Mecklenburg-Vorpommern

Rügen wählt nachAuf der Insel Rügen hat am Sonntagmorgen die Nachwahl für den Landtag begonnen. Rund 27.000 Wahlberechtigte sind dort aufgerufen, zwei Wochen nach der Landtagswahl ebenfalls über die Zusammensetzung des Parlaments in Schwerin zu entscheiden. Um 08.00 Uhr öffneten die 37 Wahllokale.
Hygiene-Ampel: Gastronomie muss sauber seinMecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Jürgen Seidel hat sich gegen die Einführung einer sogenannten Hygiene-Ampel in Restaurants und gastronomischen Betrieben ausgesprochen. "Die Einhaltung der hygienischen Standards ist wichtig und muss gewissenhaft kontrolliert werden", sagte Seidel am Donnerstag in Schwerin. "Wenn ich in ein Lokal gehe, setze ich als Gast voraus, dass die hygienischen Maßstäbe eingehalten werden.
BMW X5 sichergestelltIn den heutigen Vormittagsstunden stellten Beamte der gemeinsamen Diensteinheit Uecker-Randow einen BMW X5 mit deutschen Kennzeichen auf der BAB 11 Richtungsfahrbahn Stettin fest. Beim vorbeifahren am PKW wurden augenscheinlich Manipulationsspuren am Schloss der Fahrertür erkannt. Mittels Anhaltevorrichtung und Blaulicht wurde der Fahrer aufgefordert anzuhalten.
So große Landkreise gibt's nur in Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern ist seit Sonntag das Bundesland mit den deutschlandweit größten Landkreisen. Punkt Mitternacht sind die seit 1994 bestehenden zwölf Landkreise und sechs kreisfreien Städte in nur noch sechs Großkreise und den beiden kreisfreien Städten Rostock und Schwerin aufgegangen. Die Städte Wismar, Stralsund, Greifswald und Neubrandenburg haben ihre bisherige Eigenständigkeit verloren.
Wahlen in MeckPomm haben begonnenIn Mecklenburg-Vorpommern haben am Sonntagmorgen die Wahlen für den Landtag und die neuen Kreistage begonnen. Rund 1,4 Millionen Bürger sind aufgerufen, über die künftige Zusammensetzung des Landesparlaments in Schwerin zu entscheiden. Pünktlich um 8.00 Uhr sollten die knapp 1.900 Wahllokale öffnen.
Freiluftkino unterm Ostseehimmel: Unvergessliche Kinoerlebnisse im Travemünder BrügmanngartenFilm ab! Vom 11. bis 21.
Ehemalige Chefin von Murdochs britischem Medienimperium festgenommenDer Medienmogul Rupert Murdoch kommt immer mehr unter Druck: Am Sonntag wurde seine Vertraute und ehemalige Vorstandsvorsitzende von News International, Rebekah Brooks, im Zusammenhang mit dem Abhörskandal um die Zeitung "News of the World" festgenommen. Der Vorsitzende der oppositionellen Labour-Partei, Ed Miliband, forderte zudem eine Zerschlagung von Murdochs Konzern: Dieser habe "zu viel Macht". Am Dienstag sollten Brooks, Murdoch und dessen Sohn James vor einem Komitee des britischen Parlaments aussagen, das den Abhörskandal untersucht.
(Update 3) - Murdochs Verlagschefin Rebekah Brooks tritt zurückUnter massivem Druck der Politik und der Öffentlichkeit hat die Chefin des Verlags News International und Vertraute von Rupbert Murdoch, Rebekah Brooks, ihren Rücktritt angekündigt. Brooks erklärte am Freitag in einer Mitteilung an die Belegschaft, der Ruf des Unternehmens stehe auf dem Spiel. Wenn sie bliebe, würde das von den ehrlichen Bemühungen um Aufklärung ablenken.
Mehr wissen: Abhörskandal schwächt Murdochs politischen EinflussVon seiner Rolle als politischer Königsmacher in Großbritannien und seiner Heimat Australien wird sich Rupert Murdoch wohl verabschieden müssen. Der Einfluss des milliardenschweren Medienmoguls leidet schon jetzt unter dem Abhörskandal bei der eingestellten Boulevardzeitung "News of the World". So bestellte ihn ein britischer Parlamentsausschuss ein - ein solcher Vorgang wäre noch vor zwei Wochen undenkbar gewesen.
FBI ermittelt gegen Murdochs News Corp.Die US-Bundespolizei FBI hat Ermittlungen gegen den Konzern des Medienmoguls Rupert Murdoch in New York eingeleitet. Informierte Kreise erklärten am Donnerstag, dass Vorwürfen nachgegangen werde, wonach Journalisten der News Corp. versucht hätten, die Telefone von Opfern der Attentate vom 11.
Clegg fordert Stellungnahme Murdochs vor UntersuchungsausschussDer Medienunternehmer Rupert Murdoch sollte nach Ansicht des stellvertretenden Premierministers Nick Clegg in einer parlamentarischen Anhörung zu dem Abhörskandal bei einer seiner britischen Zeitungen Stellung nehmen. Es gebe große Fragen, die Murdoch beantworten müsse sagte Clegg, der Vorsitzender der Liberaldemokraten ist. Wegen des Abhörskandals, in den Reporter des Boulevardblattes "News of the World", hatte Murdoch die 168 Jahre alte Zeitung geschlossen und schließlich am Mittwoch sogar auf ein Übernahme des britischen Fernsehsenders BSkyB verzichtet.
Die Buchenwälder in den Nationalparks Jasmund und MüritzIm Nationalpark Jasmund bei Sassnitz auf Rügen wächst der größte zusammenhängende Buchenwald der Ostseeküste auf rund 3.000 Hektar. Für 492 Hektar hatte das Land den Weltnaturerbe-Status beantragt. Das Gebiet im rauen Küstenklima wird seit 1990 nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt.
5-Jähriger in Schwanheide von Hund angefallen und schwer verletztEin fünfjähriges Kind ist in Mecklenburg-Vorpommern von einem Hund angefallen und schwer verletzt worden. Der Junge war am Freitagnachmittag auf dem Grundstück des Großvaters in Schwanheide im Landkreis Ludwigslust von einem Trampolin gesprungen, als der Dobermann-Rottweiler-Mischling über ihn herfiel, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Rüde biss dem Kind in den Hals und ins Bein.
Gewalttat in Rostock-Warnemünde: Es ging um einen BollerwagenAnlass für den tödlichen Angriff auf einen 44-jährigen Mann auf dem Bahnhof in Warnemünde ist nach Polizeiangaben ein Streit von zwei Männergruppen um einen Bollerwagen am "Herrentag" gewesen. Wie Rostocks Polizeipräsident Thomas Laum am Freitag sagte, soll nach einer längeren Auseinandersetzung ein 24-jähriger Rostocker dem 44-Jährigen einen Faustschlag gegen den Hals versetzt haben, wodurch das Opfer später starb. Der 24-Jährige sowie zwei weitere Beteiligte im Alter von 23 und 29 Jahren wurden noch am Donnerstag festgenommen.
Tödliche Attacke am S-Bahnhof in Rostock: Mehrere FestnahmenNach dem tödlichen Angriff auf einen Mann auf dem S-Bahnhof in Rostock-Warnemünde hat die Polizei mehrere Tatverdächtige festgenommen. Ein Polizeisprecher bestätigte am Freitag auf Anfrage einen entsprechenden Bericht des Norddeutschen Rundfunks (NDR). Details wollte die Polizei nach Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft im Laufe des Vormittags bekannt geben.
Hinweise auf EHEC bei Gurkenproben in MeckPommIn drei Proben von Gurken unterschiedlicher Herkunft in Mecklenburg-Vorpommern gibt es möglicherweise Hinweise auf das Vorhandensein des gefährlichen EHEC-Erregers. Für eine Bestätigung sind aber weitere Untersuchungen notwendig, wie das Verbraucherschutzministerium am Sonntag in Schwerin mitteilte. Die Ergebnisse werden nicht vor Mitte nächster Woche erwartet.
Fluglehrer und Schüler bei Absturz von Ultraleichtflugzeug bei Stralsund umgekommenBeim Absturz eines Ultraleichtflugzeuges in der Nähe des Flugplatzes Kedingshagen nordwestlich von Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern sind am Freitag zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei den Toten handle es sich um einen 41-jährigen Fluglehrer aus Stralsund und seinen 47-jährigen Flugschüler aus Bergen auf Rügen, teilte die Polizei mit. Die einmotorige Maschine vom Typ Eurostar EV 97 sei bei einem Trainingsflug aus etwa 50 Metern Höhe auf einem drei Kilometer entfernten Getreidefeld abgestürzt.
Friedliche Sitzblockaden verzögern NPD-Aufmarsch in GreifswaldMit einem friedlichen Demokratiefest haben am Sonntag in Greifswald mehr als 3.000 Menschen gegen den Aufmarsch der rechtsextremen NPD zum Tag der Arbeit protestiert. Die Demonstranten zogen unter dem Motto "Greifswald ist bunt - Kein Ort für Neonazis" durch die Innenstadt zu einer Kundgebung im Neubaugebiet Ostseeviertel, der sich ein Volksfest mit Angeboten für die ganze Familie und Konzerte mehrerer Jugendbands anschlossen. Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD), der sich mit Innenminister Lorenz Caffier (CDU) in den Zug eingereiht hatte, wertete das konsequente Auftreten der Greifswalder als "eindrucksvolles Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz".
Vermisste 11-jährige Helen war auf einem AbenteuerspielplatzDas seit Karfreitag vermisste Mädchen aus Rostock ist wieder aufgetaucht. Anwohner hätten die elfjährige Helen am späten Samstagnachmittag auf einem Abenteuerspielplatz im Stadtteil Lichtenhagen erkannt, teilte die Polizei mit. "Das Mädchen ist äußerlich unverletzt", hieß es weiter.
Massenkarambolage auf A19: Landwirte haben nichts zu befürchtenDie Staatsanwaltschaft Rostock plant nach der tödlichen Massenkarambolage infolge eines Sandsturms auf der A 19 bei Rostock offenbar keine Ermittlungen gegen Verantwortliche der Agrargenossenschaft, von deren Äckern die Staubwolke Richtung Autobahn wehte. Der Zusammenhang zwischen großflächigen Äckern und Sandstürmen sei Landwirten und Bevölkerung im Umfeld der Unfallstelle zwar bekannt gewesen, sagte Behördensprecherin Maureen Wiechmann laut Vorabbericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Die Verkehrssicherungspflicht für Grundeigentümer umfasse aber nur den Schutz vor tatsächlich vorhersehbaren Schäden.
Nach Massenkarambolage: Verkehr auf A19 rollt wiederZwei Tage nach der verheerenden Massenkarambolage mit acht Toten ist die Autobahn 19 bei Rostock am Sonntag wieder komplett freigegeben. Seit Sonntag rollt auch auf der Fahrbahn in Richtung Rostock der Verkehr wieder, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Derweil befindet sich noch immer ein Mensch in kritischem Zustand.
Aufräumen nach A19-Horrorcrash: Fahrbahn durch brennende Autos zerstörtAuch mehr als 24 Stunden nach dem schwersten Verkehrsunfall in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns mit acht Toten sind die Spuren noch überall sichtbar. Dort, wo am Freitag mehr als 80 Autos ineinanderrasten und teilweise ausbrannten, hat die Hitze große Löcher in den Asphalt gebrannt. Auf einer Länge von 100 Metern ist der Zaun zum Feld eingerissen, die Leitplanke hat der Wucht zwar standgehalten, ist aber auch durch die Hitze verformt.
Massenkarambolage auf A19: Zustand zweier Schwerverletzter weiter kritischNach der verheerenden Massenkarambolage auf der Autobahn 19 bei Rostock-Laage befinden sich weiterhin zwei Schwerverletzte in einem kritischen Zustand. Sie werden zusammen mit einem weiteren Intensivpatienten in der KMG-Klinik in Güstrow behandelt, wie ein Krankenhaussprecher auf dapd-Anfrage sagte. Von den insgesamt knapp 50 in umliegende Kliniken sowie bei Brandverletzungen nach Hamburg eingelieferten Patienten befanden sich am Sonnabend noch knapp 20 in stationärer Behandlung.
A19 Richtung Berlin: Wieder freie Fahrt nach MassenkarambolageEinen Tag nach der Massenkarambolage auf der Autobahn A 19 zwischen Rostock und Güstrow ist die Fahrbahn in Richtung Berlin am Samstagnachmittag wieder für den Verkehr freigegeben worden. "Beide Spuren können nach Abschluss der Bergungsarbeiten befahren werden, die Gegenrichtung nach Rostock bleibt weiter voll gesperrt", sagte ein Polizeisprecher. Auf der Strecke gilt nach Angaben der Autobahnmeisterei Kavelstorf ein Tempolimit von 80 Stundenkilometern, um mögliche Auffahrunfälle durch von den Arbeiten auf der Gegenfahrbahn abgelenkte Autofahrer zu verhindern.
Verkehr auf A19 soll zu Wochenbeginn wieder rollenNach der Massenkarambolage auf der Autobahn A 19 zwischen Rostock und Güstrow vom Freitagmittag soll die Strecke in beide Richtungen bis zum Wochenbeginn wieder freigegeben werden. In Fahrtrichtung Berlin könne der Verkehr voraussichtlich schon wieder am Samstag ab 14.00 Uhr rollen, sagte Manfred Rathert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr am Samstag. Hier hatten keine Autos gebrannt, die Fahrbahn wurde nicht beschädigt.
Massenkarambolage auf A19: Unfallopfer aus mindestens sieben BundesländernDie Toten und Verletzten der Massenkarambolage auf der A 19 stammen nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei aus mindestens sieben Bundesländern. Wie das Lagezentrum des Innenministeriums am Samstag in Schwerin mitteilte, kommen die Opfer aus Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin und Brandenburg. Die vorläufigen Angaben beruhten auf einer ersten Auswertung der Kennzeichen der in den Unfall verwickelten Fahrzeuge.
Massenkarambolage auf der A19: Staatsanwaltschaft am ZugNach der Massenkarambolage auf der Autobahn A19 zwischen Rostock und Güstrow hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zu den Unfallverursachern aufgenommen. Bei einem Unfall mit acht Toten und vielen Verletzten ergebe sich der Verdacht der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung, sagte Staatsanwältin Maureen Wiechmann am Samstag in Rostock. Sie sei bei den Bergungsarbeiten am Freitag dabei gewesen, während Gutachter den Unfallort untersucht hätten.
Sandsturm verursacht Massenkarambolage auf A19Der Sandsturm wütet noch Stunden nach der Massenkarambolage über die Autobahn zwischen Rostock und Güstrow. Dutzende ausgebrannte und ineinandergeschobene Fahrzeuge haben die Fahrbahn in ein Trümmerfeld verwandelt. Die Feuerwehr löscht noch einige Brände, bevor überhaupt daran zu denken ist, die Toten zu bergen.
Brandserie in Westmecklenburg: 21-Jähriger ertapptNach einer Brandserie in Westmecklenburg hat die Polizei in der Nacht zum Montag zwei Tatverdächtige festgenommen. Ein 21 Jahre alter Mann wurde ertappt, als er in einer ehemaligen Poliklinik in Ludwigslust Feuer legen wollte, wie die Polizei mitteilte. Ein 23 Jahre alter mutmaßlicher Mittäter wurde kurze Zeit später ermittelt.
MeckPomm-Innenminister mit Verlauf des Castor-Transports zufriedenMecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat sich zufrieden über den Ablauf des Castor-Transports von Karlsruhe nach Lubmin geäußert. Eine Verspätung von vier Stunden sei akzeptabel, sagte Caffier der Nachrichtenagentur dapd am Donnerstag in Lubmin. Die Aktionen der Atomkraftgegner seien abgesehen von einigen grenzwertigen Unternehmungen überwiegend friedfertig gewesen.
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