Bundeskriminalamt

Mehr wissen: Der Aufbau des Bundeskriminalamtes#tab - Das Bundeskriminalamt (kurz BKA) wurde 1951 als Kriminalpolizei des Bundes errichtet. Grundsätzlich liegt die Polizeihoheit bei den Bundesländern.
Zur Person: Ein Leben für die PolizeiBKA-Präsident Jörg Ziercke ist ein Mann mit ausgeprägtem Geschichtsbewusstsein. In seiner Zeit als Leiter der Polizei-Abteilung im schleswig-holsteinischen Innenministerium initiierte er eine kritische Aufarbeitung der NS-Vergangenheit der dortigen Landespolizei. Kaum beim Bundeskriminalamt angekommen, ließ das SPD-Mitglied trotz interner Widerstände erforschen, welche der Beamten an NS-Verbrechen beteiligt waren.
Bundeskriminalamt warnt vor neuer Phishing-VarianteKriminelle Hacker haben sich einen neuen Trick ausgedacht, um Bankkunden zu schädigen. Das Bundeskriminalamt (BKA) warnte am Freitag vor einer neuen Variante von Schadsoftware, die Manipulationen von Onlinebanking-Seiten durchführt. Der Kontoinhaber werde damit veranlasst, eine Überweisung auf ein dem Täter gehörendes Konto vorzunehmen.
Frauen-WM: Keine konkreten Hinweise auf Nuklear-AngriffDas Bundeskriminalamt (BKA) hat keine Anhaltspunkte für konkret geplante Anschläge während der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland. Eine BKA-Sprecherin sagte der Nachrichtenagentur dapd am Freitag auf Anfrage, dazu lägen "keinerlei Hinweise" vor. Zuvor hatte "Spiegel Online" berichtet, die Behörde sei Hinweisen auf einen nuklearen Anschlag beim Eröffnungsspiel der WM nachgegangen.
Missbrauch im deutschen Badezimmer: BKA sucht KinderschänderDas Bundeskriminalamt (BKA) sucht nach einem Kinderschänder. Den Ermittlern liegen Bilder und Videoaufnahmen vor, die den mehrfachen Missbrauch eines Mädchens im Alter zwischen drei und neun Monaten zeigen, wie das BKA am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Die Taten passierten in einem Badezimmer und sollen Anfang 2005 stattgefunden haben.
Terror-Gefahr durch "emotionalisierte Einzeltäter"Das Bundeskriminalamt (BKA) sieht in Deutschland eine "verstärkt hohe Gefährdung" durch den islamistischen Terrorismus. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" am Sonntag vorab unter Berufung auf einen vertraulichen BKA-Lagebericht vom 16. Mai.
Friedrich will Anti-Terror-Gesetze "ohne Eifer" evaluierenBundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) will die Anti-Terror-Gesetze sorgfältig überprüfen. "Wir schauen uns jetzt an, was hat es gebracht", sagte Friedrich am Montag bei seinem Antrittsbesuch im Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden. Bei den Gesetzen gelte es zu evaluieren, ob Teile überflüssig seien oder ob neue Grenzen eingezogen werden müssten, sagte Friedrich.
Neuer Innenminister rückt offenbar von großer Polizeireform abDer neue Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) stellt die umstrittene Polizeirefom seines Amtsvorgängers auf den Prüfstand. "Bundespolizei und Bundeskriminalamt bleiben zwei Säulen der Polizei des Bundes", sagte Friedrich am Dienstag auf dem Festakt zum 60-jährigen Bestehen der Bundespolizei in Berlin. Über die Form und Intensität einer engeren Zusammenarbeit der beiden Behörden wolle er in nächster Zeit entscheiden.
60 Jahre BundespolizeiBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bundespolizei zu ihrem 60. Jahrestag als eine der "tragenden Säulen der Gesellschaft" gewürdigt. Zugleich warb die Kanzlerin am Dienstag mit Blick auf die geplante Vereinigung von Bundespolizei und Bundeskriminalamt um Verständnis für weitere Strukturveränderungen.
Union will Internetsperren zum 1. März einführenDie Union fordert Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) auf, die ausgesetzten Internet-Sperren gegen Kinderpornografie zum 1. März wieder einzuführen. Die von der Koalition vereinbarte Aussetzungsfrist von einem Jahr für Netzsperren läuft Ende Februar aus.
Ermittlungen wegen Millionenbetrugs mit gefälschten HIV-MedikamentenMehrere Staatsanwaltschaften und das Bundeskriminalamt sind nach Recherchen des Radiosenders NDR Info einem bundesweiten Millionenbetrug mit gefälschten HIV-Medikamenten auf der Spur. Im Norden ermitteln die Staatsanwaltschaften Flensburg und Lübeck gegen Pharmagroßhändler aus Schleswig-Holstein. Sie sollen unter anderem für Patienten in Afrika vorgesehene, subventionierte Präparate in großen Mengen umverpackt, illegal nach Deutschland gebracht und hier mit extrem hohen Gewinnen verkauft haben.
Was wird aus dem BKA-Chef?Das Bundeskriminalamt (BKA) hat Spekulationen über eine mögliche politische Karriere seines Leiters Jörg Ziercke dementiert. Die "Neue Osnabrücker Zeitung" hatte berichtet, Ziercke solle neuer Innensenator in Hamburg werden. Das BKA teilte am Wochenende mit, es gebe keine Anfrage an den Präsidenten des BKA.
Polizei-Fusion noch nicht gescheitertBundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) erwägt auch weiterhin eine Fusion von Bundeskriminalamt (BKA) und Bundespolizei. Ein Ministeriumssprecher dementierte am Freitag in Berlin einen Bericht des "Kölner Stadt-Anzeigers" (Freitagausgabe), wonach dieses Modell wegen des Widerstands der Länder sowie des BKA-Präsidenten Jörg Ziercke vom Tisch sei und allenfalls mit einer engeren Kooperation in Teilbereichen gerechnet werde. Die Zeitung hatte sich auf einen führenden Vertreter der Unions-Fraktion berufen.
Terror-Angst bei koptischen Christen in DeutschlandKoptische Christen sehen sich auch in Deutschland durch islamistischen Terrorismus bedroht. Anba Damian, der koptische Bischof für Deutschland, sagte am Montag im Bayerischen Rundfunk, das Bundeskriminalamt habe koptische Priester gewarnt, im Internet sei ein Plan im Umlauf, wonach in der Nacht auf den 7. Januar Kopten Zielscheibe für neue terroristische Aktivitäten seien könnten.
Polizeireform: Bayerischer Innenminister stellt sich querDie geplante Polizeireform ist nach Ansicht von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) verfassungswidrig. Bundesinnenminster Thomas de Maizière (CDU) könne sich nicht mit einer nur vermeintlich organisatorischen Maßnahme am Grundgesetz vorbeimogeln, sagte Herrmann der "Süddeutschen Zeitung" vom Donnerstag. Durch die Hintertür einer Fusion von Bundespolizei und Bundeskriminalamt lasse sich nicht eine allgemeine Polizeikompetenz des Bundes herbeiführen.
Jäger darf nicht mit Pumpgun auf Jagd gehenEin gegen das Waffengesetz klagender Jäger aus Hessen muss seine Pumpgun bei den Behörden abgeben. Der Mann hatte ursprünglich das zuständige Bundeskriminalamt verklagt, weil er für das Repetiergewehr eine Sondergenehmigung haben wollte. Er zog seine Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht am Mittwoch aber zurück, wie eine Sprecherin sagte.
Terror-Alarm in Deutschland: Wohl zwei AnschlagspläneEinem Fernsehbericht zufolge gibt es angeblich einen weiteren Anschlagsplan islamistischer Terroristen für Deutschland. Neben einem Attentat im Raum Berlin sei auch ein Anschlag mit Hilfe einer zeitgesteuerten Spreng- und Brandvorrichtung geplant, meldete das ARD-Magazin "Report Mainz" laut Vorabbericht vom Samstag unter Berufung auf ein internes Papier des Bundeskriminalamtes (BKA). Dabei handle es sich nicht um ein Selbstmordattentat.
Terror-Alarm in Deutschland: Doch keine Hinweise auf bestimmte Anschlagsziele?Das Bundeskriminalamt hat nach eigenen Angaben keine Informationen über konkrete Anschlagsziele islamistischer Terroristen in Deutschland. "Es gibt keine Hinweise auf bestimmte Orte, Personen oder Zeitpunkte", sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke am Samstag in Hamburg. Damit reagierte er auf einen Bericht des "Spiegel", wonach eine Terrorzelle den Berliner Reichstag im Visier habe.
Kampf gegen Kinderpornografie: BKA blitzt im Ausland abDas Bundeskriminalamt (BKA) bemängelt im Kampf gegen Kinderpornografie im Internet die Zusammenarbeit mit anderen Ländern. In einem Bericht für die Sachverständigenanhörung am Montag im Bundestag heißt es laut Kölner "Express" Montagausgabe): "Durchschnittlich sind ca. 44 Prozent der durch das Bundeskriminalamt in das Ausland gemeldeten Webseiten nach einer Woche weiterhin verfügbar." Im BKA zeigt man sich offenbar enttäuscht über mangelnde Kooperation bei den Ermittlungsbehörden.
Fehlende Vorratsdatenspeicherung: Nur wenige Straftaten konnten nicht aufgeklärt werdenEin Geheimpapier des Bundeskriminalamts (BKA) listet zahlreiche Kriminalfälle auf, die wegen der gestoppten Vorratsdatenspeicherung nicht aufgeklärt werden können. Darunter sind Morde an einem Polizisten und einem Mitglied der Mafia, angedrohte Sprengstoffanschläge, die Mitgliedschaft in Terrorgruppen und Kinderpornografie im Internet. Der Grund ist jedes Mal der gleiche: Die Ermittler bekamen keinen Zugriff auf Telefon- und Internetverbindungsdaten der Täter.
Kindersex im UrlaubEine internationale Kampagne soll Kinder in Reiseländern besser vor sexuellem Missbrauch schützen. "Wir erhoffen uns eine wirkungsvolle Strafverfolgung vor Ort", sagte der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, am Montag in Berlin. Zwar gebe es keine genaue Angaben zur Zahl der Touristen, die Kinder sexuell ausbeuteten, Schätzungen von bis zu 10.000 deutschen Sextouristen pro Jahr seien aber realistisch.
BKA mal wieder auf Kinderschänder-Suche bei "Aktenzeichen XY"Das Bundeskriminalamt (BKA) sucht erneut mit Hilfe der Öffentlichkeit nach einem Kinderschänder. Dem Täter wird der Missbrauch von zwei Mädchen vorgeworfen, wie die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" am Mittwochabend berichtete. In der Sendung wurden Fotos gezeigt, die den Angaben zufolge vermutlich im Mai 2007 in einer Dachgeschosswohnung aufgenommen wurden.
BKA schreit mal wieder nach VorratsdatenspeicherungDie Kriminalität im Internet hat im vergangenen Jahr rasant zugenommen. «Die Kreativität und Flexibilität der Täter scheint keine Grenzen zu kennen», sagte der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, am Montag in Berlin. «Wir haben ein Anwachsen der IT-Kriminalität im engeren Sinne um über 33 Prozent auf mehr als 50 000 Fälle», betonte Ziercke.
Deutschland und seine "Finanzagenten"Geldwäsche wächst sich in Deutschland zu einem immer größeren Problem aus. Bundeskriminalamt (BKA) und Finanzaufsicht berichteten am Mittwoch in Frankfurt am Main von einer ständig wachsenden Zahl entsprechender Verdachtsanzeigen und Strafverfahren. Allein im vergangenen Jahr gab es bundesweit 9.046 derartiger Anzeigen nach dem Geldwäschegesetz, wie BKA-Präsident Jochen Ziercke auf einer Pressekonferenz berichtete.
Mutmaßlicher Kriegsverbrecher aus Ruanda festgenommenWegen Verdachts des Völkermordes haben Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA) am Montagmorgen im Raum Frankfurt am Main erneut einen Mann aus Ruanda festgenommen. Der 53-Jährige, der der Volksgruppe der Hutu angehört, soll sich 1994 als Bürgermeister einer Kommune im Norden Ruandas an Massentötungen beteiligt haben, denen Angehörige der Tutsi-Minderheit zum Opfer fielen, wie die Bundesanwaltschaft am Montag in Karlsruhe mitteilte. So soll der Mann im April 1994 drei Massaker angeordnet und koordiniert haben, bei denen mindestens 3.730 Angehörige der Tutsi getötet wurden, als sie in kirchlichen Gebäuden Schutz gesucht hatten.
Skimming ist in Mode: Immer mehr Geldautomaten manipuliertManipulationen an Geldautomaten haben im ersten Halbjahr 2010 massiv zugenommen. Von Januar bis Juni wurden 1.927 Attacken, verteilt auf 1.073 Geldautomaten, registriert, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Freitag mitteilte. Damit wurden in den ersten sechs Monaten bereits nahezu die Fallzahlen des gesamten Vorjahres erreicht, als insgesamt 2.058 Fälle verzeichnet wurden.
Menschenhandel in Deutschland nimmt zuMenschenhandel und Prostitution werden in Deutschland immer professioneller und aggressiver organisiert. Die Zahl der betroffenen Frauen und Mädchen stieg 2009 um fünf Prozent auf 710 gegenüber dem Vorjahr, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Freitag in Berlin berichtete. Bei vielen Prostituierten handelt es sich nach Erkenntnissen des BKA um Frauen aus Osteuropa, die sich legal in Deutschland aufhalten.
Schwache Ermittler? - Ohne Vorratsdatenspeicherung geht beim BKA offenbar nichts mehrDas Bundeskriminalamt (BKA) befürchtet einem Bericht zufolge wegen des Verbots der Vorratsdatenspeicherung schwere Rückschläge. Die «Bild»-Zeitung berichtet unter Berufung auf ein internes BKA-Papier, dass es der Behörde zufolge in rund 80 Prozent der 2008 registrierten 38.000 Straftaten im Bereich der Informationstechnologie ohne Zugriff auf Telefon- und Internetverbindungsdaten «keine Ermittlungsansätze» gegeben hätte. Es dürfe «keine verfolgungsfreien Räume» geben, warnte das BKA demnach die Bundesregierung.
Strafverfolger greifen zunehmend auf soziale Netzwerke zurückViele Nutzer schummeln im Internet, besonders in den sozialen Netzwerken. So mancher tritt unter falschem Namen auf, wenn er sich Vorteile davon verspricht. Wer auf Facebook, MeinVZ, MySpace oder anderen Plattformen von Unbekannten Freundschaftsanfragen bekommt, muss dahinter nicht unbedingt den neugierigen Nachbarn oder die Exfreundin vermuten - es könnte auch die Polizei sein.
Häufige Terrorwarnungen lassen die Menschen abstumpfenBundesinnenminister Thomas de Maizière hält nichts von zu häufigen Warnungen vor Terroranschlägen. «Wenn es sein muss, spreche ich auch eine Warnung aus. Aber zu häufige öffentliche Warnungen führen dazu, dass die Menschen abstumpfen», sagte der CDU-Politiker der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» zufolge.
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