Jochen Flasbarth

Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien realistischDie deutsche Stromversorgung lässt sich laut Umweltbundesamt (UBA) bis 2050 vollständig auf erneuerbare Energien umstellen. Dies ist mit der bereits jetzt am Markt verfügbaren Technik möglich, wie eine am Mittwoch in Berlin vorgestellte Studie ergab. Voraussetzung seien aber frühzeitige politische Weichenstellungen: «Je früher und entschlossener wir handeln, desto mehr Zeit bleibt und für die notwendigen technischen und gesellschaftlichen Anpassungen», sagte Präsident Jochen Flasbarth.
Umweltbundesamt empfiehlt Alternativen zu Bisphenol AEine der meistproduzierten Chemikalien ist möglicherweise gesundheitsschädlich. Auf unerwünschte Nebenwirkungen von Bisphenol A wies das Umweltbundesamt (UBA) in einem am Mittwoch in Dessau vorgestellten Hintergrundpapier hin. Die Chemikalie, die ähnlich wie das weibliche Sexualhormon Östrogen wirkt, steckt unter anderem in Babyflaschen und Plastikschüsseln.
Umweltbundesamt gegen weiteren Ausbau des StraßennetzesDer Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, hat einen größeren Beitrag des Verkehrssektors zum Klimaschutz gefordert. Nötig sei eine Verlagerung des Gütertransports auf die Schiene, sagte Flasbarth der «Berliner Zeitung» zufolge. Dazu bedürfe es eines massiven Ausbaus der Bahn-Infrastruktur auf Kosten des Autoverkehrs.
Umweltbundesamt für Pkw-MautDas Umweltbundesamt spricht sich für die Einführung einer flächendeckenden und von der Fahrstrecke abhängigen Pkw-Maut in Deutschland aus. Dadurch lasse sich am besten der Autoverkehr steuern und die Umwelt entlasten, heißt es in einer noch unveröffentlichten Studie der Dessauer Behörde, die der «Berliner Zeitung» nach eigenen Angaben vorliegt. Auf Autofahrer könnten durch eine solche Maut Zusatzkosten von mehreren hundert Euro jährlich zukommen.
Krise kommt der Umwelt zuguteDie Wirtschaftskrise hat den Treibhaus-Ausstoß so stark sinken lassen wie noch nie zuvor in der Bundesrepublik. Die Emissionen in Deutschland seien gegenüber dem Vorjahr um 8,4 Prozent gefallen, teilten Umweltbundesamt und Umweltministerium am Freitag in Berlin mit. Im Vergleich zu 1990 lag das Minus sogar bei 28,7 Prozent.
Umweltbundesamt: City-Maut kein PatentrezeptDie Ausweitung der Lkw-Maut auf das gesamte Straßennetz und kleinere Nutzfahrzeuge ab 3,5 Tonnen darf nach Auffassung des Umweltbundesamts nicht länger ein Tabu sein. Der Präsident des Amtes, Jochen Flasbarth, sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung», auch die Besteuerung bei der privaten Nutzung von Dienstwagen sei fällig. Deutschland könne seine Klimaziele nur erreichen, wenn der Verkehr pro Jahr 40 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger ausstößt.
Führende Klimaexperten: "Faule Kompromisse darf es nicht geben"Angesichts eines immer rascheren Klimawandels haben die führenden Umweltberater der Bundesregierung einen Durchbruch beim UN-Gipfel in Kopenhagen angemahnt. Nötig sei politischer Wille, erklärte der Chef des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, am Freitag in Berlin. «Kopenhagen muss alle wesentlichen Bestandteile eines Abkommens festlegen: vertragsfest, nicht mehr verhandelbar und naturwissenschaftlich begründet.
Folgen des Klimawandels könnten Finanzkrise übertreffenFührende Ökonomen in Deutschland haben eindringlich vor den Folgen eines Scheiterns des Weltklimagipfels in Kopenhagen gewarnt. «Der Klimawandel kann global enorme volkswirtschaftliche Schäden verursachen und somit ähnlich hohe negativen Folgewirkungen verursachen wie die Weltwirtschaftskrise», sagte Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, warnte aber davor, den Gipfel bereits totzusagen.
Längere Atomlaufzeiten schaden KlimaschutzDie Abkehr vom Atomausstieg könnte aus Sicht des Umweltbundesamts dem Klimaschutz schaden. Falls die Reaktoren länger laufen, müssten deshalb die Vorgaben für Kraftwerksbetreiber beim Emissionshandel verschärft werden, forderte der neue UBA-Präsident Jochen Flasbarth am Mittwochabend in Berlin. Gleichzeitig verlangte er weitere Klimaschutzgesetze.
UBA-Chef fordert von USA mehr Anstrengungen für KlimaschutzDer neue Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, hat die USA zu größeren Anstrengungen beim Klimaschutz aufgefordert. Bei der Weltklimakonferenz im Dezember in Kopenhagen stünden die entscheidenden Weichenstellungen an. «Die Amerikaner können bei Appellen nun gewiss nicht mehr bleiben», sagte Flasbarth am Donnerstag im ZDF-Morgenmagazin.
Neuer Umweltbundesamt-Chef fordert schrittweises Anheben der ÖkosteuerDer neue Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, hat sich zu seinem Amtsantritt am Dienstag für eine Erhöhung der Ökosteuer und damit höhere Benzinpreise ausgesprochen. «Der Benzinpreis bildet noch lange nicht die ökologische Wahrheit ab», sagte Flasbarth der «Berliner Zeitung». Die Steuer müsse im Rahmen einer ökologischen Finanzreform schrittweise erhöht werden.
Flasbarth neuer Präsident des UmweltbundesamtesVom engagierten Naturschützer zum Leiter der zentralen Umweltbehörde: Jochen Flasbarth wird neuer Präsident des Umweltbundesamtes. Das beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin einstimmig. Der 47-Jährige tritt die Nachfolge von Andreas Troge (59) an, der vor einigen Tagen nach 14 Jahren als UBA-Präsident auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Flasbarth wird neuer Präsident des UmweltbundesamtesJochen Flasbarth wird neuer Präsident des Umweltbundesamtes. Das beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin. Der 47-Jährige tritt die Nachfolge von Andreas Troge an, der vor einigen Tagen auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand verabschiedet wurde.
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