Libyscher

Libyscher Minister verhandelt über Lösung für Bani WalidNach der Eroberung der libyschen Stadt Bani Walid durch Anhänger des früheren Machthabers Muammar al Gaddafi hat sich der Verteidigungsminister des Landes mit den Stammesführern dort getroffen. Minister Osama al Dschuwali suche nach einer Lösung für den Konflikt, sagte ein Regierungssprecher in Bani Walid am Mittwoch. Gaddafi-Getreue hatten die Stadt 140 südöstlich von Tripolis Anfang der Woche gestürmt und die grüne Flagge des alten Regimes gehisst.
Libyscher Grenzschutz greift 51 somalische Flüchtlinge aufDer libysche Grenzschutz hat 51 auf dem Weg nach Europa befindliche somalische Flüchtlinge aufgegriffen. Die Gruppe habe in der Nacht versucht, mit einem Schlauchboot das Meer zu überqueren, berichtete ein Sicherheitsvertreter am Freitag. Demnach habe der Motor des Bootes nicht mehr funktioniert, sodass einige zurück an Land geschwommen seien, um dort um Hilfe zu bitten.
Libyscher Generalstabschef will Milizen entwaffnenDie Entwaffnung der Milizen und den Schutz der Grenzen hat der neue Generalstabschef des libyschen Militärs als seine wichtigsten Aufgaben bezeichnet. Reportern sagte General Jussef Mangusch am Mittwoch, die erwachsen werdenden Streitkräfte sähen sich großen Hindernissen gegenüber. Dazu gehöre der Wiederaufbau der militärischen Anlagen und die Beschaffung neuer Ausrüstung.
Libyscher Wirtschaftsminister tritt nach Protesten zurückDer libysche Wirtschaftsminister ist nach Protesten gegen die Einbindung einstiger Mitglieder des Gaddafi-Regimes an der neuen Regierung zurückgetreten. Der Politiker Taher Scharkas war bereits im August von Muammar al Gaddafi als Minister ernannt worden - zwei Monate vor der Tötung des langjährigen Machthabers. Vor allem in der Stadt Bengasi hatte es heftige Proteste gegeben, als dies bekannt wurde.
Libyscher Militärchef erneut von bewaffneten Kämpfern angegriffenDer libysche Militärchef Chalifa Hifter ist am Sonntag offenbar erneut nur knapp einem Anschlag entgangen. Wie ein Sprecher der Streitkräfte mitteilte, eröffneten ehemalige Rebellen-Kämpfer aus der Gebirgsstadt Sintan am Flughafen von Tripolis das Feuer auf den Stabschef. Den Angaben zufolge wurde ein Wachmann getötet, vier weitere wurden verletzt.
Libyscher Militärchef entkommt offenbar knapp einem AnschlagDer Stabschef der libyschen Streitkräfte ist am Samstag offenbar knapp einem Attentat entgangen. Wie ein Militärsprecher mitteilte, wurde der Konvoi des Generals Chalifa Hifter am helllichten Tag von bewaffneten Männern angegriffen. Die Attentäter hätten in der Hauptstadt Tripolis einen fingierten Kontrollposten errichtet und dort das Feuer eröffnet.
Libyscher Generalstaatsanwalt von Bewaffneten überfallenBewaffnete Männer haben den libyschen Generalstaatsanwalt überfallen und aus seinem Auto gezerrt. Wie der oberste Ankläger des Landes, Abdul-Asis al Hassadi, selbst berichtete, drohten die Männer am späten Dienstagabend in Tripolis, ihn zu töten und verlangten, die Freilassung eines wegen Mordes verurteilten Freundes aus dem Gefängnis. Nach eigenen Angaben konnte Al Hassadi entkommen, indem er einem der Angreifer die Waffe abnahm, sie einem anderen an den Kopf hielt und ins Auto sprang.
Libyscher Angreifer von Polizei in Istanbul erschossenEin schwer bewaffneter libyscher Mann hat in einem der meistbesuchten Istanbuler Touristenziele um sich geschossen und zwei Personen verletzt, bevor der von Scharfschützen der türkischen Polizei erschossen wurde. Die Hintergründe des Zwischenfalls im Topkapi-Palast waren am Mittwoch unklar; nach Angaben der Polizei fuhr der Angreifer in einem Auto mit syrischen Kennzeichen vor. Nur wenige Minuten vor der Schießerei im früheren Sitz der Sultane des Osmanischen Reichs hatte Außenminister Ahmet Davutoglu harte Wirtschaftssanktionen der Türkei gegen Syrien verkündet.
Libyscher Exminister kritisiert ÜbergangsregierungDer ehemalige libysche Öl- und Finanzminister hat die Übergangsregierung um den Ministerpräsidenten Abdurrahim el-Keib als nicht repräsentative Elite bezeichnet. Exminister Ali Tarhuni sagte am späten Donnerstagabend bei einer Pressekonferenz nach der Vereidigung des Übergangskabinetts, dass er ein Angebot abgelehnt habe, der neuen Ministerrunde anzugehören. Er glaube, dass ihre Mitglieder nicht repräsentativ für mehr als 90 Prozent der libyschen Bevölkerung seien.
Libyscher Ministerpräsident gibt Regierungsbildung bekanntDer libyschen Ministerpräsident Abdel Rahim al-Kib hat am Dienstag die Bildung einer Übergangsregierung bekannt gegeben. Damit hielt er die vom Nationalen Übergangsrat gesetzte Frist ein, die nach dem Sieg der Aufständischen gegen die Truppen des ehemaligen Machthabers Muammar al Gaddafi am 23. Oktober die Bildung eines Kabinetts innerhalb eines Monats gefordert hatte.
Libyscher Ex-Geheimdienstchef an geheimem Ort festgehaltenDer ehemalige libysche Geheimdienstchef Abdullah al Senussi wird an einem geheimen Ort in der südlibyschen Stadt Sabha festgehalten. Grund dafür seien mögliche Todesdrohungen gegen ihn, sagte ein Sprecher der neuen libyschen Führung, Hmeid al Etabi, am Montag. Al Senussi war am Sonntag von Kämpfern der Revolutionsstreitkräfte festgenommen worden.
Libyscher Übergangsrat wählt neuen MinisterpräsidentenDer libysche Übergangsrat hat Abdel Rahim al Keeb zum neuen Ministerpräsidenten gekürt. Der Elektroingenieur aus Tripolis wurde am Montag mit 26 der 51 Stimmen im Übergangsrat gewählt, wie ein Sprecher des Gremiums, Dschalal al Gallal, mitteilte. Al Keeb werde in den kommenden Tagen ein neues Kabinett benennen, das für die nächsten Monate die Regierungsarbeit übernehmen und den Weg für allgemeine Wahlen bereiten soll.
Newsflash: Libyscher Übergangsrat benennt neuen RegierungschefDer libysche Übergangsrat hat Abdel Rahim el Keeb zum neuen Ministerpräsidenten benannt. Das wurde am Montag bekannt gegeben. El Keeb ist Elektroingenieur.
Libyscher Übergangsrat leitet Untersuchung einAngesichts wachsenden internationalen Drucks hat der Übergangsrat in Libyen eine Untersuchung der Todesumstände von Muammar al Gaddafi angeordnet. Inmitten widersprüchlicher Angaben, wie der langjährige Machthaber am Donnerstag in seiner Heimatstadt Sirte ums Leben kam, sei ein Untersuchungssausschuss eingesetzt worden, teilte der Ratsvorsitzende Mustafa Abdul Dschalil am Montag in Bengasi mit. Unter anderen die UN hatten eine Untersuchung der Todesumstände gefordert.
Libyscher Übergangsrat bildet Ermittlungsausschuss zum Tod GaddafisDer libysche nationale Übergangsrat hat nun doch eine Untersuchung der Todesumstände von Muammar al Gaddafi angeordnet. Der langjährige libysche Machthaber war am Donnerstag bei der Eroberung seiner Heimatstadt Sirte ums Leben gekommen. Der Vorsitzende des Übergangsrats, Mustafa Abdul Dschalil, sagte bei einer Pressekonferenz in der Stadt Bengasi im Osten des Landes, der Übergangsrat werde einen Untersuchungsausschuss bilden.
Newsflash: Libyscher Übergansrat ordnet Untersuchung der Todesumstände von Gaddafi anLibyscher Übergangsrat ordnet Untersuchung der Todesumstände von Muammar al Gaddafi an. Der langjährige libysche Machthaber war am Donnerstag bei der Eroberung seiner Heimatstadt Sirte ums Leben gekommen.
Newsflash: Libyscher Ministerpräsident bestätigt den Tod GaddafisDer libysche Ministerpräsident hat am Donnerstag den Tod des langjährigen Machthabers Muammar al Gaddafi bestätigt.
Newsflash: Libyscher Übergangsrat bestätigt nach US-Angaben Tod von GaddafiDer libysche Übergangsrat hat nach Angaben eines Vertreters der US-Regierung gegenüber den USA den Tod des früheren Machthabers Muammar al Gaddafi bestätigt.
(Update) - Libyscher Übergangsrat warnt vor Einmarsch von SöldnernDer libysche Übergangsrat befürchtet, dass der gestürzte Machthaber Muammar al Gaddafi mit Söldnern aus anderen afrikanischen Ländern wieder an die Macht kommen will. Berichten zufolge hätten 68 Fahrzeuge mit jeweils acht Kämpfern von Mali kommend die libysche Grenze überquert, sagte der Vorsitzende der neuen De-facto-Regierung, Mahmud Dschibril. Gaddafi, der sich möglicherweise in der südlichen Wüste aufhalte, habe offenbar mit dem Hamada-Stamm vereinbart, 12.000 Männer zu schicken, um "nach Libyen zu kommen und den Kampf zu beginnen", sagte Dschibril weiter.
Libyscher Übergangsrat warnt vor Einmarsch afrikanischer SöldnerDer libysche Übergangsrat hat vor der Gefahr einer Rekrutierung afrikanischer Söldner durch den gestürzten Machthaber Muammar al Gaddafi gewarnt. Es gebe Hinweise darauf, dass das alte Regime auf diese Weise eine Destabilisierung des Landes anstrebe, sagte der Vorsitzende der neuen De-facto-Regierung, Mahmud Dschibril. Berichten zufolge hätten 68 Fahrzeuge mit jeweils acht Kämpfern von Süden her die libysche Grenze überquert.
(Update) - Libyscher Übergangsrat bestätigt Festnahme von Gaddafi-Sohn nichtEin Sprecher des Nationalen Übergangsrats in Libyen ist am Mittwoch Berichten über eine Festnahme von Mutassim Gaddafi entgegen getreten. Bei Gefechten in Sirte seien zwar enge Vertraute des Sohns des ehemaligen Machthabers Muammar al Gaddafi gefangen genommen worden, nicht jedoch Mutassim selbst, sagte Dschalal el Gallal in Bengasi. Er habe mit Kommandeuren in Sirte gesprochen und es gebe "keine Bestätigung, dass Mutassim Gaddafi gefangenen genommen wurde".
Libyscher Übergangsrat bestätigt Festnahme von Gaddafi-Sohn nichtEin Sprecher des Nationalen Übergangsrats in Libyen ist am Mittwoch Berichten über eine Festnahme von Mutassim Gaddafi entgegen getreten. Bei Gefechten in Sirte seien zwar enge Vertraute des Sohns des ehemaligen Machthabers Muammar al Gaddafi gefangen genommen worden, nicht jedoch Mutassim selbst, sagte Dschalal el Gallal in Bengasi. Er habe mit Kommandeuren in Sirte gesprochen und es gebe "keine Bestätigung, dass Mutassim Gaddafi gefangenen genommen wurde".
(Update 2) - Libyscher Übergangsrat wechsel Kabinettsmitglieder ausDer libysche Übergangsrat hat am Montag einige Mitglieder seines Kabinetts ausgewechselt und zugleich seinen baldmöglichen Rücktritt angekündigt. Der Vorsitzende des Nationalen Übergangsrats, Mustafa Abdul Dschalil, und der De-facto-Regierungschef Mahmud Dschibril erklärten am Montag in Bengasi, sie würden nur solange im Amt bleiben, bis die Heimatstadt von Ex-Machthaber Muammar al Gaddafi, Sirte, erobert sei. Unterdessen äußerte sich NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen besorgt über Berichte zu tausenden vermissten Raketen des Gaddafi-Militärs.
Libyscher Ex-Ministerpräsident protestiert gegen Haft in TunesienDer frühere libysche Ministerpräsident Al-Baghdadi al-Mahmudi ist in einem tunesischen Gefängnis in den Hungerstreik getreten. Nach Angaben seines Anwalts protestiert der Politiker damit gegen die verweigerte Freilassung, obwohl der gegen ihn erhobene Vorwurf der illegalen Einreise gekippt wurde. Ein Sprecher des tunesischen Justizministeriums erklärte am Donnerstag, Al-Mahmudi werde von den libyschen Behörden gesucht.
(Update) - Libyscher Justizminister erklärt Lockerbie-Fall für abgeschlossenFür Libyen ist der Fall des Lockerbie-Attentäters offenbar abgehakt. Der einzige wegen des Attentats von 1988 verurteilte Täter, Abdel Baset al Megrahi, sei aufgrund seiner Krankheit aus Barmherzigkeit freigelassen worden und es gebe kein Grund dafür, den Fall wieder vor Gericht zu ziehen, sagte der vom Übergangsrat bestimmte Justizminister Mohammed al Alagi am Montag. Als Reporter ihn nach al Megrahi fragten, sagte er: "Der Fall ist abgeschlossen."
Libyscher Justizminister erklärt Lockerbie-Fall für abgeschlossenDer Fall des Lockerbie-Attentäters ist für Libyen offenbar abgehakt. Der einzige wegen des Attentats von 1988 verurteilte Täter, Abdel Baset al Megrahi, sei aufgrund seiner Krankheit aus Barmherzigkeit freigelassen worden und es gebe kein Grund dafür, den Fall wieder vor Gericht zu ziehen, sagte der vom Übergangsrat bestimmte Justizminister Mohammed al Alagi am Montag. Als Reporter ihn nach al Megrahi fragten, sagte er: "Der Fall ist abgeschlossen."
Libyscher Ex-Ministerpräsident in Tunesien festgenommenDer frühere libysche Ministerpräsident Al Baghdadi al Mahmudi ist in der Nacht auf Donnerstag im Süden von Tunesien festgenommen worden. Der ehemalige Ministerpräsident unter Muammar al Gaddafi sei in der Stadt Tameghza, nahe der tunesischen Grenze zu Algerien, in Gewahrsam genommen worden, teilte ein Sprecher des tunesischen Innenministeriums, Hichem Meddeb, am Donnerstag mit. Neben al Mahmudi seien auch zwei weitere Personen festgenommen worden, nachdem die Behörden festgestellt hätten, dass keine von ihnen über ein Visum verfügte.
Libyscher Prinz bringt sich für politische Position ins SpielDer Großneffe des ehemaligen libyschen Königs hat sich für eine führende politische Position in seinem Heimatland ins Spiel gebracht. Er sei ein "Diener des libyschen Volkes" und die Libyer sollten entscheiden, ob sie einen Monarchen wollten, sagte Prinz Mohammed el Hassan el Rida el Senussi am Mittwoch in einem Interview der Nachrichtenagentur AP in Rom. Der Nationale Übergangsrat hatte zuvor erklärt, die im Exil lebenden Angehörigen des Königshauses seien in Libyen willkommen, es sei jedoch keine politische Rolle für sie vorgesehen.
(Im Fokus) - Libyscher Übergangsrat festigt seine HerrschaftDie Übergangsregierung in Libyen hat am Wochenende ungeachtet der anhaltenden Kämpfe um die letzten Hochburgen des Regimes von Muammar Gaddafi ihre Herrschaft in weiten Teilen des Landes weiter gefestigt. Noch am Sonntag sollte ein neues Kabinett bekannt gegeben werden. Die Bildung einer neuen Regierung wäre auch ein deutliches Signal an die Vereinten Nationen, die den Nationalen Übergangsrat inzwischen als Vertretung des nordafrikanischen Landes akzeptiert haben.
Newsflash: Libyscher Nationaler Übergangsrat erhält UN-SitzUN-Vollversammlung gibt dem Nationalen Übergangsrat den Sitz Libyens bei den Vereinten Nationen. Bislang wurde dieser noch von der Regierung des früheren Machthabers Muammar al Gaddafi gehalten. Die Vollversammlung stimmte dem Antrag des Rats am Freitag zu.
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