und für Mädchen bei etwa 16 oder 17 Jahren liegen."
Iran freut sich über Regierungsbildung im IrakDer iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich erfreut über die Regierungsbildung im Irak gezeigt. Er habe dem irakischen Ministerpräsident Nuri al-Maliki und dem Präsidenten Dschalal Talabani telefonisch zur Übereinkunft der irakischen Parlamentarier gratuliert, berichtete die amtliche iranische Nachrichtenagentur IRNA am Samstag. Talabani habe er demnach gesagt, die Einigung sei "ein großer Sieg für das irakische Volk.
Für den Iran steht Anspruch auf eigenes Atomprogramm nicht zur DebatteDer iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat eine Diskussion über den von Teheran erhobenen Anspruch auf ein eigenes Nuklearprogramm bei neuen Atomgesprächen ausgeschlossen. Sein Land wolle bei den Verhandlungen über eine Zusammenarbeit reden, um globale Probleme zu lösen und Frieden und Sicherheit zu fördern, sagte Ahmadinedschad am Mittwoch. Der Iran hatte am Dienstag eine Wiederaufnahme der vor einem Jahr ausgesetzten Atomgespräche mit sechs Ländern - den USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland - angeboten.
Hisbollah-Führer schenkt Ahmadinedschad israelisches GewehrZum Abschluss des Besuchs von Mahmud Ahmadinedschad im Libanon hat Hisbollah-Führer Scheich Hassan Nasrallah dem iranischen Präsidenten ein israelisches Gewehr überreicht, das während des Kriegs 2006 erbeutet wurde. Nasrallah habe Ahmadinedschad die Waffe am Donnerstagabend während eines Treffens in der iranischen Botschaft in Beirut übergeben, erklärte die Hisbollah. Wenig später beendete der Präsident seinen Besuch im Libanon.
Ahmadinedschad in der "Hauptstadt des Widerstands"Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am Donnerstag seinen Besuch im Libanon mit einer Reise an die Grenze zu Israel fortgesetzt. Dabei wollte er auch in der Hisbollah-Hochburg Bint Dschbeil Station machen. Anhänger der Shiiten-Miliz riefen die Menschen über die Lautsprecher der Moscheen zu Sympathiekundgebungen für den iranischen Staatschef auf.
Ahmadinedschad lässt sich im Libanon blickenDer iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat seinen ersten Staatsbesuch im Libanon begonnen. Während seiner zweitägigen Visite besucht er auch das Grenzgebiet zu Israel. Tausende Libanesen, überwiegend Anhänger der schiitischen Hisbollah, begrüßten den iranischen Präsidenten am Mittwoch mit Fahnen und Ballons.
Irans Präsident schreibt dem PapstPapst Benedikt XVI. hat nach Angaben des Vatikans ein Schreiben des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad erhalten. Über den Inhalt des Briefs wurde nichts mitgeteilt.
Ahmadinedschad vermutet die USA hinter den Anschlägen vom 11. September 2001Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat bei seiner Rede vor der UN-Vollversammlung auch in diesem Jahr für einen Eklat gesorgt. Ahmadinedschad sprach am Donnerstag von Verschwörungstheorien, nach denen eigentlich die USA hinter den Anschlägen vom 11. September 2001 steckten.
Die Doppelmoral der westlichen MedienDer iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat den westlichen Medien Doppelmoral bei der Berichterstattung über Todesurteile vorgeworfen. Während alle Welt sich über die geplante Steinigung der Iranerin Sakineh Mohammadi Ashtiani aufrege, provoziere die geplante Hinrichtung einer Amerikanerin im US-Staat Virginia keinen Aufschrei, sagte der iranische Staatschef laut der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA. Teresa Lewis wurde zum Tode verurteilt, weil sie zwei Männer mit Sex und Geld zum Mord an ihrem Mann und ihrem Stiefsohn überredet haben soll, um das Geld der Lebensversicherung einzustreichen.
Die Großmacht IranDer iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat vor Beginn der UN-Vollversammlung sein Land als Großmacht bezeichnet. "Die Regierung der Vereinigten Staaten ... muss anerkennen, dass der Iran eine Großmacht ist", sagte der Präsident am Sonntag (Ortszeit) in einem Interview der Nachrichtenagentur AP in New York.
Iran bietet USA Freundschaft anEinen Tag nach der offiziellen Inbetriebnahme des ersten iranischen Atomkraftwerks hat Präsident Mahmud Ahmadinedschad den USA in einem im arabischen Satellitensender Al Dschasira verbreiteten Interview die Freundschaft seines Landes angeboten. Einen Angriff der USA fürchte er nicht, denn sie hätten es noch nicht einmal geschafft, eine kleine Armee im Irak zu besiegen, erklärte Ahmadinedschad am Sonntag mit Bezug auf die Aufständischen. Es gebe auch gar keinen logischen Grund für einen solchen Akt der USA, sagte Ahmadinedschad laut der arabischen Übersetzung des in Farsi geführten Interviews.
Ahmadinedschad fordert Obama zum DuellWenige Wochen vor der UN-Vollversammlung in New York hat der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad US-Präsident Barack Obama zu einem Fernsehduell herausgefordert. Ahmadinedschad sagte am Montag live im iranischen Staatsfernsehen, er wolle im September an der jährlichen Vollversammlung der Vereinten Nationen teilnehmen und sei zu einer Fernsehdebatte mit Obama bereit. Dann könnten sie die Probleme der Welt auf den Tisch bringen und sehen, wer die bessere Lösung parat habe.
Iran erklärt Bereitschaft zu Atom-GesprächenIm Streit über das iranische Atomprogramm hat sich Teheran laut einem Bericht des staatlichen Fernsehens zu Verhandlungen mit der EU bereit erklärt. Der iranische Chefunterhändler Said Dschalili habe der Außenpolitikchefin der EU, Catherine Ashton, in dem Schreiben die genauen Bedingungen für Gespräche genannt, meldete das staatliche Fernsehen am Dienstag. Die EU müsse unter anderem garantieren, dass es keine Drohungen gegen Teheran geben werde.
Ahmadinedschad wirft USA Heuchelei vorDer iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat den USA wegen der neuen Sanktionen im Atomstreit Scheinheiligkeit vorgeworfen. Bei einem Besuch der Expo in Shanghai sagte Ahmadinedschad am Freitag, die USA seien der einzige Staat, der gegen ein anderes Land Atomwaffen eingesetzt habe. Das zivile Nuklearprogramm seiner Regierung solle dagegen gestoppt werden «allein mit der Begründung, dasss es 'vielleicht' zur Herstellung von Atomwaffen genutzt werden kann», kritisierte der Staatschef.
Iran unbeeindruckt von "lästigen Fliegen"Der Iran hat die bislang schärfsten gegen sein Atomprogramm verhängten Sanktionen des Weltsicherheitsrats als völlig unerheblich bezeichnet. «Von links und rechts verabschieden sie Resolutionen, aber für uns sind sie wie lästige Fliegen, wie ein gebrauchtes Taschentuch», sagte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad bei einem Besuch in Tadschikistan zum Beschluss des Sicherheitsrats. Das höchste UN-Gremium läutete am Mittwoch nach monatelangen Verhandlungen die vierte Runde von UN-Sanktionen gegen den Iran ein.
Ahmadinedschad: Keine Angst vor neuen SanktionenIm Streit über das iranische Atomprogramm hat sich der Machthaber Mahmud Ahmadinedschad unbeeindruckt von möglichen neuen Sanktionen gezeigt. «Die Erfahrung hat gezeigt, dass Sanktionen den Iran nicht stoppen können», sagte der Präsident am Dienstag auf einer Pressekonferenz in New York. Man begrüße Sanktionen zwar nicht, fürchte sie aber auch nicht.
Iran baut neue Anlage zur UrananreicherungUngeachtet der neuen Sanktionsdrohungen der internationalen Gemeinschaft hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad den Bauplatz für eine dritte Anlage zur Urananreicherung gebilligt. Ahmadinedschad habe die Pläne abgesegnet, sagte sein Berater Modschtaba Samareh Haschemi am Montag. Wo die Anlage gebaut wird und wann die Arbeiten beginnen sollen, sagte Haschemi laut der Nachrichtenagentur ILNA nicht.
Twitter