Banken

Dt Bank, UBS begleiten IPO von Santander-Tochter in MexikoDie spanische Großbank Santander hat laut Kreisen Konsortialführer für den geplanten Börsengang ihrer rasant wachsenden mexikanischen Tochter ausgewählt. Die Deutsche Bank und die schweizerische UBS sowie Santanders eigene Investmentbank sollen die Transaktion begleiten, wie mit der Sache vertraute Personen sagten. Die Banco Santander SA will ein Viertel der mexikanischen Bank via Börsengang verkaufen, der zum größten IPO in der Geschichte des Landes werden könnte.
Griechische Banken erhalten Kapitalspritze von 18 Milliarden EuroGriechenlands Banken werden am Freitag die lang erwartete finanzielle Unterstützung von 18 Milliarden Euro erhalten. Ein Vertreter einer der größten Banken des Landes sagte zu Dow Jones Newswires: "Wir sind vom Hellenic Financial Stability Fund informiert worden, dass das Geld am Freitag ins System gegeben wird." Der Stabilitätsfonds überweist das Geld im Rahmen des von EU und Internationalem Währungsfonds vereinbarten Finanzierungspaket für Griechenland.
Sparkassen-Präsident Fahrenschon ruft Landesbanken zu Verschlankung aufDer neue Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon hat die Landesbanken zu einer weiteren Konzentration ihrer Geschäftsmodelle auf eine realwirtschaftliche Basis aufgerufen. "Sie sind heute dabei, ihre Geschäfte von Kundenbeziehungen zu befreien, die keine realwirtschaftliche Grundlage haben", sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) bei seiner offiziellen Amtseinführung in Berlin. "Das ist richtig und muss fortgesetzt werden," forderte Fahrenschon.
IIF: Verluste der spanischen Banken bis zu 260 Milliarden EuroDer internationale Bankenverband hat vor hohen Verlusten der spanischen Banken als Folge der geplatzten Immobilienblase gewarnt. Das Volumen der Kreditverluste könnte zwischen 218 Milliarden und 260 Milliarden Euro liegen, warnte das Institute of International Finance (IIF). Damit würden die Verluste das Volumen der gegenwärtig geplanten Rückstellungen für Kreditverluste übersteigen.
MÄRKTE EUROPA/Angst vor Sturm auf spanische Banken belastet BörsenVon einer Stabilisierung sind Europas Börsen auch am Donnerstag weit entfernt. In Spanien vertrauen die Bürger ihrem Bankensystem offenbar immer weniger und haben damit begonnen, ihre Konten leerzuräumen. Wie "El Mundo" schreibt, haben Kunden seit der Teilverstaatlichung von Bankia über eine Milliarde Euro von Konten des Geldinstituts abgezogen.
WSJE: Aussichten für Europas Banken verdüstern sich wiederDas Jahr 2012 sollte für die Banken Europas eigentlich bessere Zeiten einläuten. Nachdem die ersten fünf Monate fast um sind, hat sich das Bild jedoch schon wieder verdüstert. Bis vor kurzem sonnten sich die Institute noch im Glanz der billigen EZB-Kredite, die das Geschäft leicht machten.
(Update) - EZB dreht griechischen Banken Geldhahn zuDie Europäische Zentralbank hat die griechischen Banken von ihrem Hauptrefinanzierungsgeschäft ausgeschlossen. Die Institute können sich erst wieder bei der EZB refinanzieren, wenn die Bankenrekapitalisierung abgeschlossen sei, teilte die Zentralbank in Frankfurt mit. Die Banken des schuldengeplagten Eurolands sind aber nicht völlig von ihrer Geldquelle abgetrennt.
EZB schließt griechische Banken von Hauptrefinanzierung ausDie Europäische Zentralbank hat die griechischen Banken von ihrem Hauptrefinanzierungsgeschäft ausgeschlossen. Die Institute können sich erst wieder bei der EZB refinanzieren, wenn die Bankenrekapitalisierung abgeschlossen sei, teilte die Zentralbank in Frankfurt mit. Die Banken des schuldengeplagten Eurolands seien aber nicht völlig von der Refinanzierung abgetrennt, sagte ein Vertreter der EZB.
Brückenfinanzierung für griech. Banken könnte binnen 7 Tagen stehenWährend die griechischen Sparer ihre Konten leer räumen, gibt es ein Hoffnungszeichen für die gebeutelten Geldhäuser des Landes. Der nationale Fonds zur Bankenrekapitalisierung könnte den Instituten binnen einer Woche 18 Milliarden Euro an Kapital zur Verfügung stellen. Der Vorsitzende des Fonds, Panayotis Thomopoulos, sagte in einem Interview mit Dow Jones Newswires, dass Geld sei bereits auf den Konten der Institution und könnte in wenigen Stunden bei den Banken sein.
EZB setzt Unterstützung der griechischen Banken fortDie Europäische Zentralbank (EZB) steht nicht davor, sich von der Finanzierung des fragilen Bankensystems in Griechenland zurückzuziehen. "Die EZB wird die Unterstützung der griechischen Banken fortführen", erklärte ein EZB-Sprecher in Reaktion auf einen Pressebericht, wonach die Zentralbank die Liquiditätsversorgung für die griechischen Banken zurückfahre. Der EZB-Rat tagt am Mittwoch turnusgemäß in Frankfurt, allerdings steht keine geldpolitische Entscheidung auf der Tagesordnung.
Bank of England hält sich Option zu weiterer Lockerung offenDie Bank of England (BoE) hält sich die Option zu einer weiteren Lockerung der Geldpolitik offen. Zwar erhöhte die BoE ihre Inflationsprognose, doch gleichzeitig wurde auch die Wachstumserwartung zurückgenommen. "Das Wachstum wird in naher Zukunft wahrscheinlich gedämpft bleiben, bevor ein behutsamer Anstieg der Haushaltseinkommen und des Privatkonsums die Wirtschaft wieder in die Spur bringen sollten", erklärte die BoE in ihrem jüngsten Inflationsbericht.
EZB fährt Liquidität für griechische Banken zurückDie Europäische Zentralbank (EZB) weist einem Zeitungsbericht zufolge Liquiditätsersuchen von griechischen Banken zunehmend zurück und macht die Geldhäuser damit abhängig von der griechischen Notenbank. Wie die niederländische Zeitung Het Financieele Dagblad unter Berufung auf Quellen in Brüssel berichtet, hatten die griechischen Banken Ende Januar von der EZB Liquidität in Höhe von 73 Milliarden Euro erhalten. Dieser Betrag sei nun um mehr als 50 Prozent gesunken.
Griechen holen ihr Geld von den BankenNach der gescheiterten Regierungsbildung bekommen die Griechen Angst um ihr Geld. Am Montag zogen sie 700 Millionen Euro an Einlagen von den griechischen Banken ab, wie aus einer Erklärung des Präsidenten Karolos Papoulias hervorgeht. Der griechische Präsident hatte die besorgniserregenden Zahlen den Chefs der großen Parteien während ihrer Koalitionsverhandlungen mit auf den Weg gegeben.
Moody's senkt Ratings für 26 italienische BankenMoody's Investors Service hat am Montag das Kreditrating für 26 italienische Banken herabgesetzt. Der Umfang an staatlicher Hilfe, den die Banken im Falle finanzieller Schwierigkeiten erwarten könnten, sei gesunken, hieß es von der Rating-Agentur zur Begründung. Moody's senkte das Rating für zehn Banken um eine Stufe und für weitere acht Banken um zwei Stufen.
Deutsche Bank verstärkt Aktienmarktgeschäft in NordamerikaDie Deutsche Bank will ihr Aktienmarktgeschäft in Nordamerika erweitern und stellt dafür fünf neue Geschäftsführer für diverse Sparten ein. Der ehemaligen Citibank-Manager Brad Kurtzman, Jeff Christian von Credit Suisse und der Citigroup-Manager Jonathan Simon werden im Juli in das Institut eintreten. Der ehemalige Goldman-Sachs-Manager Joseph Spinelli folgt im August.
Staat bekommt weniger als die Hälfte der geplanten BankenabgabeDie Bankenlobby hat volle Arbeit geleistet: 590 Millionen Euro hat die Bankenabgabe dem Staat im vergangenen Jahr eingebracht - weniger als die Hälfte der geplanten Einnahmen von den Instituten. Die von der Regierung im Herbst 2010 anvisierte Summe von 1,3 Milliarden Euro hatte damals für Entrüstung beim Bankenverband gesorgt, der sich für eine niedrigere Bankenabgabe einsetzte. Mit Erfolg: In der Durchführungsverordnung im Sommer 2011 tauchte eine Zumutbarkeitsklausel auf, die die Höhe der Bankenabgabe abhängig von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen machte.
Kritik an Deutscher Bank wird lauterDer künftige Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, Paul Achleitner, kann sich auf eine ungemütliche Zeit bei dem Frankfurter Institut einrichten. Sein Vorgänger Clemens Börsig hat die Investoren wegen des Führungschaos in den vergangenen Monaten so sehr verärgert, dass immer mehr Aktionärsvertreter ihm bei der Hauptversammlung am 31. Mai die Entlastung verweigern wollen.
Grüne wollen Banken-Hilfe der EZB transparenter machenDie Grünen wollen die Europäische Zentralbank (EZB) dazu bringen, dass sie die Öffentlichkeit detailliert über ihre Krisenhilfen für Banken informiert. Die EZB hatte den Kreditinstituten der Euro-Zone im Winter eine Billion Euro zu Mini-Zinsen für drei Jahre geliehen. Nach dem Willen der Grünen soll die Notenbank offenlegen, welche Banken wie viel Geld abgefragt haben und wie sich die Hilfen auf die Staaten der Euro-Zone verteilen.
Würdiger Abschied für Deutsche Bank-Chef AckermannDer langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann, soll nun doch einen würdigen Abschied bekommen. Wie das Nachrichtenmagazin FOCUS berichtet, lädt der Aufsichtsratsvorsitzende Paul Achleitner im Herbst in Berlin zu einem Abendessen für Ackermann. Dazu sind Spitzen aus Politik und Wirtschaft eingeladen.
Spanien will Banken zu höherer Risikovorsorge zwingenDie spanische Regierung will die Banken des Landes zwingen, die Risikovorsorge für faule Immobilienkredite zu erhöhen. Es sei geplant, zwei unabhängige Prüfungsgesellschaften zu engagieren, die die Bilanzen der heimischen Banken unter die Lupe nehmen, teilte die Regierung nach einem Kabinettstreffen mit. Die Geldhäuser müssten eine Summe von 30 Milliarden Euro als Puffer zur Seite legen, um sich gegen mögliche Verluste abzusichern, hieß es.
(Update) - Deutsche Bank kann nur RREEF an Guggenheim losschlagenDie Deutsche Bank kann nicht mehr auf den Verkauf großer Teile des Unternehmensbereichs Asset Management an den amerikanischen Vermögensverwalter Guggenheim hoffen. Stattdessen führt das Frankfurter Institut jetzt nur noch Gespräche über RREEF, den Manager für Alternative Investments der Deutschen Bank. Im Wesentlichen geht es dabei um Immobilien- und Infrastruktur-Fonds.
Deutsche Bank kann nur RREEF an Guggenheim losschlagenDie Deutsche Bank kann nicht mehr auf den Verkauf großer Teile des Unternehmensbereichs Asset Management an den amerikanischen Vermögensverwalter Guggenheim hoffen. Stattdessen führt das Frankfurter Institut jetzt nur noch Gespräche über das Vermögensverwaltungsgeschäft für alternative Anlagen, RREEF. Bislang hatten die beiden Parteien über den gesamten im November von der Deutschen Bank auf den Prüfstand gestellten Unternehmensbereich verhandelt.
Eurozone verlangt von Spanien unabhängige Prüfung der BankenDie Finanzminister der Eurozone werden einem Zeitungsbericht zufolge von Spanien am Montag eine unabhängige Prüfung der Immobilienanlagen der Banken des Landes verlangen. Die Eurogruppe werde Spaniens Finanzminister Luis de Guindos bitten, die Pläne der Regierung zu konkretisieren, wie mehr Transparenz in die Bilanzen der Geldhäuser gebracht werden kann, berichtet die spanische Zeitung Expansion unter Berufung auf Eurozone-Kreise auf ihrer Internetseite. Es gehe auch darum, die Immobilienanlagen korrekt zu bewerten und die Institute dazu zu bringen, ihre Rückstellungen zu erhöhen.
Deutsche Bank legt Streit mit USA wegen US-Hypotheken beiDie Deutsche Bank hat einen Rechtsstreit mit den USA um US-Hypotheken gegen Zahlung von 202,3 Millionen US-Dollar beigelegt, wie das amerikanische Finanzministerium mitteilte. Die US-Regierung hatte dem deutschen Branchenprimus und seiner US-Hypothekentochter MortgageIT im vergangenen Mai vorgeworfen, sich zwischen 1999 und 2009 staatliche Garantien für gewährte Hypotheken erschlichen zu haben. Beide Institute hätten dafür "wiederholt gelogen und geforderte Prozesse zur Qualitätskontrolle nicht umgesetzt".
EU-Kommissar gegen Regellockerung bei Staatshilfe für BankenEU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia will keine gelockerten Regeln bei Staatshilfen für krisengeplagte Banken zulassen. "Ich werde auch nicht während der Krise die Regeln lockern und werde weiter darauf bestehen, dass die Banken erhaltene Hilfen an die Steuerzahler zurückzahlen", sagte Almunia bei einem Bankenkongress in Marrakesch. Die Kommission prüft derzeit 20 Fälle, in denen die EU-Mitgliedsländer ihren Banken beispringen mussten, zum Beispiel im Fall der BayernLB oder der belgischen Dexia Bank.
Aareal Bank entledigt sich der SoFFin-GarantienDie Aareal Bank hat ab dem zweiten Quartal keine Belastungen mehr durch garantierte Anleihen des Bankenrettungsfonds SoFFin. Am 26. März 2012 sei die letzte garantierte Anleihe fällig gewesen, erklärte Aareal-Bank-Chef Wolf Schumacher in einer Telefonkonferenz.
EZB/Asmussen: Spanier brauchen Strategie für ihre BankenEZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen hat Spanien aufgefordert, eine "vollständige Strategie" für den Umgang mit seinen problembeladenen Banken vorzulegen. Diese Strategie müsse eine unabhängige Bewertung der Vermögenswerte beinhalten und könne auf die Schaffung einer zentralen Bad Bank hinauslaufen, sagte Asmussen dem Handelsblatt und fuhr fort: "Wichtig ist aber, dass die Reihenfolge stimmt. Bevor man Aktiva auslagert, muss man wissen, wie man das Ganze finanziert.
Aareal Bank bestätigt Prognose für 2012Nach einem soliden Ergebnis im ersten Quartal hat die Aareal Bank ihre Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Das Konzernbetriebsergebnis 2012 soll nur leicht unter den 185 Millionen Euro des Vorjahres liegen. Beim Zinsüberschuss rechnet der Immobilienfinanzierer wegen der Zurückhaltung am Markt weiterhin mit einem deutlichen Rückgang.
WSJ: Spaniens Banken in der KritikVon Sara Schaefer Muñoz und Christopher Bjork THE WALL STREET JOURNAL Die angeschlagenen spanischen Banken stehen weiterhin in der Kritik.
Einlagen der Banken bei der EZB nähern sich RekordniveauDie Einlagen der Banken bei der Europäischen Zentralbank (EZB) sind kräftig gestiegen und haben fast ihr Rekordniveau erreicht. Wie die EZB mitteilte, hinterlegten die Banken des Euroraums per 8. Mai 823,293 Milliarden Euro bei der EZB als eintägige Einlagen mit einer Verzinsung von 0,25 Prozent.
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