G-8

G-8 verspricht Unterstützung für arabische ReformbewegungenDie G-8-Staaten haben handfeste Maßnahmen zur langfristigen politischen und wirtschaftlichen Unterstützung der Reformbewegungen in Nordafrika und im Nahen Osten versprochen. "Der Arabische Frühling ist heute eine Quelle großer Hoffnung", hieß es am Dienstag in einer Erklärung der G-8-Außenminister nach einem Treffen am Rande der UN-Vollversammlung in New York. Zugleich seien "sofortige und gemeinschaftliche Handlungen" notwendig, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern.
(Im Fokus) - Arabischer Frühling wird mit fast 60 Milliarden Dollar unterstütztDie Reformbewegungen in mehreren Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens können mit großzügiger finanzieller Hilfe der G-8-Staaten, der internationalen Entwicklungsbanken und von mehreren wohlhabenden arabischen Staaten rechnen. Für die kommenden beiden Jahre wurden Ägypten und Tunesien, wo zu Beginn des Jahres langjährige autokratische Herrscher gestürzt wurden, aber auch Marokko und Jordanien insgesamt rund 58 Milliarden Dollar an Unterstützung in Aussicht gestellt. Das war das Ergebnis der Beratungen der G-8-Finanzminister mit der Weltbank, anderen Entwicklungsbanken und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) am Samstag in Marseille.
(Update 2) - Arabischer Frühling wird mit fast 60 Milliarden Dollar unterstütztDie G-8-Staaten und die internationalen Entwicklungsbanken haben die Hilfe für den arabischen Frühling am Samstag aufgestockt und wollen die Umbruchländer mit insgesamt 58 Milliarden Dollar in den kommenden zwei Jahren zum Blühen bringen. Das kam bei den Beratungen der G-8-Finanzminister mit der Weltbank, anderen Entwicklungsbanken und dem Internationalen Währungsfonds am Samstag in Marseille heraus. Am wichtigsten sei, dass wirtschaftliche Strukturen geschaffen würden und die Demokratisierung vorankomme, sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zum Abschluss des Treffens.
(Update) - Arabische Länder sollen mit 38 Milliarden Dollar unterstützt werdenDie Weltbank und mehrere internationale Geberländer wollen die politischen Reformen in vier arabischen Ländern in den kommenden zwei Jahren mit 38 Milliarden Dollar unterstützen. Das ist das Ergebnis von Beratungen der Finanzminister der acht wichtigsten Industriestaaten und internationaler Finanzorganisationen am Samstag in Marseille. Dabei geht es zunächst um die Unterstützung der Reformbewegungen in Tunesien und Ägypten, aber auch der Regierungen in Marokko und Jordanien.
G-8-Finanzminister beraten über Hilfe für arabischen FrühlingDie Finanzminister der acht wichtigsten Industriestaaten haben am Samstag mit Beratungen über die Stützung der Demokratiebewegungen in Nordafrika begonnen. An dem Treffen in Marseille nahmen auch Vertreter aus Ägypten, Tunesien Marokko und Saudi-Arabien teil. Die französische G-8-Präsidentschaft will die auf dem G-8-Gipfel im Mai gegründete Partnerschaft mit den Ländern des arabischen Frühlings stärken.
G-8-Gipfel startet in DeauvilleDie Staats- und Regierungschefs der acht größten Industriestaaten wollen auf ihrem heute beginnenden zweitägigem Gipfeltreffen in Frankreich die Demokratiebewegungen in Nordafrika unterstützen. Frankreichs Staatschef Sarkozy hofft, der Gipfel im Seebad Deauville werde zum "Gründungsmoment" für eine neue Partnerschaft der G-8 mit Nordafrika. Neben US-Präsident Obama und Bundeskanzlerin Merkel werden die Regierungschefs von Großbritannien, Italien, Kanada, Japan und Russland anreisen.
Merkel will G-8 erweitern: Probleme von Industrieländern allein nicht mehr zu lösenEine gute Woche vor dem G-8-Gipfel in Italien hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Erweiterung der Runde ausgesprochen. Die G-20 sollte das Format sein, das die Zukunft «überwölbend» bestimmt, sagte die Kanzlerin am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Bundestag. Die G-8-Treffen würden zu Vorbesprechungen.
Zahl der Todesopfer nach Zugunglück auf 16 gestiegenNach dem schweren Zugunglück in Italien ist die Zahl der Todesopfer nach Krankenhausangaben vom Mittwoch auf 16 gestiegen. Zwei Kinder im Alter von zwei und drei Jahren erlagen in Kliniken in Florenz und Rom den schweren Verbrennungen, die sie am Dienstag bei der Explosion eines Gaskesselwagens in der Kleinstadt Viareggio erlitten hatten. Der Güterzug mit insgesamt 14 Waggons entgleiste in der Nacht zum Dienstag während der Fahrt durch ein Wohnviertel.
Gipfel der Afrikanischen Union beginnt in LibyenIn der libyschen Küstenstadt Sirte ist am Mittwoch der 13. Gipfel der Afrikanischen Union (AU) eröffnet worden. Zu den Themen des dreitägigen Treffens zählen die Erörterung von Möglichkeiten der Wirtschaftsförderung auf dem Kontinent sowie der Kampf gegen die Ausbreitung von Wüsten.
G-8-Hotel erhält staatliche MillionenbürgschaftFür das in finanziellen Schwierigkeiten steckende Luxushotel in Heiligendamm hat das Land Mecklenburg-Vorpommern eine Bürgschaft von vier Millionen Euro bereitgestellt. Die Bürgschaft sei an harte Auflagen und Sicherheiten für das Land gebunden, sagte ein Sprecher des Schweriner Finanzministeriums am Mittwoch. Mit dem Geld soll der Betrieb des an mangelnder Auslastung leidenden Fünf-Sterne-Hotels an der Ostsee gesichert werden.
G-8-Staaten verlangen sofortiges Ende der Gewalt im IranDie Außenminister der G-8-Staaten haben bei ihrem Treffen in Italien ein sofortiges Ende der Gewalt im Iran verlangt. In einer gemeinsamen Erklärung erklärten sie sich am Freitag solidarisch mit den friedlichen Demonstranten in Teheran und riefen die iranische Staatsführung zur Beachtung der Menschenrechte auf, namentlich des Rechts auf freie Meinungsäußerung. Die Regierung müsse «garantieren, dass der Wille des iranischen Volkes im Wahlprozess zum Ausdruck kommt».
Heftiges Nachbeben in den AbruzzenZweieinhalb Monate nach dem schweren Erdstoß in den Abruzzen ist die Region erneut von mehreren Nachbeben erschüttert worden. Das stärkste erreichte am Montagabend eine Stärke von 4,6, was noch in 120 Kilometern Entfernung in Rom zu spüren war. Ihm folgten zwei kleinere Nachbeben der Stärken 3,1 und 3,8.
Bundesregierung sieht erste Anzeichen für Ende der WirtschaftskriseDie Bundesregierung sieht erste Anzeichen für eine Stabilisierung der Weltwirtschaft. Das sagte Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen am Donnerstag in Berlin. «Aber man muss auch sagen, dass Zeitpunkt und Geschwindigkeit für eine nachhaltige Erholung nach wie vor unsicher sind», fügte er hinzu.
Interpol-Chef dringt auf Kooperation bei PiratenbekämpfungInterpol hat an die in der Piratenbekämpfung engagierten Staaten appelliert, bei den Ermittlungen zusammenzuarbeiten und gewonnene Erkenntnisse zu teilen. Interpol-Chef Ronald Noble sagte am Freitag auf einem G-8-Treffen der Innen- und Justizminister in Rom, die Piraterie am Horn von Afrika könne mit militärischen Mitteln allein nicht besiegt werden. Piraterie müsse wie das internationale organisierte Verbrechen bekämpft werden, sagte Noble zu Beginn der zweitägigen Beratungen der Fachminister der acht wichtigsten Industriestaaten.
G-8-Minister fordern Investitionen in neue EnergiequellenEnergieminister der G-8-Staaten haben am Montag an ihre Regierungen und die übrige Welt appelliert, trotz der Wirtschaftskrise weiter in neue und saubere Energie zu investieren. Zum Abschluss eines zweitägigen Treffen in Rom, an dem auch Vertreter 15 weiterer Staaten teilnahmen, forderten sie zugleich stabile Energiepreise, um die wirtschaftliche Erholung nicht zu gefährden.
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