Eurozone

(Update 2) - Asmussen betont EZB-Präferenz für Verbleib Griechenlands in EurozoneDas Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Jörg Asmussen, hat das Bestreben der Notenbank unterstrichen, Griechenland im Euro zu halten, und etwaige Planungen für einen "Plan B" zurückgewiesen. "Meine Präferenz, unsere Präferenz ist, dass Griechenland in der Eurozone bleibt", sagte Asmussen bei einer Konferenz in Berlin. "Darauf arbeiten wir hin, dass ist der Plan A."
(Update) - Asmussen betont EZB-Präferenz für Verbleib Griechenlands in EurozoneDas Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Jörg Asmussen, hat das Bestreben der Notenbank unterstrichen, Griechenland im Euro zu halten, und etwaige Planungen für einen "Plan B" zurückgewiesen. "Meine Präferenz, unsere Präferenz ist, dass Griechenland in der Eurozone bleibt", sagte Asmussen bei einer Konferenz in Berlin. "Darauf arbeiten wir hin, dass ist der Plan A."
Merkel: Verbleib in Eurozone vorteilhaft für Griechenland und uns alleBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich erneut ausdrücklich für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone ausgesprochen. Es sei "von Vorteil für Griechenland wie auch für uns alle", wenn Griechenland in der Eurozone verbleibe, sagte Merkel im Interview mit CNBC Europa. Allerdings müssten sich alle gegenseitig und aufeinander verlassen können.
Bundesregierung will Griechenland weiter in Eurozone haltenDie Bundesregierung hat sich zu dem Ziel bekannt, Griechenland in der Eurozone zu halten, gleichzeitig aber erneut auf einer Einhaltung der mit dem Land getroffenen Vereinbarungen bestanden. "Es war von Anfang an die Politik der Bundesregierung, Griechenland als Mitglied der Eurozone zu stabilisieren", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert bei einer Pressekonferenz. "An diesem Ziel hat sich aus unserer Sicht nichts verändert."
Eurozone verlangt von Spanien unabhängige Prüfung der BankenDie Finanzminister der Eurozone werden einem Zeitungsbericht zufolge von Spanien am Montag eine unabhängige Prüfung der Immobilienanlagen der Banken des Landes verlangen. Die Eurogruppe werde Spaniens Finanzminister Luis de Guindos bitten, die Pläne der Regierung zu konkretisieren, wie mehr Transparenz in die Bilanzen der Geldhäuser gebracht werden kann, berichtet die spanische Zeitung Expansion unter Berufung auf Eurozone-Kreise auf ihrer Internetseite. Es gehe auch darum, die Immobilienanlagen korrekt zu bewerten und die Institute dazu zu bringen, ihre Rückstellungen zu erhöhen.
Eurozone diskutiert Aufschub von Hilfszahlung an GriechenlandAngesichts der harschen Forderungen aus Griechenland, das Kreditprogramm für das klamme Land neu zu verhandeln, wird in der Eurozone nach Angaben aus informierten Kreisen ein Aufschub der nächsten Hilfszahlung diskutiert. Aus dem im März vereinbarten zweiten Rettungspaket sollte Griechenland am 10. Mai eine letzte Tranche von 5,2 Milliarden Euro erhalten.
Fitch sieht Risiken für ein Ende der Eurozone steigenDie Ratingagentur Fitch sieht höhere Risiken für das Auseinanderbrechen der Eurozone. Zwar hält sie an ihrem Basisszenario fest, dass der Euroraum intakt bleibe, der Austritt Griechenlands sei aber wahrscheinlicher geworden, teilte Fitch mit. Wenn dieser Fall eintreten sollte, würden alle Kreditausblicke der Eurozone-Länder auf negativ gesetzt.
XETRA-SCHLUSS/Schwindendes Vertrauen in Eurozone belastet DAXSteigende Renditen in Spanien, Italien und Frankreich haben am Donnerstag für Abgaben am deutschen Aktienmarkt gesorgt. Investoren ziehen ihr Geld nicht nur in der Europeripherie ab, sondern nun auch aus einem Kernland der Eurozone: Frankreich. Gewinner waren einmal mehr die Bundesanleihen, die weiterhin als sicherer Hafen an den Kapitalmärkten gelten.
MÄRKTE USA/Sorge um Eurozone und US-Wirtschaft drücktEine Reihe von Hiobsbotschaften hat am Mittwoch auf dem US-Aktienmarkt gelastet. Zum einen ist die Krise der Eurozone mit einer schwachen Auktion spanischer Anleihen wieder ins Bewusstsein gerückt. Zum zweiten enttäuschten US-Konjunkturdaten.
XETRA-SCHLUSS/DAX fällt mit Sorgen um Eurozone unter 7.000 PunkteAm deutschen Aktienmarkt ist es am Dienstag nach der Rally vom Montag zu einer Korrektur gekommen. Im Handel war von Gewinnmitnahmen nach dem kräftigen Anstieg zu Wochenbeginn die Rede. Aber auch schwache Vorgaben aus dem europäischen Bankensektor machten sich vor allem im späten Geschäft bemerkbar.
Eurozone stockt Krisenmittel auf über 800 Milliarden Euro aufDie Euro-Finanzminister haben bei ihrem Treffen in Kopenhagen beschlossen, die Krisenmittel zur Rettung von überschuldeten Ländern auf über 800 Milliarden Euro aufzustocken. Wie Österreichs Finanzministerin Maria Fekter nach den Beratungen der Eurogruppe sagte, sollen die Rettungsfonds EFSF und ESM bis Juli 2013 parallel laufen. Der ESM tritt im Juli im Kraft, erreicht aber erst später seine volle Ausleihkraft von 500 Milliarden Euro, da ein Barkapital von insgesamt 80 Milliarden Euro in mehreren Tranchen von den Euro-Ländern eingezahlt wird.
WSJ: Eurozone schwenkt bei ESM auf deutschen Kurs einIn der Debatte über die Weiterentwicklung des europäischen Rettungsschirmes deutet sich eine Einigung auf die deutsche Linie an. Nach Informationen von hochrangigen EU-Vertretern stehen die Chancen gut, dass die Finanzminister der Euozone auf dem anstehenden Treffen in Kopenhagen den deutschen Vorschlag zur Kombination der beiden Rettungsschirme EFSF und ESM beschließen werden. Dieser sieht vor, dass der provisorische Hilfsfonds EFSF bis Juni kommenden Jahres weiterbesteht und damit ein Jahr parallel zum ständigen Rettungsschirm ESM läuft, der ab Juli dieses Jahres seine Arbeit aufnehmen soll.
EU/Rehn: Eurozone muss Schutzschirme aufstocken, um IWF-Geld freizumachenEU-Währungskommissar Olli Rehn hat die Staaten der Eurozone dazu aufgefordert, einer Aufstockung seiner Rettungsfonds zuzustimmen, damit der Internationale Währungsfonds (IWF) mehr Kapital für mögliche Rettungseinsätze in der Zukunft zur Verfügung stellt. Für die Europäische Union bleibe es ein wichtiges Ziel, das "globale Finanzsicherheitsnetz" zu stärken, sagte Rehn vor Reportern. Er sei zuversichtlich, dass die Finanzminister der Eurozone bei ihrem Zusammenkommen in Kopenhagen am Freitag einer Aufstockung des ständigen Rettungsschirms ESM zustimmen werden.
Juncker hält Wachstumspolitik in der Eurozone für unzureichendLuxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker hält die Wachstumspolitik in den Ländern der Eurozone für unzureichend und hat sich dafür ausgesprochen, sie in Schwung zu bringen. Juncker, der gleichzeitig Chef der Eurogruppe ist, sagte vor den Abgeordneten des Europäischen Parlaments, dass Sparpolitik und Wachstum nicht gegensätzlicher Natur sein müssten. "Es ist nicht intelligent und weise anzunehmen, dass Wachstumsimpulse durch zusätzliche Schulden finanziert werden sollen.
(Update) - EZB-Chef sieht besseren Ausblick für EurozoneDer Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat sich vorsichtig optimistisch zu den Wachstumsperspektiven des Euroraums geäußert. "Es gibt Anzeichen für eine Stabilisierung an den Finanzmärkten und bei der gesamten Wirtschaftsaktivität, wenn auch auf niedrigem Niveau", sagte Draghi am späten Montagabend in Berlin. Seiner Aussage nach hat sich der Markt für die Bankrefinanzierung verbessert und die Kreditvergabe der Banken stabilisiert.
EZB/Draghi: Jüngst Zeichen für besseren Ausblick der EurozoneDer Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat sich vorsichtig optimistisch zu den Wachstumsperspektiven des Euroraums geäußert. "Es gibt Anzeichen für eine Stabilisierung an den Finanzmärkten und bei der gesamten Wirtschaftsaktivität, wenn auch auf niedrigem Niveau", sagte Draghi in Berlin. Seiner Aussage nach hat sich der Markt für die Bankrefinanzierung verbessert und die Kreditvergabe der Banken stabilisiert.
Geithner: Eurozone bei Reformen erst am AnfangDie europäische Finanzkrise hat die Erholung der US-Wirtschaft nach Aussage von Finanzminister Timothy Geithner bereits deutlich beschädigt, weshalb es in Europa weiterer Reformen bedürfe. "Europa befindet sich erst am Anfang eines schwierigen Reformweges", heißt es im vorab verbreiteten Text einer Rede, die Geithner am Dienstag vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses halten wird. "Der wichtigste, noch unfertige Teil einer breiteren finanziellen Strategie ist der Aufbau eines stärkeren europäischen Schutzwalls, der jenen Regierungen Unterstützung bietet, die Reformen umsetzen", sagte er.
Bundesbank: Eurozone profitiert von deutschen AusfuhrerfolgenDie zunehmende Handels- und Leistungsbilanzdefizite Italiens oder Frankreichs können nicht pauschal mit einer erdrückenden Exportübermacht Deutschlands erklärt werden. Daten der Bundesbank zeigen, dass sich der Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands gegenüber dem restlichen Euroraum seit Beginn der Finanzkrise 2007 nahezu halbiert hat. Die Eurozone-Länder profitieren als "Zulieferer" stärker von den deutschen Exporterfolgen, als sie unter deutschen Einfuhren bilanziell leiden.
Linkspartei gegen Schäuble als Eurogruppen-ChefKaum brodelt die Gerüchteküche um eine mögliche Zukunft von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) als Eurogruppen-Chef, meldet die Linkspartei Widerstand an. "Der Vorschlag, Wolfgang Schäuble zum Chef der Eurogruppe zu machen, treibt einen Keil in die Eurozone und wird von Frankreich zu Recht abgelehnt. Wer wie Schäuble der Ansicht ist, dass Ratingagenturen über die Besetzung politischer Spitzenämter entscheiden sollten, hat sich selbst für ein solches Amt disqualifiziert", lehnt Sahra Wagenknecht, Stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Linken, den Vorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Wolfgang Schäuble zum Chef der Eurogruppe zu machen, ab.
WSJ: Eurozone nimmt Spanien an die LeineDie Finanzminister der Eurozone machen Druck auf Spanien. Bei ihrem Treffen am Montagabend einigten sie sich auf neue Defizitziele für das Krisenland, die der Regierung in Madrid in diesem Jahr noch etwas Spielraum lassen. Die strengen Schuldenvorgaben sollen aber spätestens 2013 wieder erreicht werden.
EU/Rehn: Risiko des Zusammenbruchs der Eurozone vorbeiEU-Kommissar für Wirtschaft und Währung, Olli Rehn, hält das Risiko eines Zusammenbruchs der Eurozone für überwunden. "Das Risiko eines Auseinanderbrechens liegt hinter uns", sagte Rehn der französischen Zeitung Le Figaro. Andererseits befinde sich Europa in der Rezession und die Arbeitslosigkeit liege auf einem besorgniserregenden Niveau.
Gonzalez-Paramo: Eurozone zu abhängig von EZBDie Eurozone ist nach Aussage eines Mitglieds des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB) zu stark von der EZB abhängig. Jose Manuel Gonzalez-Paramo sagte bei einer Konferenz, die Wirtschaft der Eurozone sei "wie ein Flugzeug, das nur einen Motor hat: die Geldpolitik". Zugleich lobte der Spanier die Bemühungen der Staats- und Regierungschefs zur Stärkung der fiskalischen Aufsicht über die Mitgliedsländer.
EZB/Nowotny: Eurozone muss Brandmauern nicht höher ziehenNach Einschätzung von EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny müssen die Regierungen der Eurozone die aufgelegten Rettungsschirme nicht aufstocken, um schuldengeplagten Ländern der Gemeinschaftswährung zu helfen. Er glaube, es sei derzeit nicht notwendig, dem vorübergehenden Rettungsschirm EFSF und dem ständigen Stabilitätsfonds ESM mehr Kapital zu geben. Der Währungshüter sprach in der London School of Economics.
Bundesregierung will Griechenland innerhalb Eurozone stabilisierenDie Bundesregierung will den Verbleib Griechenlands in der europäischen Währungsunion ungeachtet der Äußerungen von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), der am Wochenende den Griechen den Austritt aus der Eurozone nahegelegt hatte. "Es geht für uns darum, Griechenland innerhalb der Eurozone zu stabilisieren durch einerseits europäische Solidarität und durch andererseits massive griechische Eigenanstrengungen", betonte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Das sei die Position der Bundesregierung und dem diene das zweite griechische Hilfspaket.
Venizelos: Eurozone unterstützt Griechenland auch über 2015 hinausDie Eurozone-Länder haben sich nach Aussage des griechischen Finanzministers Evangelos Venizelos dazu bekannt, das Land so lange zu unterstützen, bis es wieder an die Finanzmärkte zurückkehren kann. "Die am 21. Februar in Brüssel getroffenen Abmachungen sind von historischer Bedeutung für Griechenland, weil sie das Land vollständig an die Eurozone und deren Schicksal binden", sagte Venizelos in einem Fernsehinterview.
China will die Eurozone unterstützenDer chinesische Präsident Hu Jintao hat zugesagt, sich an der internationalen Unterstützung Europas und der Eurozone zu beteiligen. Er glaube, Europa habe die Fähigkeit, die Krise zu überwinden, sagte Hu nach einem Bericht der chinesischen Regierungswebseite. Das Staatsoberhaupt traf seine Einschätzung bei einem Treffen mit EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und dem Chef der EU-Kommission, Jose Manuel Barroso.
EU/Kroes: Eurozone würde bei Austritt Griechenlands nicht zerbrechenDie Vizepräsidentin der EU-Kommission, Neelie Kroes, hält die Eurozone einem Zeitungsbericht zufolge selbst für den Fall für stabil, dass Griechenland den Euro aufgeben müsste. Sie sei aber dagegen, dass das Land zur Drachme zurückkehre, zitierte De Volkskrant die Politikerin. "Es wäre nicht das Ende der Welt, wenn jemand die Eurozone verlässt", sagte Kroes.
SPD gegen Austritt Griechenlands aus der EurozoneSPD-Generalsekretärin Andrea Nahles warnt vor einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone. Das wäre ein "unheilvoller Einstieg in eine Logik der Unsozialisierung Europas", sagte Nahles am Montag in Berlin. Wenn ein Land aus der Eurozone rausflöge, würde das einen Wettlauf gegen weitere Länder auf den Märkten auslösen.
Schulden in der Eurozone gehen leicht zurückDie Höhe der öffentlichen Schulden in den Ländern des Euroraums hat sich leicht verringert. Wie die Statistikbehörde Eurostat am Montag mitteilte, lag der Schuldenstand zum Ende des dritten Quartals 2011 bei 87,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Drei Monate zuvor seien es noch 87,7 Prozent gewesen.
(Im Fokus) - Ackermann warnt vor Zusammenbruch der EurozoneDer scheidende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann, hat eindringlich vor einem Auseinanderbrechen der Eurozone gewarnt. Das Schicksal Europas stehe auf dem Spiel und Griechenland habe dabei eine sehr wichtige Rolle inne, sagte er am Wochenende auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Hier hatten sich hochrangige Politiker und Banker mit den Auswirkungen der Krise auf die internationale Sicherheit befasst.
Twitter