Arbeitslosigkeit

Deutscher Einzelhandel trotz niedriger Arbeitslosigkeit schwachDie Lage am deutschen Arbeitsmarkt hat sich zu Jahresbeginn deutlicher als erwartet verbessert, wobei die Arbeitslosenquote ein neues Rekordtief erreichte. Damit setzte sich die seit dem Ende der Rezession 2009 zu beobachtende Entwicklung fort, was sich jüngsten Daten zufolge aber nicht spürbar positiv auf die Einzelhandelsumsätze auswirkte: Das Weihnachtsgeschäft lief nach Einschätzung des Branchenverbands HDE unterdurchschnittlich, der Einzelhandelsumsatz sank im Dezember entgegen den Erwartungen, womit für das vierte Quartal insgesamt ein Minus zu Buche steht. Allerdings besteht der private Konsum nicht nur aus dem Einzelhandel.
Fast jeder vierte Spanier ist arbeitslosDie Arbeitslosigkeit in Spanien ist auf fast 24 Prozent gestiegen. Im vierten Quartal 2011 hatten 5,4 Millionen Spanier keine Arbeit, rund eine halbe Million mehr als im dritten Jahresviertel, wie der spanische Finanzminister Cristobal Montoro am Donnerstag mitteilte. Spanien hat die höchste Erwerbslosenquote in der Eurozone.
BDI-Chef Keitel rechnet mit weiterem Rückgang der ArbeitslosenzahlenDer Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) sagt eine Fortsetzung der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt voraus. "Wir rechnen damit, dass es einen weiteren Zuwachs an Arbeitsplätzen in Deutschland geben wird, das heißt einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit", sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". Beim Thema Facharbeitermangel plädierte Keitel erneut für mehr Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte aus dem Ausland.
Arbeitslosigkeit in Großbritannien auf höchstem Stand seit 17 JahrenDie Zahl der Arbeitslosen in Großbritannien hat Ende vergangenen Jahres den höchsten Stand seit 1995 erreicht. Wie das britische Statistikamt am Mittwoch mitteilte, lag die Arbeitslosenrate im November 2011 bei 8,4 Prozent. Im Dezember stand der Wert bei 8,3 Prozent.
SPD will Arbeitslosenversicherung reformierenDie SPD fordert eine grundlegende Neuordnung der sozialen Sicherungssysteme. "Wir wollen langfristig die Arbeitslosenversicherung zu einer Arbeitsversicherung umwandeln", sagte SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil am Dienstag in Berlin. Zum einen solle der Kreis der Anspruchsberechtigten ausgeweitet und zum anderen Weiterbildung und Gesundheitsschutz gestärkt werden.
Niedrigste Arbeitslosigkeit in USA seit fast drei JahrenMit den niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit Februar 2009 sind die USA ins neue Jahr gestartet. Eine Welle von Neueinstellungen ließ die Arbeitslosigkeit im Dezember auf 8,5 Prozent fallen, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag bekannt gab. Damit ging die Zahl den vierten Monat in Folge zurück.
US-Arbeitslosigkeit fällt auf niedrigsten Stand seit Februar 2009Die Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten ist auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren gefallen. Im vergangenen Monat hätten die Unternehmen netto 200.000 Jobs geschaffen, erklärte das Arbeitsministerium in Washington. Die Arbeitslosenrate sei auf 8,5 Prozent gefallen.
Arbeitslosigkeit steigt auf knapp 2,8 MillionenDer Arbeitsmarkt hat sich zum Jahresausklang weiter von seiner robusten Seite gezeigt. Entlassungen und Einstellungsstopps in Außenberufen und im Handel ließen die Arbeitslosigkeit im Dezember zwar um 67.000 auf 2,78 Millionen steigen. Damit wurde aber dennoch der niedrigste Dezember-Wert seit 1991 erreicht, wie der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, am Dienstag in Nürnberg bekanntgab.
Mehr Spanier beziehen ArbeitslosenhilfeDie Zahl der Bezieher von Arbeitslosenhilfe ist in Spanien auf den höchsten Stand seit 15 Jahren gestiegen. Das Arbeitsministerium erklärte am Dienstag, 4,42 Millionen Menschen erhielten Unterstützung vom Staat. Im Dezember stieg diese Zahl den fünften Monat in Folge, wenn auch nur weniger als 0,1 Prozent.
Winter lässt Arbeitslosigkeit auf knapp 2,8 Millionen steigenEntlassungen und Einstellungsstopps in Außenberufen und im Handel haben die Arbeitslosigkeit im Dezember erwartungsgemäß steigen lassen. Mit einem Plus im Vergleich zum Vormonat um 67.000 auf 2,78 Millionen wurde dennoch der niedrigste Dezember-Wert seit 1991 erreicht, wie der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, am Dienstag in Nürnberg bekanntgab. Im Gesamtjahr 2011 suchten durchschnittlich 2,976 Millionen Arbeitslose eine neue Stelle - auch dies der niedrigste Stand seit 20 Jahren.
Newsflash: Arbeitslosigkeit im Dezember gestiegenDie Arbeitslosigkeit ist im Dezember gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat um 67.000 auf 2,780 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Die Quote erhöhte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 6,6 Prozent.
Arbeitslosigkeit im Dezember gestiegenDie Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im Dezember saisonbedingt gestiegen. Die Zahl der Menschen ohne Job erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat um 67.000 auf 2,780 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Der Anstieg sei schwächer ausgefallen als in den Vorjahren.
In offizieller Arbeitslosenzahl fehlen Hunderttausende ohne JobMehr als 100.000 über 58-Jährige ohne Job werden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) nicht in die offiziell gemeldete Arbeitslosenzahl mit eingerechnet. Das geht aus Daten der BA hervor. Die Grünen werfen der Bundesregierung deshalb vor, bei den Arbeitslosenzahlen von Älteren vor der Einführung der Rente mit 67 zu tricksen, wie die "Süddeutsche Zeitung" am Freitag berichtete.
Zeitung: Bundesregierung schönt ArbeitslosenstatistikIn Deutschland sind mehr als 100.000 Menschen, die mindestens 58 Jahre alt sind, bei der Bundesagentur für Arbeit registriert, ohne in der Arbeitslosenstatistik mitgezählt zu werden. Das hat das Bundesarbeitsministerium in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen eingeräumt, wie die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagausgabe) berichtet. Die Grünen werfen der Bundesregierung deshalb vor, bei den Arbeitslosenzahlen von Älteren vor der Einführung der Rente mit 67 zu tricksen.
Ein Viertel der Arbeitslosen rutscht sofort in Hartz IVJeder vierte Beschäftigte, der arbeitslos wird, ist direkt auf Hartz IV angewiesen und bekommt kein Arbeitslosengeld I. Das zeigt eine Analyse der Bundesagentur für Arbeit (BA), die der Nachrichtenagentur dapd vorliegt. Die Zahl der Arbeitslosen, die sofort Hartz IV bekommen, steigt demnach seit einigen Jahren an.
Experten rechnen mit Anstieg der Arbeitslosigkeit im DezemberDer milde Winter hat im Dezember auf dem Arbeitsmarkt nach Einschätzung von Volkswirten nur für einen leichten Dämpfer gesorgt. Da in einigen wetterabhängigen Berufen wie dem Bau oder der Landwirtschaft keine Mitarbeiter eingestellt würden, dürfte die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat zwischen 60.000 und 90.000 zulegen, aber weiter deutlich unter drei Millionen bleiben, erklärten von der Nachrichtenagentur dapd befragte Arbeitsmarktexperten am Dienstag. Unter Herausrechnung saisonbedingter Einflüsse gehen sie von einem weiteren Rückgang um bis zu 20.000 aus.
Volkswirte sehen leichten Anstieg der Arbeitslosenzahl im DezemberDer milde Winter hat dem Arbeitsmarkt nach Einschätzung von Volkswirten im Dezember nur einen leichten Dämpfer verpasst. Da in wetterabhängigen Berufen wie dem Bau keine Mitarbeiter eingestellt würden, dürfte die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat zwischen 60.000 und 90.000 zulegen, erklärten von der dapd befragte Arbeitsmarktexperten am Dienstag. Unter Herausrechnung saisonbedingter Einflüsse gehen sie von einem weiteren Rückgang um bis zu 20.000 aus.
Arbeitslosigkeit in Großbritannien auf höchstem Stand seit 17 JahrenDer Arbeitslosigkeit in Großbritannien ist auf den höchsten Stand seit 17 Jahren geklettert. Die Nationale Statistikbehörde erklärte am Mittwoch, Ende Oktober seien 2,64 Millionen Menschen ohne Beschäftigung gewesen. Das waren 128.000 mehr als im vorangegangenen Quartal und der höchste Wert seit 1994.
Arbeitslosigkeit in Großbritannien auf höchstem Stand seit 17 JahrenDer Arbeitslosigkeit in Großbritannien ist auf den höchsten Stand seit 17 Jahren geklettert. Die Nationale Statistikbehörde erklärte am Mittwoch, Ende Oktober seien 2,64 Millionen Menschen ohne Beschäftigung gewesen. Das waren 128.000 mehr als im vorangegangenen Quartal und der höchste Wert seit 1994.
Arbeitslosigkeit in Griechenland zurückgegangenDie Arbeitslosenquote in Griechenland ist im September von 18,4 auf 17,5 Prozent gesunken. Das teilte das griechische Statistikamt am Donnerstag mit. Allerdings stellt ein Rückgang bei den Staatseinnahmen eine neue Gefahr für die Haushaltsziele der Athener Regierung dar.
Arbeitslosigkeit fällt auf niedrigsten November-Wert seit 1991Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November auf 2,713 Millionen gesunken. Das sind 24.000 gemeldete Fälle weniger als im Vormonat, der niedrigste November-Wert seit 1991, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg am Mittwoch mit. Zu den Gründen gehöre neben der robusten Wirtschaft auch das ungewöhnlich milde Wetter.
Arbeitslos, obdachlos, hoffnungslosBis vor anderthalb Jahren hatte Dimitri noch eine Wohnung, einen Arbeitsplatz, ein geregeltes Leben. Auf der Straße ging er an Obdachlosen vorbei, ohne sich weiter Gedanken zu machen. Nie wäre er darauf gekommen, dass er einmal einer von ihnen sein würde.
Arbeitslosigkeit fällt auf niedrigsten November-Wert seit 1991Dank ungewöhnlich milden Wetters und robuster Wirtschaft ist die Arbeitslosigkeit im November noch einmal deutlich gesunken. Die Zahl der offiziell als arbeitslos gemeldeten Menschen nahm im Vergleich zum Vormonat um 24.000 auf 2,713 Millionen ab, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Das ist der niedrigste November-Wert seit 1991.
Arbeitslosigkeit sinkt auf niedrigsten November-Wert seit 20 JahrenDas ungewöhnlich milde Wetter und die noch immer robuste Wirtschaft haben die Arbeitslosigkeit im November erneut deutlich sinken lassen. Die Zahl der offiziell als arbeitslos gemeldeten Menschen nahm im Vergleich zum Vormonat um 24.000 auf 2,713 Millionen ab, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Das ist der niedrigste November-Wert seit 1991.
Newsflash: Arbeitslosigkeit sinkt im November um 24.000Die Zahl der Arbeitslosen ist im November auf 2,713 Millionen gesunken. Das waren 24.000 Menschen ohne Job weniger als im Vormonat, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Quote ging um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent zurück.
Steigende Arbeitslosigkeit in FrankreichDie Zahl der arbeitssuchenden Menschen ist in Frankreich so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Der Pariser Arbeitsminister Xavier Bertrand sagte am Montagabend, dass im Oktober weitere 34.400 Menschen ohne Job waren. Damit steigt die Quote auf mehr als neun Prozent, so hoch wie seit 1999 nicht mehr. Gleichwohl weist Bertrand jede Verantwortung der Regierung von sich. Jeder wisse, dass die internationale Krise Schuld an den fehlenden Jobs sei, sagte er in den französischen Nachrichten.
Frankreich erwartet höhere ArbeitslosigkeitFrankreichs Regierungspartei UMP warnt die Öffentlichkeit vor schlechten Zahlen auf dem Arbeitsmarkt. "Die Wahrheit ist, dass wir unser Ziel von neun Prozent arbeitssuchenden Menschen bis zum Jahresende nicht erreichen werden", sagte der französische Arbeitsminister Xavier Bertrand am Sonntagabend im Fernsehen. Gleichwohl wies Bertrand jede Verantwortung der Regierung von sich.
London bekämpft Jugendarbeitslosigkeit mit einer Milliarde PfundDie britische Regierung stellt eine Milliarde Pfund (1,16 Milliarden Euro) bereit, um jungen Arbeitslosen zu Beschäftigung zu verhelfen. Der stellvertretende Ministerpräsident Nick Clegg sagte am Freitag, der "Jugendvertrags"-Fonds werde eingesetzt, um Praktika und Lehrstellen zu beschaffen. Ziel sei es, "jede arbeitslose junge Person zum Lernen oder Verdienen zu bringen".
Jugendarbeitslosigkeit in Süddeutschland EU-weit am niedrigstenDie Jugendarbeitslosigkeit ist in drei süddeutschen Regionen so niedrig wie nirgends sonst in der Europäischen Union. In Oberbayern, Freiburg und Schwaben suchte im vergangenen Jahr nicht mal jeder achtzehnte Erwerbsfähige im Alter zwischen 15 und 24 Jahren eine Arbeit, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag mitteilte. In allen anderen erfassten 268 europäischen Regionen war die Erwerbslosenquote höher.
Voraussichtlich im November weiter unter drei Millionen ArbeitsloseZwar liegen die offiziellen Zahlen aus Nürnberg noch nicht vor, doch Experten rechnen trotz Eurokrise und Rezessionsangst im November mit nach wie vor deutlich weniger als drei Millionen Arbeitslosen. Von der Nachrichtenagentur dapd am Dienstag befragte Volkswirte sind sich allerdings uneins über die genaue Entwicklung: Während Eckhard Tuchtfeld von der Commerzbank erneut mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um etwa 20.000 rechnet, gehen Stefan Schneider von der DB Research und Hans-Ulrich Brautzsch vom Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) von einem Anstieg in etwa gleicher Höhe aus. Im Oktober waren offiziell 2,737 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet.
Twitter