Versicherungen

Versicherung: Kundenbindung via InternetWelche Punkte Versicherte bei den Webauftritten ihrer Versicherer kritisieren, zeigen aktuelle Studien. Auch Makler können diese Erkenntnisse für die eigene Internetpräsenz nutzen. Das Internet hat sich neben Brief und Telefon als zusätzlicher Informationskanal etabliert.
Krankenkassen protestieren gegen Schäubles KürzungspläneDie gesetzlichen Krankenkassen haben Pläne von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kritisiert, den Zuschuss an den Gesundheitsfonds 2014 um weitere 2 Milliarden Euro zu kürzen. "Der Gesundheitsfonds ist kein Hilfsfonds zur Sanierung der Staatsfinanzen", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, der Süddeutschen Zeitung. Der Bund habe den Kassen eine dauerhafte Mitfinanzierung von versicherungsfremden Leistungen zugesagt.
Stada gewinnt Rabattverträge der drei größten KrankenkassenDer Arzneimittelhersteller Stada hat die jüngsten Ausschreibungsrunden der drei größten deutschen Krankenkassen und Krankenkassenverbände für Rabattverträge für sich entschieden. Bei der AOK, der Barmer GEK und der Techniker Krankenkasse gewann Stada den Zuschlag für 84 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen, davon 29 exklusiv, wie der Bad Vilbeler MDAX-Konzern mitteilte. Dazu zählt der umsatzstarke Wirkstoff Omeprazol, der unter anderem zur Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren eingesetzt wird, der bei der Schmerztherapie eingesetzte Blockbuster Tramadol sowie der neu eingeführte Arzneistoff Ibandronsäure zur Therapie von Osteoporose, Knochenmetastasen oder Brustkrebs.
Steigende Beschäftigungsdauer und höhere Rentenansprüche in der ZeitarbeitGegen die Zeitarbeit bestehen in der Öffentlichkeit viele weit verbreitete Vorurteile, die sich zwar hartnäckig halten, aber immer öfters mit der Realität nichts mehr zu tun haben. Darauf weist der Zeitarbeitsexperte Sven Konzack hin. Der Geschäftsführer von Deutschlands führender Jobbörse für die Zeitarbeitsbranche Timeworkers.de (www.timeworkers.de) räumt nun mit den häufigsten Vorurteilen auf.
Europäische private Krankenversicherungen weisen den Weg aus der Beitragsschuldenfalle "Bringt die EU mir einen persönlichen Vorteil?" Fernab von den Stammtischen finden sich befriedigende, positive Antworten auf diese Frage. Eine davon gibt die in Schäftlarn bei München ansässige Neue KV GmbH auf ihrem Fachgebiet, der privaten Krankenversicherung (PKV).
Rücklagen der Krankenkassen wachsen weiterDie Krankenkassenbeiträge könnten kommendes Jahr um 0,3 Prozentpunkte auf 15,2 Prozent sinken. Dies zeigen Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) für das Handelsblatt. Im laufenden Jahr werden Krankenkassen und Gesundheitsfonds den Berechnungen zufolge voraussichtlich 6,6 Milliarden Euro Überschuss erzielen.
Bert Rürup soll Streit zwischen Lufthansa und UFO schlichtenVon Kirsten Bienk Die Deutsche Lufthansa und die Flugbegleitergewerkschaft UFO haben sich prominente Hilfe für die Beilegung ihres Tarifkonfliktes geholt. Bert Rürup soll den seit 14 Monaten schwelenden Streit um höhere Gehälter und Gewinnbeteiligungen schlichten.
Ergo streicht bis zu 1.350 StellenDie Erstversicherungstochter der Munich Re baut ihren Vertrieb um und streicht im Zuge dessen bis zu 1.350 Stellen. Die geplante Reduzierung der Niederlassungen auf bundesweit 120 Regionaldirektionen soll zusammen mit weiteren Maßnahmen die Kosten jährlich um 164 Millionen Euro drücken, teilte Ergo mit, die zu dem im DAX gelisteten Rückversicherungskonzern gehört. Der Personalabbau betrifft 700 Stellen im angestellten Außendienst und bis zu 650 Stellen im Innendienst.
Kundenservice: 18 von 72 Versicherungen glänzen beim TestDas Kölner Beratungshaus Service Value hat den Kundenservice von 72 Versicherern auf einer Skala von 0 bis 100 erfasst. Ergebnis: In den vier nach Vertriebswegen sortierten Assekuranzgruppen bieten HUK24, HUK-Coburg, Allianz und VHV das jeweils höchste „Serviceerlebnis“. Für Deutschlands größtes Service-Ranking, durchgeführt von der Service Value GmbH, der Zeitung „Die Welt“ und der Goethe-Universität Frankfurt, wurden 1000 Unternehmen aus 100 Branchen von ihren Kunden (getrennt nach ihren Vertriebswegen Online-, Makler-, Exklusiv- und Multikanalvertrieb) nach Service, Angebot und Leistung bewertet.
Bayer-Mittel Xarelto wird in Großbritannien von Krankenkassen bezahltGroßbritanniens staatliches Gesundheitssystem übernimmt die Kosten für eine Behandlung von Patienten mit Vorhofflimmern mit dem Bayer-Mittel Xarelto. Die zuständige Kostenkontrollaufsicht NICE empfahl den Einsatz des Gerinnungshemmer zur Prävention von Schlaganfällen und systemischen Embolien in einer abschließenden Stellungnahme. Bereits Ende März hatte sich die Behörde, die Kosten und Nutzen neuer Arzneimittel abwägt, für Xarelto ausgesprochen.
Krankenkassenbeitrag könnte auf 14,9 Prozent sinkenBundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) kann dem Nachrichtenmagazin FOCUS zufolge die reichen gesetzlichen Krankenkassen derzeit nicht zwingen, ihren Mitgliedern 60 Euro Prämie pro Jahr zurückzuzahlen. Eine entsprechende Aufforderung der Kassenaufsicht erhielten vorige Woche die Techniker Krankenkasse, die Hanseatische Krankenkasse sowie die IKK Gesund Plus. Nach Prüfung der Rechtslage kommen Kassen und ihre Verbände zu dem Schluss, dass sie bis zu 2,5 Monatsausgaben als Überschuss ansammeln dürfen, ohne Prämien zurückzuerstatten.
Von der Leyen wirbt für KombirenteBundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und die Deutsche Rentenversicherung (DRV) versprechen sich von der geplanten Kombirente große Fortschritte bei der Stabilisierung des deutschen Rentensystems. „Zu viele gehen von heute auf morgen ganz raus aus dem Beruf, weil die Möglichkeiten, neben der vorgezogenen Rente hinzuzuverdienen, unattraktiv und unverständlich sind“, sagte von der Leyen in einem Interview des Nachrichtenmagazins FOCUS. „Wir lüften da jetzt durch und werfen bürokratischen Ballast ab.“
Ergo vor massivem Umbau des VertriebsDer Düsseldorfer Ergo-Konzern steht einem Magazinbericht zufolge vor einem umfangreichen Restrukturierungsprogramm der Vertriebsorganisation. "Wir reden hier nicht über Kleinigkeiten", zitiert das manager magazin eine Person aus dem Umfeld von Ergo. "Das wird ein Programm, das die Dimensionen der Sanierungsrunde des Jahres 2008 erreicht."
Ergo baut Lebensversicherer in China aufDer Erstversicherer Ergo der Munich Re baut gemeinsam mit einem lokalen Partner in China ein Joint Venture auf. Das Gemeinschaftsunternehmen soll in der wirtschaftlich attraktiven Provinz Shandong vor allem Lebensversicherungen für Privatkunden anbieten, teilte der Versicherer Ergo mit. Die Munich-Re-Tochter und das staatliche chinesische Unternehmen SSAIH hatten die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens im Januar 2011 vereinbart.
Munich-Re-Tochter Ergo will Konzerngewinn 2012 steigernDie Munich-Re-Tochter Ergo will ihren Konzerngewinn im laufenden Jahr wieder steigern. 2011 drückten Abschreibungen auf den Bestand an griechischen Staatsanleihen das Kapitalanlageergebnis um ein Fünftel. Unterm Strich blieben mit 349 Millionen gut 6 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Für 2012 peile Ergo ein Konzernergebnis von 400 Millionen Euro an, teilte die Düsseldorfer Versicherungsgruppe mit.
Gesundheitsfonds droht Defizit von 760 Millionen EuroDie goldenen Zeiten der gesetzlichen Krankenversicherung werden wohl nicht mehr lange anhalten. Berechnungen der Interessenvertretung der Innungskrankenkassen (IKK e.V.) haben laut einem Bericht des Magazins Spiegel ergeben, dass dem Gesundheitsfonds bereits im kommenden Jahr ein Defizit von 760 Millionen Euro droht. 2014 könnte daraus ein Minus von 6,81 Milliarden werden - und das bei einem "Positiv-Szenario".
Union zofft sich wegen privater KrankenkassenMit Empörung haben Unionskollegen einen Vorstoß des CDU-Gesundheitspolitikers Jens Spahn zurückgewesen, der die Trennung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung als "nicht mehr zeitgemäß" bezeichnet hatte. "Dieser Vorstoß war mit dem zuständigen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden nicht abgestimmt", rügte Fraktionsvize Johannes Singhammer (CSU) im Nachrichtenmagazin FOCUS. "Im Koalitionsvertrag haben wir klar festgelegt, dass die private Krankenversicherung als Vollversicherung bleibt.
FDP will Krankenkassenbeiträge nicht senkenDer FDP-Bundestagsabgeordnete Lars Lindemann hat sich gegen eine Senkung der Krankenkassenbeiträge gewandt. "Das wäre jetzt ein falsches Signal und reine Symbolpolitik", sagte Lindemann dem Tagesspiegel (Sonntagausgabe). Stattdessen sollten die Krankenkassen nun ihren finanziellen Spielraum für innovative Versorgungskonzepte nutzen.
"Nicht tragfähig": Private Krankenkassen als AuslaufmodellDie Chefin des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Doris Pfeiffer, hat die Private Krankenversicherung (PKV) scharf angegriffen: "Ich bin überzeugt, dass das Geschäftsmodell der PKV auf Dauer nicht tragfähig ist", sagte Pfeiffer der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Die Politik geht immer mehr Schritte, um der PKV unter die Arme zu greifen, damit sie nicht umfällt", so die GKV-Vertreterin. Die PKV profitiere nun zum Beispiel vom Arzneimittelsparpaket, das für die gesetzlichen Kassen geschnürt worden sei.
CDU-Frauen machen Druck bei Renten für MütterDie Frauen in der CDU machen jetzt der eigenen Koalition Druck für eine Besserstellung von Müttern in der Rente. Wie das Nachrichtenmagazin FOCUS meldet, plant die Vorsitzende der Frauenunion (FU), Maria Böhmer, eine Aktion "Gerechtigkeit in der Rente", die am 23. März starten soll.
Grundsätzliche Einigung: Private Pflegezusatzversicherung kann kommenFür den Aufbau einer privaten Pflegezusatzversicherung will die Regierung staatliche Hilfen in Form von Steuererleichterungen und direkten Zuschüssen gewähren. Wie die "Rheinische Post" (Samstagausgabe) aus Koalitionskreisen erfuhr, gibt es darüber eine grundsätzliche Einigung zwischen Finanz- und Gesundheitsministerium. Es seien aber noch nicht alle Details abschließend geklärt, hieß es.
Barmer GEK: Mehr Geld für die ChefsDie Barmer GEK hat die Gehälter für ihre Vorstände im vergangenen Jahr drastisch erhöht. Nach Informationen des Berliner "Tagesspiegels" (Samstagsausgabe) erhält der neue Vorstandschef Christoph Straub 19 Prozent mehr als seine Vorgängerin Birgit Fischer. Straub trat den Posten im August 2011 an, hochgerechnet aufs ganze Jahr bekommt er nun 250.000 Euro.
Krankenversicherung: CSU gegen BeitragssenkungenDie CSU wehrt sich gegen den Vorschlag aus der CDU, den Beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung zum nächsten Jahr um 0,1 Prozentpunkte zu senken Dies sei ebenso abzulehnen, wie eine Senkung des Bundeszuschusses an die Krankenkassen, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Johannes Singhammer (CSU) dem "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe). Die Überschüsse im Gesundheitsfonds seien "kein Steinbruch", aus dem sich nun jeder bedienen könne. Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hatte die Beitragssenkung als "denkbar" bezeichnet.
Rekordüberschuss in der gesetzlichen KrankenkasseDie gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr einen Rekordüberschuss von mehr als 4 Milliarden Euro erwirtschaftet, nachdem sie im Vorjahr noch ein Defizit von 390 Millionen Euro ausgewiesen hatten. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagausgabe) unter Berufung auf Angaben der Krankenkassen an das Bundesgesundheitsministerium. Die Jahresbilanz soll in dieser Woche veröffentlicht werden.
Millionen-Schäden: Systematischer Abrechnungsbetrug in der ambulanten Pflege!Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat sich dafür ausgesprochen, dass Abrechnungsbetrug bei ambulanten Pflegediensten in Zukunft "mit aller Konsequenz verfolgt werden muss“. Das Geld, das in die Taschen der Betrüger wandere, "fehlt uns an anderer Stelle, um Pflegebedürftigen und ihren Familien und Angehörigen zu helfen“, sagte Bahr der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Das Ausmaß des Betrugs auf Bundesebene ist nicht zu beziffern.
Von wegen sparsam: Krankenkassen überwiesen Krankenhäusern RekordsummeDer Vize-Chef des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, hat den Ausgaben-Rekord der Krankenkassen für Krankenhäuser von 60 Milliarden Euro im vergangenen Jahr kritisiert. \"Auch wenn die Krankenhausvertreter immer wieder versuchen, einen anderen Eindruck zu erwecken: Die Kliniken erhalten so viel Geld wie noch nie von den gesetzlichen Kassen\", sagte Stackelberg der \"Rheinischen Post\" (Samstagausgabe). Nach Berechnungen des Spitzenverbandes lagen die Ausgaben der Kassen für die Kliniken im Jahr 2011 erstmals über 60 Milliarden Euro.
Pflegeversicherung verbucht RekordeinnahmenNach der gesetzlichen Krankenversicherung meldet nun auch die Pflegeversicherung Rekordeinnahmen. "Zum Jahresende 2011 hat sich der Mittelbestand noch einmal um 300 Millionen Euro erhöht", erklärte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. "Ursprünglich hatten wir damit gerechnet, dass wir 2014 über höhere Beiträge diskutieren müssen.
Angst vor Altersarmut: Junge Menschen haben kein Geld für AltersversorgeNahezu jeder Zweite der heute 18- bis 30-Jährigen sorgt sich um seine finanzielle Absicherung im Alter. Das ergab eine neue Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Finanzdienstleisters AWD. Der am häufigsten (61 Prozent) genannte Grund für eine erwartete Vorsorgelücke der heute 18- bis 30-Jährigen ist, dass sie nicht genügend Geld zur Verfügung hatten oder haben um privat für das Alter vorzusorgen.
Milliarden-Überschüsse: Gesetzliche Krankenkassen sollen Prämien ausschüttenBundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat die Krankenkassen angesichts der Milliarden-Überschüsse zu Beitragsrückerstattungen an die Versicherten aufgefordert. "Wenn wirklich alle Kassen, die es sich leisten können, etwas an ihre Mitglieder zurückzahlen, dann könnten davon einige Millionen gesetzlich Versicherte profitieren", sagte Bahr der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Die Krankenkassen sollten nun handeln, sie können ihren Mitgliedern Geld auszahlen."
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