Jemen

(Update) - Human Rights Watch wirft Saleh Tötung von 270 Menschen vorDer jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh hat nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch eine blutige Niederschlagung der Proteste in seinem Land angeordnet, bei der mindestens 270 Menschen ums Leben kamen. Allein in einer Stadt seien 120 Demonstranten und unbeteiligte Zuschauer getötet worden, teilte die Organisation am Mittwoch mit. Der Bericht beruht auf Interviews mit mehr als 170 Jemen-Experten und Augenzeugen.
Human Rights Watch wirft Saleh Tötung von 270 Menschen vorDer jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh hat nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch eine blutige Niederschlagung der Proteste in seinem Land angeordnet, bei der mindestens 270 Menschen ums Leben kamen. Allein in einer Stadt seien 120 Demonstranten und unbeteiligte Zuschauer getötet worden, teilte die Organisation am Mittwoch mit. Der Bericht beruht auf Interviews mit mehr als 170 Jemen-Experten und Augenzeugen.
Auswärtiges Amt bestätigt Freilassung von deutscher Geisel im JemenDas Auswärtige Amt in Berlin hat am Donnerstag die Freilassung eines im Jemen entführten Deutschen und fünf weiterer Mitarbeiter der Vereinten Nationen bestätigt. "Wir sind froh, dass der Deutsche und die anderen Verschleppten wohlbehalten und unversehrt in Freiheit sind", sagte eine Sprecherin. Sie seien erst am Donnerstag auf freien Fuß gekommen.
Deutscher und andere im Jemen entführte UN-Mitarbeiter offenbar freiEin Deutscher und fünf weitere im Jemen entführte Mitarbeiter der Vereinten Nationen sind nach Angaben eines jemenitischen Ministers wieder auf freiem Fuß. Er habe die Freilassung der sechs Geiseln erwirkt und bringe sie in die jemenitische Hauptstadt Sanaa, wo sie zum Büro der Vereinten Nationen gebracht würden, sagte Elektrizitätsminister Saleh Someh am Mittwoch. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte die Freilassung der Entführungsopfer zunächst nicht.
Deutscher und andere im Jemen entführte UN-Mitarbeiter offenbar freiEin Deutscher und fünf weitere im Jemen entführte Mitarbeiter der Vereinten Nationen sind nach Angaben eines jemenitischen Ministers wieder auf freiem Fuß. Er habe die Freilassung der sechs Geiseln erwirkt und bringe sie in die jemenitische Hauptstadt Sanaa, wo sie zum Büro der Vereinten Nationen gebracht würden, sagte Elektrizitätsminister Saleh Someh am Mittwoch. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte die Freilassung der Entführungsopfer nicht.
Deutscher und andere entführte UN-Mitarbeiter im Jemen freiEin Deutscher und fünf weitere entführte Mitarbeiter der Vereinten Nationen sind wieder auf freiem Fuß. Sie waren von bewaffneten Stammeskriegern in der Provinz Al-Mahwit am Dienstag verschleppt worden, die sie als Faustpfand für die Freilassung inhaftierter Stammesmitglieder benutzen wollten. Eine Gruppe einflussreicher Bewohner setzte sich für die Freilassung der sechs UN-Mitarbeiter - neben dem Deutschen eine irakische und palästinensische Frau, ein Kolumbianer und zwei Jemeniten - ein.
Deutscher und andere entführte UN-Mitarbeiter im Jemen freiEin Deutscher und fünf weitere entführte Mitarbeiter der Vereinten Nationen sind wieder auf freiem Fuß. Sie waren von bewaffneten Stammeskriegern in der Provinz Al-Mahwit am Dienstag verschleppt worden, die sie als Faustpfand für die Freilassung inhaftierter Stammesmitglieder benutzen wollten. Eine Gruppe einflussreicher Bewohner setzte sich für die Freilassung der sechs UN-Mitarbeiter - neben dem Deutschen eine irakische und palästinensische Frau, ein Kolumbianer und zwei Jemeniten - ein.
Bundesregierung steht in Jemen entführtem Deutschen beiNach der Entführung eines Deutschen und fünf weiterer Entwicklungshelfer im Jemen bemüht sich das Auswärtige Amt um deren Freilassung. "Alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung", versicherte eine Sprecherin des Ministeriums am Mittwoch in Berlin. Das genaue Schicksal der am Vortag verschleppten Mitarbeiter der Vereinten Nationen sei aber weiter unklar.
Entführter Deutscher im Jemen: Bundesregierung schaltet sich einNach der Entführung eines Deutschen und fünf weiterer Mitarbeiter der Vereinten Nationen im Jemen bemüht sich das Auswärtige Amt um deren Freilassung. "Alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung", sagte eine Sprecherin der Behörde am Mittwoch in Berlin. Das Krisenreaktionszentrum und die deutsche Botschaft in Jemens Hauptstadt Sanaa stünden "mit allen relevanten Stellen" im engen Kontakt.
Deutscher im Jemen verschlepptIm Jemen sind sechs Mitarbeiter der Vereinten Nationen verschleppt worden, darunter auch ein Deutscher. Die Entführer aus der Provinz Al Mahwit fordern die Freilassung von Stammesmitgliedern aus dem Gefängnis. Neben dem Deutschen wurden eine Irakerin, eine Palästinenserin, ein Kolumbianer und zwei Jemeniten gekidnappt, wie der Vorsitzende des örtlichen Gemeinderates erklärte.
Deutscher im Jemen verschlepptIm Jemen sind sechs Mitarbeiter der Vereinten Nationen verschleppt worden, darunter auch ein Deutscher. Die Entführer aus der Provinz Al Mahwit fordern die Freilassung von Stammesmitgliedern aus dem Gefängnis. Neben dem Deutschen wurden eine Irakerin, eine Palästinenserin, ein Kolumbianer und zwei Jemeniten gekidnappt, wie der Vorsitzende des örtlichen Gemeinderates erklärte.
Deutscher UN-Mitarbeiter im Jemen entführtIm Jemen sind sechs Mitarbeiter der Vereinten Nationen verschleppt worden, darunter auch ein Deutscher. Die Entführer aus der Provinz Al Mahwit fordern die Freilassung von Stammesmitgliedern aus dem Gefängnis. Neben dem Deutschen wurden nach Informationen der Nachrichtenagentur AP eine Irakerin, eine Palästinenserin, ein Kolumbianer und zwei Jemeniten gekidnappt.
15 mutmaßliche Aufständische bei Luftangriff im Jemen getötetBei einem Luftangriff auf Kämpfer des Terrornetzwerks Al-Kaida sind 15 mutmaßliche Aufständische getötet worden. In der Provinz Abjan seien bei dem Angriff eine Schule und ein Auto getroffen worden, hieß es am Dienstag aus jemenitischen Sicherheitskreisen. Der Luftangriff sei von US-Einheiten geflogen worden.
(Im Fokus) - Saleh zur medizinischen Behandlung in den USADer umstrittene Präsident hat das Land verlassen, doch die Unruhen im Jemen gehen offenbar weiter: Einen Tag nach der Ankunft des langjährigen Machthabers Ali Abdullah Saleh in den USA mussten regimetreue Soldaten in der Heimat mit Gewalt eingreifen, um eine Meuterei von Mitgliedern der Republikanischen Garde zu verhindern. Menschenrechtler kritisierten unterdessen scharf, dass Saleh zur medizinischen Behandlung in den Westen reisen dürfe - ein Luxus, der den Opfern seiner Unterdrückung nicht gewährt werde. Der scheidende jemenitische Präsident soll an einem unbekannten Ort in den USA wegen Brandwunden behandelt werden, die er bei einem Anschlag im vergangenen Juni erlitten hatte.
Jemenitisches Regime verhindert offenbar Meuterei von SoldatenRegimetreue jemenitische Soldaten haben am Sonntag offenbar eine Meuterei von Mitgliedern der Republikanischen Garde verhindert. Wie die Streitkräfte des Landes mitteilten, hatten die Aufständischen den Rücktritt ihres Kommandeurs gefordert. Bei der Niederschlagung der versuchten Meuterei am Rande der Hauptstadt Sanaa sei eine unbekannte Zahl von Soldaten verletzt worden.
Jemenitischer Präsident Saleh lässt sich in den USA behandelnDer langjährige jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh ist am Samstag zu medizinischen Behandlungen in den USA eingetroffen. Es handle sich um einen kurzzeitigen Aufenthalt, teilte das Auslandspresseamt des Jemen mit. Mitarbeiter Salehs hatten erklärt, er werde in den USA wegen seiner Brandwunden behandelt, die er bei einem Anschlag im vergangenen Juni erlitten hatte.
Jemenitischer Präsident Saleh auf dem Weg in die USADer langjährige jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh ist nach Angaben seines Büros auf dem Weg in die USA in London eingetroffen. Saleh werde noch am Samstag nach New York weiterreisen, um sich in den USA in medizinische Behandlung zu begeben, teilte Sprecher Ahmed al Sufi mit. Nähere Details nannte er nicht.
Sechs Aufständische bei Gefechten im Südjemen getötetBei Gefechten mit Regierungssoldaten sind im Südjemen sechs Aufständische mit Verbindungen zur Al-Kaida getötet worden. Zehn Soldaten hätten Verletzungen erlitten, verlautete aus Militärkreisen. Schauplatz der Kämpfe war am Mittwoch ein Gebiet in der Nähe der Stadt Sindschibar.
750.000 jemenitische Kinder laut UN unterernährtIm Jemen ist durch den seit einem Jahr anhaltenden Aufstand die Zahl der unterernährten Kinder unter fünf Jahren nach UNICEF-Angaben auf etwa 750.000 angestiegen. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen rief die Regierung sowie die internationale Gemeinschaft am Dienstag dazu auf, die Infrastruktur im Land entsprechend zu verbessern. In einigen Teilen des Landes habe sich die Zahl der betroffenen Kinder seit 2000 verdoppelt, sagte die für den Nahen Osten und Nordafrika zuständige UNICEF-Direktorin Maria Calivis.
Saleh lässt sich in den USA medizinisch behandelnDer scheidende jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh darf für eine medizinische Behandlung in die USA einreisen. Mit dem Schritt wolle man einen reibungslosen politischen Übergang im Jemen unterstützen, hieß es in Washington. Saleh erlitt im Juni vergangenen Jahres bei einem Raketenangriff auf den Präsidentenpalast schwere Verbrennungen.
Saleh reist zu medizinischer Behandlung in die USADie USA erlauben dem scheidenden jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Saleh die Einreise zu einer medizinischen Behandlung. Mit dem Schritt wolle man einen reibungslosen politischen Übergang im Jemen unterstützen, hieß es in Washington. Saleh erlitt im Juni vergangenen Jahres bei einem Raketenangriff auf den Präsidentenpalast schwere Verbrennungen.
Saleh darf zu medizinischer Behandlung in die USA reisenDer scheidende jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh darf zu einer medizinischen Behandlung in die USA reisen. Das verlautete am Sonntag aus Regierungskreisen in Washington. Saleh werde sich voraussichtlich für eine befristete Zeit in den USA aufhalten, sagte eine Gewährsperson.
Jemenitischer Präsident Saleh verlässt sein LandDer scheidende jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh hat am Sonntag sein Land verlassen. Saleh sei am Abend in den Oman geflogen und habe die Macht an seinen Stellvertreter übergeben, sagte ein Sprecher des Präsidenten, Ahmed al Sufi, in der Hauptstadt Sanaa. Saleh hatte zuvor in einer Abschiedsrede seine Ausreise angekündigt und sich für frühere Fehler entschuldigt.
Newsflash: Präsident Saleh verlässt den JemenDer jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh hat am Sonntag das Land verlassen. Sein Sprecher erklärte, er sei in den Oman geflogen und habe die Macht an seinen Stellvertreter übergeben.
Jemenitischer Präsident entschuldigt sich in AbschiedsredeDer jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh hat einem Regierungsvertreter zufolge am Sonntag in einer Abschiedsrede seine Abreise aus dem Land angekündigt und sich für frühere Fehler entschuldigt. Berater des Präsidenten sagten der Nachrichtenagentur AP, dass dieser die Spitzen aus Politik, Streitkräften und Sicherheitsdiensten versammelt und die Beförderung des Vizepräsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi zum Marschall verkündete. Er soll Salehs Amt übernehmen.
Jemenitische Soldaten blockieren Hauptstadt-FlughafenAngehörige der jemenitischen Streitkräfte haben am Sonntag das Rollfeld des Flughafens der Hauptstadt Sanaa mit Panzerwagen blockiert. Wie ein Sprecher des Flughafens mitteilte, protestierten die Soldaten des angeschlossenen Luftwaffenstützpunktes für die Absetzung des Luftwaffenchefs Generalmajor Mohammed Saleh, ein Bruder des umstrittenen Staatspräsidenten Ali Abdullah Saleh. Zwei Flüge mussten wegen der Sperrung umgeleitet werden.
Mitarbeiter von Präsident Saleh erhalten nur begrenzt ImmunitätDie Mitarbeiter des jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Saleh erhalten nach einem am Samstag verabschiedeten Gesetz nur begrenzt Immunität vor Strafverfolgung. Sie sind gegen Ermittlungen wegen politischer Straftaten geschützt, wie es in einer Stellungnahme vom Samstag hieß. Dagegen können sie wegen terroristischer Handlungen oder Korruption belangt werden.
Jemenitisches Parlament beschließt Änderungen an ImmunitätsgesetzDas jemenitische Parlament hat nach eigenen Angaben Änderungen an einem umstrittenen Immunitätsgesetz beschlossen. Einer am Samstag veröffentlichten Mitteilung zufolge können Anhänger des scheidenden Präsidenten Ali Abdullah Saleh damit weiterhin wegen Korruption angeklagt werden. Vor einer gerichtlichen Verfolgung wegen als politisch eingestufter Verbrechen sowie wegen terroristischer Akte blieben sie hingegen geschützt.
UN-Mitarbeiter im Jemen entführtIm Jemen ist laut UN ein Mitarbeiter der Vereinten Nationen entführt worden. Der stellvertretende UN-Sprecher Eduardo del Buey bestätigte den Vorfall am Montag auf Anfrage, wollte aber keine Einzelheiten in Bezug auf den Mitarbeiter und den Tatort machen. "Wir sind in Verhandlungen und sie werden verstehen, dass wir diesbezüglich keine öffentliche Stellungnahme abgeben können", sagte del Buey.
Al-Kaida-Kämpfer erobern Stadt südlich von SanaaKämpfer der Al-Kaida haben nach Angaben jemenitischer Sicherheitskräfte die Kontrolle über eine Stadt rund 150 Kilometer südlich der Hauptstadt Sanaa übernommen. Demnach bezogen die Islamisten rund um die Stadt Radda in der Provinz Bajda Stellung und ließen die Bewohner weder aus noch in die Stadt. Die Kämpfer seien am Montag von einigen Positionen, die sie am Wochenende besetzt hatten, auf die Stadt vorgerückt und hätten ein Gefängnis gestürmt und 150 bis 200 Gefangene befreit.
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