Gesundheit

Spanien will weitere Milliarden bei Bildung und Gesundheit einsparenDie spanische Regierung hat am Freitag Milliardeneinsparungen in den Bereichen Gesundheit und Bildung beschlossen. Durch die Einschnitte müssen die Spanier für Medikamente tiefer in die Tasche greifen, weil Zuschüsse wegfallen. Die Regierung will die Kosten im Gesundheitssystem auch dadurch drücken, dass eine Behörde die Arzneimittel für das gesamte Land zentral bei der Pharmaindustrie einkauft.
Deutschland legt für Gesundheit seiner Bürger über 100 Euro draufDeutschland lässt sich die Gesundheit seiner Bürger immer mehr kosten. Insgesamt wurden nach den jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes 2010 im Durchschnitt 3.510 Euro für die Gesundheit jedes Einzelnen ausgegeben. Im Jahr zuvor waren es noch 3.400 Euro gewesen.
(Update 2) - Bayer will mit Gesundheit und Ernährung wachsenNeue Produkte und eine anhaltend hohe Nachfrage in den Schwellenländern sollen den Umsatz beim Pharma- und Chemiekonzern Bayer in den kommenden Jahren beflügeln. Dabei setzen die Leverkusener vor allem auf das Geschäft mit Gesundheit und Ernährung: Für die beiden Teilkonzerne HealthCare und CropScience nannte der Vorstandsvorsitzende Marijn Dekkers erstmals Wachstumsziele bis 2014. Neben höheren Umsätzen strebt er steigende Renditen in den Bereichen an.
Bundestag verschärft Meldepflichten für KrankheitenDie Bundesregierung zieht Konsequenzen aus der EHEC-Krise. Ein am Donnerstag vom Bundestag beschlossenes Gesetz soll unter anderen die Meldeverfahren für gefährliche Krankheiten beschleunigen. Zwar könnten Epidemien nie ganz verhindert werden, sagte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) vor dem Plenum.
Bundestag verschärft Meldepflichten für KrankheitenAls Konsequenz aus der EHEC-Krise werden die Meldeverfahren für gefährliche Krankheiten beschleunigt. Mit den Stimmen der Regierungskoalition beschloss der Bundestag am Donnerstag ein entsprechendes Gesetz. Zwar könnten Epidemien nie ganz verhindert werden, sagte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) in der Sitzung.
EU fordert Sofortmaßnahmen gegen gefährliche BrustimplantateDie EU fordert nach dem Skandal um schadhafte Brustimplantate eine rigorose Kontrolle aller medizinischen Produkte. Gesundheitskommissar John Dalli sandte am Donnerstag einen Maßnahmenkatalog an die Gesundheitsminister. Zu seinen Vorschlägen gehören eine bessere Überwachung, etwa durch vermehrte Stichproben und unangekündigte Kontrollen bei Herstellern, und die Entwicklung besserer Instrumente zur Nachverfolgung und langfristiger Überwachung medizinischer Produkte.
Schweizer Wissenschaftler finden neuen Ansatz gegen LeukämieSchweizer Forscher haben einen neuen Ansatz gegen Leukämie entdeckt. Bei Mäusen ist es ihnen gelungen, ein Molekül zu blockieren, das maßgeblich am Fortschreiten der Erkrankung beteiligt ist, wie das Inselspital Bern am Dienstag mitteilte. Die auch Blutkrebs genannte Leukämie hat ihren Ursprung in einer krankmachenden Stammzelle.
Gesundheitsminister will Pflege-WGs fördernBundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will Wohngemeinschaften pflegebedürftiger Patienten finanziell besser fördern. Jeder Wohngruppenbewohner solle eine monatliche Pauschale von 200 Euro zur Beschäftigung einer Pflegekraft erhalten, bestätigte das Gesundheitsministerium am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. Zudem bekommt jeder Pflegebedürftige bei Gründung einer Wohngruppe eine einmalige Zahlung in Höhe von 2.500 Euro.
Drei Menschen in Chile am Hantavirus gestorbenIn Chile sind drei Menschen am Hantavirus gestorben. Mindestens zehn Menschen hätten sich infiziert, erklärte die Regierung am Montag und gab eine Gesundheitswarnung heraus. Nach Angaben von Gesundheitsminister Jaime Manalich flohen angesichts von Waldbränden in den Regionen Bio Bio und Araucania im Süden des Landes vermutlich Ratten aus ihrem natürlichen Lebensraum in von Menschen besiedelte Gebiete.
(Update) - Spahn droht Kassen mit SpargesetzDer gesundheitspolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Jens Spahn, hat den Krankenkassen mit einem Gesetz zur Begrenzung ihrer Verwaltungskosten gedroht. In einem der Nachrichtenagentur dapd vorliegenden Brief an AOK-Vorstand Uwe Deh erwägt der CDU-Politiker, ein entsprechendes Gesetzgebungsverfahren einzuleiten. Zudem fordert Spahn bei den anstehenden Verhandlungen zum Apothekenrabatt, den die Kassen als Großkunden genießen, vom zuletzt verhandelten Ergebnis auszugehen.
Spahn droht Kassen mit SpargesetzDer gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn, droht den Krankenkassen mit einem Gesetz zur Begrenzung ihrer Verwaltungskosten. In einem Brief an AOK-Vorstand Uwe Deh erwäge der CDU-Politiker, ein entsprechendes Gesetzgebungsverfahren einzuleiten, sagte eine AOK-Sprecherin der Nachrichtenagentur dapd am Montag in Berlin und bestätigte damit einen Bericht der "Ärzte Zeitung". Mit der Drohung wolle Spahn möglicherweise den Widerstand der Kassen gegen die Senkung des Apothekenrabatts brechen, heißt es aus Kassenkreisen.
Jeder vierte Todesfall ist auf Krebsleiden zurückzuführenIn Deutschland ist 2010 jeder vierte Todesfall Folge eines Krebsleidens gewesen. Nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen war Krebs damit erneut die zweithäufigste Todesursache, bei Menschen im mittleren Alter (45 bis 64 Jahre) sogar die häufigste, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Seit 1998 ist die Zahl der jährlichen Todesfälle infolge von Krebs fast kontinuierlich leicht gestiegen.
Besserer Schutz vor gefährlicher Tattoo-Farbe geplantDie Bundesregierung will Verbraucher noch besser vor gefährlicher Tattoo-Farbe schützen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung solle dafür wissenschaftliche Kriterien erarbeiten, sagte ein Sprecher des Bundesverbraucherministeriums am Freitag in Berlin. Angestrebt wird, dass künftig die Hersteller die Sicherheit ihrer Farben nachweisen müssen.
Jeder vierte Todesfall 2010 geht auf Krebserkrankung zurückJeder vierte Todesfall in Deutschland im Jahr 2010 ist auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. An bösartigen Tumoren starben in diesem Zeitraum 218.889 Menschen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Häufigste Krebsart war wie bereits in den vergangenen Jahren Lungen- und Bronchialkrebs (42.972 Todesopfer), gefolgt von Brustkrebs (17.573 Todesopfer), Dickdarmkrebs (17.161 Todesopfer) und Bauchspeicheldrüsenkrebs (15.488 Todesopfer), wie die Statistikbehörde anlässlich des Weltkrebstages am (morgigen) Samstag mitteilte.
Assauer blickt trotz Alzheimer-Erkrankung positiv in die ZukunftDer ehemalige Fußballmanager Rudi Assauer blickt trotz seiner Alzheimer-Erkrankung positiv in die Zukunft. "Im Grunde genommen geht's mir gut. Ich merke, dass es besser wird und besser geworden ist", sagte der 67-Jährige, der in dieser Woche seine Krankheit publik gemacht hat, in einem am Freitag ausgestrahlten Interview für die ZDF-Sendung "Volle Kanne".
Mehr wissen: WeltkrebstagDer Weltkrebstag wurde 2005 ins Leben gerufen und findet jedes Jahr am 4. Februar statt. Sein Ziel ist es vor allem, die Vorbeugung und die Möglichkeit der Früherkennung von Krebserkrankungen ins Bewusstsein zu rücken.
Assauer freut sich über positive Reaktionen auf Alzheimer-OutingDie positiven Reaktionen auf den Umgang mit seiner Krankheit geben dem an Alzheimer erkrankten, ehemaligen Fußballmanager Rudi Assauer Halt und Mut. "Ich freue mich darüber natürlich. Das gibt auch noch einen neuen Schub", sagte der 67-Jährige in einem am Freitag ausgestrahlten Interview für die ZDF-Sendung "Volle Kanne".
Jeder Vierte starb 2010 an KrebsEin Viertel aller Todesfälle in Deutschland im Jahr 2010 ist auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. 218.889 Menschen starben an einer Krebsart mit bösartiger Neubildung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Davon waren 118.202 Männer und 100.687 Frauen.
Bahr: Zusatzbeitrag 2012 kaum ein ThemaBundesgesundheitsminister Daniel Bahr erwartet, dass es für die Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung in diesem Jahr voraussichtlich keine oder nur geringfügige Zusatzbeiträge geben wird. Er gehe davon aus, dass 2012 im Gesundheitswesen Zusatzbeiträge kaum ein Thema sein werden, sagte der FDP-Politiker dem "Reutlinger General-Anzeiger" (Freitagausgabe). Im Vorjahr hätten die meisten Krankenkassen wegen der guten wirtschaftlichen Lage ihre finanzielle Situation verbessert.
Diabetiker haben höheres KrebsrisikoMenschen mit Diabetes Typ 2 erkranken Studien zufolge ein höheres Krebsrisiko. Dafür ist jedoch möglicherweise nicht die Diabeteserkrankung selbst verantwortlich, sondern Lebensstilfaktoren: Übergewicht, insbesondere Bauchfett, steigert das Risiko sowohl für Diabetes Typ 2 als auch für Krebs. Die Deutsche Diabetes-Hilfe und die Deutsche Krebshilfe raten anlässlich des Weltkrebstags am Samstag deshalb allen Diabetes-Typ-2-Patienten, an den Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung teilzunehmen und auf einen gesunden Lebensstil zu achten.
Psychopharmaka sind besser als ihr RufDie Wirksamkeit von Psychopharmaka ist wiederholt in Zweifel gezogen worden. Zu Unrecht, wie aus einer Untersuchung von Forschern um Stefan Leucht vom Klinikum rechts der Isar der TU München hervorgeht: Sie fanden heraus, dass die Wirkung von Psychopharmaka derer von Arzneien anderer Disziplinen in nichts nachsteht. Für die im "British Journal of Psychiatry" veröffentlichte Studie werteten die Wissenschaftler 33 Metaanalysen zu 16 Medikamenten aus der Psychiatrie aus und verglichen diese mit 91 Metaanalysen zu 48 Arzneimitteln aus anderen Fachbereichen.
Richtige Hustentechnik schont die BronchienDie richtige Hustentechnik kann die Bronchien schonen: "Husten Sie zärtlich", empfiehlt der Lungenspezialist Michael Barczok in der "Apotheken Umschau". Huste man einfach drauf los, fielen die Bronchien komplett zusammen und ihre Schleimhaut pralle aufeinander. Dabei komme es immer wieder zu kleinen Verletzungen der Bronchialschleimhaut, die neuen Husten provozierten.
Im Grundschulalter können sich Vorurteile verfestigenDas Grundschulalter spielt bei der Bildung von Vorurteilen eine entscheidende Rolle: "Wenn es keinerlei Kontakt zu sozialen Fremdgruppen gibt, kann man auch keine persönlichen Erfahrungen machen und hält an pauschalen negativen Bewertungen länger fest", erklärt der Jenaer Psychologe Andreas Beelmann, der zusammen mit seinem Kollegen Tobias Raabe mehr als 100 Studien zu dem Thema ausgewertet hat. Sie gingen der Frage nach, wie sich Vorurteile bei Kindern entwickeln. Der im Fachblatt "Child Development" veröffentlichten Metaanalyse zufolge nimmt die Entwicklung von Vorurteilen bei Kindern im Vorschulalter stetig zu und erreicht zwischen fünf und sieben Jahren einen Höhepunkt.
Bei drohender Ohnmacht: Hinsetzen und Kopf nach vorne beugenEine Ohnmacht bei Kindern und insbesondere Jugendlichen ist in den meisten Fällen harmlos. Trotzdem sollten Eltern einige Verhaltensregeln beachten, empfiehlt Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ): Sollte sich das Kind bei einer drohenden Ohnmacht hinlegen oder - falls dies nicht möglich ist - hinsetzen, die Arme auf den Beinen aufstützen und den Kopf nach vorne beugen. Enge Kleidungsstücke sollten gelockert, das Gesicht mit einem kühlen feuchten Waschlappen abgewischt werden.
Falsche Einnahme von Antibiotika begünstigt ResistenzenPatienten sollten Antibiotika immer wie vom Arzt vorgesehen einnehmen. Denn der falsche Gebrauch kann die Entstehung von Resistenzen begünstigen, und dadurch kann die Wirksamkeit bei Infektionserregern verloren gehen. "Wie lange ein Antibiotikum eingenommen werden muss, hängt vom Wirkstoff und der zu behandelnden Erkrankung ab", sagte Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.
Sport in Maßen vermindert die Gefahr bronchialer InfekteSport in Maßen verringert das Risiko, an einer Atemwegsinfektion zu erkranken. "Regelmäßige, moderate körperliche Aktivität steigert bekanntlich die Abwehrkräfte, während exzessive körperliche Anstrengung - wie ein Marathonlauf - das Immunsystem negativ beeinflussen kann", sagt Harald Morr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lungenstiftung (DLS). Er verweist auf Studien, wonach schon ein täglicher, strammer Spaziergang die Ansteckungsgefahr gegenüber Atemwegsinfekten um rund ein Drittel senken kann.
Diabetiker sollten Haut im Winter besonders schützenIm Winter leidet die Haut - kalte Temperaturen einerseits und Heizungsluft andererseits entziehen dem Organ Feuchtigkeit. Besonders Menschen mit Diabetes, die häufig unter Funktionsstörungen der Haut leiden, sollten sich zu dieser Jahreszeit effektiv schützen, rät die Deutsche Diabetes-Hilfe. Bei einem Insulinmangel oder einer Insulinresistenz scheidet der Körper vermehrt Flüssigkeit über den Urin aus.
Keine Angst vorm Wechsel zur InsulinspritzeNach im Durchschnitt neun Jahren steigen Diabetes-Typ-2-Patienten von Tabletten auf die Insulinspritze um. Zu spät, erklärt der Freiburger Diabetologe Udo Wegenast im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Ärzte sollten laut Wegenast den Wechsel zu Insulinspritzen früher vorschlagen und Patienten die Scheu davor überwinden.
Geselligkeit hält geistig fitGeselligkeit und Bewegung halten geistig fit: Wenn Mäuse sich in einer für sie reizvollen Umgebung austoben können, wirkt sich das positiv auf ihre Lernfähigkeit aus. Der Effekt ist an Gehirnzellen aber nur dann messbar, wenn die Tiere nicht allein, sondern in Gesellschaft sind. Dann lässt sich die Lernfähigkeit auch noch im Alter verbessern, wie der Neurophysiologe Arne Buschler von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) herausfand.
Emotionales Tief am Morgen kann auf Depression hinweisenNächtliches Wachliegen, frühmorgendliches Erwachen und ein deutliches Stimmungstief in den Morgenstunden können auf eine Depression hinweisen. "Depressive Patienten leiden oft unter Ein- und Durchschlafstörungen, sie haben das Gefühl, nicht abschalten zu können und entwickeln bisweilen sogar eine regelrechte Angst vor der Nacht, in der sie nur wieder wach liegen und grübeln", erklärt Christa Roth-Sackenheim vom Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP) in Krefeld. Neben Schlafstörungen leiden depressive Menschen oft auch unter Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen, für die keine organische Ursache gefunden werden kann.
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