Jörg Tauss

BGH: Tauss-Revision gegen Kinderporno-Urteil "offensichtlich unbegründet"Die Bewährungsstrafe für den früheren Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss wegen Kinderpornografie ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) verwarf die Revision des früheren SPD-Politikers als offensichtlich unbegründet. Die Entscheidung des 1.
Nach Kinderporno-Urteil: Tauss verabschiedet sich aus der PiratenparteiDer wegen Besitzes und Verbreitung von Kinderpornos verurteilte frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss ist aus der Piratenpartei ausgetreten. «Wir müssen an den Infoständen über unsere Inhalte diskutieren können und dürfen nicht durch eine 'Tauss-Debatte' gelähmt werden. Aus diesem Grunde erkläre ich meinen Austritt aus der Partei», teilte Tauss laut Piratenpartei am Sonntag in Berlin mit.
Der tiefe Fall des Jörg TaussJörg Tauss hat seine Vorliebe für das Internet trotz allem nicht verloren: Der Bundestagsabgeordnete betreibt ein Blog und lässt über die Kurznachrichtenseite Twitter die Welt unter anderem wissen, dass ihn sein Prozess nervt und dass er im Karlsruher Hauptbahnhof Himbeerkuchen mit Milchkaffee isst. Letztlich war es auch das Surfen im Netz, das dem früheren SPD-Politiker jetzt zum Verhängnis wurde: Das Karlsruher Landgericht verurteilte ihn am Freitag zu 15 Monaten auf Bewährung. Vorangegangen war ein in der Geschichte des Bundesrepublik einmaliger Prozess gegen einen Abgeordneten, der sich bis zuletzt für unschuldig erklärte und sich quasi als Ermittler im Kampf gegen Kinderpornografie gab.
Kinderporno-Prozess: Gericht hält Jörg Tauss für schuldig!Wegen des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie ist der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss zu 15 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Dieses Urteil verkündete am Freitag das Landgericht Karlsruhe und entsprach damit weitgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.
Urteil im Kinderporno-Prozess gegen Tauss erwartetIm Prozess gegen den ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss wird am Freitagmittag das Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft hält den Anklagten des Besitzes und der Weiterverbreitung von kinderpornografischem Material für überführt. Sie forderte vor dem Karlsruher Landgericht eine Bewährungsstrafe von 15 Monaten und 6.000 Euro Geldstrafe.
Kinderporno-Prozess gegen Tauss mit Zeugenvernehmung fortgesetztMit einer weiten Zeugenvernehmung ist am Donnerstag der Prozess gegen den ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss in Karlsruhe fortgesetzt worden. Dem 56-Jährigen werden der Besitz und die Verbreitung von Kinderpornografie vorgeworfen. Der inzwischen zur Piratenpartei übergetretene Politiker bestreitet den Besitz des Materials nicht, beteuert aber, es für dienstliche Recherchen benutzt zu haben.
Halbzeit im Kinderporno-Prozess gegen TaussDer spektakuläre Kinderpornografie-Prozess gegen den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss geht in die Schlussphase. Am Freitag könnte am Landgericht Karlsruhe bereits das Urteil fallen, wie der Vorsitzende Richter Udo Scholl ankündigte. Nur wenn die beiden Verteidiger noch kurzfristig Beweisanträge stellen, muss das Urteil auf den 1.
Kinderpornoverdacht: Hauptverfahren gegen Ex-Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss eröffnetDas Hauptverfahren gegen den unter Kinderpornoverdacht stehenden früheren SPD-Politiker Jörg Tauss ist eröffnet. Die Zweite Große Strafkammer des Landgerichts Karlsruhe habe das Hauptverfahren wegen des Vorwurfs des Besitzes von kinderpornografischen Schriften eröffnet und die Anklage der Staatsanwaltschaft in allen Punkten vor dem Landgericht Karlsruhe zugelassen, wie ein Sprecher des Gerichts mitteilte. Erster Termin ist am 18.
Gegen Zensur im Internet: Tauss demonstriert vor KoalitionsverhandlungenDer unter Kinderpornoverdacht stehende frühere SPD-Politiker Jörg Tauss hat zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen vor dem Tagungsort in Berlin gegen Zensur im Internet demonstriert. Der 56-Jährige folgte am Montagnachmittag dem Aufruf einer Bürgerinitiative und postierte sich an der Seite mehrerer Aktivisten vor der nordrhein-westfälischen Landesvertretung. «Bürgerrechte sind keine Verhandlungsmasse», hieß es auf einem Transparent der Organisatoren.
Piratenpartei verzehnfacht MitgliederzahlBei der Gründung einer Partei muss es auch mal schnell gehen. Als ein paar Mitglieder der Piratenpartei bei einer Aktion in der Hamburger Fußgängerzone keinen Besenstiel für ihre Fahne haben, muss ein hurtig besorgter Ast das orangene Tuch hochhalten. «Vieles bei uns geht sehr schnell», sagt Wahlkämpfer Michael Jungierek zwischen zwei verteilten Flyern.
Kinderporno-Verdacht: Anklage gegen Bundestagsabgeordneten Tauss erhobenDie Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat gegen den unter Kinderporno-Verdacht stehenden früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss Anklage erhoben. Dies teilte die Ermittlungsbehörde am Mittwoch mit. Dem inzwischen zur Piratenpartei gewechselten Politiker wird vorgeworfen, in mehreren Fällen «weit überwiegend kinderpornografische, aber auch jugendpornografische Dateien erlangt, weitergegeben und besessen zu haben».
Piratenpartei tritt fast überall zur Bundestagswahl anDie Piratenpartei kann nach eigenen Angaben in allen Bundesländern bis auf Sachsen zur Bundestagswahl am 27. September antreten. Mitglieder und Sympathisanten hätten in den vergangenen Wochen die nötigen Unterschriften in 15 Bundesländern gesammelt, erklärte die Partei am Donnerstag in Berlin.
Brandenburger Landtagswahl ohne PiratenparteiDie Piratenpartei darf nicht zur Brandenburger Landtagswahl am 27. September antreten. Der Landeswahlausschuss verweigerte den Internet-Aktivisten am Donnerstag aus formalen Gründen die Zulassung.
Tauss attackiert SPD-SpitzeDer aus der SPD ausgetretene Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss hat in einem verbalen Rundumschlag mit seiner früheren Partei abgerechnet. SPD-Fraktionschef Peter Struck und Parteichef Franz Müntefering nähmen die «digitale Welt noch allenfalls als eine wahr, in die man preiswert und ohne Portokosten 'etwas hinschicken' kann», meinte Tauss auf dem Internetportal «abgeordnetenwatch». Der Politiker hatte am vergangenen Wochenende seinen Austritt bei den Sozialdemokraten erklärt.
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