Atomkraftwerk

(Im Fokus) - Radioaktives Wasser aus japanischem Atomkraftwerk entwichenBei einem Zwischenfall in einem südwestjapanischen Atomkraftwerk ist radioaktives Wasser entwichen. Nach Angaben der Regierung gelangte es aber nicht außerhalb der Anlage in die Umwelt. Ein Sprecher der Atomaufsichtsbehörde in Tokio, Testyuy Saito, teilte am Samstag mit, aus einer Pumpe im Reaktor 3 des Atomkraftwerks Genkai seien am Freitag 1,8 Tonnen radioaktives Wasser ausgetreten.
Radioaktives Wasser in japanischem Atomkraftwerk entwichenBei einem Zwischenfall in einem südwestjapanischen Atomkraftwerk ist radioaktives Wasser entwichen, nach Angaben der Regierung aber nicht außerhalb der Anlage in die Umwelt gelangt. Ein Sprecher der Atomaufsichtsbehörde in Tokio, Testyuy Saito, teilte am Samstag mit, aus einer Pumpe im Reaktor 3 des Atomkraftwerks Genkai seien am Freitag 1,8 Tonnen radioaktives Wasser ausgetreten. Die Ursache werde ermittelt.
Bericht: Radioaktives Wasser in japanischem Atomkraftwerk entwichenAus einer Pumpe in dem südwestjapanischen Atomkraftwerk Genkai ist einem Bericht zufolge radioaktives Wasser entwichen. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete am Samstag, es handele sich um 1,8 Tonnen radioaktives Wasser, das nicht in die Umwelt gelangt sei. Die Betreibergesellschaft Kyushu Electric Power sprach in einer Erklärung vom Freitag von einem Pumpenproblem, erwähnte aber kein Leck.
Tepco bestreitet neue Gefahren im Atomkraftwerk FukushimaDer japanische Kraftwerksbetreiber Tepco hat nach einem erneuten Vorfall in dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi Berichte über eine mögliche unkontrollierte Kettenreaktion zurückgewiesen. Das bei einer Messung festgestellte radioaktive Xenon sei auf eine "spontane Spaltung" zurückzuführen, wie sie in jedem stillgelegten Reaktor auftrete, teilte Tepco am Donnerstag mit. Nach dem Austritt des radioaktiven Gases in dem am 11.
Russland baut Bangladeschs erstes AtomkraftwerkRussland unterstützt Bangladesch beim Bau seines ersten Atomkraftwerks. Bangladeschs stellvertretender Technologieminister Yeafesh Osman und der Leiter der russischen Atomenergiebehörde Sergej Kirijenko unterzeichneten am Mittwoch ein entsprechendes Abkommen. Russland bietet technische Unterstützung zum Bau zweier Reaktoren mit einer Gesamtkapazität von 2.000 Megawatt und wird außerdem Geldmittel und das Brennmaterial bereitstellen.
Weiterhin Legionellen in Schweizer AtomkraftwerkDas am Hochrhein gelegene Atomkraftwerk Leibstadt im Schweizer Kanton Aargau kämpft gegen Legionellen-Keime im Kühlwasser. Die Kraftwerksbetreibergesellschaft KKL stellte bei der Atomaufsichtsbehörde einen Antrag auf regelmäßige Desinfektionen mit Chlorbleiche gestellt. Wie die Schweizer Nachrichtenagentur sda berichtete, besteht das Legionellen-Problem bereits seit längerer Zeit, hieß es.
Weiterhin Legionellen in Schweizer AtomkraftwerkDas am Hochrhein gelegene Atomkraftwerk Leibstadt im Schweizer Kanton Aargau kämpft gegen Legionellen-Keime im Kühlwasser. Die Kraftwerksbetreibergesellschaft KKL stellte bei der Atomaufsichtsbehörde einen Antrag auf regelmäßige Desinfektionen mit Chlorbleiche gestellt. Wie die Schweizer Nachrichtenagentur sda berichtete, besteht das Legionellen-Problem bereits seit längerer Zeit, hieß es.
Ringen um erstes polnisches AtomkraftwerkDer polnische Energieversorger PGE will eine millionenschwere Pro-Atom-Kampagne im Land starten. Das Unternehmen, das als Betreiber des geplanten ersten Atomkraftwerks in Polen vorgesehen ist, sei wegen der schwindenden Unterstützung für den AKW-Bau in der Bevölkerung besorgt, berichteten mehrere Medien. Zuletzt hatte sich eine knappe Mehrheit von 51 Prozent der Polen gegen die friedliche Nutzung der Kernenergie ausgesprochen.
Weißrussland fehlt Geld für erstes AtomkraftwerkDer russische AKW-Bauer Atomstrojeksport will im Nachbarland Weißrussland bis 2016 ein erstes Atomkraftwerk errichten. Darauf hatten sich die Regierungen beider Länder am Dienstag abschließend geeinigt. Doch nun wurde bekannt: Dem Regime des autoritären weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko fehlt vorerst das Geld, um das Projekt zu bezahlen.
Iranisches Atomkraftwerk wird in Betrieb genommenDas umstrittene iranische Atomkraftwerk Buschehr ist am Montag offiziell eingeweiht worden. Ranghohe Vertreter aus dem Iran und Russland nahmen an den Feierlichkeiten zur Inbetriebnahme der Anlage im Süden des Landes teil, wie das iranische Staatsfernsehen berichtete. Die Anlage, die mit russischer Hilfe gebaut wurde, produziere bis zu 400 Megawatt Strom.
(Update 3) - Ein Toter bei Explosion in französischem AtomkraftwerkBei einer Explosion in dem französischen Atomkraftwerk Marcoule ist am Montag ein Mensch getötet wurden. Vier weitere Menschen wurden verletzt, einer davon schwer, wie die französische Atomaufsichtsbehörde erklärte. Radioaktivität sei nicht ausgetreten.
Ein Toter bei Explosion in französischem AtomkraftwerkBei der Explosion eines Ofens im Atomkraftwerk Marcoule im Süden Frankreichs ist nach Angaben der Atomaufsichtsbehörde ein Mensch getötet worden. Radioaktivität sei nicht ausgetreten, teilte die Behörde am Montag weiter mit. Die örtlichen Behörden in der Region Gard bestätigten zunächst lediglich, dass es eine Explosion gegeben habe.
(Update) - Explosion in französischem AtomkraftwerkIm Atomkraftwerk Marcoule im Süden Frankreichs hat sich am Montag eine Explosion ereignet. Dies teilte die französische Atomaufsichtsbehörde mit. Über die Schwere des Zwischenfalls und ob die Gefahr eines Austritts von Radioaktivität bestand, war zunächst nicht bekannt.
Newsflash: Explosion in französischem AtomkraftwerkIn einem Atomkraftwerk im Süden Frankreichs hat sich am Montag eine Explosion ereignet. Dies teilte die französische Atomaufsichtsbehörde mit.
US-Gericht entscheidet über Laufzeit von AtomkraftwerkAuch in den USA ist die Diskussion über die Laufzeiten von Atomkraftwerken entbrannt. Ein US-Bundesgericht soll in einem am (heutigen) Montag beginnenden Verfahren über die Zukunft des Kraftwerks Yankee im US-Staat Vermont entscheiden. Die US-Atomregulierungsbehörde (NRC) hatte einer Verlängerung der nach 40 Jahren eigentlich im kommenden März endenden Laufzeit bis 2032 zugestimmt.
Iranisches Atomkraftwerk Buschehr ist ans Stromnetz angeschlossenDas umstrittene iranische Atomkraftwerk nahe Buschehr ist mit jahrelanger Verspätung ans Netz gegangen. Wie der staatliche Rundfunk unter Berufung auf den Vize-Direktor der iranischen Atomenergiebehörde, Mohammed Ahmadian, am Sonntag meldete, sei gegen Mitternacht mit einem Testlauf begonnen worden. Die Anlage, die mit russischer Hilfe gebaut wurde, produziere 60 Megawatt Strom.
Dena hält Atomkraftwerk als Kaltreserve für überflüssigDie Deutsche Energieagentur (Dena) hält den Reservebetrieb eines Atomkraftwerks zur Überbrückung möglicher Energieengpässe im Winter für überflüssig. "Unsere Analysen kommen zu dem Ergebnis, dass wir mit dem bestehenden Kraftwerkspark, also ohne die acht abgeschalteten Kernkraftwerke, auch im Winter eine sichere Stromversorgung durchführen können", sagte der Leiter der Dena, Stephan Kohler, dem Sender HR-Info. Die Angst vor vermehrten Stromausfällen im Winter sei daher unbegründet.
AKW Fukushima: Schon 110.000 Tonnen verseuchtes Atom-WasserGleich zwei Hochtechnologie-Maschinen haben beim Einsatz im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daichii am Freitag den Dienst versagt. Darunter auch ein seit langem erwarteter Roboter, der seinen ersten Arbeitseinsatz in einem Bereich der Anlage unternehmen sollte, in dem es für Menschen zu gefährlich ist. Ebenso fehl schlug der Einsatz eines ferngesteuerten Hubschraubers, der bei der Strahlenmessung auf dem Dach eines Reaktorgebäudes notlanden musste.
Ferngesteuerter Hubschrauber muss in Fukushima notlandenBei der Strahlenmessung über dem schwer beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi ist am Freitag ein ferngesteuerter Hubschrauber notgelandet. Der Kraftwerksbetreiber Tepco teilte mit, an dem Hubschrauber sein kein großer Schaden entstanden. Die in den USA hergestellte Drohne wird regelmäßig eingesetzt, um schwer zugängliche Teile der Anlage zu inspizieren, die bei dem Erdbeben am 11.
Japan will Reinigung von Atom-Wasser im Juli fortsetzenDie japanischen Behörden wollen das ausgefallene System zur Reinigung von verstrahltem Wasser am beschädigten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi spätestens bis Mitte Juli wieder in Betrieb nehmen. Das verseuchte Wasser sei derzeit das größte Problem und Experten seien sehr darum bemüht, die Anlagen zur Aufbereitung auf die eine oder andere Weise zu stabilisieren, sagte am Donnerstag der Direktor des japanischen Krisenstabs, Goshi Hosono. Bei dem schweren Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami am 11.
Atomkatastrophe: Schutzausrüstung in Fukushima war nicht zur HandEin neuer Bericht dokumentiert das Chaos im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi nach dem Erdbeben am 11. März. Die Einsatzkräfte hätten Schutzausrüstung aus weit entfernten Gebäuden holen müssen und sich Ausrüstung von anderen Unternehmen geliehen, hieß es in dem Papier, das der Kraftwerksbetreiber Tepco am Samstag veröffentlichte.
Polizei räumt Blockaden am AKW BrokdorfDie Polizei hat am späten Samstagnachmittag Blockaden von Umweltschützern am Atomkraftwerk Brokdorf in Schleswig-Holstein geräumt. Beamte trugen oder drängten die rund 200 Demonstranten von der Straße und nahmen anschließend ihre Personalien auf. Festnahmen oder Verletzungen habe es nicht gegeben, sagte Polizeisprecher Michael Baudzus der Nachrichtenagentur dapd.
Blockaden am AKW Brokdorf gehen weiterDie Protestaktion am Atomkraftwerk Brokdorf in Schleswig-Holstein ist nach Angaben von Atomkraftgegnern auch in der Nacht zum Sonntag fortgesetzt worden. Die Polizei habe gegen Mitternacht eine Blockade von rund 100 Menschen am Haupttor des Kraftwerks geräumt, teilte die Anti-Atomkraft-Initiative "X-tausendmal quer" am Morgen mit. Anschließend seien Platzverweise gegen die Demonstranten ausgesprochen worden.
Womöglich 6 weitere Arbeiter im Atomkraftwerk Fukushima verstrahltIm havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi sind möglicherweise sechs weitere Arbeiter verstrahlt worden. Darauf deuteten erste Untersuchungsergebnisse hin, wie das Gesundheits- und Arbeitsministerium in Tokio am Montag mitteilte. Damit würde die Zahl der verstrahlten Arbeiter auf acht steigen.
AKW-Gegner protestieren vor Atommeiler in BrokdorfAtomkraftgegner haben am Sonntag am Atomkraftwerk Brokdorf an der Unterelbe für einen schnellen Ausstieg aus der Kernenergie demonstriert. An zwei Protestzügen und einer Kundgebung beteiligten sich nach Angaben eines Polizeisprechers zusammen etwa 300 Teilnehmer. Die Veranstaltungen seien friedlich verlaufen.
AKW Fukushima: Spezialtanks werden mit radioaktivem Wasser befülltIm havarierten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi werden am Samstag die ersten Spezialtanks für die Lagerung von radioaktiv verstrahltem Wasser erwartet. Bis August sollen nach Angaben von Kraftwerksbetreiber Tepco 370 Tanks geliefert werden. Insgesamt könnten dann 40.000 Tonnen verseuchtes Wasser gelagert werden.
Atomkraft: Jeder zweite Deutsche will sofort aussteigenEine klare Mehrheit von 56 Prozent der Deutschen ist dafür, die Atomkraftwerke in Deutschland sofort oder spätestens in fünf Jahren abzuschalten. In einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage für das Hamburger Magazin "Stern" waren 12 Prozent für einen sofortigen Ausstieg. 44 Prozent wollen, dass das letzte Atomkraftwerk spätestens in fünf Jahren vom Netz geht.
Syrien will offenbar mit Atomenergiebehörde kooperierenSyrien ist nach Informationen der Nachrichtenagentur AP zur Zusammenarbeit mit der internationalen Atomenergiebehörde IAEA bereit. Sollte es Syrien ernst sein, könnten die Ermittler der UN-Behörde nach drei Jahren vergeblicher Bemühungen Spuren nachgehen, dass es sich bei einem 2007 von der israelischen Luftwaffe zerstörten Gebäudekomplex um ein fast fertiggestelltes Atomkraftwerk handelte, das zur Herstellung waffenfähigen Plutoniums geeignet war. Die Zusage zur Zusammenarbeit geht aus einem vertraulichen Brief hervor, der der AP am Sonntag vorlag.
FDP nennt Fahrplan zum Atomausstieg "ehrgeizig"FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat den Plan der Bundesregierung zum Atomausstieg als "ehrgeizig" bezeichnet. "Im Rahmen dessen, was nach menschlichem Ermessen möglich ist, haben wir jetzt weltweit - für alle führenden Industrienationen kann man das sagen - das ehrgeizigste Vorhaben bei der Energiewende", sagte Lindner am Montag im Deutschlandfunk. Die Regierung habe die Konsequenzen aus der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima gezogen, bereite aber zugleich auch die deutsche Volkswirtschaft auf zukünftige Rohstoffknappheiten vor.
Atomausstiegspläne mit HintertürenGrünen-Fraktionschef Jürgen Trittin sieht bei den Plänen der Bundesregierung zum Atomausstieg Nachbesserungsbedarf. In den Beschlüssen der Koalition gebe es "Hintertüren", sagte er am Montag im Bayerischen Rundfunk. Sie beinhalteten "in einem bisher nicht überprüfbaren Maß die Möglichkeit, Strommengen von einem Atomkraftwerk aufs andere zu übertragen und auf diese Weise Verlängerungen einzubauen".
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