Krebs

Jeder vierte Todesfall ist auf Krebsleiden zurückzuführenIn Deutschland ist 2010 jeder vierte Todesfall Folge eines Krebsleidens gewesen. Nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen war Krebs damit erneut die zweithäufigste Todesursache, bei Menschen im mittleren Alter (45 bis 64 Jahre) sogar die häufigste, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Seit 1998 ist die Zahl der jährlichen Todesfälle infolge von Krebs fast kontinuierlich leicht gestiegen.
Jeder vierte Todesfall 2010 geht auf Krebserkrankung zurückJeder vierte Todesfall in Deutschland im Jahr 2010 ist auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. An bösartigen Tumoren starben in diesem Zeitraum 218.889 Menschen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Häufigste Krebsart war wie bereits in den vergangenen Jahren Lungen- und Bronchialkrebs (42.972 Todesopfer), gefolgt von Brustkrebs (17.573 Todesopfer), Dickdarmkrebs (17.161 Todesopfer) und Bauchspeicheldrüsenkrebs (15.488 Todesopfer), wie die Statistikbehörde anlässlich des Weltkrebstages am (morgigen) Samstag mitteilte.
Mehr wissen: WeltkrebstagDer Weltkrebstag wurde 2005 ins Leben gerufen und findet jedes Jahr am 4. Februar statt. Sein Ziel ist es vor allem, die Vorbeugung und die Möglichkeit der Früherkennung von Krebserkrankungen ins Bewusstsein zu rücken.
Jeder Vierte starb 2010 an KrebsEin Viertel aller Todesfälle in Deutschland im Jahr 2010 ist auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. 218.889 Menschen starben an einer Krebsart mit bösartiger Neubildung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Davon waren 118.202 Männer und 100.687 Frauen.
Diabetiker haben höheres KrebsrisikoMenschen mit Diabetes Typ 2 erkranken Studien zufolge ein höheres Krebsrisiko. Dafür ist jedoch möglicherweise nicht die Diabeteserkrankung selbst verantwortlich, sondern Lebensstilfaktoren: Übergewicht, insbesondere Bauchfett, steigert das Risiko sowohl für Diabetes Typ 2 als auch für Krebs. Die Deutsche Diabetes-Hilfe und die Deutsche Krebshilfe raten anlässlich des Weltkrebstags am Samstag deshalb allen Diabetes-Typ-2-Patienten, an den Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung teilzunehmen und auf einen gesunden Lebensstil zu achten.
Gitarrist von Black Sabbath leidet an KrebsDer Black-Sabbath-Gitarrist Tony Iommi ist an Krebs erkrankt. Die Band erklärte am Montag in einer Stellungnahme, der 63-Jährige leide an einem Lymphom und werde behandelt. Die Heavy-Metal-Gruppe hatte erst vor zwei Monaten erklärt, sie arbeite in Originalbesetzung an ihrem ersten Album seit 33 Jahren.
Ehemaliger Fukushima-Werksleiter hat KrebsDer ehemalige Leiter des japanischen Atomkraftwerks Fukushima Daiichi hat Krebs. Allerdings gehen seine Ärzte nicht von einem Zusammenhang mit der Atomkatastrophe nach dem Tsunami im März aus. Masao Yoshida leitete nach dem Unglück die Rettungsarbeiten zur Stabilisierung der havarierten Atomreaktoren.
Krebs bleibt die meistgefürchtete KrankheitDie Angst vor Krankheit ist unter den Deutschen weit verbreitet. Krebs steht dabei an erster Stelle. Nach einer neuen repräsentativen Forsa-Umfrage für die Krankenkasse DAK nimmt die Angst vor Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen jedoch stark zu.
Krebs bleibt die meistgefürchtete KrankheitKrebs ist weiterhin die meistgefürchtete Krankheit. Aber nach einer neuen repräsentativen Forsa-Umfrage für die Krankenkasse DAK nimmt die Angst vor Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen stark zu. Wie die DAK am Mittwoch weiter mitteilte, sorgen sich 20 Prozent mehr Menschen in Deutschland als vor einem Jahr darum, psychisch krank zu werden.
Jeder dritte Krebspatient leidet an ErschöpfungJeder dritte Krebspatient leidet als Folge von Erkrankung und Therapie an Erschöpfung. Direkt nach einem Klinikaufenthalt sind sogar 40 Prozent der Betroffenen von einem solchen Fatigue-Syndrom betroffen, wie eine Studie Leipziger Wissenschaftler ergab. Leider bleibe dies häufig unbemerkt, erklären die Forscher um die Psychologin Susanne Singer.
Venezolanischer Präsident Chavez sieht sich vom Krebs geheiltDer venezolanische Präsident Hugo Chavez ist nach eigenen Angaben nach mehreren Chemotherapien vom Krebs geheilt. Der 57-Jährige verkündete am Donnerstag live im Staatsfernsehen, bei einer Kontrolluntersuchung in Kuba seien keine bösartigen Tumorzellen mehr in seinem Körper gefunden worden. Chavez hatte sich zwischen Juli und September vier Mal in Kuba und Venezuela einer Chemotherapie unterzogen.
"Dallas"-Star Larry Hagman hat KrebsDer mit der TV-Serie "Dallas" bekannt gewordene US-Schauspieler Larry Hagman hat Krebs. "Als J.R. bin ich mit allem davongekommen - Bestechung, Erpressung und Ehebruch", erklärte der 80-jährige Texaner am Freitag in einer Stellungnahme.
Zahl älterer Krebsüberlebender wird steigenDie Zahl älterer Menschen, die eine Krebserkrankung überstanden haben, wird in den kommenden Jahren dramatisch ansteigen. Dies werde die Gesellschaft vor neue Herausforderungen stellen, schreibt die Krebsforscherin Julia Rowland vom Nationalen Krebsinstitut der USA (NCI) in der Zeitschrift "Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention". So würden mehr Experten für Geriatrie und Onkologie benötigt.
ZDF-Kommissar Walter Kreye muss wegen Krebs pausierenDer Schauspieler Walter Kreye ist an Krebs erkrankt und muss deswegen als ZDF-Kommissar "Der Alte" vorübergehend ersetzt werden. Die "Bild am Sonntag" zitiert den 69-Jährigen: "Darmkrebs ist ein Krebs, den man besiegen kann. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich es schaffe.
Scharfer Senf kann offenbar Krebsrisiko senkenScharfer Senf kann vor krebsauslösenden Stoffen schützen. Dies ergab eine Studie von Wissenschaftlern des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Universität Freiburg. Entscheidend ist dabei die Schärfe, wie die Forscher erklärten.
Streit über erhöhtes Krebsrisiko der 9/11-FeuerwehrleuteDer Staub nach dem Einsturz des World Trade Centers, so wird befürchtet, könnte krebserregend gewesen sein. Tausende Feuerwehrleute sowie Helfer oder Anwohner leben seitdem in Angst. Aus einer jetzt veröffentlichten Studie geht nicht eindeutig hervor, ob die betroffenen Personen ein höheres Krebsrisiko hatten.
Indianischer Aktivist Means an Krebs erkranktEin prominenter Aktivist für die Rechte der amerikanischen Indianer, Russell Means, hat nach eigenen Angaben Kehlkopfkrebs. Die Ärzte hätten ihm erklärt, dass der Krebs zu weit fortgeschritten sei, um noch zu operieren, sagte der 71-jährige Means, der den Aufstand der Indianer am Wounded Knee im Jahre 1973 angeführt hatte, dem "Rapid City Journal". Means arbeitete auch als Schauspieler, unter anderem in dem Film "Der letzte Mohikaner".
Impfung gegen Krebs: Neue Biologicals "besonders vielversprechend"Im Kampf gegen Krebs bahnen sich neue erfolgsversprechende Wirkstoffe den Weg. Einige befinden sich bereits in der Zulassungsphase. Als Impfstoff verabreicht, sollen sie das menschliche Immunsystem bei der Abwehr von Krebszellen unterstützen.
Musik kann Krebspatienten helfenMusik und Musiktherapie kann Krebspatienten zugutekommen: Es hilft ihnen, weniger Angst zu haben, und wirkt sich außerdem positiv auf die Stimmung und die Lebensqualität aus, wie eine Cochrane-Analyse ergab. Kaum Einfluss dagegen hatte die Musik auf Blutdruck, Atmung und Herzschlag der Patienten. Wissenschaftler um Joke Bradt von der Drexel Universitity in Philadelphia bezogen in ihre Übersichtsarbeit insgesamt 1.891 Personen ein, die sowohl von Musiktherapeuten betreut worden waren als auch vorher aufgenommene Musik hatten hören können.
Kontrolle von Krebstherapien: Neue Verfahren genauer als Röntgen oder CTIm Kampf gegen Krebs kann es keine Therapie nach Schema F geben. Denn zu individuell sind die Patienten, zu spezifisch die jeweiligen Erkrankungen. In der Folge schlägt nicht jede Behandlung bei einem an Krebs erkrankten Patienten an.
Krankenhaus: Paraguayischer Präsident Lugo hat keinen Krebs mehrDer Präsident von Paraguay, Fernando Lugo, hat erfolgreich gegen seine Krebserkrankung gekämpft. Bei dem 60-Jährigen sei eine vollständige Remission festgestellt worden, teilte das Krankenhaus Sirio-Libanes im brasilianischen Sao Paulo am Samstag mit. Lugo traf dort am Donnerstag zu zweitägigen Untersuchungen ein.
Verbindung zwischen Körpergröße und Krebsrisiko?Britische Forscher sehen einer Studie zufolge eine Verbindung zwischen der Körpergröße eines Menschen und dem Risiko, an Krebs zu erkranken. Die Wissenschaftler um Jane Green von der Universität Oxford nutzten für ihre Untersuchung Daten der sogenannten The Million Women Study, in die zwischen 1996 und 2001 1,3 Millionen Frauen in Großbritannien einbezogen wurden. In 97.000 Fällen wurde Krebs diagnostiziert.
Rauchen erhöht Sterberisiko bei ProstatakrebsRaucher, die an Prostatakrebs erkranken, haben ein höheres Risiko, an dem Tumorleiden oder einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Krebs wiederkommt, ist höher, wie aus einer im Fachblatt "JAMA" veröffentlichten Studie hervorgeht. Wissenschaftler um Stacey A.
Nicht ansteckende Krankheiten weltweit HaupttodesursacheFast zwei Drittel aller weltweiten Todesfälle werden laut einer UN-Schätzung durch nicht ansteckende Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Herzerkrankungen verursacht. Während sich die internationale Gemeinschaft auf ansteckende Krankheiten wie HIV/Aids, Malaria und Tuberkulose konzentriert habe, hätten sich die nicht ansteckenden Krankheiten relativ unbemerkt auch in den Entwicklungsländern ausgebreitet und würden zur weltweiten Epidemie, teilte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in einem am Montag veröffentlichten Bericht in New York mit. Demnach waren nicht übertragbare Krankheiten 2008 für 36 der 57 Millionen weltweiten Todesfälle (63 Prozent) verantwortlich.
Mladic soll Krebs habenDer mutmaßliche Kriegsverbrecher Ratko Mladic ist seinem Anwalt zufolge an Krebs erkrankt und wurde deswegen vor zwei Jahren in einem serbischen Krankenhaus behandelt. So habe der mittlerweile an das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag Überstellte Lymphknotenkrebs und sei 2009 operiert worden, sagte der Anwalt Milos Saljic. Zudem habe sich Mladic damals einer Chemotherapie unterzogen.
Krebs durch Handystrahlung? - Weltgesundheitsorganisation prüft VerdachtDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) will eine mögliche Verbindung zwischen der Strahlung von Handys und dem Entstehen von Krebs untersuchen. Hierzu beginnt am Dienstag eine achttägige Konferenz von Experten im französischen Lyon, wie die Organisation am Freitag mitteilte. Bei dem Treffen der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) würden hierzu bereits existierende Studien überprüft, um herauszufinden, ob die gesundheitlichen Folgen von elektromagnetischer Strahlung als krebserregend eingestuft werden können, sagte IARC-Sprecher Nicolas Gaudin.
Stromsparen bis in den Tod: Krebs dank Energiesparlampen?Energiesparlampen können während des Betriebs offenbar giftige Stoffe abgeben. Die Lampen setzten dann Dämpfe frei, die im Verdacht stünden, krebserzeugend zu sein, berichtete das NDR-Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin "Markt" am Sonntag vorab (Sendezeit Montag, 20.15 Uhr). Bisher war bekannt, dass Energiesparlampen Quecksilber enthalten.
Krebsrisiko durch Strahlentherapie äußerst geringBei der Strahlentherapie gegen Krebs ist das Risiko für spätere Tumore sehr gering. Die Bestrahlung verursache bei 1.000 Patienten in den folgenden 15 Jahren etwa fünf solche Sekundärtumore, so das Resultat einer großen Studie zu der Frage. Dieses Risiko sei im Vergleich zum großen Nutzen der Therapie äußerst gering, betonen die Mediziner vom Nationalen Krebsinstitut der USA.
Australien will Marken-Logos von Zigarettenschachteln verbannenDie australische Regierung will Tabakkonzernen das Aufdrucken ihrer Marken-Logos auf Zigarettenschachteln verbieten. Einem am Donnerstag vorgestellten Gesetzentwurf zufolge sollen stattdessen abstoßende Bilder auf die Gefahr einer Erkrankung an Krebs hinweisen. Mit den neuen Vorgaben für die Gestaltung der Packungen solle vermieden werden, dass positive Assoziationen mit dem Rauchen hergestellt werden könnten, sagte Gesundheitsministerin Nicola Roxon.
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