Ölembargo

Iranisches Parlament stimmt Antrag für Ölembargo gegen EU zuDas iranische Parlament hat sich in einer Erklärung für ein Ölembargo gegen die Europäische Union ausgesprochen. Mehr als zwei Drittel aller Abgeordneten stimmten am Mittwoch einer entsprechenden Forderung zu, wie der staatliche iranische Rundfunk berichtete. Die Ölexporte in die EU sollen demnach bereits vor Inkrafttreten der EU-Sanktionen gegen den Iran im Sommer gestoppt werden.
Iran gibt sich nach Beschluss des EU-Ölembargos gelassenDer Iran rechnet nach eigenen Angaben nicht mit nachteiligen Folgen durch das Ölembargo der EU. Die Weltwirtschaft sei derart diversifiziert, dass sich die beschlossenen Maßnahmen als ineffektiv erweisen würden, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Dienstag den Geheimdienstchef Heidar Moslehi. Von bisherigen Sanktionen habe der Iran sogar profitiert, da sie ihn wirtschaftlich unabhängig gemacht hätten, sagte Moslehi demnach weiter.
London stellt Truppenverstärkung im Persischen Golf in AussichtGroßbritannien hat für den Fall einer iranischen Blockade der Straße von Hormus am Dienstag eine Aufstockung seiner Militärpräsenz im Persischen Golf in Aussicht gestellt. Bereits am Sonntag seien zwei britische Kriegsschiffe an der Seite des US-Flugzeugträgers "Abraham Lincoln" in den Golf eingefahren, sagte Verteidigungsminister Philip Hammond. "Und natürlich verfügt Großbritannien über die Kapazitäten, das dortige Kontingent zu verstärken, sollte dies irgendwann für nötig erachtet werden."
Iran erwartet keine wirtschaftlichen Nachteile durch ÖlembargoDer Iran rechnet nach eigenen Angaben nicht mit nachteiligen Folgen durch das Ölembargo der EU. Die Weltwirtschaft sei derart diversifiziert, dass sich die beschlossenen Maßnahmen als ineffektiv erweisen würden, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Dienstag den Geheimdienstchef Heidar Moslehi. Von bisherigen Sanktionen habe der Iran sogar profitiert, da sie ihn wirtschaftlich unabhängig gemacht hätten, sagte Moslehi demnach weiter.
Obama begrüßt Ölembargo gegen den IranUS-Präsident Barack Obama hat das Ölembargo der Europäischen Union gegen den Iran begrüßt. Auch die USA würden damit fortsetzen, Sanktionen gegen Teheran zu verhängen, sagte Obama am Montag. Die USA beschlossen am Montag neue Strafmaßnahmen gegen die Tejarat-Bank, die drittgrößte Bank des Irans.
Russland verurteilt EU-Sanktionen gegen IranDie russische Regierung hat die jüngsten Sanktionen gegen den Iran scharf kritisiert. Am Montag teilte das Außenministerium in Moskau mit, dass Russland die Maßnahme als schweren Fehler einschätze, der die Spannungen nur verstärke. Es sei fraglich, ob die Sanktionen hilfreich auf dem Weg zu einer Übereinkunft im Nuklearstreit mit dem Iran seien.
Israel begrüßt EU-Sanktionen gegen IranDer israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Entscheidung der Europäischen Union für ein Ölembargo gegen den Iran begrüßt. Die Sanktionen seien "ein Schritt in die richtige Richtung", sagte Netanjahu am Montag bei einem Treffen seiner Likud-Partei. Israel und der Westen werfen dem Iran die Entwicklung von Atomwaffen vor.
Iran droht erneut mit Schließung der Straße von HormusZwei iranische Abgeordnete haben als Vergeltung für das Ölembargo der Europäischen Union Warnungen vor einer Schließung der strategisch wichtigen Straße von Hormus bekräftigt. Ein solches Embargo hatten die EU-Außenminister zuvor mit dem Ziel beschlossen, Teheran im Atomstreit zum Einlenken zu bewegen. Der Abgeordnete Mohammed Ismail Kovsari erklärte am Montag, die Straße werde "definitiv geschlossen, wenn der Verkauf iranischen Öls in irgendeiner Weise behindert wird".
Keine Sorge um Ölpreis nach EU-Embargobeschluss gegen IranDeutsche Autofahrer und Hausbesitzer müssen sich trotz des EU-Embargos gegen Öllieferungen aus dem Iran nicht auf kurzfristige Preissprünge bei Benzin oder Heizöl einstellen. Der Ölpreis bewegte sich am Montag kaum: Ein Barrel (159 Liter) der für Europa wichtigsten Sorte Brent kostete mit rund 110 Dollar nur 0,6 Prozent mehr als am Freitag. Der Ölexperte der Commerzbank, Carsten Fritsch, erwartet auch in den nächsten Tagen keine Preissprünge, falls die Lage am Golf friedlich bleibt.
Für Grünen kommt Ölembargo gegen Iran zu spätDas Ölembargo gegen Iran kommt nach Ansicht der Grünen zu spät. "Wir verstehen nicht so richtig, warum das Signal erst ab 1. Juli gelten soll", sagte der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir am Montag in Berlin.
Europa macht Ernst mit Embargo gegen IranDie EU verschärft im Atomstreit mit dem Iran die Gangart und startet einen Öl-Boykott von bisher einmaligem Ausmaß. Künftig dürfen EU-Staaten und -Firmen Öl- und Erdölprodukte aus dem Iran weder kaufen, importieren noch transportieren und sich auch nicht mehr an damit verbundenen Finanzierungs- oder Versicherungsgeschäften beteiligen. Für Altverträge gilt allerdings eine Übergangsfrist bis zum 1.
Ölpreis steigt kaum nach EU-EmbargobeschlussDer Ölpreis hat sich am Montag kaum bewegt, obwohl die EU ein Embargo gegen Öllieferungen aus dem Iran verhängt hat. Ein Barrel (159 Liter) der für Europa wichtigsten Sorte Brent kostete mit knapp 110 Dollar nur 0,9 Prozent mehr als am Freitag. Der Ölexperte der Commerzbank, Carsten Fritsch, erwartet auch in den nächsten Tagen keine Preissprünge, falls die Lage am Golf friedlich bleibt.
Iran behält sich Schließung der Straße von Hormus vorDer Iran hat nach Aussage eines Abgeordneten des Landes das Recht, als Vergeltung für das Ölembargo der Europäischen Union die Straße von Hormus zu schließen. Der Abgeordnete Heschmatollah Falahipischeh sagte am Montag nach einem Bericht der halbamtlichen Nachrichtenagentur Mehr, die Schließung der Meerenge sei zunehmend eine Möglichkeit. Die EU-Außenminister hatten zuvor das Embargo beschlossen.
EU verhängt Ölembargo gegen IranDie Europäische Union macht Ernst mit dem Ölembargo gegen den Iran: Am Montag beschlossen die EU-Außenminister nach langem Ringen ein Embargo in der Hoffnung, das Land im Atomstreit endlich zum Einlenken zu bewegen. Allerdings einigten sich die Minister nach Angaben aus Diplomatenkreisen auf Einschränkungen: So soll für Altverträge eine Übergangsfrist bis zum 1. Juli gelten.
Newsflash: EU-Außenminister beschließen Ölembargo gegen IranDie EU hat am Montag ein Ölembargo gegen den Iran beschlossen, wie aus europäischen Diplomatenkreisen verlautete. Eine Einigung auf Botschafterebene sei wenig später von den EU-Außenministern formell bestätigt worden, hieß es.
EU-Staaten einigen sich auf ÖlembargoNach langem Ringen haben sich die europäischen Staaten zu einem Ölembargo gegen den Iran durchgerungen. Wie Diplomatenkreise am Montag bestätigten, beschlossen die Staaten ein Ölembargo gegen das Land - mit einer Übergangsfrist für Alterverträge bis zum 1. Juli.
Newsflash: EU-Staaten einigen sich auf ÖlembargoDie EU-Staaten haben sich Diplomatenkreisen zufolge auf ein Ölembargo gegen den Iran geeinigt. Den Informationen zufolge soll die geplante Übergangsfrist für Altverträge am 1. Juli enden.
EU will schrittweises Ölembargo gegen Iran verhängenDie EU ringt am (heutigen) Montag um die Verhängung eines Ölembargos gegen den Iran. "Großbritannien setzt sich schon lange für ein schrittweises Embargo ein", sagte Londons Außenminister William Hague am Morgen vor dem Auftakt eines EU-Ressortcheftreffens in Brüssel. Neue Maßnahmen auch gegen die iranische Zentralbank seien notwendig, sagte Hague.
EU will Ölembargo gegen Iran verhängenNach wochenlangen Vorbereitungen wollen die EU-Außenminister am (morgigen) Montag ein Ölembargo gegen den Iran verhängen. Durch die Austrocknung der Finanzierungsquellen sollen Teherans Atomprogramm gestoppt und neue Verhandlungen erzwungen werden. Bis zum Montag konnte über letzte Einzelheiten des Embargos keine Einigung erzielt werden.
Sarkozy fordert umfassendes Ölembargo gegen IranDer französische Präsident Nicolas Sarkozy hat sich am Freitag beim Neujahrstreffen mit Diplomaten in Paris für wirksamere und entschiedenere Sanktionen gegen den Iran ausgesprochen. Frankreich fordert ein EU-weites Embargo gegen iranisches Öl und die Einfrierung aller Vermögenswerte der iranischen Zentralbank, um damit Teheran zum Verzicht auf sein mutmaßliches Atomwaffenprogramm zu zwingen. Bereits in der kommenden Woche könnte die EU eine Entscheidung dazu treffen.
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