ETA

Drei mutmaßliche ETA-Mitglieder in Frankreich festgenommenAuf einem Bahnhof südöstlich von Paris hat die französische Polizei in Zusammenarbeit mit spanischen Behörden drei mutmaßliche Mitglieder der baskischen Untergrundorganisation ETA festgenommen. Das teilte das spanische Innenministerium am Sonntag mit. Die französische Polizei habe die bewaffneten Verdächtigen in der Stadt Joigny, 150 Kilometer südöstlich von Paris, aufgegriffen, hieß es.
Drei mutmaßliche ETA-Mitglieder in Frankreich festgenommenAn einem Bahnhof in Frankreich sind drei mutmaßliche Mitglieder der baskischen Untergrundorganisation ETA festgenommen worden. Das teilte das spanische Innenministerium am Sonntag mit. Die französische Polizei habe die bewaffneten Verdächtigen in der Stadt Joigny, 150 Kilometer südöstlich von Paris, aufgegriffen.
Mitbegründer der ETA gestorbenEin Mitbegründer der baskischen Untergrundorganisation ETA, José Luis Álvarez Enparantza, ist tot. Er sei am Samstag im Alter von 84 Jahren gestorben, teilte die baskische Zeitung "Gara" mit. Álvarez war an der Gründung der ETA im Jahr 1959 beteiligt.
ETA verlangt Verlegung inhaftierter Extremisten ins BaskenlandEtwa 400 wegen Verbrechen im Namen der baskischen Untergrundorganisation ETA verurteilte Ex-Gefangene haben die Verlegung von derzeit in Haft befindlichen ETA-Extremisten ins Baskenland verlangt. Ein ehemaliger Gefangener verlas am Sonntag nach einem Treffen in der baskischen Stadt Azpeitia eine Erklärung, worin es hieß, eine derartige Amnestie in Spanien sei wichtig für den Friedenserhalt in der Region. Nach der Abkehr vom bewaffneten Kampf im vergangenen Monat signalisierte die ETA am Freitag in einer Zeitung Bereitschaft, ihr Waffenarsenal aufzulösen.
ETA ist offenbar zur Auflösung ihres Waffenarsenals bereitNach der Abkehr vom bewaffneten Kampf im vergangenen Monat will die baskische Terrororganisation ETA nun offenbar auch ihr Waffenarsenal auflösen. Entsprechende Verhandlungen mit dem Staat stünden auf der Agenda der Gruppe, zitierte die baskische Zeitung "Gara" am Freitag zwei ETA-Mitglieder. "Die Frage der Waffen steht auf dem Verhandlungsplan zwischen ETA und dem Staat und wir sind bereit, darüber zu sprechen und Kompromisse zu machen, um alle Konsequenzen des Konflikts zu lösen", hieß es in dem Interview.
Probaskisches Amaiur-Bündnis darf zu Wahlen antretenDas probaskische Parteienbündnis Amaiur darf zur spanischen Parlamentswahl Ende November antreten. Justizminister Francisco Caamaño erklärte am Mittwoch in einem Interview, Ermittler hätten keine Hinweise auf Verbindungen zwischen Amaiur und der Batasuna, dem politischen Flügel der Untergrundorganisation ETA, gefunden. Erst in der letzten Woche hatte die ETA bekannt gegeben, in Zukunft auf Gewalt zur Durchsetzung ihrer Ziele zu verzichten.
Urteil gegen Mitglieder von ETA-Jugendorganisation aufgehobenDer Oberste Gerichtshof in Spanien hat die Verurteilung von 15 Mitgliedern einer verbotenen Jugendorganisation der ETA aufgehoben. Das Urteil wurde bereits am 30. September gefällt, aber erst am Dienstag veröffentlicht.
(Update 3) - Spanien begrüßt Ende der Gewalt durch die ETAMit Freude ist in Spanien die Nachricht aufgenommen worden, dass vier Jahrzehnte der Gewalt durch die baskische Terrororganisation ETA zu Ende sein sollen. Drei maskierte Mitglieder der ETA hatten in einem Video am Donnerstag angekündigt, dass der bewaffnete Kampf für ein unabhängiges Baskenland beendet werde. Von einer Niederlage wollte die ETA aber nicht sprechen.
Mehr wissen: Mehr wissen: ETADie baskische Untergrundorganisation ETA wurde 1959 während der Militärdiktatur von General Francisco Franco ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist die Unabhängigkeit des Baskenlands in Nordspanien und Südwestfrankreich. Die Abkürzung ETA steht für "Euskadi Ta Azkatasuna", was in der baskischen Sprache "Das Baskenland und seine Freiheit" bedeutet.
Spanischer Verteidigungsminister schließt Verhandlungen mit ETA ausDer spanische Verteidigungsminister Carme Chacón hat auch nach der Ankündigung des Gewaltverzichts durch die ETA Verhandlungen mit der baskischen Terrororganisation ausgeschlossen. "Es gibt mit der ETA nichts zu verhandeln", sagte Chacón am Freitag im spanischen Fernsehen. Die ETA hatte am Donnerstag das Ende ihres seit 43 Jahren andauernden bewaffneten Kampfes für ein unabhängiges Baskenland verkündet und Spanien und Frankreich zu Gesprächen über den Konflikt aufgefordert.
Was bisher geschah: Mehr als 800 Opfer des ETA-Terrors seit 1968Die baskische Separatistenorganisation ETA hat seit 1968 eine ganze Serie blutiger Anschläge verübt. Dabei kamen mehr als 800 Menschen ums Leben. Im Folgenden eine Chronik der dramatischsten Ereignisse:
Mehr wissen: Mehr wissen: ETADie baskische Untergrundorganisation ETA wurde 1959 ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist die Unabhängigkeit des Baskenlands in Nordspanien und Südwestfrankreich. Die Abkürzung ETA steht für "Euskadi Ta Azkatasuna", was in der baskischen Sprache "Das Baskenland und seine Freiheit" bedeutet.
(Update 2) - Baskische Terrorgruppe ETA verkündet Ende des bewaffneten KampfesIn Spanien ist nach mehr als 40 Jahren ein Ende des Terrors durch die baskische Separatistenorganisation ETA in Sicht, der mehr als 800 Menschen das Leben gekostet hat. Von einer Niederlage im Kampf für ein unabhängiges Baskenland wollte die ETA zwar in ihrer am Donnerstag verbreiteten Erklärung nicht sprechen, drei maskierte Mitglieder der ETA kündigten in einem Video aber an, dass der bewaffnete Kampf beendet werde. Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero nannte die Erklärung der ETA einen Sieg für die spanische Demokratie.
(Update) - Baskische Terrorgruppe ETA verkündet Ende des bewaffneten KampfesDie baskische Terrororganisation ETA hat ein Ende ihres seit 43 Jahren andauernden bewaffneten Kampfes angekündigt. Die Nachricht wurde am Donnerstag zunächst über die baskische Tageszeitung "Gara" verbreitet, die von der ETA oft als Sprachrohr verwendet wird. Die ETA hatte bereits im Januar einen dauerhaften Waffenstillstand verkündet, sich aber bisher nicht offiziell von der Gewalt abgewandt.
Baskische Terrorgruppe ETA kündigt Ende des bewaffneten Kampfes anDie baskische Terrororganisation ETA hat ein Ende ihres seit 43 Jahren andauernden bewaffneten Kampfes für eine Unabhängigkeit des Baskenlandes angekündigt. Die Nachricht wurde am Donnerstag über die baskische Tageszeitung "Gara" verbreitet, die von der ETA oft als Sprachrohr verwendet wird. Die ETA hatte im Januar einen dauerhaften Waffenstillstand verkündet, sich aber bisher nicht vom bewaffneten Kampf abgewandt.
Unterstützergruppe der Terrorgruppe ETA löst sich offenbar aufEine Unterstützergruppe der baskischen Terrororganisation ETA hat sich laut einem Bericht der Zeitung "Gara" aufgelöst. Zwei namentlich nicht genannte Sprecher der Gruppe Ekin hätten das Ende der Organisation bekannt geben, hieß es am Samstag auf der Internetseite von "Gara", die in der Vergangenheit immer wieder als Sprachrohr der ETA gedient hatte. Ekin habe sich im November 1999 mit dem Ziel gegründet, "die Unabhängigkeit voranzutreiben, einen Staat aufzubauen und den Sozialismus auf den Straßen durchzusetzen", hieß es in dem Artikel auf der Website der Zeitung.
Polizisten wegen mutmaßlicher Zusammenarbeit mit ETA angeklagtDie spanische Justiz hat am Mittwoch Anklage gegen drei Polizeibeamte erhoben, die Mitglieder der baskischen Untergrundorganisation ETA vor bevorstehenden Festnahmen gewarnt haben sollen. In der 75 Seiten umfassenden Anklageschrift von Richter Pablo Ruz wird den Polizisten zudem illegale Zusammenarbeit mit der Separatistengruppe vorgeworfen. Die Fall geht auf das Jahr 2006 zurück, als sich die Regierung unter Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero mit der ETA in Verhandlungen befand.
Französische Grenzpolizei verhaftet mutmaßliches ETA-MitgliedAn der französischen Grenze ist ein mutmaßliches Mitglied der baskischen Separatistenbewegung ETA festgenommen worden. Der Mann wird verdächtigt, Kämpfern der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) in Venezuela Sprengstofftraining gegeben zu haben, wie das spanische Innenministerium am Freitag mitteilte. Den Angaben zufolge wurde der Mann am Donnerstag in Modane in den französischen Alpen an Bord eines Zuges von Mailand nach Paris von der französischen Grenzpolizei verhaftet.
ETA-Mitglieder liefern sich Schusswechsel mit französischer PolizeiDie französische Polizei hat nach eigenen Angaben nach einer Verfolgungsjagd einen Mann und eine Frau festgenommen, die mutmaßlich Mitglieder der baskischen Separatistenbewegung ETA sind. Bei einem Schusswechsel sei mindestens ein Beamter verletzt worden, hieß es am Sonntag weiter. Die Fahndung habe am Samstag begonnen, als eine Fahrerin sich weigerte, an einer Polizeikontrolle anzuhalten.
Groß-Demo gegen ETA in MadridZehntausende Menschen haben am Samstag in Madrid gegen die baskische Separatistenorganisation ETA demonstriert. Sie forderten, dass niemand mit Verbindungen zur ETA bei Regional- oder Kommunalwahlen teilnehmen dürfe. Baskische Separatisten hatten Anfang Februar die Partei Sortu gegründet, die bei den Wahlen im Mai antreten sollte.
ETA will Waffenruhe international bestätigen lassenDie baskische Untergrundorganisation ETA hat sich dazu bereit erklärt, ihre Anfang des Jahres verkündete Waffenruhe durch internationale Beobachter bestätigen zu lassen. Die Organisation sei bereit, "einen informellen Mechanismus für die Verifizierung (der Waffenruhe) zu akzeptieren", hieß es in einer am Sonntag in der baskischen Zeitung "Gara" veröffentlichten Erklärung. Die ETA hatte im Januar einen dauerhaften Waffenstillstand ausgerufen.
Demo für Anerkennung von neuer baskischer UnabhängigkeitsparteiTausende Menschen haben am Samstag in der baskischen Stadt Bilbao für die Zulassung der neu gegründeten Unabhängigkeitspartei Sortu demonstriert. Die Partei habe der Gewalt der ETA abgeschwört und verdiene deshalb die rechtliche Anerkennung, um bei den Wahlen im Mai Kandidaten aufstellen zu können, argumentieren ihre Anhänger. Spaniens Generalstaatsanwalt hatte Sortu am Freitag allerdings als eine neue Verpackung für die seit 2003 wegen enger Verbindungen zur ETA verbotenen Partei Batasuna bezeichnet.
Französische Polizei nimmt weibliches ETA-Mitglied festDie französischen Behörden haben ein ranghohes weibliches Mitglied der baskischen Untergrundorganisation ETA festgenommen. Das spanische Innenministerium teilte mit, die 31-Jährige sei am Donnerstag in der südfranzösischen Stadt Bayonne in Gewahrsam genommen worden. Die Frau war seit ihrer Flucht aus Spanien Anfang 2010 von der Guardia Civil als eines der meistgesuchten ETA-Mitglieder geführt worden.
Baskische Anti-Gewalt-Partei hofft auf Zulassung zur spanischen KommunalwahlEine neue Partei baskischer Separatisten lehnt den bewaffneten Kampf der Untergrundorganisation ETA ab. Die Partei wurde am Montag von zahlreichen Aktivisten vorgestellt, darunter ehemalige Mitglieder verbotener Gruppierungen und sogar ein ehemaliges ETA-Mitglied. Das Innenministerium muss nun entscheiden, ob die Partei bei den Kommunalwahlen im Mai antreten darf.
ETA so gesprächsbereit wie nieDie baskische Separatistenorganisation ETA will nach eigenen Angaben internationale Vermittler bei Verhandlungen des jahrzehntelangen Konflikts mit der spanischen Zentralregierung akzeptieren. Zwei Wochen nach der Verkündung einer Waffenruhe veröffentlichte die ETA am Sonntag eine Erklärung, derzufolge mit internationalen Vermittlern "gemeinsam erkundet" werden solle, welche Schritte für einen demokratischen Prozess erforderlich seien. Dies schließe Verpflichtungen ein, "die von der ETA einzugehen sind".
Zweifel an ETA-WaffenruheDie spanische Regierung hat die Erklärung der baskischen Untergrundorganisation ETA zur Waffenruhe am Montag als unzureichend zurückgewiesen. Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba schloss Verhandlungen mit der Gruppe über ein unabhängiges Baskenland kategorisch aus. Die Polizei werde unvermindert hart gegen die Gruppe vorgehen, erklärte er im spanischen Fernsehen.
ETA will die Waffen schweigen lassenDie baskische Untergrundorganisation ETA hat in einem Video eine neue Waffenruhe ausgerufen. Der britische Rundfunksender BBC berichtete am Sonntag, die ETA habe beschlossen, keine bewaffneten Operationen mehr auszuführen. Es sei jedoch nicht klar, ob der Waffenstillstand dauerhaft gelten solle.
Mutmaßliches ETA-Mitglied in Belgien festgenommenDie belgische Polizei hat nach Angaben des spanischen Innenministeriums in Ostende ein mutmaßliches Mitglied der baskischen Separatistenorganisation ETA festgenommen. Dem mit europäischem Haftbefehl gesuchtem 29-jährigen Mann wird vorgeworfen, vor einiger Zeit Sprengstoff im Auftrag der ETA nach Portugal gebracht zu haben. Er wird außerdem verdächtigt, etwas mit einem ETA-Versteck im portugiesischen Obidos zu tun zu haben.
Prozess um Anschlag auf Madrider Flughafen eröffnetIn Spanien hat am Montag der Prozess um einen blutigen Anschlag auf den Flughafen von Madrid begonnen. Drei mutmaßliche Mitglieder der baskischen Separatistenorganisation ETA sind angeklagt, den Bombenanschlag mit zwei Toten und 41 Verletzten ausgeführt zu haben. Die ETA hatte sich zu dem Terroranschlag bekannt und damit nach neun Monaten einen freiwilligen Waffenstillstand wieder aufgekündigt.
ETA-Waffenlager in Frankreich entdecktFranzösische und spanische Polizisten haben nach Angaben des Innenministeriums in Madrid zwei Waffenverstecke ausgehoben, die der baskischen Untergrundorganisation ETA zugeschrieben werden. Eines der Waffenlager wurde in Montcresson, 130 Kilometer südlich von Paris entdeckt, das andere in Losse, 100 Kilometer südlich von Bordeaux. Die Beamten stellten Sprengstoff, Waffen, Munition und elektronische Bauteile sicher, wie das Ministerium am Samstag erklärte.
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