Athen

WSJ: Kühne Botschaft aus AthenAlexis Tsipras wirft den Partnern in der Eurozone den Fehdehandschuh hin. Der Chef der griechischen linksradikalen Syriza-Partei sagte im Gespräch mit dem Wall Street Journal, er glaube nicht, dass Europa die Finanzierung seines Landes einstellen werde. Komme es jedoch dazu, werde Athen seine Schulden nicht mehr bedienen.
XETRA-SCHLUSS/Hoffen auf Regierungsbildung in Athen schiebt DAX ins PlusWieder einmal kein Tag für schwachen Nerven. Nach einem freundlichen Handelsbeginn drehte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag zunächst ins Minus - um am Abend im Plus zu schließen. Nachrichten über eine mögliche Regierungsfindung in Griechenland und versöhnliche Daten vom US-Arbeitsmarkt verbesserten die Stimmung für Aktien ab Mittag.
WSJ: Letzte Chance für AthenVon Alkman Granitsas, Laurence Norman und Matthew Dalton THE WALL STREET JOURNAL Griechenland erhält die letzte Hilfstranche der Eurozone nicht vollständig ausgezahlt, sondern lediglich 4,2 Milliarden Euro.
XETRA-SCHLUSS/DAX trotzt Wahlergebnissen aus Athen und ParisNichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird - diese Binse belegte am Montag wieder einmal eindrucksvoll der deutsche Aktienmarkt. Zwar drückte der erste Schreck über den Ausgang der Parlaments- respektive Präsidentschaftswahlen in Griechenland und Frankreich am Wochenende den DAX zunächst bis zu 2,3 Prozent ins Minus. Dann sorgten jedoch der zweite Blick auf die Urnengänge sowie überraschend positive makroökonomische Kennziffern aus Deutschland für eine von den Banken angeführte kräftige Erholung.
MÄRKTE EUROPA/Wahlen in Athen und Paris verlieren SchreckenEuropas Aktienmärkte haben den anfänglichen Schrecken der Wahlergebnisse in Athen und Paris im Verlauf des Montag abgeschüttelt und sind zumeist mit Kursgewinnen aus dem Handel zum Wochenauftakt gegangen. Getrieben von teils satten Kursgewinnen bei Banken- und Versicherungswerten stieg der Euro-Stoxx-50 um 1,5 Prozent auf 2.283 Punkt, für den Stoxx-50 ging es um 0,7 Prozent auf 2.386 Punkte nach oben. Auch der Euro schwenkte im Verlauf des Tages auf Erholungskurs und eroberte die zuvor preisgegebene wichtige Marke von 1,30 Dollar klar zurück.
WSJ: Nach Wahl herrscht Machtvakuum in AthenGriechenlands politische Führer beginnen zur Stunde mit Gesprächen zur Bildung einer neuen Regierung. Doch das Parlament ist zersplittert wie nie zuvor, die Chancen dafür, dass eine funktionsfähige Regierung gebildet werden kann, gering. Griechenlands Verbleib in der Eurozone scheint gefährdet.
DEVISEN/Misstrauen gegen Athen und Fed-Protokoll belasten EuroDie Aussicht auf womöglich noch monatelang immer neue Akte im Drama um ein zweites Rettungspaket für Griechenland hat den Euro schwächer zu Dollar und Yen in den Donnerstag starten lassen. Auch dass das Protokoll der vorangegangenen Sitzung der US-Notenbank hat gezeigt, dass eine neue Runde quantitativer Lockerung keineswegs eine ausgemachte Sache ist. Dies lastet zudem auf der Gemeinschaftswährung.
XETRA-START/Misstrauen gegen Athen sorgt für schlechte StimmungDie Aussicht auf womöglich noch monatelang immer neue Akte im Drama um ein zweites Rettungspaket für Griechenland haben den deutschen Aktienmarkt unter negativem Vorzeichen in den Donnerstag starten lassen. An den asiatischen Börsen ist den Anlegern bereits in der Nacht der Geduldsfaden gerissen, sie nahmen Gewinne mit und schickten die Indizes südwärts. Auch der als Maß für den Risikoappetit der Anleger geltende Euro gibt gegenüber Dollar und Yen nach und notiert nur noch bei 1,30 Dollar.
XETRA-START/DAX kräftig hochDeutlich aufwärts geht es am Montagmorgen für den DAX. Die Zustimmung zum Sparpaket in Athen treibt die Kurse. Der DAX steigt gegen 10.09 Uhr um 1 Prozent oder 68 auf 6.760 Punkte.
DEVISEN/Euro springt nach obenMit deutlichen Kursgewinnen reagiert der Euro am Montagmorgen auf die Abstimmung in Athen. Die Devise springt über einen halben Cent von 1,32 Dollar am Wochenende auf fast 1,3270 Dollar. "Das zum Start in den europäischen Handel gleich der wichtige Widerstand bei 1,3250 USD übersprungen wurde ist ein Zeichen für eine sehr dynamische Bewegung", sagt ein Händler.
WSJ: Parlament in Athen gibt grünes Licht für SparpaketVon Alkman Granitsas, Matina Stevis und Nektaria Stamouli DOW JONES NEWSWIRES Geschützt von einem massiven Polizeiaufgebot hat das griechische Parlament in der Nacht zu Montag das drakonische Sparpaket verabschiedet.
Straßenschlachten bei Protesten in AthenBei Demonstrationen gegen den Sparkurs der Regierung und die harten Sparauflagen der internationalen Kreditgeber ist es in der griechischen Hauptstadt zu Straßenschlachten gekommen. Hunderte vemummte Jugendliche haben die Polizei auf dem zentralen Syntagma-Platz mit Brandbomben angegriffen und das Umfeld des Platzes verwüstet. Die Polizei antwortete mit Tränengas und versuchte, die gewalttätigen Protestierer auseinanderzutreiben.
Erleichterung nach Einigung auf Sparmaßnahmen in AthenDurchbruch in Athen: Nach langem Ringen haben sich die Spitzen der griechischen Koalitionsparteien und die Troika aus EU, IWF und Europäischer Zentralbank (EZB) auf ein Abkommen über neue Sparmaßnahmen verständigt. Die Einigung - ein entscheidender Schritt für eine Rettung Griechenlands vor dem Staatsbankrott - kam wenige Stunden vor einem Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel, bei dem weitere Weichen für die Freigabe eines weiteren Hilfspakets für Griechenland über 130 Milliarden Euro gestellt werden sollen. Die Nachricht von der Einigung in Athen sorgte für einen Kursschub an den Börsen.
Lagarde lobt Durchbruch in Athen - De Jager skeptischDie Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat die Einigung der griechischen Koalition auf die Sparbedingungen der Euro-Partner gelobt. "Das sind ermutigende Nachrichten aus Athen", sagte Lagarde vor dem Auftakt eines Euro-Finanzministertreffens am Donnerstag in Brüssel. "Nach der sehr harten Arbeit, die gerade erledigt wurde, ist das positiv."
Merkel: Athen muss Sparpaket ohne Abstriche umsetzenBundeskanzlerin Angela Merkel mahnt die griechische Regierung, ihre Spar-Zusagen einzuhalten. "Was die Regierung in Athen mit dieser Troika vereinbart hat, das muss sie umsetzen. Manche dringend notwendige Maßnahme ist zwar auf dem Papier angenommen, aber noch bei weitem nicht durchgeführt worden", sagte die CDU-Vorsitzende der "Passauer Neuen Presse" (Freitagausgabe).
Mehr wissen: Wie geht es weiter mit Athen?Nach dem Durchbruch bei den Koalitionsverhandlungen in Athen ist eine wichtige Etappe zur Griechenland-Rettung genommen. Die Nachrichtenagentur dapd sendet Fragen und Antworten zum weiteren Fahrplan: Was liefern die Griechen?
Mehr wissen: Wie geht es weiter mit Athen?Nach dem ausgebliebenen Durchbruch bei den Koalitionsverhandlungen in Athen steht die Griechenland-Rettung weiter auf der Kippe. Die Nachrichtenagentur dapd sendet Fragen und Antworten zu den nächsten Etappen. Was müssen die Griechen liefern?
Troika räumt Athen keine Frist für abgelehnte Rentenkürzungen einDurch die fehlende Einigung der griechischen Koalition auf Rentenkürzungen über 300 Millionen Euro steht die Rettung Athens auf der Kippe. In Troika-Kreisen wurde am Donnerstag der Darstellung von griechischen Verhandlungsteilnehmern widersprochen, die Schuldeninspektoren hätten Athen eine neue Frist von 15 Tagen gesetzt, um eine Alternative zu finden. Das sei "nicht korrekt", sagte ein Gewährsmann am Donnerstag der Nachrichtenagentur dapd.
Koalitionsspitzen in Athen vor entscheidenden SchuldengesprächenMit großer Spannung ist am Mittwoch eine Entscheidung der griechischen Regierungsspitzen zum Reformentwurf für weitere Sparmaßnahmen erwartet worden. Die Koalitionsspitzen erhielten dazu am Vormittag ein zusammen mit der Troika ausgearbeitetes 50-seitiges Reformpapier, wie das Büro von Ministerpräsident Lukas Papademos in Athen mitteilte. Das ursprünglich für 12.00 Uhr geplante Treffen zwischen Papademos und den Vorsitzenden der drei regierungsstützenden Parteien wurde um mindestens vier Stunden verschoben, um den Beteiligten mehr Zeit zur Prüfung der Vorschläge zu geben.
Bundesregierung macht weiter Druck auf AthenAngesichts der schleppenden Verhandlungen zur Griechenland-Hilfe wächst bei der Bundesregierung offenbar die Ungeduld. Aus Sicht der Regierung sei es "sowohl im Interesse Griechenlands als auch seiner europäischen Partner, dass Griechenland so schnell wie möglich auf einen nachhaltigen Pfad, auf einen Pfad der Schuldentragfähigkeit zurückkehrt", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. "Das ist keine Frage, mit der man sich sehr viel Zeit lassen kann", betonte er.
Durchbruch bei Verhandlungen mit privaten Gläubigern in AthenIn Athen hat es einen Durchbruch bei den Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den privaten Gläubigern gegeben. Ein Sprecher der privaten Gläubiger sagte am Dienstag, der griechische Ministerpräsident Lukas Papademos werde die Finanzminister der Eurozone in Kürze über den Inhalt der vorläufigen Vereinbarung unterrichten. Ein Abschluss der Verhandlungen über einen Schuldenschnitt scheint damit in Reichweite.
Durchbruch bei Verhandlungen mit privaten Gläubigern in AthenIn Athen hat es einen Durchbruch bei den Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den privaten Gläubigern gegeben. Ein Sprecher der privaten Gläubiger sagte am Dienstag, der griechische Ministerpräsident Lukas Papademos werde die Finanzminister der Eurozone in Kürze über den Inhalt der vorläufigen Vereinbarung über einen Schuldenschnitt unterrichten. Die Vertreter des Internationalen Bankenverbands (IIF) hätten am Abend ein "konstruktives Treffen" mit Papademos und Finanzminister Evangelos Venizelos gehabt, erklärte Frank Vogl.
Verhandlungen mit privaten Gläubigern in Athen abgeschlossenIn Athen sind die Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den privaten Gläubigern abgeschlossen. Ein Vertreter des Internationalen Bankenverbands (IIF) sagte am Dienstag, der griechische Ministerpräsident Lukas Papademos werde die Finanzminister in Kürze über den Inhalt der Vereinbarung über einen Schuldenschnitt unterrichten. Es habe am Abend ein "konstruktives Treffen" mit Papademos und Finanzminister Evangelos Venizelos gegeben, erklärte Frank Vogl.
Europas Börsen kaum verändertWenig verändert haben Europas Börsen am Dienstag die Sitzung beendet. Hoffnungen auf ein Ende der Hängepartie in Griechenland und positiv aufgenommene Aussagen von US-Notenbankgouverneur Ben Bernanke sorgten für eine deutliche Erholung am Nachmittag. Vor allem Bankenwerte konnten sich vom Tagestief ins Plus hieven.
XETRA-SCHLUSS/Knapp behauptetKnapp behauptet hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag aus dem Handel verabschiedet. Hoffnungen auf ein Ende der Schuldengespräche in Griechenland und positiv aufgenommene Aussagen von US-Notenbankgouverneur Ben Bernanke sorgten für eine deutliche Erholung vom Tagestief. Der DAX verlor 0,2 Prozent oder 11 auf 6.754 Punkte.
Polizei in Athen geht mit Tränengas gegen Demonstranten vorBis zu 14.000 Menschen haben nach Polizeiangaben am Dienstag in Athen abermals gegen die Sparmaßnahmen der Regierung protestiert. Eine von zwei Demonstrationen mit 6.000 Teilnehmern verlief friedlich, bei der zweiten mit bis zu 8.000 Teilnehmern kam es vor dem Parlamentsgebäude zu Zusammenstößen mit der Polizei. Sicherheitskräfte gingen mit Tränengas gegen hunderte Demonstranten vor, die die Absperrungen vor dem Gebäude durchbrechen wollten.
CSU-Landesgruppe mahnt Reformen in Athen anDie CSU-Landesgruppe dringt auf schnelle Reformschritte in Griechenland. "Ich appelliere an die griechische Regierung, die Entscheidungen nicht auf die lange Bank zu schieben", sagte die CSU-Landesgruppenvorsitzende Gerda Hasselfeldt am Dienstag in Berlin. Griechenland müsse schnell auf den "Pfad der Regierungsfähigkeit" zurückkehren.
Altmaier fordert Entscheidungen in AthenUnions-Fraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier hat sich trotz des mangelnden Reformeifers in Athen gegen einen Ausschluss Griechenlands aus der Euro-Zone ausgesprochen. "Natürlich wollen wir die Euro-Zone erhalten, und das schließt Griechenland mit ein. Aber natürlich geht das nur, wenn die Griechen ihre Hausaufgaben machen und zwar in einer glaubwürdigen und nachvollziehbaren Weise", sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin.
Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten in AthenEin Generalstreik hat in Griechenland am Dienstag landesweit den Zug- und Fährverkehr lahmgelegt. Viele Schulen und Banken blieben geschlossen, staatliche Krankenhäuser hielten nur einen Notbetrieb aufrecht. Insgesamt 14.000 Menschen beteiligten sich nach Polizeiangaben an zwei Protestkundgebungen gegen die Sparmaßnahmen der Regierung.
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