Annette Schavan

Bayern hält an Hauptschule festIn der Union gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Zukunft der Hauptschule. Während die CDU für die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen eintritt, will die CSU am dreigliedrigen Schulsystem festhalten. Der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) sagte der Nachrichtenagentur dapd, aus seiner Sicht sei die "Auflösung einer Kernschulart nicht der richtige Weg".
Hauptschule vor dem EndeBundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) erwartet, dass die Hauptschule aus der deutschen Bildungslandschaft verschwindet. "Deutlich zurückgehende Schülerzahlen führen in den Ländern dazu, dass Hauptschule und Realschule zu einer Oberschule verbunden werden", sagte Schavan dem "Hamburger Abendblatt" (Montagausgabe) laut Vorabbericht. "So ein Prozess dauert, ist aber eine realistische Zukunftsperspektive."
Bundesministerinnen wollen Anlaufstelle für Sexualmissbrauch erhaltenDie Bundesministerinnen Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und Annette Schavan (CDU) setzen sich für den Erhalt der Anlaufstelle für Opfer sexuellen Missbrauchs ein. Justizministerin Leutheusser Schnarrenberger sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe): "Ich werde mich innerhalb der Bundesregierung für eine Fortführung der Arbeit der Anlaufstelle einsetzen." Sie würdigte zudem, dass der Vatikan nun alle Bischöfe weltweit dazu angehalten habe, bei konkretem Verdacht auf sexuellen Missbrauch die Justiz einzuschalten.
CDU-Widerstand gegen Schavans Schulpolitik-PläneDie Forderung von Bildungsministerin Annette Schavan nach mehr Mitsprache des Bundes in der Schulpolitik stößt auf Widerstand in den eigenen Reihen. Unions-Fraktionsvize Michael Kretschmer widersprach Schavans Plädoyer für eine Grundgesetzänderung. Dies sei nicht nötig, sagte der CDU-Politiker der "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe).
Charité könnte Bundesuniversität werdenDie seit Montag bestreikte Berliner Charité könnte nach den Vorstellungen von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) Bundesuniversität werden. "Allein in Berliner Trägerschaft wird sie sich aber auf die Dauer nicht gut weiterentwickeln können", sagte Schavan der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabbericht. Hatte Schavan bislang nur laut über die Möglichkeit von bundesfinanzierten Universitäten nachgedacht, wird sie in ihrem neuen Vorstoß erstmals konkret: "Wir müssen auch anderswo einige wenige herausragende Universitäten mit einigen exzellenten außeruniversitären Forschungseinrichtungen in ihrer Nähe zusammenzubringen und zu einer wirklich neuen, gemeinsamen Rechtsform verbinden", erklärte Schavan.
Bundesforschungsministerin will emissionsfrei durch Berlin fahrenBundesforschungsministerin Annette Schavan wird künftig emissionsfrei durch die Hauptstadt fahren. Ihr Ministerium übernahm am Dienstag das erste Fahrzeug einer Kleinserie von 500 batteriebetriebenen Mercedes-A-Klasse-Autos. Das Forschungsministerium sei unter anderem deswegen in der Emissionsbilanz ins obere Drittel aufgerückt; seine Dienstwagenflotte weise jetzt einen Durchschnittswert von 174 Gramm CO2-Emissionen pro Kilometer auf, sagte die CDU-Politikerin.
Aufschwung hat Ausbildungsmarkt erreichtDie Ausbildungssituation in Deutschland hat sich im Vorjahr weiter verbessert. Das geht aus dem Berufsbildungsbericht 2011 hervor, den Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Mittwoch in Berlin vorstellte und der zuvor Thema im Bundeskabinett war. Demnach liegt die Zahl der angebotenen Ausbildungsstellen mit rund 580.000 deutlich höher als die vorausgesagten 563.000.
Schavan: Baden-württembergische CDU in schwieriger SituationBundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat schmerzliche Verluste der CDU in Baden-Württemberg eingeräumt. Die christlich-liberale Mehrheit sei weg, sagte die CDU-Politikerin am Sonntag in der ARD. In Baden-Württemberg gebe es nun eine schwierige Situation.
Gegen Fachkräftemangel: Einfache Anerkennung ausländischer AbschlüsseDie Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse soll vereinfacht werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf von Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) billigte das Kabinett am Mittwoch. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Guttenbergs Plagiatsaffäre: Bundesbildungsministerin schämt sichBundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) zeigt Verständnis für den Unmut von Wissenschaftlern über Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wegen der Plagiatsaffäre. Schavan sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe), dass sie sich als Wissenschaftlerin, die vor 30 Jahren selbst promoviert habe, "nicht nur heimlich schäme" für das, was passiert sei. Den Entzug von Guttenbergs Doktortitel durch die Universität Bayreuth halte sie für richtig.
Unis sollen sich stärker für FH-Absolventen öffnenBundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat die Universitäten aufgefordert, sich stärker für Absolventen von Fachhochschulen zu öffnen. "Qualifizierten Absolventen einer Fachhochschule sollte die Teilnahme an einer strukturierten Graduiertenförderung möglich sein. Bisher bleiben die Universitäten oft auf Distanz", sagte Schavan der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe).
Das Durcheinander im deutschen SchulsystemDer Unmut über das Durcheinander im deutschen Schulwesen wächst. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) appellierte am Donnerstag an die Länder, auf Alleingänge zu verzichten und die Schulsysteme vergleichbarer zu machen. Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU), der die Unions-Länder in Bildungsfragen koordiniert, schlug vor, Schulabschlüsse länderübergreifend anzugleichen.
Studenten-"Boom" in den HochschulenDer Hochschulpakt von Bund und Ländern ist nach Ansicht von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) ein Erfolg. Die Zahl der Studierenden sei in den vergangenen Jahren von 37 Prozent eines Jahrgangs auf 46 gestiegen, sagte die Ministerin am Dienstag im Südwestrundfunk. Am Vormittag wird sie eine Zwischenbilanz zum Hochschulpakt auf einer Pressekonferenz vorlegen.
Gleiche Schulstandards für alleBundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) will das föderale Bildungssystem reformieren. "Der Bildungsföderalismus muss konsequent weiterentwickelt werden, so dass künftig in allen Ländern gleiche Bildungsstandards gelten und Schulabschlüsse vergleichbar werden", sagte Schavan der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) laut Vorabbericht. Dies sei Voraussetzung für die Mobilität von Familien.
5,5 Milliarden Euro für Erforschung der VolkskrankheitenKrebs, Alzheimer, Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes: Angesichts der erwarteten Zunahme gefährlicher Volkskrankheiten in einer alternden Gesellschaft hat die Bundesregierung ein neues "Rahmenprogramm Gesundheitsforschung" aufgelegt und 5,5 Milliarden Euro bereitgestellt. Ziel sei es, rasch neue Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen und die Prävention zu verbessern, erklärten Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) und Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) am Montag in Berlin. Die Bevölkerung in Deutschland wird Schätzungen zufolge von heute 82 Millionen bis 2050 auf etwa 70 Millionen Menschen schrumpfen.
Schavan glaubt an Wiederauferstehung der FDPCDU-Vize Annette Schavan hat FDP-Chef Guido Westerwelle aufgefordert, die Krise der Liberalen zu beenden. "Ich erwarte, dass Guido Westerwelle die Liberalen bei ihrem Dreikönigstreffen am 6. Januar mit neuen Ideen präsentiert", sagte Schavan dem "Hamburger Abendblatt" (Silvesterausgabe).
Schavan sieht in der CDU die "große Zukunftspartei"Die stellvertretende CDU-Vorsitzende und Bundesbildungsministerin Annette Schavan sieht Probleme beim Koalitionspartner FDP. "Klar ist, dass die FDP in einer schwierigen Position ist", sagte Schavan am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Sie gehe aber davon aus, dass sich die Partei auf ihrem Dreikönigstreffen gut vorbereitet präsentieren werde und "wieder klar sagen kann, was ihre großen Themen für das nächste Jahr sind".
Wachsende Technikfeindlichkeit in DeutschlandBundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) sieht den Wohlstand durch die wachsende Technikfeindlichkeit in Deutschland gefährdet. "Wir sind ein Land, dessen Wohlstand in Zukunft wie in keinem anderen Industrieland auf Innovation beruhen wird", sagte Schavan dem Nachrichtenmagazin "Focus". Der jetzt schon erzielte Wohlstand habe jedoch bequem gemacht.
Ende der Wehrpflicht: Andrang an Hochschulen soll abgefedert werdenBundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) will den Hochschulen helfen, den zusätzlichen Andrang von Studienbewerbern in Folge der Bundeswehr-Reform zu bewältigen. Wenn die Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 ausgesetzt wird, müsse dazu der Hochschulpakt weiterentwickelt werden.
PID-Verbot: Schavan sucht VerbündeteDie auf dem CDU-Parteitag knapp erfolgreichen Befürworter eines Verbots von Gentests an befruchteten menschlichen Eizellen wollen nun im Parlament eine Mehrheit organisieren. "Jetzt kommt es darauf an, Verbündete für unsere Position auch über die eigene Fraktion hinaus im Bundestag zu finden", sagte die stellvertretende CDU-Vorsitzende Annette Schavan der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. Nach dem intensiven Austausch der Argumente beim Parteitag gelte es "viel zu bedenken, damit wir zu einer überzeugenden Lösung kommen", sagte die Bundesbildungsministerin.
Ausgeforscht: Schavan will Präimplantationsdiagnostik verbietenBundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat sich im Vorfeld des CDU-Parteitages in Karlsruhe für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) ausgesprochen. "Ich bin überzeugt davon, dass sich der Mensch nicht selbst schafft und die Zulassung der PID immer größere Weiterungen haben wird. Am Ende entscheidet das Gewissen," sagte Schavan dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe).
Schavan will steuerliche Anreize für forschende UnternehmenAngesichts der Prognosen über ein steigendes Steueraufkommens fordert Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) steuerliche Anreize für forschende Unternehmen. Die Forschungsförderung sei eine Investition in die Zukunft - gerade dort, wo die klassischen Förderprogramme nicht wirken, sagte Schavan dem Magazin "Wirtschaftswoche" laut Vorabbericht. So sollten die Ausgaben für Forschungspersonal über die ohnehin übliche hundertprozentige Absetzbarkeit als Betriebsausgabe hinaus steuerlich geltend gemacht werden können.
Bildungsministerin pocht auf zusätzliche StudienplätzeBundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) pocht auf zusätzliche Studienplätze. "Wenn Wehrpflicht und Zivildienst ausgesetzt werden, brauchen wir ein Gesamtkonzept, bei dem es auch um zusätzliche Studienplätze geht", sagte die Ministerin der in Bielefeld erscheinenden Zeitung "Neue Westfälische" (Samstagausgabe). Denn für sie sei klar, dass "wir die jungen Leute nicht in die Warteschleife schicken dürfen".
Fast jeder vierte Lehrling bricht Ausbildung abFast jeder vierte Lehrling in Deutschland beendet seine Ausbildung vorzeitig. Diese hohe Abbrecherquote nennt das Bundesbildungsministerium nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" (Freitagausgabe) in einer Antwort auf eine Anfrage der Linkspartei. Allerdings weist das Haus von Ministerin Annette Schavan (CDU) darauf hin, dass etwa jeder zweite Abbrecher ein "Umsteiger" sei, also die Ausbildung in einem neuen Beruf oder einem anderen Betrieb fortführe.
Schavan unterstützt frühe naturwissenschaftliche Bildung für KinderBundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat die Schirmherrschaft für ein Projekt an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zur Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung bei Kindergarten- und Grundschulkindern übernommen. Wie die Hochschule am Freitag mitteilte, lernen Lehrer und Pädagogen in bis zu einjährigen Schulungen, wie sie gemeinsam mit den Kindern Naturphänomene im Alltag beobachten und in Experimenten spielerisch erklären können. "Je früher Kinder mit Naturwissenschaften in Berührung kommen, desto eher werden sie sich auch später dafür begeistern", sagte Schavan.
Top, die Wette gilt: Schavan will für 300.000 Fachkräfte sorgenDie Bundesregierung verspricht der deutschen Wirtschaft Hunderttausende neue Arbeitskräfte durch eine bessere Anerkennung ausländischer Abschlüsse. "Unsere Volkswirtschaft kann sich auf bis zu 300.000 neue Fachkräfte freuen", sagte Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe). So groß schätzt sie die Zahl der Migranten, deren Qualifikation in Deutschland ungenutzt bleibt.
Deutsch ist Schulhof-SpracheDeutsch sollte nach Auffassung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan sollte "natürlich die Sprache auf dem Schulhof sein". In einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe) sagte die CDU-Parteivizechefin, Vorschriften stünden dabei aber nicht im Vordergrund. Wichtig seien frühe Sprachförderung und möglichst enge Kontakte der Schule zu den Elternhäusern, auch mit Hilfe von Sozialarbeitern.
Ausbildungspakt trotz Entspannung auf LehrstellenmarktBundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) will trotz der Entspannung auf dem Lehrstellenmarkt am Ausbildungspakt von Politik und Wirtschaft festhalten. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) sagte die Ministerin, die gemeinsamen Anstrengungen für die Ausbildung junger Menschen gingen "unbedingt" weiter, aber mit neuen Zielen. Schwerpunkt sei nun die Qualifizierung der Lehrstellenbewerber.
Imam-Ausbildung demnächst auch an deutschen UnisDeutschland startet im kommenden Jahr eine fundierte Hochschulausbildung islamischer Theologen. Ab dem Wintersemester 2011/12 soll in Tübingen, Münster und Osnabrück ein neuer Fachbereich "Islamische Studien" die Ausbildung von islamischen Religionslehrern für die Schulen sowie von Imamen mit theologischer Forschung verbinden, wie Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) am Donnerstag in Berlin ankündigte. Die CDU-Politikerin warb für den Schritt auch als Beitrag zur Integration und zur "Weiterentwicklung des Islam als Religion".
Millionen für Forschung über KindesmissbrauchBundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) will die Forschung zu Kindesmissbrauch verbessern. Gewalt und Missbrauch an Kindern sei wissenschaftlich bislang nur wenig erforscht, sagte Schavan am Mittwoch in Berlin. Die öffentliche Diskussion der vergangenen Monate habe gezeigt, "wie viel wir nicht wissen und wie viel spekuliert wird".
Twitter