Insolvenz

Fall Schlecker: Schwere Vorwürfe gegen Ver.diEine Gruppe ehemals leitender Angestellter der insolventen Drogeriekette Schlecker erhebt schwere Vorwürfe gegen die Gewerkschaft Ver.di sowie den Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz. Die Gruppe, die sich "Der Schlecker Verein" nennt, beschuldigt eine Ver.di-Gewerkschafterin, die Betriebsratswahl in Stuttgart am 30. März 2010 massiv manipuliert zu haben.
Insolventer Baukonzern: Weitere Heitkamp-Tochter verkauftDer Verkauf einer weiteren Tochterfirma des insolventen Herner Baukonzerns Heitkamp ist unter Dach und Fach. Die auf Wohnungssanierungen spezialisierte Heitkamp-Firma Domoplan geht an die Bau-Gruppe Echterhoff aus dem nordrhein-westfälischen Westerkappeln, wie der vom Insolvenzgericht eingesetzte Sachwalter Dirk Andres der WAZ (Samstagausgaben) sagte. "Die Bau-Gruppe Echterhoff aus Westerkappeln übernimmt Domoplan rückwirkend zum 1.
FDP warnt vor Folgen einer Insolvenz GriechenlandsFDP-Generalsekretär Patrick Döring hat der Forderung der CSU nach einer geordneten Insolvenz Griechenlands widersprochen. "Die geordnete Insolvenz ist nicht das Ziel der FDP", sagte Döring am Montag in Berlin. Zwar müsse ein solches Instrument eine Option bleiben, jedoch im Sinne einer Ultima Ratio.
Schlecker setzt Einkaufskooperation mit Markant fortDie insolvente Drogeriekette Schlecker setzt ihre Einkaufskooperation mit der Markant-Gruppe fort. Damit sei ein wesentlicher Baustein für die uneingeschränkte Betriebsfortführung sichergestellt, teilte Schlecker am Mittwochabend in Ehingen mit. Die Fortführung der Einkaufskooperation mit Markant, einem der wichtigsten Gläubiger der Drogeriekette, sichere Warenbestellungen Lieferungen und Abrechnungen für die Schlecker-Märkte in Deutschland.
Ver.di will Bündnis zur Rettung der über 30.000 Schlecker-StellenDie Dienstleistungsgewerkschaft ver.di will mit einem Bündnis von Lieferanten und Kunden um die mehr als 30.000 Jobs bei der insolventen Drogeriekette Schlecker kämpfen. "Es sind nicht die Beschäftigten, die die finanzielle Misere von Schlecker verursacht haben", sagte Bundesvorstands-Mitglied Stefanie Nutzenberger am Mittwoch in Berlin. Sie forderte Firmengründer Anton Schlecker zu "Klarheit und Wahrheit" auf.
Gewerkschaft fordert Bündnis zur Rettung der Schlecker-ArbeitsplätzeDie Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat Lieferanten und Kunden der insolventen Drogeriekette Schlecker zu einem Bündnis zur Rettung der 30.000 Arbeitsplätze des Unternehmens aufgerufen. "Es sind nicht die Beschäftigten, die die finanzielle Misere von Schlecker verursacht haben", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger am Mittwoch in Berlin. Sie appellierte an die Lieferanten, Schlecker weiter zu versorgen.
Schlecker-Mitarbeiter müssen noch lange bangenDen 30.000 Beschäftigten der insolventen Drogeriekette Schlecker stehen Wochen der Unsicherheit und der Sorge um ihre Arbeitsplätze ins Haus. Bis zu einer Entscheidung über das Schicksal des Unternehmens könnten Monate vergehen, sagte am Dienstag der Berliner Insolvenzexperte Stefan Proske im dapd-Interview. Der Unilever-Konzern stellt unterdessen "Spiegel Online" zufolge die Lieferungen an Schlecker ein.
Unilever stellt laut Medienbericht Lieferungen an Schlecker einDer Unilever-Konzern hat die Lieferungen an die insolvente Drogeriekette Schlecker einem "Spiegel Online"-Bericht zufolge vorerst eingestellt. "Unilever liefert derzeit keine Waren an Schlecker", sagte Unilever-Sprecher Konstantin Bark dem Internetportal. Der Lieferstopp gelte seit Montag und so lange, bis der Insolvenzverwalter die Zahlung der Ware sicherstellen könne.
Zusammenfassung PetroplusZur Insolvenz des Raffineriebetreiber Petroplus sendet dapd bis 15.00 Uhr eine Zusammenfassung von 30 Zeilen.
Schweizer Raffineriebetreiber Petroplus ist bankrottDer größte unabhängige europäische Raffineriebetreiber Petroplus hat am Dienstag seine Zahlungsunfähigkeit erklärt. Die Kreditgeber des Schweizer Unternehmens hätten die offenen Forderungen fällig gestellt, damit sei es effektiv zahlungsunfähig, hieß es. Mit Raffinerien in Frankreich, Belgien, Großbritannien, Deutschland und der Schweiz beschäftigt Petroplus insgesamt etwa 2.500 Angestellte.
Cirrus Airlines meldet Insolvenz anDie Saarbrücker Fluggesellschaft Cirrus Airlines ist pleite. Das Unternehmen beantragte am Montag nach eigenen Angaben beim Amtsgericht Saarbrücken Insolvenz. Der bereits am Freitag eingestellte Flugbetrieb der Regional-Airline bleibt ausgesetzt, laut Homepage des Unternehmens bis Sonntag (29.
Cirrus Airlines meldet Insolvenz anDie Fluggesellschaft Cirrus Airlines ist pleite. Das Unternehmen beantragte am Montag laut eigener Mitteilung beim Amtsgericht Saarbrücken Insolvenz. Der Flugverkehr bleibt ausgesetzt.
Hunderte Manroland-Beschäftigte bekommen EntlassungHunderte Beschäftigte in den drei Werken des insolventen und zerschlagenen Druckmaschinenherstellers Manroland haben am Montag ihre Kündigung bekommen. Die Massenentlassungen in Augsburg, Offenbach und Plauen sollen die Existenz des Unternehmens retten. Insgesamt verlieren fast 2.400 "Manroländer" und damit die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland ihren Job.
Schlecker-Mitarbeiter wussten über Insolvenz nicht BescheidDie Mitarbeiter der Drogeriekette Schlecker sind offenbar nicht über die Insolvenz des Unternehmens informiert worden. "Ich habe die Nachricht von der Insolvenz aus den Medien", sagte die Verkäuferin einer Filiale in der Münchner Innenstadt am Freitag. Selbst die Filialleitung habe bisher keine Informationen von der Geschäftsführung bekommen.
Schlecker flüchtet sich in die InsolvenzTrotz eines harten Sanierungskurses und der Schließung Hunderter Filialen schlittert die Drogeriekette Schlecker in die Pleite. Eine geplante Zwischenfinanzierung sei gescheitert, deshalb werde nun ein Antrag auf Planinsolvenz vorbereitet, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die Geschäfte würden aber weitergeführt und die Mitarbeiter bekämen nach wie vor ihr Gehalt.
Newsflash: Drogeriekette Schlecker will sich über Insolvenz sanierenDie Drogeriekette Schlecker hat einen Insolvenzantrag angekündigt, will damit aber die Sanierung des angeschlagenen Unternehmens erreichen. Das ließ das Unternehmen am Freitag in Düsseldorf mitteilen.
(Update) - Fotokonzern Kodak meldet Insolvenz anDer Fotopionier Eastman Kodak hat mit seinen Tochterunternehmen in den USA Insolvenz angemeldet. Ziel sei die freiwillige Reorganisation des Unternehmen nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts, teilte Kodak am Donnerstag auf seiner Webseite mit. Ausländische Tochterunternehmen seien nicht betroffen.
Fotokonzern Kodak beantragt GläubigerschutzDer Fotopionier Eastman Kodak hat mit seinen Tochterunternehmen in den USA Insolvenz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts angemeldet. Ziel sei die freiwillige Reorganisation des Fotografie-Pioniers, teilte Kodak am Donnerstag auf seiner Webseite mit. Ausländische Tochterunternehmen seien nicht betroffen.
Deutsche Kodak von Insolvenz des US-Mutterkonzerns nicht betroffenDie deutsche Kodak ist von der Insolvenz des US-Mutterkonzerns nicht betroffen. Ein Sprecher des deutschen Tochterunternehmens sagte am Donnerstag auf dapd-Anfrage in Stuttgart, die Insolvenz habe "keine Auswirkungen auf den deutschen Standort" mit knapp 1.050 Mitarbeitern. Kodak Deutschland hat seinen Sitz in Stuttgart, wo das Marketing, der Vertrieb und das Management mit rund 120 Mitarbeitern angesiedelt sind.
Fotokonzern Kodak geht in InsolvenzDer amerikanische Konzern Eastman Kodak hat mit seinen Tochterunternehmen in den USA Insolvenz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts angemeldet. Ziel sei die freiwillige Reorganisation des Fotografie-Pioniers, teilte Kodak am Donnerstag auf seiner Webseite mit. Ausländische Tochterunternehmen seien nicht betroffen.
Newsflash: US-Fotokonzern Kodak meldet Insolvenz anDer US-Konzern Eastman Kodak hat am Donnerstag mit seinen Tochterunternehmen in den USA Insolvenz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts angemeldet. Ziel sei die freiwillige Reorganisation des Unternehmens. Ausländische Tochterunternehmen seien nicht betroffen, hieß es in der Mitteilung an Investoren auf der Website des Unternehmens.
Entscheidung über Zukunft von Manroland fällt am MittwochÜber die Zukunft des weltweit drittgrößten Druckmaschinenherstellers Manroland entscheidet der Gläubigerbeirat am Mittwoch in Augsburg. Der vorläufige Insolvenzverwalter Werner Schneider will dem Gremium zwei Bieterkonzepte zur Entscheidung vorlegen. Über die Entscheidung soll gegen Abend informiert werden, sagte ein Sprecher.
Entscheidung über Zukunft von Manroland fällt am MittwochDie Gläubiger des weltweit drittgrößten Druckmaschinenherstellers Manroland entscheiden am Mittwoch in Augsburg über die Zukunft des insolventen Unternehmens. Der Lübecker Mischkonzern Possehl konkurriert einem Medienbericht zufolge mit dem US-Finanzinvestor Platinum Equity um einen Einstieg bei dem Konzern mit insgesamt 6.500 Mitarbeitern. Insolvenzverwalter Werner Schneider will nach eigenen Angaben am Mittwochnachmittag dem Gläubigerbeirat die Konzepte der beiden Interessenten zur Entscheidung vorlegen.
Zivilprozess gegen Lothar MatthäusRekordnationalspieler Lothar Matthäus droht juristischer Ärger. Der Ex-Kicker soll sich ab dem 3. Mai am Landgericht Wuppertal in einem Zivilprozess verantworten.
Zivilprozess gegen Lothar MatthäusRekordnationalspieler Lothar Matthäus droht juristischer Ärger. Der Ex-Kicker soll sich ab dem 3. Mai am Landgericht Wuppertal in einem Zivilprozess verantworten.
Insolvenzverwalter verklagt Lothar MatthäusDer ehemalige Fußballnationalspieler Lothar Matthäus soll sich ab dem 3. Mai am Landgericht Wuppertal in einem Zivilprozess verantworten. Ein Insolvenzverwalter habe gegen den Rekordnationalspieler Klage erhoben, teilte das Gericht am Freitag mit.
Polo bekommt KreditDer insolvente Motorrad-Zubehörhändler Polo bekommt einen Millionenkredit, um das anlaufende Saisongeschäft zu finanzieren. Wie die „Rheinische Post“ berichtet, soll es sich um neun Millionen Euro handeln. Das Geld kommt von der Hausbank.
Zeitung: Caritas in Wolfsburg ist zahlungsunfähigDie Caritas-Pflegedienste-Gesellschaft in Wolfsburg ist einem Medienbericht zufolge insolvent. Am Freitag sei ein Insolvenzverwalter bestellt worden, berichtete die "Braunschweiger Zeitung" in ihrer Onlineausgabe. Der Vorsitzende des Caritasverbandes, Prälat Heinrich Günther, sagte der Zeitung, die gemeinnützige Gesellschaft sei überschuldet.
(Update) - Solar Millennium ist zahlungsunfähigWenige Tage nach dem Berliner Solarzellenhersteller Solon hat nun auch der Solarkraftwerksentwickler Solar Millennium aus Erlangen seine Zahlungsunfähigkeit bekanntgegeben: Das Unternehmen habe am Mittwoch Insolvenzantrag beim Amtsgericht Fürth gestellt, teilte Solar Millennium mit. Begründet wird der Schritt damit, dass zwei Großprojekte bisher nicht abgeschlossen werden konnten und dies zu Zahlungsschwierigkeiten führte. Von der Insolvenz sind laut Unternehmenssprecher Hans Obermeier rund 60 Mitarbeiter betroffen.
Saab beantragt InsolvenzDer schwedische Autobauer Saab hat Insolvenz beantragt. Das gab ein schwedisches Bezirksgericht am Montag bekannt. Der Vorstandsvorsitzende des Saab-Besitzers Swedish Automobile, Victor Muller, habe den Antrag am Montag persönlich eingereicht.
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