Deutsche Bank

Breuer-Prozess gegen Geldauflage eingestelltDer Strafprozess gegen den ehemaligen Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer ist vom Landgericht München eingestellt worden. Breuer muss nach einer Verständigung mit der Staatsanwaltschaft 350.000 Euro an die Staatskasse und gemeinnützige Einrichtungen zahlen, ist aber nicht vorbestraft. Der Vorsitzende Richter Anton Winkler erklärte am Montag, auch am Ende eines langen Verfahrens hätte nur ein Freispruch oder "eine Verurteilung am untersten Rand" gestanden.
Gericht stellt Breuer-Prozess einDer Strafprozess gegen den ehemaligen Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer ist eingestellt worden. Das Landgericht München beendete das Verfahren am Montag ohne Urteil gegen eine Geldauflage von 350.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft hatte Breuer versuchten Prozessbetrug durch Falschaussage in einem Schadenersatzprozess des Medienunternehmers Leo Kirch gegen die Deutsche Bank im Jahr 2003 vorgeworfen.
Risikoexperten der Deutschen Bank waren gegen Kirch-KreditDer Deutsche-Bank-Vorstand Hugo Bänziger hatte als Risikomanager Ende der 90er-Jahre von einem Kredit an den Kirch-Konzern abgeraten. Ein halbes Jahr vor der Kirch-Pleite 2002 habe der damalige Bank-Aufsichtsratschef Hilmar Kopper dann gemahnt, man müsse "aufpassen, dass man aus dem Kredit unbeschadet rauskommt". Er könne sich aber nicht erinnern, jemals mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Rolf Breuer über Kirch gesprochen zu haben, sagte Bänziger am Montag als Zeuge im Breuer-Prozess vor dem Landgericht München.
Zeuge bringt Breuer unter DruckDer ehemalige Deutsche-Bank-Vorstandschef Rolf Breuer ist nach Aussage eines früheren Kreditanalysten der Bank besser über den Kirch-Kredit informiert gewesen als bisher dargestellt. Der Zeuge sagte am Montag im Betrugsprozess gegen Breuer vor dem Landgericht München: "Ich hatte den Eindruck, dass Dr. Breuer regelmäßig informiert wurde über das Engagement." Kollegen hätten ihm gesagt: "Wir halten Herrn Breuer auf dem Laufenden."
Zeuge bringt Breuer unter DruckDer ehemalige Deutsche-Bank-Vorstandsvorsitzende Rolf Breuer ist nach Aussage eines früheren Kreditanalysten der Bank besser über den Kirch-Kredit informiert gewesen als bisher dargestellt. Der Zeuge sagte am Montag im Betrugsprozess gegen Breuer vor dem Landgericht München: "Ich hatte den Eindruck, dass Dr. Breuer regelmäßig informiert wurde über das Engagement." Kollegen hätten ihm gesagt: "Wir halten Herrn Breuer auf dem Laufenden."
Betrugsprozess gegen Ex-Deutsche-Bank-Chef Breuer wird fortgesetztDer Betrugsprozess gegen den früheren Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer wird am Montag (12. Dezember, 9.30 Uhr) vor dem Münchner Landgericht mit weiteren Zeugenbefragungen fortgesetzt. Unter anderem soll der ehemalige Risikovorstand der Deutschen Bank, Hugo Bänziger, vernommen werden.
Bankjurist bestätigt Breuers Aussage vor GerichtDer ehemalige Deutsche-Bank-Vorstandsvorsitzende Rolf Breuer hat in seinem Betrugsprozess Rückendeckung vom ehemaligen Chefjuristen der Bank bekommen. Der langjährige Leiter der Rechtsabteilung Hans-Dirk Krekeler sagte am Mittwoch als Zeuge vor dem Landgericht München, Breuer habe Anfang 2002 kein Sonderwissen über den Kredit des Kirch-Konzerns gehabt. Für den Kirch-Kredit seien im Vorstand die Investmentbanker um Josef Ackermann zuständig gewesen.
Fitschen erwartet niedrigere Renditen für Banken-BrancheDie Banken-Branche wird sich aus Sicht des künftigen Vorstandschef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, auf niedrigere Renditen einstellen müssen. "Wir treten in eine Periode niedrigerer Renditen ein", sagte Fitschen laut Deutscher Bank bei einer Veranstaltung des "Monetären Workshops" am Wochenende in Berlin. Welches Renditeziel er für sein Haus sieht, ließ er offen.
Erste Zeugen im Betrugsprozess gegen Breuer befragtMit ersten Zeugenaussagen ist der Prozess wegen versuchten Betrugs gegen den früheren Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer fortgesetzt worden. Befragt wurden am Freitag vom Münchner Landgericht ein ehemaliger Richter am Oberlandesgericht sowie ein Verhandlungsstenograph. Die Aussagen brachten allerdings keinen Aufschluss darüber, ob Breuer im Jahr 2003 in einem Schadenersatzprozess des inzwischen verstorbenen Medienunternehmers Leo Kirch gegen die Bank falsch ausgesagt hat.
Betrugsprozess gegen Ex-Deutsche-Bank-Chef Breuer fortgesetztDer Betrugsprozess gegen den früheren Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer ist am Freitag mit einer Zeugenbefragung fortgesetzt worden. Das Münchner Landgericht befragte den Verhandlungsstenographen Josef H. Der 61-Jährige war für die Deutsche Bank tätig und soll helfen, Aufschluss darüber zu erhalten, was Breuer über die finanzielle Lage des Kirch-Konzerns wusste.
Betrugsprozess gegen Ex-Deutsche-Bank-Chef Breuer wird fortgesetztDer Betrugsprozess gegen den früheren Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer wird am Freitag (2. Dezember, 9.30 Uhr) vor dem Münchner Landgericht fortgesetzt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 74-Jährigen vor, im Jahr 2003 in einem Schadenersatzprozess des Medienunternehmers Leo Kirch gegen die Bank falsch ausgesagt zu haben.
Rating der Deutschen Bank in GefahrDie Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat das Rating der Deutschen Bank leicht verändert. Der Ausblick für das "A+"-Rating, das im Vergleich zu anderen deutschen Banken solide ist, sei negativ, das Rating somit gefährdet, teilte S&P mit. Als Grund nannte die Agentur veränderte Bewertungsmethoden.
Betrugsprozess gegen Breuer begonnenDer frühere Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer steht unter der Anklage des versuchten Prozessbetrugs vor Gericht. Die Münchner Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Jahr 2003 in einem Schadenersatzprozess des Medienunternehmers Leo Kirch gegen die Bank falsch ausgesagt zu haben. Der 74-jährige Breuer bestreitet das.
Betrugsprozess gegen früheren Deutsche-Bank-Chef Breuer eröffnetDer Betrugsprozess gegen den ehemaligen Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer ist am Donnerstagnachmittag mit siebenstündiger Verzögerung vor dem Landgericht München eröffnet worden. Die Entscheidung über den Befangenheitsantrag der Verteidigung gegen den Vorsitzenden Richter Anton Winkler blieb zunächst offen. Die Staatsanwaltschaft hat Breuer des versuchten Prozessbetrugs angeklagt.
Auftakt des Breuer-Prozesses erneut verzögertDer Strafprozess gegen den ehemaligen Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer verzögert sich erneut. Seine Verteidiger stellten einen Befangenheitsantrag gegen einen der beteiligten Richter am Landgericht München. Ob die Hauptverhandlung am Donnerstag eröffnet werde, sei noch unklar, sagte der Vorsitzende Richter Anton Winkler.
Breuer-Prozess erneut verzögertDer Strafprozess gegen den ehemaligen Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer verzögert sich erneut. Der Vorsitzende Richter am Landgericht München, Anton Winkler, sagte am Donnerstag, Breuers Verteidigung habe einen Befangenheitsantrag gegen die Kammer gestellt. Ob die Hauptverhandlung am Donnerstag eröffnet werde, sei noch unklar.
Gericht verhandelt gegen Ex-Deutsche-Bank-Chef wegen ProzessbetrugsDer ehemalige Deutsche-Bank-Vorstandssprecher Rolf Breuer muss sich ab Donnerstag (24. November, 9.30 Uhr) wegen versuchten Prozessbetrugs vor dem Landgericht München verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft Breuer vor, bewusst wahrheitswidrige Angaben gemacht zu haben.
Deutsche Bank prüft Verkauf ihres Bereichs Asset ManagementDie Deutsche Bank hat eine Überprüfung ihres weltweit agierenden Bereichs Asset Management eingeleitet. Dabei schließt sie einen Verkauf von Teilen des Bereichs, der insgesamt rund 500 Milliarden Euro für Kunden investiert, nicht aus, wie ein Sprecher der Bank der Nachrichtenagentur dapd am Dienstag sagte. Allerdings können die Angestellten der DWS, die besonders in Deutschland viele Verbraucher berät, aufatmen: Die DWS gehöre zu den Kernbestandteilen "des Angebots der Deutschen Bank für private Kunden", hieß es.
Ackermann bleibt bis 31. Mai VorstandschefJosef Ackermann will auf jeden Fall bis zum 31. Mai Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank bleiben. "Es bleibt dabei, absolut", sagte Ackermann am Montagabend bei einer Veranstaltung in Passau.
Ackermann bleibt bis 31. Mai VorstandschefJosef Ackermann will auf jeden Fall bis 31. Mai Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank bleiben. "Es bleibt dabei, absolut", sagte Ackermann am Montagabend bei einer Veranstaltung in Passau und wies damit Spekulationen zurück, er könnte seinen beiden designierten Nachfolgern Anshu Jain und Jürgen Fitschen schon früher Platz machen.
Bericht: Nachfolge Ackermanns schon Anfang November geklärtDeutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat einem Bericht zufolge schon Anfang November den Verzicht auf die Kandidatur zum Aufsichtsratsvorsitzenden erklärt. Der Rückzug habe damit schon festgestanden, bevor Ermittler der Staatsanwaltschaft München sein Büro und andere Räumlichkeiten der Deutschen Bank durchsuchten, berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Als erstes informierte Ackermann dem Magazinbericht zufolge damals Werner Wenning, Mitglied des Nominierungsausschusses im Aufsichtsrat der Deutschen Bank.
Deutsche Bank weist Bericht über Machtkampf im Vorstand zurück Die Deutsche Bank hat einen Medienbericht über ein mögliches vorzeitiges Ausscheiden ihres Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann dementiert. Ein Bericht des "Handelsblatts" (Freitagausgabe), wonach einzelne Mitglieder in der jüngsten Vorstandssitzung der Bank einen vorzeitigen Rücktritt Ackermanns gefordert hätten, sei "frei erfunden", erklärte Deutschlands größtes Geldhaus am Freitag in Frankfurt am Main. Der Anfang der Woche von der Bank öffentlich bestätigte Zeitplan für den Übergang an der Spitze des Vorstands gelte unverändert.
Angeblich Machtkampf über Abgang von Deutsche-Bank-Chef AckermannIm obersten Führungszirkel der Deutschen Bank gibt es einem Zeitungsbericht zufolge Kritik am Zeitplan für den geplanten Wechsel an der Spitze des größten deutschen Geldhauses. Die Absicht von Konzernchef Josef Ackermann, mit der Hauptversammlung am 31. Mai 2012 den Weg freizumachen für die Doppelspitze aus Jürgen Fitschen und Anshu Jain, stößt nach einem Bericht des "Handelsblatts" (Freitagausgabe) im Top-Management auf Unverständnis.
Staatsanwaltschaft vernahm Friede Springer wegen AckermannDie Münchner Staatsanwaltschaft treibt ihre Ermittlungen gegen Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und weitere Verantwortliche des Geldinstituts wegen des Verdachts auf Prozessbetrug voran. Am Montag wurde die Verlegerin Friede Springer laut einem Vorabbericht der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe) als Zeugin vernommen. Die Ermittler prüfen dem Blatt zufolge, ob Chefs der Bank bei einem vom inzwischen verstorbenen Medienunternehmern Leo Kirch angestrengten Schadenersatzprozess falsche Angaben gemacht haben, um so Forderungen in Milliardenhöhe abzuwehren.
Bericht: Kirch-Anwälte alarmieren BankenaufsichtIm Rechtsstreit mit der Deutschen Bank haben die Kirch-Anwälte nach Informationen des "Handelsblatts" die Bankenaufsicht BaFin eingeschaltet. Die Juristen hegten den Verdacht, dass das Institut eine Börsen-Pflichtmitteilung hätte absetzen müssen. Die Bank habe in einem Befangenheitsantrag bemängelt, dass sich der Richter am Münchner Oberlandesgericht bereits gegen das Institut festgelegt habe, zitiert die Zeitung (Mittwochausgabe) aus einem Brief der Anwälte an BaFin-Präsident Jochen Sanio.
DSW bedauert Ackermanns Aufsichtsrat-VerzichtDie Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hat den Verzicht von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann auf einen Wechsel in den Aufsichtsrat des Instituts bedauert. "Damit geht den deutschen DAX-Unternehmen nach Werner Wenning und Klaus Hambrecht jetzt bereits der dritte erfolgreiche Konzernchef für die Zukunft verloren", sagte DSW-Präsident Ulrich Hocker am Dienstag in Düsseldorf. Auch die DSW habe die Pläne Ackermanns, in den Aufsichtsrat zu wechseln, kritisch gesehen, sagte Hocker.
Deutsche Bank und Citigroup stimmen Vergleich in USA zuNach der Pleite von fünf Genossenschaftsbanken in den USA haben die Geldinstitute Citigroup und Deutsche Bank einem Vergleich in Höhe von 165,5 Millionen Dollar (121,2 Millionen Euro) zugestimmt. Den Kreditinstituten war vorgeworfen worden, die Genossenschaftsbanken nicht ausreichend über die Risiken von mit Hypotheken gesicherten Wertpapiere informiert zu haben. Die Deutsche Bank zahle 145 Millionen Dollar, die Citigroup trage 20,5 Millionen Dollar zu der Vergleichssumme bei, teilte die US-Bundesbehörde National Credit Union Administration am Montag mit.
Deutsche Bank und Citigroup stimmen Vergleich in USA zuNach der Pleite von fünf Genossenschaftsbanken in den USA haben die Geldinstitute Citigroup und Deutsche Bank einem Vergleich in Höhe von 165,5 Millionen Dollar (121,2 Millionen Euro) zugestimmt. Den Kreditinstituten war vorgeworfen worden, die Genossenschaftsbanken nicht ausreichend über die Risiken von mit Hypotheken gesicherten Wertpapiere informiert zu haben. Die Deutsche Bank zahle 145 Millionen Dollar, die Citigroup trage 20,5 Millionen Dollar zu der Vergleichssumme bei, teilte die US-Bundesbehörde National Credit Union Administration am Montag mit.
Ackermann im AbseitsJosef Ackermann steht vor dem Karriere-Aus: Der Vorstandschef der Deutschen Bank verzichtet auf einen Wechsel in den Aufsichtsrat, wie das eigentlich für den nächsten Mai geplant war. Woher der Sinneswandel kommt, blieb am Montag unklar. Bankenkreise bemühten sich aber umgehend, den Eindruck zu verwischen, Ackermann Entschluss könne etwas mit den Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Kirch-Prozess zu tun haben.
Schäuble hält Ackermann-Verzicht für unternehmerisch korrektBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hält den Verzicht von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann auf einen Wechsel in den Aufsichtsrat des Instituts für eine unternehmerisch korrekte Entscheidung. "Es ist eigentlich nicht vorgesehen, dass ein Vorstandsvorsitzender direkt in das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden wechselt", sagte Schäuble dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Wenn sich die Deutsche Bank jetzt an die Regeln des Corporate Governance Codes hält, kann ich daran nichts kritisieren."
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