Gewalt

Porsche-Belegschaft gedenkt Opfern rechtsextremistischer GewaltDie Porsche-Mitarbeiter legen heute um 12 Uhr eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt ein. Zu der bundesweiten Aktion haben der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände aufgerufen. Während der Gedenkminute ruht die Arbeit und die Maschinen in der Produktion werden angehalten.
Mexikanische Marine entdeckt Massengräber mit 15 LeichenMexikanische Soldaten haben am Mittwoch 15 Leichen in Massengräbern entdeckt. Ein mutmaßliches Mitglied des Drogenkartells Zeta führte die Marineinfanteristen im Staat Veracruz zu den zwei Gräbern. Der Mann war am Tag zuvor festgenommen worden, als er versuchte mit einem Fahrzeug ohne Nummernschild einen Kontrollposten der Streitkräfte nahe der Stadt Acayucan zu durchbrechen.
UN-Menschenrechtskommissarin fordert Ende der Gewalt in SyrienDie UN-Hochkommissarin für Menschenrechte hat die internationale Gemeinschaft aufgerufen, für das sofortige Ende der Gewalt in Syrien zu sorgen. Sie sei über das Vorgehen syrischer Sicherheitskräfte gegen die Zivilbevölkerung in der Stadt Homs entsetzt, sagte Navi Pillay am Mittwoch in Genf. Es sei von äußerster Dringlichkeit für die internationale Gemeinschaft, dass "wirksame Maßnahmen zum Schutz der syrischen Bevölkerung" ergriffen werden.
Aufruf zu bundesweiter Schweigeminute für Opfer rechter GewaltGewerkschaften und Arbeitgeber rufen zu einer bundesweiten Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt auf. Die Schweigeminute soll am Donnerstag, 23. Februar, um 12.00 Uhr stattfinden - zeitgleich mit dem Staatsakt des Bundes für die Opfer des Rechtsterrorismus.
Schüsse und Explosionen in nigerianischer Stadt KanoIn der Millionenstadt Kano im Norden Nigerias sind in der Nacht zum Dienstag Schüsse und Explosionen zu hören gewesen. Die nigerianischen Behörden bestätigten, dass ein Polizeirevier angegriffen worden sei. Augenzeugen berichteten zudem, dass das Militär ein Haus in einem anderen Viertel angegriffen habe, als Explosionen zu hören gewesen seien.
Al-Kaida bekennt sich zu zwei tödlichen Bombenattentaten im IrakDer Al-Kaida-Ableger im Irak hat sich zu zwei der tödlichsten Anschläge auf Schiiten seit dem Abzug der US-Truppen aus dem Irak bekannt. In einer Erklärung teilte die Organisation Islamischer Staat Irak am Montag mit, "sunnitische Helden der Helden" hätten mit Sprengstoffwesten bewaffnet schiitische Prozessionen infiltriert und zahllose "Ungläubige und iranische Agenten" getötet. Der tödlichste Angriff fand während der Arbaeen-Feiertage am 5.
Vier brasilianische Fußballfans angeschossenNach einem Fußballspiel zwischen den Mannschaften Flamengo und Botafogo in Rio de Janeiro sind am Montagmorgen vier Fußballfans der Gastmannschaft Botafogo angeschossen worden. Alle vier seien in Krankenhäuser gebracht worden, schwebten aber nicht in Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Auf die Fans sei auf einem öffentlichen Platz aus einem vorbeifahrenden Auto heraus von unbekannten Tätern geschossen worden, hieß es.
Zahl linker Gewalttaten steigt sprunghaft anDie Zahl politisch links motivierter Gewalttaten hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. In diesem Bereich zeichne sich ein "erheblicher Anstieg" ab, bestätigte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums der Nachrichtenagentur dapd am Montag. Demnach könnten 2011 die Rekordwerte von 2009 wieder erreicht worden sein.
Syrischen Regierungstruppen töten mindestens 30 ZivilpersonenBei Einsätzen der syrischen Sicherheitskräfte gegen Kritiker der Regierung von Präsident Baschar Assad sind am Sonntag nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mindestens 30 Zivilpersonen ums Leben gekommen. Unter den Opfern seien fünf Kinder und eine Frau, die auf ihrem Balkon in einem Vorort der Hauptstadt Damaskus von einer Kugel getroffen worden sei, als die Regierungstruppen auf Demonstranten schossen, teilte das in London ansässige Syrische Observatorium für Menschenrechte mit. Das Militär nahm zudem mit Mörsern und schweren Maschinengewehren die Ortschaft Sabadani in den Bergen nördlich von Damaskus unter Beschuss.
Mindestens 30 Tote bei Einsätzen der syrischen RegierungstruppenBei Einsätzen der syrischen Sicherheitskräfte gegen Kritiker der Regierung von Präsident Baschar Assad sind am Sonntag nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mindestens 30 Zivilpersonen ums Leben gekommen. Unter den Opfern seien fünf Kinder und eine Frau, die auf ihrem Balkon in einem Vorort der Hauptstadt Damaskus von einer Kugel getroffen worden sei, als die Regierungstruppen auf Demonstranten schossen, teilte das in London ansässige Syrische Observatorium für Menschenrechte mit. Unterdessen nahm das Militär mit Mörsern und schweren Maschinengewehren die Ortschaft Sabadani in den Bergen nördlich von Damaskus unter Beschuss.
Gewalt in Syrien überschattet Münchner SicherheitskonferenzDas Ringen um eine UN-Resolution gegen das syrische Regime hat am Wochenende die Münchner Sicherheitskonferenz überschattet. Trotz intensiver diplomatischer Spitzengespräche am Rande der Konferenz gelang es aber nicht, Russland von seinem Veto abzubringen. Arabische Vertreter und die Außenminister der USA und Deutschlands, Hillary Clinton und Guido Westerwelle, zeigten sich tief enttäuscht.
Deutschland und USA fordern Ende der Gewalt in SyrienDeutschland und die USA dringen auf ein Einschreiten des UN-Sicherheitsrates gegen die Gewalt in Syrien. US-Außenministerin Hillary Clinton forderte am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz, das Blutvergießen müsse beendet werden. Syrien brauche eine demokratische Zukunft.
Westerwelle verlangt deutliche Verurteilung der Gewalt in ÄgyptenAngesichts von Berichten über mehr als 200 Tote bei einer Offensive der syrischen Regierung in der Stadt Homs hat Außenminister Guido Westerwelle die Vereinten Nationen zum Handeln aufgefordert. "Es ist nun allerhöchste Zeit, dass die internationale Staatengemeinschaft dazu eine klare Position bezieht und die Gewalt des Assad-Regimes in aller Deutlichkeit verurteilt", sagte der FDP-Politiker am Samstag in München. "Die schrecklichen Berichte aus Homs zeigen, dass das Assad-Regime nicht nachlässt in der Anwendung von Gewalt."
Russland lehnt überarbeiteten UN-Resolutionsentwurf zu Syrien abRussland lehnt auch einen überarbeiteten Entwurf für eine UN-Resolution zum Konflikt in Syrien ab. Der Text sei inakzeptabel, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Freitag den stellvertretenden russischen Außenminister Gennadi Gatilow. Unterdessen ging das Blutvergießen in Syrien weiter.
Mindestens 20 Tote bei erneuten Gefechten in SyrienBei Angriffen von Regierungstruppen auf Zivilpersonen sowie bei Gefechten zwischen Soldaten der Streitkräfte und Aufständischen sind in Syrien am Freitag mindestens 20 Menschen getötet worden. Im Viertel Daraja und den Bergen rund um die Hauptstadt Damaskus seien sieben Zivilpersonen getötet worden, teilten Aktivisten mit. In den Ortschaften Dschassem, Kfarschams und Nawa in der Provinz Daraa im Süden des Landes seien mindestens neun Soldaten getötet und mehrere andere verletzt worden, meldete das Syrische Observatorium für Menschenrechte.
Gewalt in Ägypten und Syrien überschattet SicherheitskonferenzDie jüngsten Gewaltexzesse in Ägypten und Syrien sorgen auch bei der Münchner Sicherheitskonferenz für Diskussionen. Offiziell standen allerdings am Freitag zum Auftakt des Treffens die Euro-Schuldenkrise und die künftige Rolle Deutschlands in der Welt im Mittelpunkt. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) forderte eine größere Leistungsfähigkeit der europäischen Streitkräfte.
Ein Toter bei neuer Gewalt vor Präsidentschaftswahl im SenegalVor der Präsidentschaftswahl im Senegal ist es erneut zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften des Landes gekommen. Mindestens ein Mensch wurde getötet, wie örtliche Medien berichteten. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AP sah, wie ein gepanzertes Polizeifahrzeug sich am Dienstagabend seinen Weg durch eine Menschenmenge bahnte und ein Demonstrant leblos am Boden liegen blieb.
Clinton fordert UN zu Geschlossenheit gegen Gewalt in Syrien aufUS-Außenministerin Hillary Clinton hat den UN-Sicherheitsrat am Dienstag zu konkreten Schritten für ein Ende der seit Monaten anhaltenden Gewalt in Syrien aufgefordert. Sie wisse um die Sorge einiger Mitglieder, dass ein internationales Eingreifen am Ende auf ein weiteres Libyen zusteuere. Doch das sei falsch.
Syrische Regierungstruppen setzen Offensive nahe Damaskus fortSyrische Regierungstruppen rücken nach Angaben von Aktivisten weiter in Vororte der Hauptstadt Damaskus vor, die bisher von Aufständischen kontrolliert wurden. Regimetreue Soldaten hatten bereits am Montag die Mehrzahl der östlichen Vorstädte von Damaskus von abtrünnigen Soldaten zurückerobert. Die Organisation Syrian Observatory for Human Rights berichtete von "heftigen Schießereien" in den Ortschaften Samalka und Arbeen.
Verbände fordern Ächtung rechter GewaltMit einer gemeinsamen Erklärung fordern mehrere zivilgesellschaftliche Verbände eine deutlichere Ächtung rechter Gewalttaten in Deutschland. Die Morde der Zwickauer Terrorgruppe seien "keine singulären Ereignisse", heißt es in dem am Montag in Berlin veröffentlichen Schreiben. Erforderlich sei deshalb eine "umfassende strafrechtliche Aufklärung" aller rassistischen Gewalttaten.
Mindestens 62 Tote bei Gewalt in SyrienNach dem Abbruch der Beobachtermission der Arabischen Liga ist die Gewalt in Syrien sprunghaft angestiegen. Menschenrechtsaktivisten zufolge sind am Sonntag landesweit mindestens 62 Menschen getötet worden, darunter 27 Zivilisten. Die meisten Toten habe es bei Kämpfen um Damaskus gegeben, erklärte die in London ansässige Organisation Syrian Observatory for Human Rights.
Mindestens 62 Tote bei Gewalt in SyrienNach dem Abbruch der Beobachtermission der Arabischen Liga ist die Gewalt in Syrien sprunghaft angestiegen. Menschenrechtsaktivisten zufolge sind am Sonntag landesweit mindestens 62 Menschen getötet worden, darunter 27 Zivilisten. Die meisten Toten habe es bei Kämpfen um Damaskus gegeben, erklärte die in London ansässige Organisation Syrian Observatory for Human Rights.
(Im Fokus) - Arabische Liga kapituliert vor der eskalierenden Gewalt in SyrienDie Arabische Liga hat vor der eskalierenden Gewalt in Syrien kapituliert und ihre Beobachtermission in dem Land vorerst gestoppt. Innerhalb von drei Tagen kamen nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen wieder etwa 100 Menschen ums Leben, darunter auch etliche Kinder. Ein Grund für die zunehmende Gewalt ist, dass der Konflikt zwischen dem Regime von Präsident Baschar Assad und der Opposition in den vergangenen Monaten immer militärischer wurde.
Gewalt in Tibet nimmt weiter zuBei einer Reihe von Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei im Westen China sind in den vergangenen Tagen mehrere Tibeter getötet und dutzende weitere verletzt worden. In einem Fall eröffnete die Polizei das Feuer auf Demonstranten, die versuchten einen Aktivisten zu verteidigen, der die Unabhängigkeit Tibets gefordert hatte. Beobachter warnten, dass das harte Vorgehen der chinesischen Sicherheitskräfte zu einer neuen Eskalation im Konflikt um Tibet führen könnte.
Beobachter sehen deutliche Zunahme der Gewalt in SyrienIn Syrien hat die Gewalt nach Einschätzung der Arabischen Liga in den vergangenen vier Tagen deutlich zugenommen. Die drei Städte Homs, Hama und Idlib hätten seit Dienstag eine "sehr hohe Eskalationsstufe" erlebt, teilte der Leiter der Beobachtermission, der sudanesische General Mohammed Ahmed Mustafa al Dabi, am Freitag in einer Stellungnahme mit. Zur Unterstützung der Mission würden in der kommenden Woche 30 weitere Beobachter nach Syrien entsandt, sagte ein Beamter der Arabischen Liga.
13 Tote bei Kämpfen und Anschlägen im KaukasusBei Kämpfen und Anschlägen in der russischen Kaukasusregion sind am Freitag 13 Menschen ums Leben gekommen. In der Provinz Inguschetien seien bei einem Schusswechsel ein Führer der islamistischen Separatisten und zwei Kämpfer getötet worden, teilte der Sprecher des russischen Anti-Terror-Ausschusses, Nikolai Sinzow, mit. Bei einem Gefecht in der Provinz Dagestan seien vier russische Militäroffiziere und fünf Aufständische ums Leben gekommen, erklärte Polizeisprecher Wjascheslaw Gasanow.
UN-Menschenrechtskommissarin: Syrien kann die Gewalt stoppenNach Ansicht der UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay kann die syrische Regierung die Gewalt im eigenen Land mit einem entsprechenden Befehl sofort beenden. Es seien die Behörden, die Zivilisten töteten, sagte sie am Freitag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP. Deshalb würden die Taten auch aufhören, sobald es vom Regime den Befehl dazu gebe.
Bud Spencer hasst GewaltDer Schauspieler Bud Spencer hasst nach eigenen Worten Gewalt. Im wirklichen Leben solle man sie nicht anwenden, sagte der 82-Jährige in der vom Bayerischen Rundfunk produzierten Sendung "Die allerbeste Sebastian Winkler Show". "In meinen Filmen ist ja alles nur gespielt", betonte der Hauptdarsteller von Filmen wie "Vier Fäuste für ein Halleluja" oder "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle", dessen wirklicher Name Carlo Pedersoli ist.
Jugendliche überrennen nigerianische Polizeiwache nach AnschlagNach einem nächtlichen Anschlag auf eine Polizeiwache in der nordnigerianischen Stadt Kano haben Jugendliche am Mittwoch die Dienststelle überrannt. Mutmaßliche Mitglieder der islamistischen Sekte Boko Haram umzingelten die Wache Dienstagnacht, sangen "Gott ist groß" und warfen selbst gebaute Bomben in die Wache, während sie diese Zeugen zufolge mit Sturmgewehren unter Beschuss nahmen. Am Mittwoch schwenkten Jugendliche dort eine Polizeiuniform und sprangen auf einem ausgebrannten Dienstwagen herum.
Somalische Milizen verüben Anschlag auf äthiopische TruppenSomalische Extremisten haben am Dienstag mit einem Lastwagen voller Sprengstoff einen Stützpunkt der äthiopischen Streitkräfte im Westen Somalias angegriffen. Ein Sprecher der Al-Shabab-Miliz sagte, bei dem Selbstmordanschlag in der Stadt Beledweyne seien viele äthiopische Soldaten getötet worden. Über Twitter meldeten die Extremisten 33 Anschlagsopfer.
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