Kinderpornografie

60 mutmaßliche Mitglieder von Kinderpornoring in Kanada festgenommenDer kanadischen Polizei ist ein Schlag gegen einen mutmaßlichen Kinderpornoring gelungen. 60 Verdächtige wurden im Staat Ontario festgenommen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. 22 Opfer seien identifiziert worden und es werde mit weiteren Festnahmen gerechnet.
Über Hundert Tatverdächtige wegen Kinderpornografie festgenommenIn 22 Ländern sind insgesamt 112 Tatverdächtige wegen Kinderpornografie festgenommen worden. Wie Europol in Den Haag am Freitag mitteilte, gibt es insgesamt 269 Tatverdächtige. Die länderübergreifenden Ermittlungen wurden von der dänischen Polizei geführt.
Polizei gelingt Schlag gegen Kinderpornografie in DeutschlandDer Polizei ist nach intensiven Ermittlungen ein Schlag gegen Kinderpornografie in Deutschland gelungen. Insgesamt wurden 443 Straf- und Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes oder der Verbreitung von Kinder- beziehungsweise Jugendpornografie eingeleitet, wie die Polizei am Freitag in Osnabrück mitteilte. Hinzu kommt ein Ermittlungsverfahren wegen schweren sexuellen Missbrauchs Minderjähriger in drei Fällen.
Gesetz zum Sperren kinderpornografischer Seiten wird aufgehobenKnapp zwei Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes zum Sperren kinderpornografischer Seiten im Internet hat der Bundestag beschlossen, die hochumstrittene Regelung wieder aufzuheben. Kritiker hatten bemängelt, dass die Sperren technisch leicht zu umgehen seien und warnten vor einer Zensurinfrastruktur im Netz. Nach einem Erlass des Innenministeriums war das Gesetz nicht angewandt worden; kinderpornografische Seiten werden daher nicht gesperrt, sondern gelöscht.
US-Polizei nimmt Flugpassagier mit Kinderpornografie auf Laptop festDie US-Polizei hat am Samstag einen Flugpassagier wegen des Besitzes von Kinderpornografie festgenommen. Das Bordpersonal sei von einem Mitreisenden darauf aufmerksam gemacht worden, dass sich der 47-Jährige auf einem Flug von Salt Lake City nach Boston in der ersten Klasse entsprechende Bilder auf seinem Laptop angeschaut habe, teilten die Behörden mit. Nach der Landung in Boston wurde der Verdächtige von den Sicherheitskräften verhört und festgenommen.
Wirbel um Kinderporno-Links bei der PiratenparteiNach dem Auftauchen einer Seite mit Kinderporno-Links auf einem Server der Piraten hat der Parteivorstand Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. "Wir sind entsetzt. Die Piratenpartei kämpft gegen Kinderpornographie.
23 Frauen wegen Kinderpornografie verurteiltEin schwedisches Bezirksgericht hat am Dienstag 23 Frauen und einen Mann wegen kinderpornografischer Straftaten verurteilt. Der 43-Jährige muss für ein Jahr ins Gefängnis, die Frauen im Alter zwischen 38 und 70 Jahren erhielten Bewährungsstrafen und wurden zur Zahlung von 2.500 bis 18.000 Kronen (275 bis 2.000 Euro) verurteilt. Nach Angaben des Gerichts im Bezirk Falu hatten die Frauen Dutzende einschlägige Videoclips und Fotos von dem Mann erhalten und sich mit ihm online darüber ausgetauscht.
US-Bischof wegen Vertuschens von Kinderpornografie-Fall angeklagtIn den USA ist am Freitag Anklage gegen einen katholischen Bischof erhoben worden, weil er nach der Entdeckung pornografischer Bilder von Kindern auf dem Computer eines Priesters nicht die Polizei verständigte. Der oberste Geistliche der Diözese Kansas City hatte zugegeben, mehr als fünf Monate von vielen Hundert "verstörenden" Bildern gewusst zu haben. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hatte der Bischof Robert Finn "allen Grund zu der Annahme", dass für die Aufnahmen ein Kind missbraucht worden sein musste.
USA zerschlagen KinderpornoringDie USA haben in Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden einen internationalen Kinderpornoring zerschlagen. Von den 72 Verdächtigen, gegen die in den USA Anklage erhoben wurde, wurden 43 vor Ort und neun im Ausland festgenommen, darunter auch in Deutschland. Nach 20 weiteren mutmaßlichen Mitgliedern des Rings, die den Behörden nur über ihren Internetnamen bekannt sind, wird noch gefahndet.
72 mutmaßliche Mitglieder eines Kinderpornorings in USA angeklagtIn den USA sind 72 mutmaßliche Mitglieder eines Kinderpornorings angeklagt worden. Seit dem Beginn der sogenannten Operation Delego sei gegen über 500 Verdächtige auf der ganzen Welt ermittelt worden, teilten US-Justizminister Eric Holder und Heimatschutzministerin Janet Napolitano am Mittwoch mit. Die Angeklagten seien Mitglieder des pädophilen Onlinenetzwerks Dreamboard gewesen.
Kabinett beschäftigt sich mit Kampf gegen KinderpornosDas Bundeskabinett berät am Mittwoch über die strengere Vergabe von Visa. Die Bundesregierung will illegale Einreisen wirksamer bekämpfen und hatte dazu bereits Mitte April Eckpunkte für die sogenannte Visa-Warndatei beschlossen. Das Kabinett berät nun den fertigen Gesetzentwurf.
Darmstädter Kinderporno-Prozess: Noch eine mehrjährige Haftstrafe zum AbschlussMit der Verhängung einer weiteren mehrjährigen Haftstrafe ist am Donnerstag der bisher größte Prozess um Kinderpornografie in Deutschland zu Ende gegangen. Als letzter der ursprünglich neun Angeklagten vor dem Darmstädter Landgericht wurde ein 44 Jahre alter Mann aus Mönchengladbach zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Gegen alle anderen Angeklagten wurden bereits im November langjährige Haftstrafen verhängt.
Union will Internetsperren zum 1. März einführenDie Union fordert Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) auf, die ausgesetzten Internet-Sperren gegen Kinderpornografie zum 1. März wieder einzuführen. Die von der Koalition vereinbarte Aussetzungsfrist von einem Jahr für Netzsperren läuft Ende Februar aus.
Websperren-Gesetz noch immer "ausgesetzt"Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat die Bundesregierung für ihr Vorgehen im Kampf gegen Kinderpornografie im Internet getadelt. Es sei ein "ein völlig inakzeptabler Zustand, dass die Exekutive sich entweder weigert, ein Gesetz anzuwenden oder durch einen Erlass des Innenministers einen Teil der im Gesetz vorgesehenen Regelung bis auf weiteres aussetzt", sagte Lammert im Interview mit der Nachrichtenagentur dapd. Das Gesetz sei nach wie vor umstritten, doch könne die Regierung nicht einfach einen Beschluss des Parlaments außer Kraft setzen.
Innenminister wollen Jahr 2011 offenbar zum Jahr der Vorratsdatenspeicherung machenAus den Reihen der Länder-Innenminister wird der Ruf nach einer Wiederaufnahme der Vorratsdatenspeicherung lauter. Am Dienstag warnten sowohl der neue Vorsitzende der Innenministerkonferenz, der Hesse Boris Rhein (CDU), als auch sein Vorgänger Heino Vahldieck (CDU) aus Hamburg vor erheblichen Nachteilen bei der Aufklärung schwerster Straftaten, wenn weiter keine Telefon- und Verbindungsdaten mehr erhoben werden. Dabei gehe es nicht nur um Terrorismus, sondern auch um Organisierte Kriminalität und andere Verbrechen wie etwa Kinderpornografie.
Aus den Augen, aus dem Sinn: CSU ruft wieder nach Websperren gegen KinderpornografieDie CSU will sexuellen Missbrauch von Minderjährigen automatisch als Verbrechen einstufen. Das geht aus einem Beschlussentwurf der CSU-Landesgruppe für die anstehende Klausur in Wildbad Kreuth hervor, der der "Passauer Neuen Presse" (Mittwochausgabe) vorliegt. Darin wird auch eine Erhöhung der Mindesthaftstrafe für Täter auf ein Jahr gefordert.
Ermittlungen gegen 107 Männer: Umfangreiche Kinderpornografie-Sammlung in ÖsterreichDie österreichische Polizei hat am Sonntag umfangreiche Dateien mit Kinderpornografie beschlagnahmt. Gegen 107 Männer seien Ermittlungen eingeleitet worden, teilten die Behörden mit. Das Material wurde im Zuge fast einjähriger Ermittlungen bei Razzien entdeckt, wie der Sprecher der Kriminalpolizei, Alexander Marakovits, bekanntgab.
Streit über Vorratsdatenspeicherung kocht schon wieder hochDer Streit über die Vorratsdatenspeicherung wird schärfer. Bundesjustizministern Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mahnte am Sonntag im Bayerischen Fernsehen, auch bei der Anti-Terror-Debatte müsse die Privatsphäre beachtet werden. Es komme jetzt darauf an, dass ihre Partei beim Umgang mit der Kommunikation von Bürgern "an Prinzipien orientiert" agiere.
Kindesmissbrauchsserie in niederländischen Kindergärten: Auch Kinderpornografie produziertEiner der schlimmsten Fälle von Kindesmissbrauch erschüttert die Niederlande: Nachdem ein 27-Jähriger gestand, Dutzende Kinder in Tagesstätten sexuell missbraucht und pornografisch abgelichtet zu haben, sind auch dessen 37-jähriger Partner und ein 39-jähriger Mitarbeiter einer der Einrichtungen festgenommen worden. Mehr als 50 Eltern wurden am Sonntag informiert, dass der 27-Jährige die Taten zum Teil gestanden habe und in weiteren Fällen dringend tatverdächtig sei. Die Polizei schließt weitere Opfer nicht aus.
Die Pädo-Kriminalität im Internet"Es gibt ein Internet im Internet", sagte im Darmstädter Kinderpornoprozess ein Angeklagter, nach eigenem Bekunden "klar pädophil" und am Donnerstag zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Er war der Techniker der neunköpfigen Bande krimineller Pädophiler und baute 2005 einen konspirativen Online-Treffpunkt auf, der 2009 - als die Bande aufflog - 467 angemeldete Mitglieder hatte, die sich auf der Plattform mit kinderpornografischem Material versorgten. Nach Erkenntnissen der in Darmstadt die Anklage führenden Generalstaatsanwälte existieren unzählige solcher Plattformen im globalen Netz.
Priester aus Fritzlar hat sechs Jungen missbrauchtZum Prozessauftakt hat ein Priester aus dem nordhessischen Fritzlar den sexuellen Missbrauch von Kindern weitgehend gestanden. Vor dem Kasseler Landgericht gab dessen Anwalt am Donnerstag eine Erklärung ab, derzufolge der 50-jährige Ordensbruder die Anklagepunkte "im Wesentlichen" einräumt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen Schulpfarrer vor, sich zwischen 1992 und 2003 an sechs Jungen unter 14 Jahren vergangen zu haben.
Lange Haftstrafen für Mitglieder des KinderpornoringsSieben Mitglieder eines groß angelegten Kinderpornorings sind am Donnerstag vom Darmstädter Landgericht zu Haftstrafen bis zu fünf Jahren verurteilt worden. Die Männer im Alter von 31 bis 58 Jahren hatten in dem Verfahren gestanden, von 2006 bis 2009 im Internet massenhaft Dateien mit kinderpornografischem Material ausgetauscht zu haben. Die Verurteilten "häuften ungeheure Datenmengen an mit Bildern von schlimmsten Missbrauchs- und Vergewaltigungsszenen", hieß es in der Urteilsbegründung.
Pädophile Online-Kriminelle rüsten ständig nachIm Darmstädter Landgerichtsprozess gegen eine mutmaßliche Kinderpornografie-Bande hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch für sieben Angeklagte Haftstrafen von bis zu fünfeinhalb Jahren beantragt. Die Beweisaufnahme habe Kriminalität in "ungeahntem" Organisationsgrad offenbart, begründete Generalstaatsanwalt Andreas May die Anträge. Die Verteidiger verwiesen auf "fast unzumutbare" Bedingungen für Sexualstraftäter im Gefängnis und forderten für ihre Mandanten Haftstrafen kürzerer Dauer.
Staatsanwaltschaft will Kinderporno-Bande für lange Zeit wegsperren lassenIm Darmstädter Landgerichtsprozess gegen eine mutmaßliche Kinderpornografie-Bande hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch für sieben Angeklagte Haftstrafen von bis zu fünfeinhalb Jahren beantragt. Die Beweisaufnahme habe Kriminalität in "ungeahntem" Organisationsgrad offenbart, begründete der Generalstaatsanwalt die Anträge. Mit fünfeinhalb Jahren forderte die Anklage für den 34-jährigen Alexander B.
Darmstädter Kinderpornografie-Prozess neigt sich dem EndeIm Darmstädter Landgerichtsprozess gegen eine mutmaßliche Kinderpornografie-Bande wollen die Verteidiger von sieben der neun Angeklagten heute ihre Plädoyers halten. Die Anklage wirft den zwischen 31 und 58 Jahre alten Männern vor, von 2006 bis 2009 im Internet massenhaft Dateien mit Kinderpornografie konspirativ ausgetauscht zu haben. Zwei Angeklagte sollen auch dutzendfach Kinder missbraucht haben und räumten die Taten bereits ein.
Aus den Augen aus den Sinn: Internetsperren nützen gegen Kinderpornografie nichtsDie FDP-Bundestagsfraktion lehnt Internetsperren im Kampf gegen Kinderpornografie weiter ab. "Kriminelle Inhalte im Internet müssen bekämpft und nicht versteckt werden. Netzsperren leisten keinen Beitrag, um kriminelle Inhalte im Internet und insbesondere Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu bekämpfen", heißt es nach einem Bericht der "Passauer Neuen Presse" (Dienstagausgabe) in einem Positionspapier mit dem Titel "Freiheit und Sicherheit im Internet bewahren", das die FDP-Fraktion an diesem Dienstag beschließen wolle.
Missbrauchsgeständnis im Darmstädter KinderpornoprozessIm Prozess gegen einen mutmaßlichen Kinderpornografie-Ring am Darmstädter Landgericht hat ein Angeklagter am Donnerstag den vielfachen sexuellen Missbrauch von Kindern gestanden. Die Opfer des 57-Jährigen waren demnach zwei sechs- und siebenjährige Mädchen und ein Junge in dem Alter. Die Taten reichen bis 1993 zurück und ereigneten sich in Frankfurt und im nahe gelegenen Mörfelden.
Kinderporno-Prozess: Missbrauchsopfer sollen im November aussagenIm Prozess gegen neun mutmaßliche Mitglieder eines Kinderporno-Rings vor dem Darmstädter Landgericht haben zwei weitere Angeklagte Geständnisse abgelegt. Sie berichteten am Mittwoch in dem Prozess über die Anfänge des Internet-Tauschrings für Links und Dateien mit kinderpornografischem Inhalt. Ab Mitte November sollen in dem Verfahren die heute erwachsenen Opfer unter Ausschluss der Öffentlichkeit als Zeugen aussagen.
Weitere Geständnisse im Kinderpornografie-Prozess erwartetIm Prozess gegen neun mutmaßliche Betreiber eines Kinderpornografie-Rings werden vor dem Darmstädter Landgericht am Mittwoch weitere Geständnisse der Angeklagten erwartet. Im November sollen dann die ersten Opfer als Zeugen auftreten. Der Prozess war im September wegen der Befangenheit einer Schöffin geplatzt und zwei Wochen später neu aufgerollt worden.
Kampf gegen Kinderpornografie: BKA blitzt im Ausland abDas Bundeskriminalamt (BKA) bemängelt im Kampf gegen Kinderpornografie im Internet die Zusammenarbeit mit anderen Ländern. In einem Bericht für die Sachverständigenanhörung am Montag im Bundestag heißt es laut Kölner "Express" Montagausgabe): "Durchschnittlich sind ca. 44 Prozent der durch das Bundeskriminalamt in das Ausland gemeldeten Webseiten nach einer Woche weiterhin verfügbar." Im BKA zeigt man sich offenbar enttäuscht über mangelnde Kooperation bei den Ermittlungsbehörden.
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