Doping

US-Staatsanwälte stellen Doping-Ermittlungen gegen Armstrong einDie US-Staatsanwaltschaft hat die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den ehemaligen Radrennfahrer Lance Armstrong wegen Verdachts auf Doping eingestellt. Der Fall sei abgeschlossen und es werde keine Anklage erhoben, hieß es am Freitag in einer Erklärung von Staatsanwalt Andre Birotte. Die Gründe für das Ende der Ermittlungen wurden in der Mitteilung nicht genannt.
Weltradsportverband verteidigt Lance Armstrong gegen Doping-VorwürfeNach den erneuten Doping-Vorwürfen gegen den siebenfachen Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong sind ihm am Montag der Weltradsportverband UCI und einer seiner früheren Team-Kollegen zur Seite gesprungen. Tyler Hamilton, ebenfalls ein früherer Team-Kollege, hatte Armstrong vorgeworfen systematisch gedopt zu haben, um als Fahrer des damaligen U.S. Postal-Teams 1999 und in den darauf folgenden Jahren die Tour gewinnen zu können.
Wieder schwere Doping-Vorwürfe gegen ArmstrongRadsportlegende Lance Armstrong ist einen Tag nach dem Doping-Geständnis seines ehemaligen Teamkollegen Tyler Hamilton erneut schwer belastet worden: Diesmal von George Hincapie, von dem Armstrong in einem Interview im vergangenen Jahr gesagt hatte, er sei wie ein "Bruder" für ihn. Einem Bericht des TV-Magazins "60 Minutes" des US-Senders CBS zufolge hat Hincapie bei den Bundesbehörden ausgesagt, er habe den siebenfachen Tour de France-Gewinner gesehen, wie er leistungssteigernde Mittel eingenommen habe. Ein Ausschnitt des Berichts wurde am späten Freitagabend (Ortszeit) in den "CBS Evening News" ausgestrahlt.
UCI fordert Dopingverfahren gegen Tour-de-France-SiegerDer Weltradsportverband UCI hat die spanischen Behörden zu einem Dopingverfahren gegen den dreimaligen Tour-de-France-Sieger Alberto Contador aufgefordert. Sollte Contador für schuldig befunden werden, drohen ihm die Aberkennung des diesjährigen Sieges bei der Frankreich-Rundfahrt und eine zweijährige Sperre. Die UCI hatte den Spanier Ende September gesperrt, nachdem ein Labor in einer während der Tour abgegebenen Urinprobe Contadors die verbotene Substanz Clenbuterol entdeckt hat.
Nicht schon wieder Doping: Tour-de-France-Sieger Contador wegen Steroid-Nachweis suspendiertDer spanische Tour-de-France-Sieger Alberto Contador ist vom Weltradsportverband UCI "wegen einer sehr kleinen Konzentration" eines verbotenen Steroids in seinem Urin gesperrt worden. Nach Angaben des UCI fand ein deutsches Labor in einer Probe Contadors 50 Picogramm Clenbuterol in einer Probe, die von Contador am 21. Juli bei der Tour de France abgegeben wurde.
Anti-Doping-Agentur erweitert VerbotslisteDie Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hat auf einem Treffen in Montreal die Liste der verbotenen leistungssteigernden Substanzen erweitert. Dabei wurde eine neue Klasse eingeführt, die alle jene Medikamente umfasst, die noch nicht offiziell zugelassen, aber bereits auf dem Schwarzmarkt erhältlich sind. Beispielsweise sei der EPO-Nachfolger CERA erst Mitte des Jahres 2008 auf den Markt gekommen, aber bereits seit 2005 unter der Hand zu haben gewesen, sagte WADA-Direktor David Howman der Nachrichtenagentur AP.
Ehemaliger T-Mobile-Teamchef will Doping-Termine für Ulrich organisiert habenDer ehemalige T-Mobile-Teamchef Rudy Pevenage hat nach eigenen Worten für den deutschen Radrennfahrer Jan Ulrich Termine bei dem Arzt Eufemiano Fuentes organisiert, der mit Dopingmitteln hantiert haben soll. In einem am Donnerstag in der französischen Sportszeitung «L'Equipe» abgedruckten Interview gibt der Belgier an, er habe die Termine bei dem Arzt in Madrid ausgemacht. Es habe keinen Sinn weiterzulügen.
Neuer Doping-Test weist männliche Hormone auch langfristig nachMuskelaufbauende Geschlechts-Hormone können mit einem neuen Dopingtest länger als bisher im Körper nachgewiesen werden. Wie die Dresdner Uniklinik mitteilte, entwickelten dortige Forscher gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Bochum ein entsprechendes neuartiges Testverfahren. Grundlage sei die messbare Wirkung im Hormonhaushalt.
Claudia Pechstein darf nicht in Vancouver startenDie von Dopingvorwürfen belastete deutsche Eisschnellläuferin Claudia Pechstein darf definitiv nicht bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver starten. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) wies am Donnerstag einen entsprechenden Antrag Pechsteins ab. Ende November hatte das Gericht in Lausanne eine zweijährige Sperre wegen Blutdopings gegen die erfolgreichste deutsche Wintersportlerin bestätigt.
Anti-Doping-Razzia in SchwedenDie schwedische Polizei hat am Mittwoch bei einer Anti-Doping-Razzia 40 Personen festgenommen. Dabei sei eine Gruppe zerschlagen worden, die mit Wachstumshormonen gehandelt habe, erklärte Polizeisprecher Borje Ohman. Unter den Festgenommenen seien unter anderem Bodybuilder und Fitnesstrainer.
Dopingsperre bestätigt: Schwerer Schicksalsschlag für Claudia PechsteinDer Internationale Sportsgerichtshof (CAS) bestätigte am Mittwoch eine zweijährige Sperre wegen Blutdopings gegen die Eisschnellläuferin. Damit wird die erfolgreichste deutsche Wintersportlerin nicht nur die Olympischen Winterspiele in Vancouver verpassen. Ihre gesamte Karriere droht zusammenzufallen.
Radsport-Manager zum Start der Tour de France neu aufgelegtGarantiert frei von Doping ist die virtuelle Tour de France mit dem Radsport-Manager der französischen Entwicklerfirma Cyanide. Wenn der Arzt zum Sportler kommt, dann nur, weil dieser sich beim Sturz den Arm aufgeschürft hat. Das Spiel für den Windows-PC ist gleichzeitig Management-Simulation, digitaler Rennsport und Info-Paket zur diesjährigen Tour de France.
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