Baden-Württemberg

Inflationsrate in Baden-Württemberg fällt unter 2 ProzentDie Abschaffung der Studiengebühren zum Sommersemester hat den Preisdruck in Baden-Württemberg im April deutlich sinken lassen. Die Jahresteuerung fiel auf 1,9 Prozent und lag damit erstmals seit Dezember 2010 unter der Marke von 2 Prozent, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Im März hatte die Inflation noch 2,4 Prozent betragen.
S&P erhöht Rating für Baden-Württemberg auf Topnote AAADie Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat angesichts einer fortschreitenden Haushaltssanierung die Kreditwürdigkeit Baden-Württembergs auf die Topnote heraufgestuft. Die langfristige Bonitätsnote wurde auf AAA von AA+ erhöht, den Ausblick für das Rating bezeichneten die Kreditwächter als stabil. Zugleich wurde das kurzfristige Rating von A-1+ bestätigt.
Porsche will gegen Urteil des Landgerichts Stuttgart vorgehenDer Autokonzern Porsche hat seine Absicht bekräftigt, beim Bundesgerichtshof eine Nichtzulassungsbeschwerde gegen die Klage einiger Aktionäre einzulegen. Das Oberlandesgericht Stuttgart hatte am 29. Februar der Anfechtungsklage der Aktionäre gegen die Entlastung des Porsche-Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2008/2009 - dem Jahr der versuchten Übernahme von Volkswagen - stattgegeben.
Jahresteuerung in Baden-Württemberg nimmt im Februar zuDer Verbraucherpreisauftrieb in Baden-Württemberg hat im Februar spürbar an Fahrt gewinnen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, lagen die Verbraucherpreise um 2,5 Prozent über dem Niveau von Februar 2011. Im Januar hatte die Jahresteuerung 2,2 Prozent betragen.
Baden-Württemberg will zügige Reform des LänderfinanzausgleichsIm Streit um die Reform des Länderfinanzausgleichs hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann an seine Länderkollegen appelliert, sich einer gemeinsamen Lösung nicht zu verschließen. "So etwas zu verhandeln, dauert Jahre. Da braucht man Geduld, weil es ein dickes Brett ist, das man da bohren muss", sagte der Grünen-Politiker den "Stuttgarter Nachrichten" (Montagausgabe).
Landesbank Baden-Württemberg prüft dubioses Millionen-GeschäftDie Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) prüft offenbar einen Fall von möglicher Korruption im Zusammenhang mit einem Immobilienprojekt in Moskau. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" laut Vorabbericht. Die Bank habe 2008 für gut 100 Millionen Euro ein Gebäude in der russischen Hauptstadt gekauft, um es unter dem Namen German Centre Moscow zu einem Bürostandort für deutsche Unternehmen zu entwickeln.
Grube: "Stuttgart 21" wird erst 2020 fertigDer neue Tiefbahnhof "Stuttgart 21" kann voraussichtlich erst 2020 in Betrieb gehen. "Die Wahrscheinlichkeit, dass es 2020 wird, ist sehr groß", sagte Bahn-Chef Rüdiger Grube am Dienstag dem Sender HR-Info. Eigentlich hätte "Stuttgart 21" im Jahr 2019 in Betrieb gehen sollen.
Südflügel des Hauptbahnhofs wird für "Stuttgart 21" abgerissenFür das Bahnprojekt "Stuttgart 21" fällt nun der Südflügel des Hauptbahnhofs. Am Montagnachmittag begannen unter dem Protest von Projektgegnern Bagger damit, auch den zweiten Seitenflügel des Gebäudes abzureißen. Zunächst blieb die Lage weitgehend ruhig.
Newsflash: "Stuttgart 21": Südflügel des Hauptbahnhofs wird abgerissenDer Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhof für das Bahnprojekt "Stuttgart 21" wird abgerissen. Am Montagnachmittag begannen unter dem Protest von Projektgegnern Bagger damit, auch den zweiten Seitenflügel des Gebäudes abzutragen. Zunächst blieb die Lage weitgehend ruhig.
Fünftes deutsches Todesopfer kommt aus Baden-WürttembergDas fünfte bislang identifizierte deutsche Todesopfer nach der Havarie der Costa Concordia kommt aus Baden-Württemberg. Das bestätigte am Samstag das Landeskriminalamt in Stuttgart auf Anfrage. Ob es sich bei der identifizierten Person um einen Mann oder eine Frau handelt, sagte der Behördensprecher nicht.
Weg für Baumfällarbeiten für "Stuttgart 21" ist freiDen umstrittenen Baumfällarbeiten für das Bahnprojekt "Stuttgart 21" steht nichts mehr im Wege. Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) erteilte der Bahn am Donnerstag die Genehmigung, im Stuttgarter Schlossgarten rund 176 Bäume zu fällen oder verpflanzen. Der BUND kündigte umgehend an, gegen die Genehmigung vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim mit einem Eilantrag vorzugehen.
Baumfällarbeiten für "Stuttgart 21" können beginnenDen umstrittenen Baumfällarbeiten für das Bahnprojekt "Stuttgart 21" steht nichts mehr im Wege. Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) erteilte der Bahn am Donnerstag die Genehmigung, im Stuttgarter Schlossgarten rund 176 Bäume zu fällen oder verpflanzen. Der BUND kündigte umgehend an, gegen die Genehmigung vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim mit einem Eilantrag vorzugehen.
Newsflash: "Stuttgart 21": Grünes Licht für BaumfällarbeitenDen umstrittenen Baumfällarbeiten für das Bahnprojekt "Stuttgart 21" steht nichts mehr im Wege. Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) erteilte der Bahn am Donnerstag die Genehmigung, im Stuttgarter Schlossgarten rund 176 Bäume zu fällen und umzusetzen. Die vorliegenden Unterlagen zeigten, dass die "naturschutzfachlichen Probleme untersucht und bewältigt" seien, teilte das EBA mit.
Plädoyers zu den "Parkplatzmorden" in Stuttgart erwartetIm Prozess um die sogenannten Parkplatzmorde werden heute (26. Januar, 9.00 Uhr) die Plädoyers erwartet. Der 57-jährige Angeklagte muss sich vor dem Stuttgarter Landgericht wegen zweifachen Mordes verantworten.
Plädoyers zu den "Parkplatzmorden" in Stuttgart erwartetIm Prozess um die sogenannten Parkplatzmorde werden am Donnerstag (26. Januar, 9.00 Uhr) die Plädoyers erwartet. Der 57-jährige Angeklagte muss sich vor dem Stuttgarter Landgericht wegen zweifachen Mordes verantworten.
IG Metall Baden-Württemberg will bis zu 6,5 Prozent mehr LohnDie IG Metall in Baden-Württemberg will bei der nächsten Tarifrunde voraussichtlich Lohnerhöhungen von bis zu 6,5 Prozent fordern. Als bundesweit erste sprach die Große Tarifkommission des Bezirks am Mittwoch in Sindelfingen eine entsprechende Empfehlung aus. In der Metall- und Elektroindustrie in Deutschland steht ab April die nächste Tarifrunde an.
CMT 2012: Caravan-Tramper hat es nach Stuttgart geschafftAnfangs wollte niemand so recht an ein Gelingen des Experiments glauben. Der Autor Valentin von Vacano und ein Fotograf wollten in vier Wochen mit einem Knaus Schwalbennest an der Hand von Südeuropa zur gestern zu Ende gegangenen Urlaubsmesse CMT nach Stuttgart „trampen“. Die über 2500 Kilometer sollte der neue Kleinwohnwagen nur von fremden und per Anhalterdaumen gestoppten Autos gezogen werden.
Weitere Bäume für "Stuttgart 21" gefälltFür das umstrittene Bahnhofsprojekt "Stuttgart 21" sind in der Nacht zu Sonntag weitere mehr als 30 Bäume gefällt worden. Die Arbeiten waren gegen 06.00 Uhr beendet, wie ein Polizeisprecher in Stuttgart auf Anfrage sagte. Zu weiteren Zwischenfällen sei es nicht gekommen.
Zwei Seniorinnen aus Baden-Württemberg nach Schiffsunglück vermisstNach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" vor Italien werden auch zwei Seniorinnen aus Baden-Württemberg vermisst. Polizeisprecher in Laupheim und Nürtingen bestätigten am Montag, dass Angehörige die beiden Frauen am Sonntag als vermisst gemeldet haben. Die 66-jährige aus Laupheim und die 71-Jährige aus dem Raum Nürtingen waren den Angaben zufolge als Kreuzfahrt-Teilnehmer auf dem Luxusliner mit einer großen Reisegruppe unterwegs.
S&P-Abwertungen belasten Anleihemärkte nichtDie schlechteren Noten für die Kreditwürdigkeit vieler europäischer Staaten belasten die europäischen Anleihemärkte erst einmal nicht. Ein schlechtere Note in der Kreditwürdigkeit bedeutet für den Schuldner in der Regel, dass er nur zu schlechteren Konditionen einen Kredit bekommt. Dies ist am Montag allerdings kaum zu erkennen.
"Bild"-Zeitung erhält Bombendrohung in Zusammenhang mit "Stuttgart 21"Der "Bild"-Zeitung ist eine anonyme Bombendrohung im Zusammenhang mit dem Bahnprojekt "Stuttgart 21" zugegangen. Die in Esslingen sesshafte Redaktion erhielt nach Angaben der Polizei Stuttgart ein Schreiben mit dem Wortlaut: "Wenn die Demos gegen Stuttgart 21 nicht aufhören, geht eine Bombe hoch". Die Polizei ermittelt, sieht aber "keine reale Bedrohungslage".
Widerstand gegen Weiterbau von "Stuttgart 21" bliebt friedlichEin Großaufgebot von 1.700 Polizisten hat eine Blockade von Gegnern des Bahnprojektes "Stuttgart 21" am Stuttgarter Hauptbahnhof beendet. Die befürchteten gewaltsamen Proteste gegen die Räumung blieben am Freitagmorgen dabei aus. Der Einsatz verlief weitgehend friedlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Friedlicher Widerstand gegen Weiterbau von "Stuttgart 21"Der Weiterbau von "Stuttgart 21" kommt voran. Die Polizei löste am Freitag mit einem Großaufgebot von 1.700 Beamten eine Blockade von Projektgegnern am Hauptbahnhof der baden-württembergischen Landeshauptstadt auf. Rund 600 Demonstranten hatten über Nacht vor dem Südflügel ausgeharrt, der demnächst für den geplanten Tiefbahnhof abgerissen werden soll.
Aktionsbündnis fordert sofortige Aussetzung der "S 21"-Bauarbeiten"Angesichts dieses Planungschaos muss die Bahn die Arbeiten umgehend aussetzen", verlangte Rockenbauch. Die Polizei hatte am Freitagmorgen die von "Stuttgart 21"-Gegnern besetzte Baustelle am Hauptbahnhof weitgehend geräumt.
Der Enkel des Stuttgarter Bahnhoferbauers beklagt AbrissDer Enkel des Stuttgarter Hauptbahnhoferbauers Paul Bonatz, Peter Dübbers, sieht dem bevorstehenden Abriss des Südflügels mit Trauer entgegen. "Es ist ungeheuer schmerzlich zu sehen, dass die Arbeit meines Großvaters abgerissen wird", sagte der 73-Jährige der Nachrichtenagentur dapd in Stuttgart. "Ich weiß wie sehr er an dem Bahnhof hing", fügte Dübbers hinzu.
Mehr wissen: Die bestehenden unterirdischen Durchgangsbahnhöfe in DeutschlandWie außergewöhnlich der geplante Tiefbahnhof "Stuttgart 21" ist, zeigt ein Blick auf die Liste der bestehenden unterirdischen Durchgangsbahnhöfe in Deutschland. Abgesehen von zahlreichen S-Bahn-Haltestellen sind lediglich vier Stationen in der Bundesrepublik nach Angaben der Deutschen Bahn Tunnelbahnhöfe. Dabei handelt es sich um den Regionalbahnhof am Frankfurter Flughafen, die Haltestelle am Flughafen Köln/Bonn, den Berliner Hauptbahnhof in Teilen und den Bahnhof Potsdamer Platz in Berlin.
Was bisher geschah: Der Konflikt über das Bahnprojekt "Stuttgart 21"Eigentlich geht es beim Streit über "Stuttgart 21" nur um einen Bahnhof. Doch der Konflikt um das Milliardenprojekt führte zum Regierungswechsel in Baden-Württemberg, die neue grün-rote Regierungskoalition war ebenfalls gespalten. Nun haben die Baden-Württemberger mehrheitlich für das Projekt gestimmt.
Schmerzloser "Stuttgart 21"-EinsatzAn der "Stuttgart 21"-Baustelle vor dem Hauptbahnhof herrscht eine gelöste Stimmung, als in der Nacht zum Freitag gegen 3.00 Uhr rund 1.700 Polizisten anrücken. Etwa 600 Projektgegner harren vor dem noch übrig gebliebenen Seitenflügel aus. Viele haben sich mit Isomatten, Schlafsäcken, Stühlen und ein paar alten Sofas ausgestattet.
Proteste an "Stuttgart 21"-Baustelle bleiben friedlichOhne gewaltsame Auseinandersetzungen ist am Freitag die von "Stuttgart 21"-Gegnern besetzte Baustelle am Hauptbahnhof der baden-württembergischen Landeshauptstadt geräumt worden. Rund 600 Demonstranten hatten über Nacht vor dem Südflügel ausgeharrt, der demnächst für den geplanten Tiefbahnhof abgerissen werden soll. Nach fünf Stunden war die von 1.700 Polizisten abgesicherte Räumung beendet.
Mehr wissen: Die Kosten von "Stuttgart 21"- Das Projekt soll nach derzeitiger Planung rund 4,1 Milliarden Euro kosten. Mit den Projektpartnern ist ein Kostendeckel von 4,526 Milliarden Euro vereinbart. - Es umfasst den Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs sowie den Ausbau des Bahnhofs Flughafen/Messe und den Neubau des S-Bahnhofs Mittnachtstraße.
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