Versicherungen

Kundenservice: 18 von 72 Versicherungen glänzen beim TestDas Kölner Beratungshaus Service Value hat den Kundenservice von 72 Versicherern auf einer Skala von 0 bis 100 erfasst. Ergebnis: In den vier nach Vertriebswegen sortierten Assekuranzgruppen bieten HUK24, HUK-Coburg, Allianz und VHV das jeweils höchste „Serviceerlebnis“. Für Deutschlands größtes Service-Ranking, durchgeführt von der Service Value GmbH, der Zeitung „Die Welt“ und der Goethe-Universität Frankfurt, wurden 1000 Unternehmen aus 100 Branchen von ihren Kunden (getrennt nach ihren Vertriebswegen Online-, Makler-, Exklusiv- und Multikanalvertrieb) nach Service, Angebot und Leistung bewertet.
Bayer-Mittel Xarelto wird in Großbritannien von Krankenkassen bezahltGroßbritanniens staatliches Gesundheitssystem übernimmt die Kosten für eine Behandlung von Patienten mit Vorhofflimmern mit dem Bayer-Mittel Xarelto. Die zuständige Kostenkontrollaufsicht NICE empfahl den Einsatz des Gerinnungshemmer zur Prävention von Schlaganfällen und systemischen Embolien in einer abschließenden Stellungnahme. Bereits Ende März hatte sich die Behörde, die Kosten und Nutzen neuer Arzneimittel abwägt, für Xarelto ausgesprochen.
Krankenkassenbeitrag könnte auf 14,9 Prozent sinkenBundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) kann dem Nachrichtenmagazin FOCUS zufolge die reichen gesetzlichen Krankenkassen derzeit nicht zwingen, ihren Mitgliedern 60 Euro Prämie pro Jahr zurückzuzahlen. Eine entsprechende Aufforderung der Kassenaufsicht erhielten vorige Woche die Techniker Krankenkasse, die Hanseatische Krankenkasse sowie die IKK Gesund Plus. Nach Prüfung der Rechtslage kommen Kassen und ihre Verbände zu dem Schluss, dass sie bis zu 2,5 Monatsausgaben als Überschuss ansammeln dürfen, ohne Prämien zurückzuerstatten.
Von der Leyen wirbt für KombirenteBundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und die Deutsche Rentenversicherung (DRV) versprechen sich von der geplanten Kombirente große Fortschritte bei der Stabilisierung des deutschen Rentensystems. „Zu viele gehen von heute auf morgen ganz raus aus dem Beruf, weil die Möglichkeiten, neben der vorgezogenen Rente hinzuzuverdienen, unattraktiv und unverständlich sind“, sagte von der Leyen in einem Interview des Nachrichtenmagazins FOCUS. „Wir lüften da jetzt durch und werfen bürokratischen Ballast ab.“
Ergo vor massivem Umbau des VertriebsDer Düsseldorfer Ergo-Konzern steht einem Magazinbericht zufolge vor einem umfangreichen Restrukturierungsprogramm der Vertriebsorganisation. "Wir reden hier nicht über Kleinigkeiten", zitiert das manager magazin eine Person aus dem Umfeld von Ergo. "Das wird ein Programm, das die Dimensionen der Sanierungsrunde des Jahres 2008 erreicht."
Ergo baut Lebensversicherer in China aufDer Erstversicherer Ergo der Munich Re baut gemeinsam mit einem lokalen Partner in China ein Joint Venture auf. Das Gemeinschaftsunternehmen soll in der wirtschaftlich attraktiven Provinz Shandong vor allem Lebensversicherungen für Privatkunden anbieten, teilte der Versicherer Ergo mit. Die Munich-Re-Tochter und das staatliche chinesische Unternehmen SSAIH hatten die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens im Januar 2011 vereinbart.
Munich-Re-Tochter Ergo will Konzerngewinn 2012 steigernDie Munich-Re-Tochter Ergo will ihren Konzerngewinn im laufenden Jahr wieder steigern. 2011 drückten Abschreibungen auf den Bestand an griechischen Staatsanleihen das Kapitalanlageergebnis um ein Fünftel. Unterm Strich blieben mit 349 Millionen gut 6 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Für 2012 peile Ergo ein Konzernergebnis von 400 Millionen Euro an, teilte die Düsseldorfer Versicherungsgruppe mit.
Gesundheitsfonds droht Defizit von 760 Millionen EuroDie goldenen Zeiten der gesetzlichen Krankenversicherung werden wohl nicht mehr lange anhalten. Berechnungen der Interessenvertretung der Innungskrankenkassen (IKK e.V.) haben laut einem Bericht des Magazins Spiegel ergeben, dass dem Gesundheitsfonds bereits im kommenden Jahr ein Defizit von 760 Millionen Euro droht. 2014 könnte daraus ein Minus von 6,81 Milliarden werden - und das bei einem "Positiv-Szenario".
Union zofft sich wegen privater KrankenkassenMit Empörung haben Unionskollegen einen Vorstoß des CDU-Gesundheitspolitikers Jens Spahn zurückgewesen, der die Trennung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung als "nicht mehr zeitgemäß" bezeichnet hatte. "Dieser Vorstoß war mit dem zuständigen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden nicht abgestimmt", rügte Fraktionsvize Johannes Singhammer (CSU) im Nachrichtenmagazin FOCUS. "Im Koalitionsvertrag haben wir klar festgelegt, dass die private Krankenversicherung als Vollversicherung bleibt.
FDP will Krankenkassenbeiträge nicht senkenDer FDP-Bundestagsabgeordnete Lars Lindemann hat sich gegen eine Senkung der Krankenkassenbeiträge gewandt. "Das wäre jetzt ein falsches Signal und reine Symbolpolitik", sagte Lindemann dem Tagesspiegel (Sonntagausgabe). Stattdessen sollten die Krankenkassen nun ihren finanziellen Spielraum für innovative Versorgungskonzepte nutzen.
"Nicht tragfähig": Private Krankenkassen als AuslaufmodellDie Chefin des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Doris Pfeiffer, hat die Private Krankenversicherung (PKV) scharf angegriffen: "Ich bin überzeugt, dass das Geschäftsmodell der PKV auf Dauer nicht tragfähig ist", sagte Pfeiffer der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Die Politik geht immer mehr Schritte, um der PKV unter die Arme zu greifen, damit sie nicht umfällt", so die GKV-Vertreterin. Die PKV profitiere nun zum Beispiel vom Arzneimittelsparpaket, das für die gesetzlichen Kassen geschnürt worden sei.
CDU-Frauen machen Druck bei Renten für MütterDie Frauen in der CDU machen jetzt der eigenen Koalition Druck für eine Besserstellung von Müttern in der Rente. Wie das Nachrichtenmagazin FOCUS meldet, plant die Vorsitzende der Frauenunion (FU), Maria Böhmer, eine Aktion "Gerechtigkeit in der Rente", die am 23. März starten soll.
Grundsätzliche Einigung: Private Pflegezusatzversicherung kann kommenFür den Aufbau einer privaten Pflegezusatzversicherung will die Regierung staatliche Hilfen in Form von Steuererleichterungen und direkten Zuschüssen gewähren. Wie die "Rheinische Post" (Samstagausgabe) aus Koalitionskreisen erfuhr, gibt es darüber eine grundsätzliche Einigung zwischen Finanz- und Gesundheitsministerium. Es seien aber noch nicht alle Details abschließend geklärt, hieß es.
Barmer GEK: Mehr Geld für die ChefsDie Barmer GEK hat die Gehälter für ihre Vorstände im vergangenen Jahr drastisch erhöht. Nach Informationen des Berliner "Tagesspiegels" (Samstagsausgabe) erhält der neue Vorstandschef Christoph Straub 19 Prozent mehr als seine Vorgängerin Birgit Fischer. Straub trat den Posten im August 2011 an, hochgerechnet aufs ganze Jahr bekommt er nun 250.000 Euro.
Krankenversicherung: CSU gegen BeitragssenkungenDie CSU wehrt sich gegen den Vorschlag aus der CDU, den Beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung zum nächsten Jahr um 0,1 Prozentpunkte zu senken Dies sei ebenso abzulehnen, wie eine Senkung des Bundeszuschusses an die Krankenkassen, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Johannes Singhammer (CSU) dem "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe). Die Überschüsse im Gesundheitsfonds seien "kein Steinbruch", aus dem sich nun jeder bedienen könne. Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hatte die Beitragssenkung als "denkbar" bezeichnet.
Rekordüberschuss in der gesetzlichen KrankenkasseDie gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr einen Rekordüberschuss von mehr als 4 Milliarden Euro erwirtschaftet, nachdem sie im Vorjahr noch ein Defizit von 390 Millionen Euro ausgewiesen hatten. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagausgabe) unter Berufung auf Angaben der Krankenkassen an das Bundesgesundheitsministerium. Die Jahresbilanz soll in dieser Woche veröffentlicht werden.
Millionen-Schäden: Systematischer Abrechnungsbetrug in der ambulanten Pflege!Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat sich dafür ausgesprochen, dass Abrechnungsbetrug bei ambulanten Pflegediensten in Zukunft "mit aller Konsequenz verfolgt werden muss“. Das Geld, das in die Taschen der Betrüger wandere, "fehlt uns an anderer Stelle, um Pflegebedürftigen und ihren Familien und Angehörigen zu helfen“, sagte Bahr der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Das Ausmaß des Betrugs auf Bundesebene ist nicht zu beziffern.
Von wegen sparsam: Krankenkassen überwiesen Krankenhäusern RekordsummeDer Vize-Chef des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, hat den Ausgaben-Rekord der Krankenkassen für Krankenhäuser von 60 Milliarden Euro im vergangenen Jahr kritisiert. \"Auch wenn die Krankenhausvertreter immer wieder versuchen, einen anderen Eindruck zu erwecken: Die Kliniken erhalten so viel Geld wie noch nie von den gesetzlichen Kassen\", sagte Stackelberg der \"Rheinischen Post\" (Samstagausgabe). Nach Berechnungen des Spitzenverbandes lagen die Ausgaben der Kassen für die Kliniken im Jahr 2011 erstmals über 60 Milliarden Euro.
Pflegeversicherung verbucht RekordeinnahmenNach der gesetzlichen Krankenversicherung meldet nun auch die Pflegeversicherung Rekordeinnahmen. "Zum Jahresende 2011 hat sich der Mittelbestand noch einmal um 300 Millionen Euro erhöht", erklärte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. "Ursprünglich hatten wir damit gerechnet, dass wir 2014 über höhere Beiträge diskutieren müssen.
Angst vor Altersarmut: Junge Menschen haben kein Geld für AltersversorgeNahezu jeder Zweite der heute 18- bis 30-Jährigen sorgt sich um seine finanzielle Absicherung im Alter. Das ergab eine neue Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Finanzdienstleisters AWD. Der am häufigsten (61 Prozent) genannte Grund für eine erwartete Vorsorgelücke der heute 18- bis 30-Jährigen ist, dass sie nicht genügend Geld zur Verfügung hatten oder haben um privat für das Alter vorzusorgen.
Milliarden-Überschüsse: Gesetzliche Krankenkassen sollen Prämien ausschüttenBundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat die Krankenkassen angesichts der Milliarden-Überschüsse zu Beitragsrückerstattungen an die Versicherten aufgefordert. "Wenn wirklich alle Kassen, die es sich leisten können, etwas an ihre Mitglieder zurückzahlen, dann könnten davon einige Millionen gesetzlich Versicherte profitieren", sagte Bahr der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Die Krankenkassen sollten nun handeln, sie können ihren Mitgliedern Geld auszahlen."
Bahr: Zusatzbeitrag 2012 kaum ein ThemaBundesgesundheitsminister Daniel Bahr erwartet, dass es für die Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung in diesem Jahr voraussichtlich keine oder nur geringfügige Zusatzbeiträge geben wird. Er gehe davon aus, dass 2012 im Gesundheitswesen Zusatzbeiträge kaum ein Thema sein werden, sagte der FDP-Politiker dem "Reutlinger General-Anzeiger" (Freitagausgabe). Im Vorjahr hätten die meisten Krankenkassen wegen der guten wirtschaftlichen Lage ihre finanzielle Situation verbessert.
Krankenkassen klagen über hohe Schäden durch säumige BeitragszahlerSäumige Beitragszahler verursachen bei den Krankenkassen Schäden in Milliardenhöhe. Durch nicht gezahlte Beiträge sei bei den gesetzlichen Kassen bis Ende 2011 ein Fehlbetrag von mehr als 1,2 Milliarden Euro aufgelaufen, bestätigte der GKV-Spitzenverband am Donnerstag in Berlin der Nachrichtenagentur dapd. Die privaten Krankenkassen meldeten zuletzt einen Fehlbetrag von 554 Millionen Euro.
Krankenkassen melden Milliardenschaden durch säumige BeitragszahlerAuch bei den gesetzlichen Krankenkassen verursachen säumige Beitragszahler einen Schaden in Milliardenhöhe. Bis Ende 2011 sei bei den Kassen ein Fehlbetrag von mehr als 1,2 Milliarden Euro aufgelaufen, bestätigte der GKV-Spitzenverband am Donnerstag in Berlin der Nachrichtenagentur dapd. Die privaten Krankenkassen meldeten zuletzt einen Fehlbetrag von 554 Millionen Euro.
Krankenkassen melden Milliardenschaden durch säumige BeitragszahlerAuch bei den gesetzlichen Krankenkassen verursachen säumige Beitragszahler einen Schaden in Milliardenhöhe. Bis Ende 2011 sei bei den Kassen ein Fehlbetrag von mehr als 1,2 Milliarden Euro aufgelaufen, bestätigte der GKV-Spitzenverband am Donnerstag in Berlin der Nachrichtenagentur dapd. Die privaten Krankenkassen meldeten zuletzt einen Fehlbetrag von 554 Millionen Euro.
Ein Wechsel der Krankenkasse kann sich wieder richtig lohnenFür Millionen gesetzlich Krankenversicherte kann sich der Wechsel zu einer anderen Kasse richtig auszahlen. Seit Jahresbeginn locken einige der fast 150 Krankenkassen mit attraktiven Extras. Von der Zahlung der Haushaltshilfe nach dem Krankenhaus über Osteopathie, Abnehmkurse, Zahnreinigung, Brillen bis hin zu Globuli und alternativen Medikamenten: So manche Kasse erstattet mehr als je zuvor - und mehr als andere.
Kassen kritisieren Bahrs Zurückhaltung bei der PflegereformBei den gesetzlichen Krankenkassen regt sich Kritik gegen die Zurückhaltung des Gesundheitsministeriums bei der Pflegereform. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) lasse "notwendige Handlungen, um das Ganze auf die Schiene zu bringen", vermissen, sagte der Pflegeexperte im Vorstand des Krankenkassen-Spitzenverbands, Gernot Kiefer, dem Berliner "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe). Die Notwendigkeit eines "neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs" sei inzwischen Konsens.
Justizministerin will Rechte von Versicherten stärkenBundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat einen Gesetzentwurf zur Stärkung von Versichertenrechte vorgelegt. "Versicherte wissen oftmals nicht, ob ihre Krankenversicherung für Behandlungskosten aufkommt", sagte sie am Dienstag in Berlin. Daher sollen Privatversicherte künftig vor Behandlungsbeginn eine verbindliche Auskunft verlangen können.
Allianz will Kundenzufriedenheit mit anonymen Testkäufen verbessernDer Versicherungskonzern Allianz lässt die Leistung seiner Vertriebsmitarbeiter regelmäßig von anonymen Testkäufern überprüfen. Dieses sogenannte Mystery Shopping sei ein "ideales Instrument, um den eigenen Beratungsansatz zu prüfen", erklärte der Vorstand Marktmanagement bei Allianz Deutschland, Bernd Heinemann, am Freitag in Berlin bei der Vorstellung einer Studie über Kundenzufriedenheit. Demnach stellen die befragten Versicherungskunden dem Konzern ein gutes Zeugnis aus.
Schuldenkrise dämpft Bereitschaft zur AltersvorsorgeDie Bereitschaft der Bundesbürger zur Altersvorsorge ist im Zuge der Finanzkrise deutlich gesunken. Von denjenigen, die noch keine Rente beziehen, geht zwar mehr als die Hälfte davon aus, sich im Alter einschränken zu müssen, wie aus einer am Donnerstag vorgestellten Allensbach-Untersuchung im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht. Doch nur rund ein Viertel war demnach 2011 zu größeren Sparanstrengungen bereit.
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