General Motors

General Motors besorgt über Rezession in den USADer Autobauer General Motors (GM) hat vor einem Einbruch der US-Wirtschaft gewarnt. "Es besteht die Gefahr einer neuen Rezession, und ich sehe das mit großer Sorge", sagte der Vorstandsvorsitzende der Opel-Mutter, Dan Akerson, der "Financial Times Deutschland". Die Autobranche gilt als wichtiger Konjunkturindikator.
(Update) - Opel nach Jahren wieder in den schwarzen ZahlenDer Autobauer Opel hat sich nach einer schmerzhaften Sanierung und dem Verlust tausender Arbeitsplätze in die Gewinnzone zurückgekämpft. Der Mutterkonzern General Motors (GM) meldete am Donnerstag für das zweite Quartal im Europageschäft einen Gewinn vor Steuern und Zinsen von 102 Millionen US-Dollar (72 Millionen Euro), eine Verbesserung von 260 Millionen Dollar zum Vorjahresquartal. Das GM-Europageschäft besteht praktisch aus Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall.
Opel-Sanierung erfolgreichDer angeschlagene Autohersteller Opel kommt mit der Sanierung voran: Der Mutterkonzern General Motors (GM) meldete am Donnerstag für das zweite Quartal 2011 im Europageschäft einen Gewinn vor Steuern und Zinsen von 102 Millionen US-Dollar (knapp 72 Millionen Euro), eine Verbesserung von 260 Millionen Dollar zum Vorjahresquartal. Das GM-Europageschäft besteht im Wesentlichen aus Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall. Insgesamt meldete der US-Autobauer einen Nettogewinn von 2,5 Milliarden Dollar, nach 1,3 Milliarden Dollar vor einem Jahr. Der Umsatz stieg um 6 Milliarden Dollar auf 39,4 Milliarden Dollar.
Möglicher Opel-Verkauf: General Motors spielt auf ZeitDer Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) spielt bei einem möglichen Verkauf seiner deutschen Tochter offenbar auf Zeit. Wie das "Handelsblatt" am Montag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen berichtete, sicherte GM-Chef Dan Akerson dem neuen Opel-Vorstandsvorsitzenden Karl-Friedrich Stracke in einem vertraulichen Telefonat zu, dass ein Verkauf des Rüsselsheimer Unternehmens derzeit nicht zur Debatte stehe. Es gebe weder Gespräche noch Kontakte mit möglichen Interessenten.
Zukunft von Opel: Jetzt steigt Merkel wieder in den RingBundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in das Ringen um die Zukunft des angeschlagenen Autobauers Opel eingeschaltet. Merkel forderte am Freitag von Opel-Mutterkonzern General Motors (GM), schnell Klarheit über die Zukunft von Opel zu schaffen. Es sei allen zu wünschen, dass die Gerüchte über einen möglichen Verkauf des Autoherstellers aus der Welt kämen, sagte Merkels Sprecher Steffen Seibert in Berlin.
Mal wieder: Opel droht womöglich der VerkaufDem Autobauer Opel droht nach Medienberichten erneut der Verkauf. Nach Meldungen von "Auto Bild" und "Spiegel Online" erwägt Opel-Eigentümer General Motors (GM) die Trennung von der defizitären deutschen Tochter. Ein Opel-Sprecher erklärte dazu am Donnerstag in Rüsselsheim, es handele sich bei den Berichten um Spekulationen, "die wir nicht kommentieren".
General Motors weiter auf Comeback-TourDas Comeback des vom amerikanischen Staat geretteten Autoherstellers GM geht mit kräftigen Gewinnen im vierten Quartal und einem großen Jahresgewinn weiter. Im letzten Quartal des vergangenen Jahres habe GM, angetrieben vor allem von der Nachfrage in China, 510 Millionen Dollar (370 Millionen Euro) Gewinn gemacht, teilte der Konzern am Donnerstag in Detroit mit. Der Gesamtgewinn 2010 habe 4,7 Milliarden Dollar betragen.
GM-Börsengang bringt insgesamt 23 Milliarden Dollar einGut eine Woche nach dem Börsengang von GM steht fest: Die Rückkehr des Autokonzerns aufs Börsenparkett hat insgesamt 23,1 Milliarden Dollar eingebracht. Das ergab die Auswertung der bis Freitag vorliegenden Aktienverkäufe mitsamt der ausgeübten Mehrzuteilungsoptionen. Die GM-Aktie stieg am Freitag um knapp 1 Prozent auf 33,80 Dollar.
GM-Börsengang: Über 11,7 Milliarden Dollar für die klammen US-KassenDer Börsengang des Autokonzerns General Motors hat der US-Regierung netto mindestens 11,7 Milliarden Dollar in die Staatskasse gespült. Das teilte das amerikanische Finanzministerium am Dienstag in Washington mit. Zusätzliche 1,8 Milliarden Dollar würden folgen, wenn die Zeichner von 53,8 Millionen Optionsscheinen innerhalb der nächsten Wochen ihre Rechte ausübten und GM-Aktien orderten, hieß es weiter.
GM will wohl deutlich mehr Stammaktien ausgebenDer US-Autokonzern General Motors (GM) will nach Angaben aus gut unterrichteten Kreisen deutlich mehr Stammaktien ausgeben als ursprünglich geplant. Demnach soll es 113 Millionen Stammaktien geben, 31 Prozent mehr als zunächst angekündigt, wie es am Dienstag hieß. Die US-Regierung wolle die meisten der zusätzlichen Aktien verkaufen.
GM rechnet mit MilliardengewinnDer amerikanische Autobauer GM rechnet für das dritte Quartal mit einem Gewinn von bis zu 2,1 Milliarden Dollar. Der Konzern erklärte am Mittwoch in Detroit, der Umsatz könne 34 Milliarden Dollar erreichen. Zwischen 1,9 Milliarden und 2,1 Milliarden Dollar könnten als Gewinn verbucht werden.
GM und Magna haben wieder zueinander gefundenKnapp ein Jahr nach dem geplatzten Verkauf von Opel an den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna gehen General Motors (GM) und der Zulieferbetrieb wieder aufeinander zu. Magna stehe kurz davor, den Zuschlag für die Entwicklung der neuen Cabrio-Variante des Opel Astra zu erhalten, berichtete das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Die Verhandlungen seien schon weit fortgeschritten, zitierte die Zeitung Verhandlungskreise.
GM und SAIC wollen Spar-Auto entwickelnGeneral Motors und der chinesische Fahrzeughersteller SAIC wollen gemeinsam ein sparsames Auto mit einem Verbrauch von maximal 1,5 Litern auf 100 Kilometer entwickeln. Das teilten die beiden Unternehmen am Mittwoch in Shanghai mit. Der Opel-Mutterkonzern General Motors und SAIC besitzen in Shanghai ein gemeinsames Entwicklungszentrum.
Chevy Volt soll 41.000 Dollar kostenDer US-Autobauer General Motors hat am Dienstag den Preis für sein Elektroauto Chevrolet Volt veröffentlicht. Für 41.000 Dollar (31.500 Euro) soll der Wagen ab November in den USA erhältlich sein. Damit ist der Volt etwa 8.000 Dollar (6.000 Euro) teurer als das Konkurrenzmodell Leaf des japanischen Herstellers Nissan.
Opel-Chef braucht schnelle ErfolgeBei aller Zuversicht - Opel-Chef Nick Reilly braucht schnelle Erfolge. Der Druck aus der Zentrale des Mutterkonzerns General Motors (GM) sei groß, sagte er in einem am Dienstag veröffentlichten Interview der «Süddeutschen Zeitung»: «Wir sind der einzige Teil von GM, der kein Geld verdient.» Nachdem der US-Konzern entschieden habe, die Zukunft von Opel selbst zu finanzieren, seien die Erwartungen hoch. «Es ist keine Frage von zwei Jahren, eher von sechs bis neun Monaten, in denen Fortschritte erkennbar sein müssen», machte Reilly deutlich.
General Motors verzeichnet im Juni AbsatzrückgangDer Absatz von Autos und Lastwagen des US-Autokonzerns General Motors (GM) ist zwischen Mai und Juni um 13 Prozent eingebrochen. Das schwache Geschäft ist ein Anzeichen dafür, dass die Erholung des US-Automarktes wegen der weiterhin hohen Arbeitslosigkeit ins Stocken geraten ist. GM war am Donnerstag der erste der drei großen amerikanische Autobauer, der seine Juni-Zahlen bekanntgab; Analysten rechnen aber auch insgesamt mit einem Rückgang um mindestens 10 Prozent.
Kurswechsel bei Opel: GM will angeschlagenen Autobauer plötzlich selbst sanieren Nach monatelangen Feilschereien um Staatshilfen ändert Opel-Mutter General Motors überraschend den Kurs: Der Konzern will die Sanierung des europäischen Autobauers alleine stemmen. Er zog am Mittwoch alle Anträge auf Bürgschaften in Europa zurück. Weitere Werkschließungen und Entlassungen sind Opel-Chef Nick Reilly zufolge nicht geplant.
Opel offenbar vor AbsatzeinbruchDie Opel-Mutter General Motors erwartet für ihre europäischen Märkte im laufenden Jahr einen Absatzeinbruch von rund einem Sechstel. «Wir rechnen damit, in diesem Jahr rund eine Million Opel und Vauxhall zu verkaufen», sagte Opel-Chef Nick Reilly dem «Tagesspiegel» (Montagausgabe). Im vergangenen Jahr waren es 1,2 Millionen Stück gewesen.
General Motors will Schulden beim US-Staat noch vor Juni tilgenDer US-Autokonzern General Motors (GM) will den staatlichen Milliardenkredit schneller als erwartet zurückzahlen. Ein mit der Angelegenheit vertrauter Gewährsmann sagte der Nachrichtenagentur AP, GM-Chef Ed Whitacre werde am Mittwoch die baldige Tilgung der Restschuld in Höhe 4,7 Milliarden Dollar ankündigen. Demnach will sich Whitacre zunächst im GM-Werk in Kansas City äußern und sich dann mit Regierungsvertretern in Washington treffen.
Kumho Tire will auch BMW mit Erstaussstattunsgsreifen beliefernDer südkoreanische Reifenhersteller Kumho Tire verhandelt derzeit mit dem deutschen Automobilhersteller BMW über die Belieferung mit Reifen. Ein Vertrag sei allerdings noch nicht unterzeichnet worden, sagte ein Sprecher von Kumho Tire zu Dow Jones Newswires. Da die Gespräche noch andauerten, würden Wert und Menge der Lieferung zu einen späteren Zeitpunkt festgelegt, fügte der Sprecher hinzu.
US-Automobilabsatz legt dank hoher Rabatte kräftig zuHohe Rabatte und eine sich erholende US-Konjunktur haben den US-Automobilabsatz im März in die Höhe schnellen lassen. Insgesamt wurden 1,07 Mio Fahrzeuge und damit 24% mehr als im Vorjahresmonat an die Kunden gebracht. Der März war erst der dritte Monat seit August 2008 in dem die Verkaufszahlen die 1-Millionen-Marke überschritten.
Detroit will ganze Wohnviertel abreißenEs gab einmal eine Zeit, in der Detroit ein Symbol für die industrielle Macht der USA war: General Motors, Ford, Chrysler - die großen Autofirmen machten Amerika mobil und versorgten Zehntausende in der Großstadt mit Arbeit. Nach mehreren Krisen und der massenhaften Abwanderung der Bevölkerung in Vororte ist die Stadt heute ein Problemfall. Verlassene Wohnviertel prägen das Bild.
Opel-Sanierung: Betriebsrat fordert erneut Marktzugang in ChinaDie Verhandlungen zwischen Opel-Management und Betriebsrat über eine Sanierung des Autobauers machen offenbar gute Fortschritte. In knapp der Hälfte der offenen Fragen sei inzwischen eine Einigung erzielt, sagte Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz am Dienstag nach einem Besuch der SPD-Fraktion im Wiesbadener Landtag: «Wir sprechen intensiv und dauernd.» Franz sprach sich für staatliche Bürgschaften an Opel aus, sollten die Verhandlungen zwischen Unternehmen und Betriebsrat erfolgreich verlaufen.
Britische Millionen-Kreditgarantie für General MotorsMit einer Kreditbürgschaft im Umfang von 270 Millionen Pfund (297 Millionen Euro) will Großbritannien die Produktionsstandorte der GM-Tochter Vauxhall im Land sichern. Wie Wirtschaftsminister Peter Mandelson am Freitag in London mitteilte, wurde eine entsprechende Übereinkunft nach «hoch komplizierten» Gesprächen zwischen der Regierung und dem US-Autobauer General Motors (GM) erzielt. Vertreter der Gewerkschaften begrüßten die Vereinbarung.
Probleme mit Servolenkung: General Motors ruft Kleinwagen zurückWegen Problemen mit der Servolenkung ruft General Motors 1,3 Millionen Kleinwagen in den USA, Kanada und Mexiko zurück in die Werkstätten. Betroffen sind vier Modelle aus den Baujahren 2005 bis 2010, wie GM in Detroit bekanntgab. Sicherheitsbedenken gebe es keine, aber bei geringem Tempo könnte die Servolenkung mit den fehlerhaften Motoren schwergängiger sein.
Ford überflügelt Erzrivalen General MotorsDank eines Absatzplus von 43 Prozent hat der US-Autobauer Ford den Erzrivalen GM erstmals seit fast zwölf Jahren auf dem heimischen Markt überflügelt - wenn auch nur mit hauchdünnem Vorsprung. Ford verkaufte genau 334 Fahrzeuge mehr als die Opel-Mutter General Motors, die um 11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zulegen konnte. Es ist das erste Mal seit August 1998, dass Ford vor GM liegt.
Noch zahlreiche Fragen an GMBundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hat auch nach Aufstockung der GM-Mittel für die Opel-Sanierung noch zahlreiche Fragen an die Konzernmutter General Motors. Der FDP-Politiker sagte am Dienstag am Rande der Cebit in Hannover, die Aufstockung zeige, dass GM über Mittel verfüge. Im Rahmen des Antrags auf Staatshilfe seien aber noch zahlreiche Fragen gestellt worden.
US-Automarkt erholt sich: Starke Zuwächse für GM, Ford, Nissan und HyundaiNach langer Talfahrt beginnt sich der amerikanische Automarkt wieder zu erholen. Der Absatz von Pkw und Kleinlastern legte im Januar im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent zu. Hauptgründe waren das gute Geschäft mit Firmen- und Mietwagen sowie neue Modelle, die auch Privatleute in die Autohäuser lockten.
Sberbank droht General Motors mit KlageDie russische Sberbank droht dem US-Autokonzern General Motors wegen des gescheiterten Verkaufs des Tochterunternehmens Opel mit einer Schadenersatzklage. GM sollte wegen seines Rückziehers im November «freiwillig» eine Entschädigung zahlen, sagte der Chef der Sberbank, German Gref, am Freitag im russischen Fernsehen. Wenn General Motors nicht dazu bereit sei, für Verluste der Sberbank im Zusammenhang mit dem geplatzten Deal aufzukommen, werde die Bank vor Gericht ziehen.
Betriebsratschef fordert 10 Prozent Mitarbeiteranteil an OpelOpel-Betriebsratschef Klaus Franz will einem Restrukturierungsplan für den angeschlagenen Autobauer nur grünes Licht geben, wenn die Mitarbeiter 10 Prozent der Unternehmensanteile erhalten. «Wir stimmen sonst nicht zu», sagte Franz am Donnerstag in Rüsselsheim. Die Führung des US-Konzerns General Motors habe einer Mitarbeiterbeteiligung an Opel im Grundsatz bereits zugestimmt.
Twitter