Arbeitsplatz

Gute Beleuchtung des Arbeitsplatzes in der dunklen JahreszeitSchlecht beleuchtete Arbeitsbereiche strengen die Augen an und begünstigen Fehlhaltungen, die Verspannungen auslösen können. "Tageslicht ist für den Körper des Menschen ein wichtiger Taktgeber", sagt Werner Lüth, Sicherheitsexperte beim TÜV Rheinland. An einem Computerarbeitsplatz sollte der Monitor für blendfreies Sehen nicht vor dem Fenster platziert sein, sondern parallel dazu.
Gesunde Ernährung auch am Arbeitsplatz wichtigSich gesund zu ernähren, ist auch am Arbeitsplatz wichtig. "Besonders bei sitzenden Tätigkeiten im Büro ist die Gefahr groß, zu viel vom Falschen zu essen", sagt Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin beim TÜV Rheinland. Die Ernährung sollte sich deshalb nach der Tätigkeit richten: Wer viel unterwegs ist und sich bewegt, verträgt mehr Kalorien pro Tag als jemand, der fast nur sitzt.
Sexuelle Belästigung im Job wird oft verheimlichtDie Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, geht von einer hohen Dunkelziffer bei der sexuellen Belästigung von Frauen aus. Es gebe eine "große Zahl" von Fällen, die nicht gemeldet würden, sagte Lüders der "Welt am Sonntag". "Im Job trauen sich viele Frauen nicht, ihre Kollegen oder Kunden offen zu beschuldigen."
Depressionen kosten bis zu 22 Milliarden Euro jährlichDepressionen sind einer gemeinsamen Studie der Allianz-Versicherung und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung zufolge heute schon die Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung in Deutschland. Sie kosteten die Volkswirtschaft bis zu 22 Milliarden Euro jährlich. Allein die Minderleistung ausgebrannter und depressiver Mitarbeiter am Arbeitsplatz koste die Unternehmen gut neun Milliarden Euro.
Sorge um den Arbeitsplatz steht Kinderwunsch im WegeAls Hauptgründe für die niedrige Geburtenrate in Deutschland gelten nach einer neuen Studie die finanzielle Unsicherheit und die Sorge um den Arbeitsplatz. Diese Einschätzung äußerten 86 Prozent von 1.012 befragten kinderlosen Frauen und Männern zwischen 25 und 45 Jahren, wie die Zeitschriftengruppe "Eltern" als Auftraggeber der repräsentativen forsa-Umfrage am Montag in Berlin berichtete. Die Studie hat auch ergeben, dass Perfektionsdruck, Stress und fehlende Partner die Entscheidung für ein Baby verzögern.
Optionskommunen für Hartz IV-Empfänger in Sachen Jobchancen kein gutes PflasterHartz-IV-Empfänger, deren Betreuung nicht den Job-Centern, sondern allein den Kommunen obliegt, haben geringere Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz. "Zugelassene kommunale Träger erzielen in Bezug auf diesen Ergebnisindikator eine bis zu 25 Prozent geringere Integrationsrate als Arbeitsgemeinschaften", heißt es in einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, die der "Wirtschaftswoche" vorliegt. Der Studie zufolge haben Bezieher von Arbeitslosengeld II tendenziell bessere Chancen, eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt anzunehmen, wenn das betreuende Jobcenter eine Arbeitsgemeinschaft aus Kommune und Agentur für Arbeit ist.
Linkspartei gegen generelles Burka-Verbot am ArbeitsplatzDie Linkspartei spricht sich gegen ein generelles Burka-Verbot am Arbeitsplatz aus. Durch ein solches Verbot würden betroffene Frauen davon abgehalten, ein selbstständiges Einkommen zu erwirtschaften, sagte die Linke-Bundestagsabgeordnete Christine Buchholz am Freitag in Berlin. Das könne nicht im Interesse derjenigen sein, die "sich die Emanzipation der Frau auf die Fahnen schreiben".
"Wie im Dritten Reich": NS-Vergleiche können fristlose Kündigung rechtfertigenWer die Zustände an seinem Arbeitsplatz mit denen des Dritten Reiches vergleicht, kann fristlos gekündigt werden. Dies hat das Hessische Landesarbeitsgericht nach Mitteilung vom Mittwoch in einem Rechtsstreit entschieden. Ein 47 Jahre alter Fahrzeugführer hatte nach über 30 Jahren Tätigkeit für seinen Arbeitgeber von diesem eine Kündigung bekommen und dagegen geklagt.
Passwörter als Sicherheitsrisiko: Viele viel zu einfach zu erratenOhne Passwörter geht in der modernen Welt gar nichts. Mancher merkt das, wenn er nach dem Urlaub wieder an den Arbeitsplatz zurückkehrt und sich plötzlich an eines der vielen Passwörter nicht mehr erinnern kann: Er kommt nicht an seine E-Mails oder in das firmeninterne Netzwerk. Um soetwas zu verhindern, nutzen viele Menschen ein Passwort für die verschiedensten Gelegenheiten.
Hauterkrankungen und Allergien: Die häufigsten Gesundheitsgefahren am ArbeitsplatzHauterkrankungen und Allergien zählen in Deutschland zu den häufigsten Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz. Wie die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) am Mittwoch in Berlin berichtete, leiden je nach Branche 20 Prozent der Beschäftigten unter Ekzemen, Allergien oder Hautkrebs. Bei den Berufsanfängern im Alter von 15 bis 25 Jahren liegt der Anteil sogar bei 70 Prozent.
Private WM-Internetnutzung am Arbeitsplatz kann zu Kündigung führenWer am Arbeitsplatz WM-Spiele im Internet ohne die Zustimmung des Chefs verfolgt, riskiert seinen Job. Entscheidet der Arbeitgeber, dass die private Internetnutzung während der Weltmeisterschaft untersagt ist, riskiert der Arbeitnehmer bei einem Verstoß eine Abmahnung, im Wiederholungsfall die Kündigung, wie der Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen Westfalen-Mitte (AGAD) am Dienstag mitteilte. Der Arbeitgeber sei dazu berechtigt, dies stichprobenartig zu überprüfen.
Via Handy und PC: Der Job erobert das PrivatlebenDer Arbeitsplatz frisst sich bei den allermeisten Berufstätigen in Deutschland über Handy und PC immer weiter in das Privatleben. Zwei Drittel der Berufstätigen sind inzwischen außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte per Internet oder Handy erreichbar. Das ergab eine am Dienstag veröffentlichte repräsentative Umfrage der ARIS-Umfrageforschung im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom unter 1.000 Personen.
Haupteingang entscheidet über ArbeitslosengeldDer Haupteingang eines Arbeitsplatzes kann ausschlaggebend für die Höhe des Arbeitslosengeldes der Mitarbeiter sein. Das teilte das Berliner Sozialgericht am Freitag mit. Wer in einem Gebäude arbeitet, das nach dem Mauerfall auf dem ehemaligen Todesstreifen mit dem Haupteingang auf der Ostseite gebaut wurde, bekommt demnach einen niedrigeren Höchstsatz als diejenigen, die ihren Arbeitsplatz durch einen Haupteingang auf der Westseite betreten können.
EU-Parlament fordert Rauchverbot an allen geschlossenen ArbeitsplätzenDas EU-Parlament fordert ein Rauchverbot an allen geschlossenen Arbeitsplätzen, Kneipen und Diskotheken inbegriffen. In einer am Donnerstag in Straßburg verabschiedeten Resolution riefen die Abgeordneten die EU-Regierungen dazu auf, ihre Bemühungen um den Nichtraucherschutz zu verstärken. Allerdings verzichteten sie auf Druck der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) darauf, die EU-Kommission zur Erarbeitung eines Gesetzentwurfs aufzurufen.
Steinmeier verteidigt Plan für Millionen neue JobsSPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat sein Wahlkampfprogramm für vier Millionen neue Arbeitsplätze bis 2020 verteidigt. Das Ziel sei ehrgeizig, aber realistisch, sagte der Außenminister am Montag in Berlin. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssten jedoch «gemeinsam anpacken» und dürften nicht im Nichtstun verharren.
Australien schafft 50.000 "grüne" ArbeitsplätzeMit der Schaffung von 50.000 Arbeitsplätzen und Lehrstellen im Umweltbereich will die australische Regierung gleichzeitig den Klimawandel und die Arbeitslosigkeit bekämpfen. Er werde nicht tatenlos zusehen, wenn die Zukunftshoffnungen Tausender junger Australier durch eine Rezession zerstört würden, für die sie nichts könnten, sagte Ministerpräsident Kevin Rudd am Donnerstag auf einer Konferenz seiner Labour-Partei. Das Projekt mit einem Volumen von 94 Millionen australischen Dollar (55 Millionen Euro) ziele darauf ab, jungen Menschen Fähigkeiten zu vermitteln, die für eine künftige, klimafreundliche Wirtschaft höchst relevant seien.
Jeder dritte Europäer fürchtet um seinen ArbeitsplatzJeder dritte Europäer fürchtet wegen der Wirtschaftskrise um seinen Job. 32 Prozent der Bürger erklärten in einer am Freitag von der EU-Kommission veröffentlichten Umfrage, sie machten sich große Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Zudem befürchten 61 Prozent der Befragten, dass in der Wirtschaftskrise das Schlimmste noch bevorstehe.
Wirtschaftskrise hat EU-weit vier Millionen Stellen vernichtetWegen der Wirtschaftskrise haben europaweit fast vier Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz verloren. Die Zahl der Arbeitslosen in der EU erreichte im Mai 2009 15 Millionen, das waren 3,7 Millionen mehr als im Vorjahr, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Die Arbeitslosenquote stieg von ihrem bisherigen Tiefpunkt von 6,7 Prozent im März 2008 auf 8,9 Prozent.
Krise frisst Arbeitsplätze in der IndustrieDie deutsche Industrie erwartet infolge der Krise den Abbau Tausender Arbeitsplätze. «Kapazitätsanpassungen» seien unvermeidlich, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf am Mittwoch in Berlin. Eine Gesamtzahl nannte Schnappauf nicht.
IG Metall befürchtet Entlassungen nach BundestagswahlDie IG Metall fürchtet nach der Bundestagswahl Entlassungen im großen Stil. Einige «Unternehmen schieben offenbar mit Blick auf die Bundestagswahl am 27. September Entlassungen aus politischen Gründen hinaus», schreibt IG-Metall-Vorstandsmitglied Helga Schwitzer in einem Gastbeitrag für die «Frankfurter Rundschau».
US-Mitarbeiterin von Steiff wirft Chef sexuelle Misshandlung vorEine amerikanische Mitarbeiterin des deutschen Spielwarenherstellers Steiff hat ihren Chef vor einem New Yorker Gericht wegen sexueller Belästigung auf 80 Millionen Dollar verklagt. Die Marketing-Managerin wirft ihrem Vorgesetzten vor, ihr jahrelang nachgestellt und sie 2004 in einem Auto vergewaltigt zu haben. Das Unternehmen habe trotz ihrer wiederholten Beschwerden nichts unternommen, um das «extreme und empörende Verhalten» des Chefs zu stoppen, heißt es in der Klage.
Städtetag dringt auf Erhalt der Karstadt-WarenhäuserNach dem Insolvenzantrag des Handelskonzerns Arcandor dringt der Deutsche Städtetag auf den Erhalt der Karstadt-Warenhäuser. Städtetagspräsidentin Petra Roth sagte der «Passauer Neuen Presse», sie hoffe, dass «möglichst viele der Kaufhäuser erhalten bleiben und Arbeitsplätze in einem sehr großen Umfang gerettet werden können». Die mehr als 70 betroffenen Städte hätten «ein starkes Interesse an Lösungen für die Beschäftigten und daran, dass die Warenhäuser auch unter veränderten Vorzeichen weiter zu attraktiven Innenstädten beitragen können».
Metro-Chef sieht Zukunft für Karstadt-MitarbeiterMetro-Chef Eckhard Cordes sieht bei einer Übernahme der Karstadt-Filialen durch Kaufhof für fast alle betroffenen Mitarbeiter eine sichere Zukunft. Unmittelbar vor einem neuen Krisengipfel mit der Spitze des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor am Sonntag schlug er in der «Bild am Sonntag» einen «Rettungspakt für Arbeitsplätze» vor. Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick will auf dem Treffen in letzter Minute die Zahlungsunfähigkeit abwenden.
Conti will 2.600 Jobs abbauenContinental will im Bereich Autozulieferung rund jeden zehnten Arbeitsplatz in Deutschland streichen. Es sei geplant, von den 27.000 Stellen bei der Conti-Automotive-Group bis Ende 2010 etwa 2.600 Stellen abzubauen, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag in Frankfurt am Main. «Wir wollen soweit, wie es irgend geht, betriebsbedingte Kündigungen vermeiden», betonte sie.
Umbau der Landesbanken kommt voranBund und Länder sind in ihrem Bemühen um eine Neuordnung der zum Teil angeschlagenen Landesbanken einen Schritt weiter gekommen: Regierungssprecher Thomas Steg kündigte am Freitag an, das Bundeskabinett werde sich wahrscheinlich bereits am Mittwoch mit einem Gesetzentwurf befassen, der unter anderem eine Bad-Bank-Regelung für die Landesinstitute vorsieht. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück habe mit den Ländern eine Verständigung erzielt, die einen deutlichen Schritt nach vorne bedeute. Die politische Erklärung der Länder für ein Konsolidierungsmodell reiche für die Befassung des Kabinetts aus, sagte Steg.
Etwa 4.000 Postmitarbeiter wären von Arcandor-Pleite betroffenVon einem Zusammenbruch des Handelskonzerns Arcandor wäre auch die Deutsche Post indirekt betroffen. Der Sprecher der Frachtsparte DHL, Claus Korfmacher, sagte am Freitag in Bonn, rund 4.000 Post-Mitarbeiter seien für die Kaufhäuser und das Versandgeschäft von Arcandor tätig. Er bestätigte insoweit einen Bericht des «Handelsblatts», fügte aber hinzu, es sei nicht ganz richtig, dass die Post um diese Arbeitsplätze fürchte.
Dramatischer Rückschlag für ArcandorDie Lage bei dem ums Überleben kämpfenden Touristik- und Handelskonzern Arcandor spitzt sich dramatisch zu. Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sagte am Mittwoch in Berlin, er sehe angesichts massiver Bedenken der EU kaum noch Chancen auf Staatshilfen aus dem Deutschlandfonds für den Konzern. Er habe Vorstandschef Karl-Gerhard Eick deshalb geraten, andere Wege zur Rettung des Unternehmens zu prüfen.
4.000 Arcandor-Mitarbeiter demonstrieren für StaatsbürgschaftRund 4.000 Beschäftigte des angeschlagenen Handels- und Touristikkonzerns Arcandor haben am Mittwoch in Nürnberg für staatliche Hilfen für ihr Unternehmen demonstriert. Zu der Kundgebung hatten Gewerkschaft, Betriebsrat und Geschäftsleitung der Arcandor-Versandtochter Quelle aufgerufen. «Es ist uns allen bewusst, welche Dramatik in der heutigen Veranstaltung liegt, weil gleichzeitig in Berlin der Bürgschaftsausschuss tagt», sagte die Quelle-Betriebsratsvorsitzende Beate Ulonska.
Seehofer kritisiert EU-Ablehnung von Staatshilfen für ArcandorDer bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat die EU-Kommission wegen ihrer Ablehnung von Staatshilfen für den Karstadt-Mutterkonzern Arcandor kritisiert. «Wir müssen den Erhalt von Arbeitsplätzen und den Einsatz von Steuergeldern gleichermaßen im Auge behalten. Da habe ich überhaupt kein Verständnis, wenn die Kommission von vornherein die Türen zuschlagen will», erklärte Seehofer am Mittwoch.
Bertelsmann schließt Abbau von Arbeitsplätzen nicht ausDas aktuelle Sparprogramm bei Europas größtem Medienkonzern Bertelsmann könnte in einigen Bereichen auch Arbeitsplätze kosten. Der Abbau von Personal stehe zwar nicht im Vordergrund, könne aber auch nicht ausgeschlossen werden, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Einen Bericht, wonach rund 10.000 Arbeitsplätze wegfallen sollen, wies er jedoch als «falsch und pure Spekulation» zurück.
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