Gewerkschaft

(Update) - Flughafen-Streik bleibt für Gewerkschaft folgenlosDas Frankfurter Arbeitsgericht hat eine Schadensersatzklage von vier Fluggesellschaften gegen die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) zurückgewiesen. Für die Gewerkschaft ist das Urteil ein wichtiger Etappensieg, denn auch in anderen Tarifauseinandersetzungen drohen ihr Schadensersatzforderungen, die im Extremfall sogar ihre Existenz gefährden könnten. So erwägen nach dem jüngsten illegalen Streik der Mitarbeiter auf dem Vorfeld und in der Verkehrszentrale des Frankfurter Flughafens etwa der Flughafenbetreiber Fraport und die Lufthansa Schadenersatzklagen gegen die GdF.
Fraport und Gewerkschaft der Flugsicherung einigen sichDer Tarifkonflikt zwischen der Fraport AG und ihren Mitarbeitern in der Verkehrszentrale und auf dem Vorfeld ist beendet. "Es gibt eine Einigung", sagte Matthias Maas, Sprecher der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF). Der Tarifvertrag bezieht sich auf alle drei Berufsgruppen.
Gewerkschaft GdF und Airlines müssen auf Schadenersatzurteil wartenDas Frankfurter Arbeitsgericht hat seine Entscheidung über eine Schadenersatzklage von vier Fluggesellschaften gegen die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) verschoben. Es will nun erst am 27. März sein Urteil verkünden.
(Update) - Lufthansa will Gewerkschaft für Streikschäden zur Kasse bittenDie Deutsche Lufthansa ist sauer. Der tagelange Streik auf dem Frankfurter Flughafen hat bei Deutschlands größter Fluggesellschaft einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe verursacht. Den will Vorstandsvorsitzender Christoph Franz nun von der Gewerkschaft der Flugsicherung ersetzt bekommen.
(Update 2) - Gewerkschaft will Flugbetrieb am Mittwoch lahmlegenDer Arbeitskampf am Frankfurter Flughafen könnte am Mittwochmorgen den gesamten Flugverkehr an diesem internationalen Drehkreuz lahmlegen. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) rief die im Tower in Frankfurt beschäftigten Fluglotsen zu einem befristeten Arbeitskampf auf. Sie sollen Solidarität mit den bereits streikenden Mitarbeitern auf dem Vorfeld und in der Verkehrszentrale zeigen und von 05:00 bis 11:00 Uhr die Arbeit niederlegen.
(Update) - Gewerkschaft weitet Streik am Frankfurter Flughafen ausDie Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) weitet ihren Arbeitskampf an Deutschlands größtem Flughafen erheblich aus. Die GdF fordert nun auch ihre Mitglieder bei der Flugsicherung am Tower - die Fluglosten - zum Arbeitskampf auf. Sie sollen am Mittwoch von 05:00 Uhr bis 11:00 Uhr die Arbeit niederlegen.
Gewerkschaft GdF will zu Solidaritätsstreiks aufrufenDer Arbeitskampf auf dem Frankfurter Flughafen könnte in den nächsten Tagen größere Ausmaße annehmen als bisher. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) hat am Montagabend beschlossen, dass grundsätzlich jedes ihrer Mitglieder Solidarität mit den streikenden 190 Beschäftigten in der Verkehrszentrale und auf dem Vorfeld zeigen und in den Ausstand treten kann. Zwar sei gegenwärtig noch kein Aufruf zu solchen Solidaritätsstreiks erfolgt, sagte GdF-Sprecher Matthias Maas Dow Jones Newswires.
(Update) - Fraport und Gewerkschaft sitzen wieder an einem TischDie wieder aufgenommenen Tarifverhandlungen zwischen dem Flughafenbetreiber Fraport und der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) werden von einer großen Unsicherheit überschattet. Zwar sitzen Arbeitgeber und Arbeitnehmer bereits seit dem frühen Morgen erneut an einem Tisch. Ob sich die Parteien aber auch inhaltlich näher kommen, mag im Moment niemand vorhersagen.
Fraport und Gewerkschaft GdF setzen Verhandlungen am Freitag fortDie Fraport AG und die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) haben ihre am Donnerstag nach einem fünftägigen Streik wieder aufgenommenen Tarifverhandlungen am Abend unterbrochen. Die Gespräche sollen am Freitag um 8.30 Uhr fortgesetzt werden, wie ein Sprecher der GdF sagte. Angaben zum Inhalt der bisherigen Verhandlungen machte er nicht.
(Update 2) - Fraport und Gewerkschaft kommen sich keinen Schritt näherIm Tarifstreit zwischen dem Flughafenbetreiber Fraport und der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) gibt es keine Annäherung. Beide Parteien betonen zwar gebetsmühlenartig ihre Gesprächsbereitschaft und fordern sich gegenseitig zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Keiner der Kontrahenten macht aber den ersten Schritt - die Fronten sind verhärtet, eine Lösung ist nicht in Sicht.
(Update) - Fraport und Gewerkschaft kommen sich keinen Schritt näherIm Tarifstreit zwischen dem Flughafenbetreiber Fraport und der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) gibt es keine Annäherung. Beide Parteien betonen zwar gebetsmühlenartig ihre Gesprächsbereitschaft und fordern das jeweilige Gegenüber zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Keiner der Kontrahenten macht aber den ersten Schritt - die Fronten sind verhärtet.
Gewerkschaft beharrt auf ihren ForderungenDie Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) setzt weiterhin darauf, dass sich der Flughafenbetreiber Fraport kompromissbereit zeigt und so die Tarifauseinandersetzung schnell beigelegt werden kann. Solange dies aber nicht der Fall ist, wollen die Arbeitnehmer ihren Arbeitskampf fortsetzen. "Wir werden durchhalten", sagte GdF-Bundesvorstand Markus Siebers Dow Jones Newswires.
Gewerkschaft GdF wird wohl Streik bei Fraport beschließenDie Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) wird aller Voraussicht nach rund 200 Beschäftigte der Fraport AG in Frankfurt zu einem Streik aufrufen. Die Arbeitnehmer hätten von dem Flughafenbetreiber Fraport bis zur gesetzten Frist um 12 Uhr keine positive Reaktion erhalten, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Dow Jones Newswires. Aus diesem Grund werde der Bundesvorstand nun auf "unveränderter" Grundlage über sein weiteres Vorgehen beraten.
Gewerkschaft GdF will Streik in Frankfurt "sehr lange" fortsetzenFRANKFURT(Dow Jones)--Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) hat sich kurz vor Ende des ersten Streiktags auf dem Frankfurter Flughafen für weitere Arbeitskampfmaßnahmen ausgesprochen. "Sollte Fraport nicht einlenken, sind wir willens und in der Lage, das - was wir tun - sehr sehr lange fortzusetzen", sagte Bundesvorstandsmitglied Markus Siebers am Donnerstag im Gespräch mit Dow Jones Newswires. Er zeigte sich mit dem Ergebnis der siebenstündigen Arbeitsniederlegung "sehr" zufrieden.
Gewerkschaft will 6,5 Prozent mehr Lohn für MetallerDie IG Metall startet mit der Forderung nach 6,5 Prozent mehr Lohn in die Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie 2012. Damit liegt sie auf Kollisionskurs mit den Arbeitgebern, die die Forderung als zu hoch zurückwiesen. Bleibe es bei dieser "starren Haltung", seien Streiks nicht ausgeschlossen, sagte der erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am Dienstag in Frankfurt am Main.
Gewerkschaft UFO klagt gegen Lufthansa wegen LeiharbeitDie Flugbegleitergewerkschaft UFO bereitet wegen des geplantes Einsatzes von Leiharbeitern eine Klage gegen die Deutsche Lufthansa vor. In der kommenden Woche werde das Unternehmen beim Arbeitsgericht Frankfurt wegen des Verstoßes des Tarifvertrages verklagt, sagte UFO-Sprecher Alexander Behrens Dow Jones Newswires. Die Arbeitnehmervertretung beruft sich dabei auf den geltenden Vertrag, wonach die Airline nur eigenes Personal in der Luft einsetzen dürfe.
Airlines wollen Gewerkschaft der Flugsicherung verklagenDer Gewerkschaft der Flugsicherung GdF droht wegen des Arbeitskampfes der Fluglotsen im Herbst 2011 eine Schadenersatzklage in Höhe von 3,2 Millionen Euro. Lufthansa, Air Berlin und Ryanair hätten die Klage von einem gemeinsamen Rechtsanwalt vorbereiten lassen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" vorab. Zwar wurde während des Tarifstreits letztlich gar nicht gestreikt, weil der Konflikt mit einer Schlichtung beigelegt wurde.
Gewerkschaft fordert Bündnis zur Rettung der Schlecker-ArbeitsplätzeDie Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat Lieferanten und Kunden der insolventen Drogeriekette Schlecker zu einem Bündnis zur Rettung der 30.000 Arbeitsplätze des Unternehmens aufgerufen. "Es sind nicht die Beschäftigten, die die finanzielle Misere von Schlecker verursacht haben", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger am Mittwoch in Berlin. Sie appellierte an die Lieferanten, Schlecker weiter zu versorgen.
Nigerianische Gewerkschaft droht mit Teilnahme an StreiksEine 20.000 Mitglieder starke nigerianische Gewerkschaft aus der Öl- und Erdgasbranche hat mit einer Teilnahme an den landesweiten Streiks gegen die explodierenden Spritpreise gedroht. Ab Sonntag würde die Produktion eingestellt, sollte die Regierung die zuvor gestrichenen Benzinpreissubventionen nicht wieder einführen, kündigte die Petroleum and Natural Gas Senior Staff Association am Donnerstag an. Seit Montag kommt es in Nigeria zu Streiks und Protesten, bei denen bislang mindestens zehn Menschen getötet wurden.
Gewerkschaft UFO droht Lufthansa wegen Leiharbeit mit KlageDie Flugbegleitergewerkschaft UFO hat ihren Ton in der Diskussion um den geplanten Einsatz von Zeitarbeitskräften in Lufthansa-Kabinen verschärft. Falls die Deutsche Lufthansa AG von diesem Vorhaben nicht bis zum 27. Januar Abstand nehme, werde die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) beim Arbeitsgericht Frankfurt dagegen klagen, sagte Sprecher Alexander Behrens Dow Jones Newswires.
Gewerkschaft entscheidet über Tarifangebot der PostIn der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die 180.000 Beschäftigten der Deutschen Post hat das Unternehmen den Arbeitnehmervertretern ein Angebot unterbreitet. Bis Donnerstagmittag müsse die ver.di-Tarifkommission darüber entscheiden, sagte ein Gewerkschaftssprecher am Mittwoch. Über den Inhalt sei bis zur Entscheidung Stillschweigen vereinbart worden.
Gewerkschaft verhandelt mit Bahn über neuen TarifvertragDie Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und die Deutsche Bahn beginnen am Montag in Berlin (14.00) mit Tarifverhandlungen. Nach Angaben der Gewerkschaft soll über einen Tarifvertrag verhandelt werden, der zu nachhaltigen Veränderungen in der Arbeitswelt führen soll. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stehe die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Gewerkschaft kritisiert Lufthansa für geplanten Leiharbeiter-EinsatzDas Vorhaben der Deutschen Lufthansa, künftig Leiharbeitskräfte in ihren Flugzeugkabinen einzusetzen, stößt bei den Beschäftigten auf Kritik. "Wir lassen das gerade rechtlich prüfen", sagte eine Sprecherin der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Dienstag zu Dow Jones Newswires. Ein Gutachten zu dem Thema werde in den nächsten Tagen vorliegen.
Schlecker will mit Gewerkschaft verhandelnDie Drogeriekette Schlecker will mit der Gewerkschaft ver.di über eine tarifliche Vereinbarung zum Unternehmensumbau verhandeln. Mit dieser Bitte sei Schlecker am Montag an die Gewerkschaft herangetreten, teilte ver.di in Berlin mit. Die Firma erklärte, das Unternehmen brauche einen aktiven Beitrag der Belegschaft, um möglichst viele Arbeitsplätze sichern zu können.
Gewerkschaft verurteilt Kündigungen bei russischem Verlag als ZensurOffenbar wegen ihrer kritischen Berichterstattung über die Parlamentswahl in Russland sind ein Redakteur und ein leitender Direktor einer russischen Medien-Holding entlassen worden. Dem Redakteur der Wochenzeitung "Kommersant Wlast", Maxim Kowalski, und dem Manager der ZAO Kommersant-Holding, Andrej Galijew, sei gekündigt worden, hieß es auf einer Internetseite des Unternehmens. Die Russische Journalistenunion verurteilte die Entlassungen als Zensur.
Postbank und Gewerkschaft einigen sichDer Streik bei der Postbank ist zu Ende. "In den Morgenstunden des 9. Dezember nach langen und intensiven Verhandlungen haben die Tarifparteien Einigkeit erzielt", teilte die Postbank am Freitag mit.
Postbank und Gewerkschaft einigen sichNach insgesamt vier Streiktagen haben die Postbank und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ihren Streit um die künftigen Arbeitsbedingungen bei der Deutsche-Bank-Tochter beigelegt. In der Nacht zu Freitag vereinbarten beide Seiten unter anderem Standortgarantien und schlossen betriebsbedingte Kündigungen in der Postbank und der BHW-Gruppe bis Ende 2014 aus. Im Gegenzug soll unter anderem die Arbeitszeit durch kürzere Pausen erhöht werden und der Urlaubsanspruch bei Neueinstellungen mit Betriebszugehörigkeit steigen.
Britische Gewerkschaft droht BMW mit ArbeitskampfDem Premiumautobauer BMW könnte im kommenden Jahr Ärger mit der britischen Gewerkschaft Unite ins Haus stehen. Die Gewerkschaft will BMW nach eigenen Angaben vom Donnerstag dazu bewegen, jüngst getroffene Maßnahmen in Bezug auf Pensionszahlungen und die Entlohnung von Leiharbeitern zurückzunehmen. Andernfalls werde Unite eine Protestkampagne starten und schließt auch einen Arbeitskampf nicht aus.
Gewerkschaft der Polizei lobt Vorstoß zu nationalem WaffenregisterDie Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt den Beschluss der Bundesregierung, ein nationales Waffenregister einzuführen. Damit werde eine langjährige Forderung der GdP erfüllt, sagte der Vorsitzende Bernhard Witthaut am Mittwoch in Berlin. Es sei für die Polizei "überlebenswichtig", bei einer Fahndung oder einem Einsatz schnell erfahren zu können, "ob sie Personen antreffen, die über - zumindest legale - Waffen verfügen."
Gewerkschaft fordert runden Tisch für Druckmaschinen-IndustrieNach der Pleite des Druckmaschinen-Herstellers Manroland hat die IG Metall von der Bundesregierung einen runden Tisch gefordert. Es müsse ein "industriepolitisches Konzept für die gesamte Branche" entwickelt werden, sagte das IG-Metall-Vorstandsmitglied und stellvertretende Manroland-Aufsichtsratschef Jürgen Kerner am Dienstag in Frankfurt am Main. Eine Lösung für Manroland sei nur in Abstimmung mit den beiden anderen großen Druckmaschinenherstellern Heidelberger Druckmaschinen und Koenig & Bauer möglich.
Twitter