Hamburg

Über zwei Promille - Mann attackiert grundlos BundespolizistenAm 26.04.2012 gegen 20.30 Uhr versetzte ein stark alkoholisierter Mann (29) einem Bundespolizisten im Hamburger Hauptbahnhof einen gezielten Faustschlag gegen den Oberkörper. Der Beschuldigte ging zuvor auf eine Streife der Bundespolizei zu und schlug unvermittelt auf den Polizeibeamten ein. Während der Zuführungsmaßnahmen beleidigte der Beschuldigte die eingesetzten Bundespolizisten auf übelste Weise.
Rückkauf von E.on-Gasnetz: Hamburger Grüne befürchten MillionenschadenDie Hamburger Grünen (GAL) werfen Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) vor, er lasse sich vom Energieriesen E.on über den Tisch ziehen. "Wir haben die große Sorge, dass der Stadt ein Schaden in hoher zweistelliger Millionenhöhe entsteht", sagte GAL-Fraktionschef Jens Kerstan dem Nachrichtenmagazin FOCUS. Die SPD-Regierung will 25,1 Prozent des Gasnetzes von E.on übernehmen.
Im Bahnhof Hamburg-Altona: 33-Jähriger soll Frau mit Handy unter Minirock gefilmt habenZivilfahnder der Bundespolizei haben am Freitagnachmittag einen 33-Jährigen im Bahnhof Hamburg-Altona vorläufig fest. Zuvor geriet der Beschuldigte durch sein auffälliges Verhalten in das Visier der Fahnder. Der Mann beobachtete offensichtlich zielgerichtet Frauen im Bahnhofsbereich.
Hamburg gegen Abschaffung des LänderfinanzausgleichsHamburgs Bürgermeister Scholz (SPD) hat sich zu Gesprächen über eine Neuausrichtung des Finanzausgleichs bereit erklärt. Niemand könne sich einer solchen Diskussion entziehen, sagte Scholz der F.A.Z. (Montagsausgabe).
Energie und Nahrungsmittel sorgen für das Teuro-GefühlDass mit der Einführung des Euro als Bargeld vor zehn Jahren die Preise kräftig gestiegen seien, ist ein weitverbreiteter Eindruck. Eine am Freitag veröffentlichte Studie des Statistischen Bundesamts belegt, dass das Teuro-Gefühl nicht völlig unbegründet ist. Auch wenn die Statistik nachweist, dass die Inflation in den bisherigen Euro-Jahren deutlich niedriger ausgefallen ist als zu D-Mark-Zeiten.
Durchschnittlich 1,6 Prozent Inflation seit Euro-EinführungSeit der Einführung des Euro als Bargeld zum 1. Januar 2002 sind die Verbraucherpreise in Deutschland durchschnittlich um 1,6 Prozent pro Jahr gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit.
Vernichtung historischer Akten beim BNDForscher schlagen Alarm: Beim Auslandsgeheimdienst BND sind im Jahr 2007 zahlreiche historisch wertvolle Akten vernichtet worden. Nach Angaben der unabhängige Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes (BND) handelt es sich um insgesamt 250 Personalakten mit Bezug zur Zeit des Nationalsozialismus. Die im Februar eingesetzte Historikerkommission soll einen Blick in die "braune" Vergangenheit des BND werfen.
Wirbel um Vernichtung historischer Akten im BNDBeim Auslandsgeheimdienst BND sind im Jahr 2007 offenbar historisch wertvolle Akten vernichtet worden. Darauf machte am Dienstag die im Februar eingesetzte vierköpfige Historikerkommission aufmerksam, die in den kommenden Jahren die Frühgeschichte des Bundesnachrichtendienstes durchleuchten soll. Dort waren zunächst zahlreiche Nazis beschäftigt worden.
Forscher schlagen Alarm: Historisch wertvolle BND-Akten vernichtetDie im Februar eingesetzte unabhängige Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes (BND) schlägt Alarm: Im Jahr 2007 seien etwa 250 Personalakten früherer hauptamtlicher Mitarbeiter vernichtet worden, teilte die Kommission am Dienstag in Marburg mit. Erste Recherchen zeigten, dass darunter auch Akten von Personen gewesen seien, die in der NS-Zeit "signifikante geheimdienstliche Positionen" hatten, darunter in der SS, dem Sicherheitsdienst SD oder der Gestapo. "Darunter befinden sich auch BND-Mitarbeiter, gegen die der BND in den sechziger Jahren selbst Ermittlungen wegen schwerer NS-Belastung durchgeführt hatte."
Bissfeste Körnchen statt zartem SchmelzVon zartem Schmelz kann keine Rede sein. Die Schokolade ist eher körnig, man muss ein bisschen kauen. Sie schmeckt etwas herber, als man es von Milchschokolade gewohnt ist, und etwas dunkler ist sie auch.
Weltweit erste Milchschokolade in Dresden rekonstruiertDie wohl erste Milchschokolade der Welt ist in Dresden neu hergestellt worden. Das Rezept der 1839 von der Dresdner Firma Jordan & Timaues produzierten Nascherei ist nicht überliefert, wie Yvonne Schneider, Lebensmitteltechnikerin an der Technischen Universität Dresden, am Mittwoch erklärte. Mithilfe von Überlegungen, welche Zutaten und Geräte es damals gegeben habe, sei die Schokolade für eine Bachelor-Arbeit rekonstruiert worden.
Honeckers Jagdresidenz wechselt für 2,5 Millionen Euro den BesitzerEinst kostete sie zig Millionen Ostmark, jetzt wechselt Erich Honeckers frühere Jagdresidenz für mehrere Millionen Euro erneut den Besitzer. Am Montag gewann die Van der Valk Hotelgruppe einen Bieterwettstreit vor dem Amtsgericht Waren, das die 14 Hektar große Immobilie in der Mecklenburgischen Seenplatte zur Versteigerung ausgeschrieben hatte. Bei 2,5 Millionen Euro erhielt Firmenchef Vincent van der Valk den Zuschlag.
Mehr wissen: "Staatsjagdgebiete" in der DDR in acht Daten- Von der Jagdresidenz am Drewitzer See in Mecklenburg-Vorpommern aus ging die DDR-Führung im Gebiet der Nossentiner Heide jagen. Von solchen "Staats- oder Sonderjagdgebieten" gab es mehrere, vor allem in der Schorfheide, auf dem Darß und an der Müritz. - Seit 1953 war im Jagdgesetz der DDR festgelegt, dass der Staat "Sonderjagdgebiete" für besondere Personen einrichten durfte.
Honeckers Häuschen wird holländischNach 20 Minuten Getuschel kommt am Montag doch noch einmal Leben in die Zwangsversteigerung im Saal 2 des Amtsgerichts von Waren/Müritz. Vincent van der Valk zischt seinem Nebenmann zu: "Wer ist dieser Typ?" Offenbar war der 48-jährige Touristikunternehmer van der Valk auf Mitbieter kaum vorbereitet und sicher, aus der Versteigerung einer Ferienanlage rund um die Jagdresidenz des früheren DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker als Gewinner hervorzugehen.
Honeckers Jagdresidenz wechselt für 2,5 Millionen Euro den BesitzerErich Honeckers frühere Jagdresidenz wechselt erneut den Besitzer. Am Montag gewann die Van der Valk Hotelgruppe einen Bieterwettstreit vor dem Amtsgericht Waren, das die 14 Hektar große Immobilie in der Mecklenburgischen Seenplatte zur Versteigerung ausgeschrieben hatte. Bei 2,5 Millionen Euro erhielt Firmenchef Vincent van der Valk den Zuschlag, etwa 640.000 Euro mehr als im Mindestgebot vorgeben war.
Van der Valk gewinnt Bieterwettstreit um Honeckers JagdresidenzDie Hotelgruppe Van der Valk hat den Bieterwettstreit um Erich Honeckers frühere Jagdresidenz am Drewitzer See (Mecklenburgische Seenplatte) für sich entschieden. Mit einem Gebot von 2,5 Millionen Euro schlug das Tourismusunternehmen am Montag auf dem Amtsgericht Waren einen unbekannt gebliebenen Mitbieter aus dem Feld. Van der Valk hatte das 14 Hektar große Wassergrundstück mit einem reetgedeckten Anwesen Honeckers und mehreren neuen Ferienhäusern bereits vom Insolvenzverwalter gepachtet.
Versteigerung von Honeckers Jagdresidenz hat begonnenDie zur Versteigerung stehende Jagdresidenz des früheren DDR-Regierungschefs Erich Honecker in der Mecklenburgischen Seenplatte bringt wohl mehr als das Mindestgebot von gut 1,8 Millionen Euro ein. Die bietende Van der Valk Hotelgruppe würde die Immobilie am Drewitzer See nahe der Ortschaft Nossentiner Hütte für 2,2 Millionen Euro übernehmen. Dieses Gebot wurde am Montag von einem Vertreter der Hotelgruppe auf dem Amtsgericht Waren genannt.
Gedenken an die sieben in Afghanistan getöteten deutschen SoldatenIm Bundestag ist am Volkstrauertag auch der sieben deutschen Soldaten gedacht worden, die 2011 in Afghanistan gefallen sind. Sie seien im Einsatz für eine friedliche, sichere Welt gestorben, sagte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede in der zentralen Gedenkstunde des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Bundespräsident Christian Wulff sprach das Totengedenken.
Zusammenfassung zentrale Gedenkfeier am VolkstrauertagZur zentralen Gedenkfeier zum Volkstrauertag erhalten Sie eine Zusammenfassung bis 1800, 40 Zeilen.
Wulff spricht Totengedenken im BundestagBundespräsident Christian Wulff hat am Volkstrauertag der Opfer von Gewalt und Krieg gedacht. In der zentralen Gedenkstunde des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge am Sonntag im Bundestag erinnerte Wulff im Totengedenken nicht nur an die Soldaten, die in den Weltkriegen starben. "Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus", sagte das Staatsoberhaupt.
Zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag im BundestagZu einer zentralen Gedenkstunde des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum Volkstrauertag tritt heute (13. November, 16 Uhr) der Bundestag zusammen. Die Gedenkrede hält der ehemalige Außenminister und derzeitige SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier.
Thierse stellt Gedenkbuch für Opfer der Mauer vorBundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse hat am Mittwoch in Berlin das Totengedenkbuch für das Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag vorgestellt. Dabei nannte der SPD-Politiker den 9. November ein "verflucht deutsches Datum", das höchst widersprüchliche Erinnerungen hervorrufe.
Erinnerungen an den Schicksalstag der DeutschenMit zahlreichen Gedenkveranstaltungen in der Hauptstadt Berlin und in den Ländern ist am Mittwoch an den Mauerfall vor 22 Jahren, aber auch an den Beginn der systematischen Judenverfolgung im November 1938 erinnert worden. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete in Berlin den 9. November 1989 als einen Tag des "unbeschreiblichen Glücks".
Thierse stellt Gedenkbuch für Opfer der Mauer vorBundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse hat den 9. November ein "verflucht deutsches Datum" genannt, das höchst widersprüchliche Erinnerungen hervorrufe. Der SPD-Politiker stellte am Mittwoch in Berlin das Totengedenkbuch für das Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag vor.
Graumann mahnt zu fortgesetztem Erinnern an NS-OpferZu einem nicht nachlassendem Gedenken und Erinnern an die Opfer der Nationalsozialisten hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, ermahnt. "Einen Schlussstrich kann und wird es niemals geben", sagte er am Mittwoch bei einer Gedenkstunde an die Pogromnacht vom 9. November 1938 in der Frankfurter Paulskirche.
Erinnerungen an den Schicksalstag der DeutschenMit zahlreichen Gedenkveranstaltungen in der Hauptstadt Berlin und in den Ländern ist am Mittwoch an den Mauerfall vor 22 Jahren, aber auch an den Beginn der systematischen Judenverfolgung 1938 erinnert worden. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete auf einer Konferenz in Berlin den 9. November 1989 als einen Tag des "unbeschreiblichen Glücks".
Graumann mahnt: Pogromnacht nie vergessenMit einer Gedenkstunde in der Frankfurter Paulskirche ist am Mittwoch an die Pogromnacht am 9. November 1938 erinnert worden. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, mahnte zu fortgesetztem Erinnern und Gedenken.
Streit über den Aufbau OstRegierung und Opposition streiten über die in Ostdeutschland erzielten Erfolge seit der Deutschen Einheit 1990. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hob am Mittwoch in Berlin bei der Vorlage des Jahresberichtes zum Stand der Deutschen Einheit die gute wirtschaftliche Entwicklung im Osten hervor. Vertreter von SPD und Linkspartei verwiesen hingegen auf die nach wie vor gravierenden Arbeitsmarktprobleme und warfen dem CSU-Politiker Friedrich vor, keine Vision für den Aufbau Ost zu vermitteln.
Mehr wissen: Der Solidarpakt II für die ostdeutschen LänderDer Solidarpakt II wurde im Juni 2001 geschlossen und trat am 1. Januar 2005 in Kraft. Darin verpflichtet sich der Bund, den neuen Ländern für den Aufbau Ost bis 2019 insgesamt 156,5 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen.
Friedrich sieht Ostdeutschland auf einem guten WegDie ostdeutschen Länder haben nach Darstellung von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich wirtschaftlich nochmals zugelegt und den Abstand zu Westdeutschland weiter verringert. Der CSU-Politiker sagte am Mittwoch in Berlin bei der Vorlage des Jahresberichtes zum Stand der Deutschen Einheit, die wirtschaftliche Entwicklung im Osten habe sich "ungebrochen positiv" weiterentwickelt. Die neuen Länder seien stärker aus der Wirtschaftskrise herausgekommen, als sie 2008 hineingegangen seien.
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