Ludwig Spaenle

Bayerns Kultusminister will die Hauptschule behaltenBayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) lehnt das neue schulpolitische Konzept der CDU zur Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und der Hauptschule ab. Vor dem Treffen des CDU-Bundesvorstands und der Entscheidung der Partei am Montag über ein bundesweit gültiges zweigliedriges Schulsystem sagte Spaenle im Deutschlandradio Kultur, die Abschaffung der Hauptschule als Kernschulart sei der falsche Schritt. Eine Pädagogik, die für alle das gleiche vorsehe, sei "ein Stück Retro-Pädagogik".
Bayern hält an Hauptschule festIn der Union gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Zukunft der Hauptschule. Während die CDU für die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen eintritt, will die CSU am dreigliedrigen Schulsystem festhalten. Der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) sagte der Nachrichtenagentur dapd, aus seiner Sicht sei die "Auflösung einer Kernschulart nicht der richtige Weg".
Das Durcheinander im deutschen SchulsystemDer Unmut über das Durcheinander im deutschen Schulwesen wächst. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) appellierte am Donnerstag an die Länder, auf Alleingänge zu verzichten und die Schulsysteme vergleichbarer zu machen. Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU), der die Unions-Länder in Bildungsfragen koordiniert, schlug vor, Schulabschlüsse länderübergreifend anzugleichen.
Bundesschulgesetz: Löhrmann kann einpackenDie neue nordrhein-westfalischen Schulministerin Sylvia Löhrmann ist mit ihrem Ruf nach einem Bundesschulgesetz auf scharfen Widerspruch gestoßen. Der Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, der bayerische Minister Ludwig Spaenle, bezeichnete den Vorschlag der Grünen-Politikerin als «schlicht verfassungswidrig». Statt anhaltender Strukturdebatten bräuchten die Kinder besseren Unterricht, sagte der CSU-Politiker am Freitag in München.
Eine "Klatsche für die Einheitsschule"Der Präsident der Kultusministerkonferenz, der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle, hat das Nein der Hamburger Bürger zur sechsjährigen Primarschule begrüßt. «Das ist eine Klatsche für die Einheitsschule», sagte der CSU-Politiker am Montag dem Radiosender Antenne Bayern. Nach dem Bundesbildungsbericht und dem Ländervergleich mit den Spitzenplätzen für Bayern und Baden-Württemberg sei die Volksabstimmung ein weiteres klares Signal für das gegliederte Schulsystem, das die Schüler individuell fördere und durchlässig sei.
Ruf nach EinheitsabiturDer Präsident der Kultusministerkonferenz, Ludwig Spaenle, hat sich für eine bessere Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse in den Bundesländern und für ein Einheitsabitur ausgesprochen. «Mit einem bundesweit vergleichbaren Abitur kann die Qualität im deutschen Bildungswesen gehoben werden», sagte der CSU-Politiker der «Bild»-Zeitung (Samstagausgabe). Er könne sich sehr gut vorstellen, vergleichbare Abituraufgaben in allen Bundesländern einzuführen.
Schulsystem: Union zeigt sich reformunwilligEine Woche vor dem Bürgerentscheid über die Schulreform des schwarz-grünen Senats in Hamburg haben mehrere Kultusminister der Union an ihre Länderkollegen appelliert, mit immer neuen Reformen Schluss zu machen. «Systemkonstanz ist entscheidend für gute Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler», wird der Präsident der Kultusministerkonferenz, der bayerische Ressortchef Ludwig Spaenle (CSU), in der «Welt am Sonntag» zitiert. Das habe die jüngste Bildungsvergleichsstudie der Bundesländer eindeutig gezeigt.
Bayern gegen EinheitsschuleIn Bayern sollen Gymnasium, Haupt- und Realschule erhalten bleiben. «Wir setzen in Bayern auf individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler und nicht auf eine Einheitsschule», sagte Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) am Montag in München. Der Vorsitzende der Kultusministerkonferenz kritisierte die SPD-Forderungen: «Der Ruf nach einer Einheitsschule steht für mich für eine Pädagogik der Steinzeit.»
Kindesmissbrauch: Kritik an katholischer Kirche reißt nicht abWegen des Umgangs mit Missbrauchsfällen ist neue Kritik an der katholischen Kirche laut geworden. Der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle rief die Kirche dazu auf, in Missbrauchsfällen künftig die Meldepflichten konsequent einzuhalten. Auch der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Max Stadler, kritisierte, dass die Strafverfolgung nicht immer rechtzeitig in die Wege geleitet worden sei.
Mit Null-Toleranz-Strategie gegen Kindesmissbrauch in katholischen EinrichtungenDer bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle hat die katholische Kirche dazu aufgerufen, in Missbrauchsfällen künftig die Meldepflichten besser einzuhalten. «Wir haben leider erlebt, dass in der Vergangenheit kircheninterne Meldepflichten und die Vorschriften der Schulaufsicht, Straftatbestände sofort zu melden, bewusst unterlaufen wurden», sagte der CSU-Politiker der «Passauer Neuen Presse». In der Missbrauchsaffäre insgesamt gehe es ihm darum, «dass wir konsequent auf eine Null-Toleranz-Strategie setzen», erklärte der Minister weiter: «Alles muss auf den Tisch!» Zwar gehe es bei der Thematik nicht ausschließlich um kirchliche Einrichtungen, «aber wir sehen eine Häufung der Fälle in kirchlichen Einrichtungen».
Fördergeld für Ganztagsschulen soll vollständig genutzt werdenDie Bundesregierung geht davon aus, dass die vier Milliarden Euro Fördergelder für das Ganztagsschulprogramm des Bundes restlos genutzt werden. Bisher hätten die Länder rund 350 Millionen Euro noch nicht abgerufen, diese seien aber bereits vollständig verplant, sagte eine Sprecherin des Bildungsministeriums am Dienstag der AP. Das 2003 von der rot-grünen Bundesregierung gestartete Ganztagsschulprogramm läuft Ende 2009 aus.
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