GEMA

Music-on-Demand-Dienste sollen 10,25 Prozent an die GEMA abführenAnfang Dezember hat sich die GEMA mit dem IT-Branchenverband Bitkom auf Vergütungen bei kostenpflichtigen Musikportalen geeinigt, nun veröffentlicht die Verwertungsgesellschaft einen neuen Tarif für kostenlose Streaming-Dienste. Dieser richtet sich an Anbieter werbefinanzierter Music-on-Demand-Plattformen, wie die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte am Montag in München mitteilte. Demnach müssen künftig 10,25 Prozent der durch die Musiknutzung erzielten Einnahmen an sie abgeführt werden.
GEMA gibt neuen Tarif für Music-on-Demand bekanntDie Verwertungsgesellschaft GEMA hat einen neuen Vergütungstarif für die Musiknutzung über kostenloses Streaming veröffentlicht. Der Tarif richtet sich an Anbieter werbefinanzierter Music-on-Demand-Plattformen, wie die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte am Montag in München mitteilte. Demnach müssen künftig 10,25 Prozent der durch die Musiknutzung erzielten Einnahmen an sie abgeführt werden.
Bitkom und Gema machen Weg frei für neue Internet-MusikdiensteDer IT-Branchenverband Bitkom und die Verwertungsgesellschaft Gema haben den Weg frei gemacht für neue Musikangebote im Internet. Nach jahrelangem Streit einigten sich beide Seiten am Donnerstag auf die Höhe der Urhebervergütungen, die von den Betreibern von Internet-Musikportalen abgeführt werden müssen, sowie auf eine Lizenzierung von Urheberrechten für Streaming-Angebote, wie die Gema in München mitteilte. Damit könnten im Ausland bereits erfolgreiche Dienste wie Spotify, Apples iTunes Match und Google Music auch hierzulande starten.
Bitkom und Gema machen Weg frei für neue Internet-MusikdiensteDer IT-Branchenverband Bitkom und die Verwertungsgesellschaft Gema haben den Weg frei gemacht für neue Musikangebote im Internet. Nach jahrelangem Streit einigten sich beide Seiten am Donnerstag auf die Höhe der Urhebervergütungen, die von den Betreibern von Internet-Musikportalen abgeführt werden müssen, sowie auf eine Lizenzierung von Urheberrechten für Streaming-Angebote, wie die Gema in München mitteilte. Damit könnten im Ausland bereits erfolgreiche Dienste wie Spotify, Apples iTunes Match und Google Music auch hierzulande starten.
Renner: Einigung zwischen Bitkom und Gema nicht ausreichendDer Berliner Musikunternehmer Tim Renner hält die Einigung zwischen Bitkom und Gema zur Höhe der Urhebervergütungen für Betreiber von Online-Musikportalen für nicht ausreichend. Spotify und andere Streamingdienste basierten darauf, dass sie Kunden über einen "Feels like Free"-Dienst anlockten, um ihn dann in ihre bezahlten Premium Services zu überführen, sagte der Chef von Motor Entertainment der Nachrichtenagentur dapd am Donnerstag in Berlin. Die führende Videoplattform Youtube basiere dagegen rein auf Werbeerlösen.
(Update) - Google begrüßt Einigung von Bitkom und GemaDer Internet-Konzern Google hat die Einigung zwischen dem IT-Verband Bitkom und der Verwertungsgesellschaft Gema zur Höhe der Urhebervergütungen für Betreiber von Online-Musikportalen begrüßt. "Das ist das richtige Signal", sagte ein Google-Sprecher am Donnerstag in Hamburg auf dapd-Anfrage. Was die Einigung zwischen dem Bitkom und der Gema aber für einzelne Dienste wie das neue Google Music konkret bedeute, könne er noch nicht absehen.
Google begrüßt Einigung von Bitkom und GemaDer Internet-Konzern Google hat die Einigung zwischen dem IT-Verband Bitkom und der Verwertungsgesellschaft Gema zur Höhe der Urhebervergütungen für Betreiber von Online-Musikportalen begrüßt. "Das ist das richtige Signal", sagte ein Google-Sprecher am Donnerstag in Hamburg auf dapd-Anfrage. Was die Einigung zwischen dem Bitkom und der Gema aber für einzelne Dienste wie das neue Google Music konkret bedeute, könne er noch nicht absehen.
GEMA: Keine Gespräche über Musikangebote von Internet-KonzernenDie IT-Konzerne Google und Apple haben offenbar keine Eile, ihre neuen Musikdienste nach Deutschland zu bringen. Die Unternehmen seien noch nicht an den hiesigen Musikrechte-Verwerter GEMA herangetreten, um Lizenzen für Dienste wie iTunes Match oder Google Music zu verhandeln, sagte ein Sprecher der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) am Donnerstag der dapd. Zuvor hatte Google seinen lang erwarteten Dienst Music in den USA vorgestellt.
Länder wollen künftig Gebühren für Liedkopien in Kita zahlenDie Urheberrechtsgebühren für Noten- und Liedtext-Kopien in Kindergärten sollen künftig von den Bundesländern pauschal gezahlt werden. Dazu will die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) Vereinbarungen schließen, wie sie am Donnerstag in Kassel mitteilte. Verhandlungen laufen mit Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen.
BGH billigt GEMA-Vergütung für StraßenfesteDie Verwertungsgesellschaft GEMA darf die von ihr verlangten Lizenzgebühren für Musikaufführungen bei Straßenfesten oder Weihnachtsmärkten nach der Größe der gesamten Veranstaltungsfläche berechnen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag entschieden. Damit wurde die seit 2006 geltende Praxis der Bemessung dieser Vergütung bestätigt - "auch aus Gründen der Praktikabilität", wie der BGH betonte.
BGH prüft GEMA-Vergütung für StraßenfesteDer Bundesgerichtshof überprüft die GEMA-Vergütung für die Musiknutzung bei Straßenfesten. Der BGH verhandelte am Donnerstag in Karlsruhe darüber, ob die seit 2006 von der GEMA praktizierte Berechnung der Vergütung nach der Gesamtveranstaltungsfläche des jeweiligen Festes angemessen ist. Zwei Veranstalter von Straßenfesten aus Nordrhein-Westfalen fordern, bei der Flächenberechnung Bereiche abzuziehen, die nicht direkt beschallt werden oder für Besucher nicht zugänglich sind - wie Verkaufsstände, Toilettenhäuschen oder Zelte von Rettungsdiensten.
Computerhacker legen Gema-Internetseite lahmComputerhacker haben erneut die Internetseite der Gema lahmgelegt. Die Seite werde seit Sonntagnachmittag angegriffen, sagte eine Sprecherin der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) am Montag in München. Aufgrund der Veränderungen, die an der Webseite vorgenommen wurden, sei davon auszugehen, dass es sich um eine Attacke der Hackergruppe Anonymous handelt.
"Tatort"-Musik hat ihren Komponisten nicht reich gemachtDie Komposition der "Tatort"-Titelmusik hat Klaus Doldinger nicht reich gemacht. Bei der Erstausstrahlung einer "Tatort"-Folge im Ersten bekomme er circa 50 Euro, sagte der Komponist am Freitagabend in der NDR-Talkshow "3nach9". Bei der Wiederholung seien es zehn Prozent.
GEMA hat 22 Millionen Euro mehr zu verteilenDie Musik-Verwertungsgesellschaft GEMA hat im vergangenen Jahr rund 736 Millionen Euro an Rechteinhaber ausgeschüttet. Dies war gegenüber 2009 ein Plus von 22 Millionen Euro oder 3,3 Prozent, wie der GEMA-Vorstandsvorsitzende Harald Heker am Donnerstag in München mitteilte. Der Gesamtertrag betrug 863 Millionen Euro, 2,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Bayern will Pauschalvertrag zu GEMA-Gebühren für KindergärtenBayern will das Problem der GEMA-Gebühren für Kindergärten auf Kopien aus Liederbüchern mit einem Pauschalvertrag lösen. "Die GEMA hat jetzt in einer ersten Reaktion zugesagt, über einen Pauschalvertrag zu verhandeln", sagte Sozialstaatssekretär Markus Sackmann (CSU) der "Ausgburger Allgemeinen" (Donnerstagausgabe). "Die aktuelle Situation ist nicht zufriedenstellend", kritisierte Sackmann.
YouTube: GEMA muss Niederlage einsteckenDie Urheberrechts-Gesellschaft GEMA hat im Streit mit der Videoplattform YouTube eine Niederlage erlitten. Das Landgericht Hamburg lehnte am Freitag eine einstweilige Verfügung gegen YouTube ab, die die GEMA beantragt hatte. Nach dem Willen der Rechteverwertungsgesellschaft sollte die Google-Tochter YouTube Videos von 75 Musikstücken komplett löschen und auch den weiteren Abruf sperren.
GEMA erstattet Betrugsanzeige gegen Mitarbeiter und MitgliederDer Musikrechte-Verwerter GEMA hat am Freitagmorgen bei der Berliner Staatsanwaltschaft Anzeige wegen Betrugs gestellt. Die Organisation geht davon aus, von zwei Mitarbeitern und mehreren Mitgliedern um Geld geprellt worden zu sein, wie sie in München mitteilte. Demnach haben die Mitglieder - nach aktuellem Stand etwa zehn Personen - mit Hilfe der Mitarbeiter Ansprüche geltend gemacht, die ihnen nicht zustanden.
GEMA will 600 Videos auf YouTube löschen lassenDie Urheberrechts-Gesellschaft GEMA hat die Verhandlungen mit YouTube abgebrochen. Gemeinsam mit acht Rechteverwertungsgesellschaften aus den USA, Frankreich und Italien forderte die GEMA das Internetportal am Montag in München auf, 600 seit April 2009 illegal genutzte Musikstücke zu löschen oder den Abruf in Deutschland zu sperren. Die Betreiber der Online-Plattformen verdienten mit Werbeeinnahmen Millionen.
Gericht klärt Jodelstreit ums KufsteinliedIst der Jodler «Holla-rä-di-ri di-ri» im berühmten Kufsteinlied ein «kreatives Überschreiten des Dagewesenen»? Nein, hat das Landgericht München am Donnerstag entschieden und die Urheberrechte am ganzen Kufsteinlied samt Jodler den Erben des Tiroler Komponisten Karl Ganzer zugesprochen. Der Münchner Musikverleger Egon Frauenberger hatte die Erfindung des Jodlers 2001 für sich reklamiert und dafür jährlich gut 30.000 Euro GEMA-Gebühren kassiert.
Musikbranche feiert Urteil gegen Online-PiratenIm Kampf gegen Raubkopierer im Internet hat die Musikbranche einen wichtigen Etappensieg errungen: Das Landgericht Hamburg verbot dem Online-Speicherdienst Rapidshare, rund 5.000 Musiktitel im Internet öffentlich zugänglich zu machen. Die Musikbranche feierte das Urteil am Dienstag als Durchbruch, die Rapidshare AG kündigte Berufung an. Wie die Urheberrechte-Gesellschaft GEMA in München erklärte, ist Rapidshare laut Urteil «selbst dafür verantwortlich, dass eine Veröffentlichung der betreffenden Musikwerke über seine Plattform in Zukunft nicht mehr erfolgt».
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