Autobauer

WSJ: Autobauer setzen weiter auf ChinaNächste Woche versammeln sich Vertreter der Autobranche in Peking. Dabei steht besonders eine Frage im Raum: Ist der Rückgang auf dem chinesischen Markt nur ein kurzer Aussetzer auf dem Weg zu mehr Wachstum, oder ist er ein Zeichen von Überkapazitäten? Ein zäher Start ins Jahr und das nachlassende Wirtschaftswachstum in China deuten darauf hin, dass hohe Verkaufszahlen und Gewinne hier immer schwerer zu erreichen sind.
(Update) - Deutsche Autobauer wachsen im AuslandBefeuert durch gute Geschäfte in den USA und China haben die deutschen Autohersteller im März deutlich mehr Autos verkauft. Auch auf dem Heimatmarkt liefen die Geschäfte gut, doch in anderen europäischen Ländern entwickelten sich die Absätze schleppend. VW, BMW sowie Daimler haben allesamt Absatzzuwächse auf wichtigen ausländischen Märkten vermeldet.
(Update) - Deutsche Autobauer investieren in USANordamerika ist ein gutes Pflaster für deutsche Autobauer: Daimler und auch BMW gaben heute bekannt, ihre Produktionskapazitäten in den USA weiter ausbauen zu wollen. Beide Hersteller führen Zusatzschichten ein. Während Daimler künftig mehr Lastwagen herstellen will, freut sich BMW über die hohe Nachfrage nach sportlichen Geländewagen der X-Reihe.
Renault verteidigt Position als stärkster ausländischer AutobauerRenault hat nach eigenen Angaben auch 2011 seine Position als stärkster ausländischer Automobilhersteller auf dem deutschen Markt verteidigt. Insgesamt verkaufte der französische Autobauer im vergangenen Jahr in der Bundesrepublik knapp 138.000 Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge, rund 7.000 mehr als im Vorjahr. Die Billigtochter Dacia steigerte die Zahl der verkauften Fahrzeuge um rund acht Prozent auf mehr als 43.000, wie der Konzern am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Unter dem Strich verlor Renault mit seiner Kernmarke allerdings leicht an Marktanteilen und verfehlte damit sein Wachstumsziel.
2011 bestes Jahr der Geschichte für deutsche AutobauerDie deutsche Autoindustrie hat 2011 das beste Jahr ihrer 125-jährigen Geschichte erlebt: Die Pkw-Produktion erreichte mit einem Wachstum von 6 Prozent auf nahezu 5,9 Millionen Stück den höchsten Stand, wie der Branchenverband VDA am Dienstag mitteilte. Der Export stieg um sieben Prozent auf den Rekord von 4,5 Millionen Fahrzeugen. Eine Trendwende ist nicht in Sicht: Die Auftragseingänge aus dem Ausland lagen im Dezember zehn Prozent über dem Vorjahr, aus dem Inland verbuchten die Hersteller vier Prozent mehr Bestellungen.
S&P sieht Europas Autobauer besser gegen Rezession gewappnetEuropas Autobauer haben nach Einschätzung von Standard & Poor's (S&P) in der vergangenen Krise ihre Hausaufgaben gemacht. Die Kreditqualität der Konzerne sei gegen eine mögliche Double-Dip-Rezession in Europa besser gewappnet als bei der Rezession 2009, schreibt die Ratingagentur in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. "Die Autohersteller haben ihre Präsenz in Wachstumsregionen außerhalb Europas gesteigert und ernten nun die Früchte ihrer Kostensenkungs- und Effizienzmaßnahmen", stellt S&P-Kreditanalyst Eric Tanguy fest.
Produktionseinbußen bei Japans Autobauer höher als erwartetDie Lieferengpässe durch das Hochwasser in Thailand dauern doch länger an als von den japanischen Autobauern Toyota und Nissan erwartet. Toyota erklärte am Freitag, die Engpässe würden statt bis zum 5. wohl bis zum 12.
Mehr wissen: Autobauer in Mitteleuropa schalten einen Gang höherVon einem ins Stottern geratenen Weltwirtschaftswachstum ist bei den Autobauern in Mitteleuropa nichts zu spüren: Die Fertigungsstraßen laufen auf Hochtouren, einige Autohersteller steigern die Produktion gar und stellen neue Mitarbeiter ein. Der südkoreanische Autobauer Hyundai führte im September eine dritte Schicht in seinem Werk nahe der tschechischen Stadt Noschowitz im Nordosten des Landes ein, um rund um die Uhr für den europäischen Markt SUVs und Sedans herstellen zu können. Trotz der Schuldenkrise in der Eurozone ist die Nachfrage nach Neuwagen von Niedrigkosten-Werken wie das in Noschowitz ungebrochen.
(Update 2) - Gericht gewährt Autobauer Saab Schutz vor seinen GläubigernEin Berufungsgericht hat dem Antrag des schwedischen Autobauers Saab auf Gläubigerschutz stattgegeben und dem Unternehmen damit mehr Zeit für die von ihm angestrebte Umstrukturierung eingeräumt. "Eine gründlichere Untersuchung kann zeigen, dass die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Sanierung vorhanden sind", teilte das Gericht am Mittwoch in seiner Begründung mit. Damit hob es die Entscheidung der vorangegangenen Instanz auf, die vor zwei Wochen denselben Antrag abgelehnt hatte.
Japan hängt deutsche Autobauer bei Elektromobilität abJapans Automobilhersteller sind der deutschen Konkurrenz bei Hybrid- und Elektro-Antrieben um Längen voraus. Nach einer Untersuchung der Patentkanzlei Grünecker aus München kommen 76 Prozent aller weltweiten Patentanmeldungen auf diesem Gebiet aus Japan, berichtet das "Handelsblatt" (Montagausgabe). Deutsche Autobauer seien mit nur 7,5 Prozent Patentanmeldungen weit abgeschlagen, noch hinter den USA mit 10,5 Prozent.
(Update 2) - Autobauer Saab steht vor der InsolvenzDer Autobauer Saab steht vor der Insolvenz. Ein schwedisches Bezirksgericht lehnte am Donnerstag einen Antrag des Unternehmens auf Gläubigerschutz ab. Damit ist der Weg frei für einen möglichen Konkursantrag der Gewerkschaften, die 3.700 Saab-Mitarbeiter vertreten, die im vergangenen Monat keinen Lohn erhielten.
(Update) - Schwedischer Autobauer Saab meldet Konkurs anDer schwedische Autobauer Saab hat Konkurs angemeldet. Das teilte der Eigner Swedish Automobile am Mittwoch mit. Das in Trollhättan ansässige Unternehmen gehe in eine freiwillige und selbst organisierte Umstrukturierung, hieß es.
Newsflash: Schwedischer Autobauer Saab meldet Konkurs anDer schwedische Autobauer Saab hat Konkurs angemeldet. Das teilte der Eigner am Dienstag in Stockholm mit.
Deutsche Autobauer sehr lebendigFür die deutsche Autobranche ist 2011 ein überragendes Jahr und ein weiteres Beispiel für die Weisheit: Totgesagte leben länger. Angesichts eines neuen Umweltbewusstseins in der Welt und der Tatsache, dass iPod und iPad dabei sind, das Auto als Statussymbol abzulösen, wurde gerade den deutschen Autobauern mit ihren Luxuslimousinen eine schwere Zeit vorausgesagt. Doch Daimler hat am Mittwoch vorgelegt und Rekordzahlen für das erste Halbjahr verkündet.
Mehr wissen: Die Absätze deutscher Autobauer im ersten Halbjahr- Europas größter Autobauer VW setzte bis Ende Juni weltweit 4,09 Millionen Fahrzeuge ab, ein Zuwachs von 14,1 Prozent - die VW-Tochter Audi steigerte den Absatz um fast 18 Prozent auf 653.000 Fahrzeuge - BMW setzte mit 833.400 Wagen inklusive der Marke Mini knapp 20 Prozent mehr ab
Saab kann Mitarbeiter nicht mehr bezahlenDer schwedische Autobauer Saab kann Löhne und Gehälter seiner Mitarbeiter nicht mehr bezahlen. Man bemühe sich derzeit in Verhandlungen, das Problem zu lösen, teilte Swedish Automobile, der Eigentümer von Saab, am Donnerstag mit. Saab-Sprecher Eric Geers erklärte, die Insolvenz drohe nicht.
Chinesen bei Opel-Händlern willkommenDie großen Opel-Händler sehen einer möglichen Übernahme des Rüsselsheimer Traditionsunternehmens durch einen chinesischen Autobauer gelassen entgegen. "Es würde sicher für Opel neue Märkte öffnen, wenn ein Chinese einstiege", sagte Albert Still, Aufsichtsratsvorsitzender der AVAG Holding, der Branchen- und Wirtschaftszeitung "Automobilwoche". Die AVAG Holding ist Europas größter Opel-Händler.
Ausfall von Zulieferbetrieben macht Toyota zu schaffenTrotz Zuversicht über ein Hochfahren der Produktion hat der japanische Autobauer Toyota für das laufende Geschäftsjahr einen drastischen Gewinneinbruch vorausgesagt. Der Gewinn werde bis März 2012 um 31 Prozent auf 280 Milliarden Yen (2,4 Milliarden Euro) zurückgehen, erklärte das Unternehmen am Freitag in Tokio. Für das erste Halbjahr erwartet das Unternehmen lediglich zehn Milliarden Yen (85 Millionen Euro) Gewinn.
Mal wieder: Opel droht womöglich der VerkaufDem Autobauer Opel droht nach Medienberichten erneut der Verkauf. Nach Meldungen von "Auto Bild" und "Spiegel Online" erwägt Opel-Eigentümer General Motors (GM) die Trennung von der defizitären deutschen Tochter. Ein Opel-Sprecher erklärte dazu am Donnerstag in Rüsselsheim, es handele sich bei den Berichten um Spekulationen, "die wir nicht kommentieren".
Saab stellt Produktion vorübergehend einDer schwedische Autobauer Saab hat seine Produktion wegen Engpässen bei den Bauteilen und laufender Verhandlungen mit den Lieferanten wieder vorübergehend eingestellt. Nach einer siebenwöchigen Zwangspause hatte die Firma erst am 27. Mai wieder mit dem Bau von Fahrzeugen begonnen.
VW will offenbar auch Tiguan in Nordamerika bauenNach den Modellen Jetta und Passat will der Autobauer Volkswagen einem Magazinbericht zufolge auch den kompakten Allradler Tiguan in den USA produzieren. Entsprechende Pläne könnten bald im Vorstand beschlossen werden, berichtete die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf das VW-Management. Ob das Auto im neuen US-Werk Chattanooga produziert werde, stehe noch nicht fest.
EADS drängt Daimler zur EntscheidungEADS-Finanzvorstand Hans Peter Ring hat den Autobauer Daimler zu einer baldigen Entscheidung über seinen geplanten Teilrückzug aufgefordert. "Unsere Aktionäre wollen jetzt vor allem Klarheit", sagte der Manager der "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe). Alles andere sei schlecht für den EADS-Kurs.
BMW hat neue Bestmarken im BlickMit dem besten ersten Quartal der Unternehmensgeschichte bleibt BMW auf Erfolgskurs. Mit einem Gewinn von 1,21 Milliarden Euro konnte der Münchner Autobauer sein Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu vervierfachen. Wie der DAX-Konzern am Mittwoch weiter mitteilte, stieg der Umsatz um 28,9 Prozent auf 16,04 Milliarden Euro und damit stärker als der Absatz, der von Januar bis März um 21,3 Prozent auf 382.758 Autos zulegte.
Rostanfällige Lenkung: Nissan ruft fast 271.000 Autos in Werkstätten zurückWegen einer rostanfälligen Lenkung ruft der japanische Autobauer Nissan in den USA und Kanada fast 271.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Betroffen seien die Geländewagen vom Typ Infiniti QX4 aus den Jahren 1997 bis 200 sowie das Modell Pathfinder von 1996 bis 2004, teilte das Unternehmen mit. Der US-Behörde für Verkehrssicherheit NHTSA zufolge besteht bei den Fahrzeugen die Gefahr, dass eine Lenksäule durch den Kontakt mit Streusalz und Schnee roste.
Deutsche Autobauer sollen weniger produzierenDie deutschen Autobauer sollten nach Ansicht des designierten Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, in Zukunft weniger und nicht mehr Fahrzeuge herstellen und exportieren. In Zukunft müsse man Mobilitätskonzepte verkaufen und nicht nur Autos, sagte Kretschmann der "Bild am Sonntag". "Dazu gehören Laufen, Fahrradfahren, Autofahren, Eisenbahnfahren.
Fiat will Anteil an Chrysler weiter erhöhenFiat will den Anteil an Chrysler in den kommenden Monaten um weitere 16 Prozent erhöhen. Der italienische Autobauer kann die Kaufoption allerdings erst ausüben, wenn der US-Konzern die Kredite an die Regierungen der USA und Kanadas zurückgezahlt hat. Dies sei Teil der Vereinbarung mit den Anteilseignern, teilte Fiat am Donnerstag mit.
Honda verlängert Produktionskürzungen in NordamerikaWegen Teilemangels als Folge des Erdbebens und des Tsunamis verlängert der japanische Autobauer Honda die Produktionskürzungen in seinen zehn nordamerikanschen Werken. Sie würden bis mindestens 6. Mai andauern, erklärte das Unternehmen am Freitag in Detroit.
Teile-Mangel: Toyota-Produktion steht bald auch in Europa stillDer japanische Autobauer Toyota stellt zwischen dem 21. April und dem 2. Mai die Produktion in Europa für acht Tage ein, weil es Lieferengpässe bei den Bauteilen durch das Erdbeben in Japan gibt.
Daimler will Jubiläumsjahr zum Rekordjahr machenDer Autobauer Daimler hat im ersten Quartal ein Absatzplus von zwölf Prozent erzielt und nimmt Kurs auf ein Rekordjahr. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern werde voraussichtlich die Marke von 7,2 Milliarden Euro aus dem Vorjahr deutlich übertreffen, teilte der Konzern am Mittwoch auf der Hauptversammlung in Berlin mit. Daimler will in diesem Jahr 1,2 Millionen Autos der Marke Mercedes-Benz verkaufen, zusammen mit Smart sollen es 1,3 Millionen sein. "Wir wollen das Jubiläumsjahr zu einem Rekordjahr machen", sagte Konzernchef Dieter Zetsche.
Toyota will im April Produktion in allen Werken wiederaufnehmenDer japanische Autobauer Toyota will die Produktion in allen seien Werken in Japan zwischen dem 18. und dem 27. April wiederaufnehmen.
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