Wirtschaft

XETRA-SCHLUSS/Kleine Gewinne nach unentschlossem GeschäftAm deutschen Aktienmarkt ist es am Freitag hin- und hergegangen. Immerhin gab es zum Schluss doch noch einen kleinen Gewinn: Der DAX stieg um 0,4 Prozent auf 6.340 Punkte. Viel "Rumgemache" führt aber bekanntlich zu nichts.
Fitch bestätigt Munich Re mit "AA-"; Ausblick stabilDie Ratingagentur Fitch hat das Finanzstärkerating (IFS) und das langfristige Emittenten-Ausfallrating (IDR) der Munich Re mit "AA-" bestätigt. Den Ausblick sieht Fitch stabil. Die Bestätigung reflektiere die starke wenn auch leicht geschwächte Kapitalsituation des Konzerns und die relativ stabilen Gewinne trotz der hohen Katastrophenverluste 2011 und der Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen.
MÄRKTE EUROPA/Kleine Gewinne am Ende einer aufregenden WocheDie europäischen Aktienmärkte haben am Freitag leichte Gewinne eingefahren. Der Euro-Stoxx-50 rückte um 0,2 Prozent auf 2.162 Punkte vor und hat damit innerhalb der Woche um 0,4 Prozent zugelegt. Der DAX gewann 0,4 Prozent auf 6.340 Punkte.
Fitch bestätigt MTU Aero Engines bei "BBB-"; Ausblick stabilDie Ratingagentur Fitch hat das langfristige Emittentenausfallrating (IDR) der MTU Aero Engines AG bei "BBB-" bestätigt. Den Ausblick sieht die Agentur stabil. Die Bewertung reflektiere die starke Position von MTU als wichtigen Komponentenhersteller von Flugzeugtriebwerken.
LATE BRIEFING+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++ FREITAG: In den USA findet vor dem langen Feiertagswochenende zum "Memorial Day" ein verkürzter Anleihehandel statt. MONTAG: In Österreich und der Schweiz bleiben die Börsen wegen des Pfingstmontags und in den USA wegen des "Memorial Day" geschlossen.
BP bestätigt kleineren Umfang für Nabucco-PipelineDas europäische Pipeline-Projekt Nabucco wird in wesentlich kleinerem Rahmen realisiert als erhofft. Nabucco werde lediglich bis zur türkischen Grenze mit Europa reichen, bestätigte der Ölkonzern BP, der Mitglied im Konsortium des Projekts ist. Ursprünglich sollte die Pipeline auf rund 3.909 Kilometern Länge Gas aus dem Kaspischen Meer bis nach Europa leiten.
Spanische Regionen rufen nach der Hilfe des ZentralstaatesDie spanischen Regionen befürchten, in die Mühlsteine der Schuldenkrise zu geraten. Der Präsident der katalonischen Selbstverwaltung, Artur Mas, sagte bei einer Pressekonferenz, die Zentralregierung in Madrid müsse die Schuldtitel der Regionen garantieren, weil die Selbstverwaltungsorgane zunehmend Schwierigkeiten hätten, ihre Finanzierung zu sichern. Diese zunächst von der Agentur Reuters berichteten Aussagen wurden von einem Sprecher bestätigt.
S&P erhöht Linde-Rating auf "A" von "A-", Ausblick stabilStandard & Poor's (S&P) hat die Bonitätsnoten der Linde AG angehoben. Der Gase- und Anlagenbaukonzern habe seine Finanzkennzahlen in den vergangenen zwei Jahren verbessert und dürfte das Niveau dank seiner konservativen Finanzpolitik in den kommenden Jahren halten, teilte die Ratingagentur mit. Die langfristige Bonitätsnote erhöhte S&P auf "A" von "A-", die kurzfristige auf "A-1" von "A-2".
MÄRKTE USA/Zurückhaltung vor langem Wochenende erwartetDie US-Aktienmärkte dürften knapp behauptet in den Handel starten. Wie in vielen europäischen Ländern steht auch in den USA ein langes Feiertagswochenende an, vor dem sich die Anleger wohl nicht gerne festlegen. Dazu kommt, dass sich die Stimmung an den Börsen in Europa im Laufe des Freitags wieder abgekühlt hat und die Vorgaben vom alten Kontinent inzwischen negativ sind.
MIDDAY BRIEFING+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++ FREITAG: In den USA findet vor dem langen Feiertagswochenende zum "Memorial Day" ein verkürzter Anleihehandel statt. MONTAG: In Österreich und der Schweiz bleiben die Börsen wegen des Pfingstmontags und in den USA wegen des "Memorial Day" geschlossen.
Weidmann hält sich zu Plänen bei griechischem Euro-Austritt bedecktBundesbankpräsident Jens Weidmann hat einen Kommentar zu der Frage abgelehnt, ob die Bundesbank an Notfallplänen für einen Euro-Austritt Griechenlands arbeite. Der Zeitung Le Monde sagte Weidmann, diese Frage bekomme er oft gestellt, er beantworte sie aber aus Prinzip nicht. Daneben sprach sich das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank erneut gegen Emission gemeinsamer Eurozone-Staatsanleihen aus.
Daimler baut bei Bustochter Evobus 630 Stellen abDie Daimler-Bustochter Evobus GmbH baut an ihren beiden Produktionsstandorten Mannheim und Neu-Ulm etwa 630 Stellen ab. Auf betriebsbedingte Kündigungen werde aber bis Ende 2018 verzichtet, darauf haben sich Geschäftsführung und Betriebsrat verständigt. Mit der Abbaumaßnahme soll "die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Produktionsstandorte gestärkt und ihre Zukunft gesichert werden", heißt es in einer Mitteilung der Daimler AG.
Lufthansa kann gesamten Sommerflugplan aus Tegel fliegenDie verschobene Eröffnung des neuen Berliner Großflughafens führt bei der Deutschen Lufthansa voraussichtlich nicht zu Flugausfällen. Der Sommerflugplan für Berlin werde ohne Wenn und Aber eingehalten, sagte Oliver Wagner, Leiter Direct Services bei Lufthansa Passage, der Konzernzeitung "Lufthanseat". Während Lufthansa Passage bis zur geplanten Eröffnung des Airports Berlin-Brandenburg ab Berlin-Tegel fliegen werde, starte und lande Germanwings in Berlin-Schönefeld.
Griechische Staatseinnahmen brechen im Mai um 20 Prozent einDie Staatseinnahmen Griechenlands sind im Mai um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat eingebrochen. Das berichtet die Zeitung Kathimerini ohne konkrete Quellen zu nennen. Demnach fielen die Einnahmen bis zum 20.
MÄRKTE EUROPA/Eindeckungskäufe sorgen für GewinneEindeckungskäufe vor dem langen Wochenende sorgen für Gewinne an Europas Aktienmärkten. "Angesichts des schwachen Monats Mai dürften gerade Hedgefonds nicht gewillt sein, in diesem überverkauften Markt 'short' zu sein. Denn jede 'bullishe' Schlagzeile kann einen kräftigen Anstieg der Kurse bewirken", sagt ein Börsianer.
BMF: Verschiebung Griechenland-Tranche um wenige Wochen unproblematischEine Verschiebung der vereinbarten Zahlungen an Griechenland aus der zweiten Tranche des Hilfspaketes um einige Wochen würde nach Einschätzung des Bundesfinanzministeriums (BMF) keine Probleme verursachen. "Der Emissionskalender sieht ursprünglich vor, dass die zweite Tranche für Ende Juni fällig wäre", sagte der Sprecher von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, Martin Kotthaus. "Soweit mir bekannt, gibt es aber keinen aktuellen Finanzbedarf externer Art bis über die Hälfte des Jahres hinaus, sodass ich eine Verschiebung um wenige Wochen unproblematisch sehe", hob Kotthaus bei einer Pressekonferenz in Berlin hervor.
EZB/Praet drängt auf Bankenunion in EuropaEZB-Chefvolkswirt Peter Praet drängt auf die Einführung einer Bankenunion in der Europäischen Union. Um eine Bankenunion komme man nicht herum, sie sei für einen gemeinsamen Markt unabdingbar, sagte Praet, der Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB) ist, bei einer Konferenz in Mailand. In Krisenzeiten nimmt seinen Worten zufolge die Tendenz zu einer Desintegration zu, dem müsse man entgegenwirken.
MÄRKTE EUROPA/Short-Eindeckungen hieven Börsen ins PlusEntgegen den vorbörslichen Indikationen geht es am Freitagvormittag an Europas Aktienmärkten kräftig nach oben. Ein Börsianer spricht von Eindeckungskäufen vor dem langen Wochenende: "Angesichts des schwachen Monats Mai dürften gerade Hedgefonds nicht gewillt sein, in diesem überverkauften Markt 'short' zu sein. Denn jede 'bullishe' Schlagzeile kann einen kräftigen Anstieg der Kurse bewirken".
Sachsens Jahresteuerung sinkt im Mai unter 2 ProzentDer Preisauftrieb in Sachsen hat sich im Mai abgeschwächt. Die Jahresteuerung sank erstmals seit Januar 2011 wieder unter die Marke von 2 Prozent. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, lag der Verbraucherpreisindex um 1,9 Prozent über dem Vorjahresniveau.
MÄRKTE ASIEN/Zaghafte Stabilisierung nach Monti-InterviewSpekulationen um die Zukunft Griechenlands in der Eurozone haben auch am Freitag das Geschehen an den ostasiatischen Finanzmärkten dominiert. Dabei sorgte die Aussage des italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti, wonach Griechenland in der Eurozone bleiben werde, kaum für Erleichterung. In den USA hätten die Monti-Kommentare noch für eine Erholung im späten Handel gesorgt, hieß es.
Linksradikale Syriza in Umfrage für Griechenlandwahl vornDie linksradikale Syriza-Partei hat in einer neuen Umfrage einen deutlichen Vorsprung vor den Konservativen erreicht und würde bei der Parlamentswahl in Griechenland stärkste Kraft. Demnach könnte Syriza derzeit 30 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen. Die konservative Nea Dimokratia käme auf 26 Prozent, wie aus einer Umfrage des Fernsehsenders SKAI television und der Tageszeitung Kathimerini hervorgeht.
EUREX/DAX-Futures eröffnen gut behauptetStabil sind die DAX-Futures am Freitag in den Handel an der Eurex gegangen. Der Juni-Kontrakt steigt gegen 8.24 Uhr MESZ um 8 Punkte auf 6.305,5. Das Tageshoch liegt bisher bei 6.308,5 Punkten und das -tief bei 6.288 Punkten.
MORNING BRIEFING+++++ SPRUCH +++++ "Vertrauen ist die Währung, in der gezahlt wird!" (Angela Merkel)
Kommunen warnen vor Überforderung durch FiskalpaktDer deutsche Städte- und Gemeindebund warnt vor einer Überforderung der kommunalen Haushalte durch den europäischen Fiskalpakt. "Dafür sind in Deutschland bisher die notwendigen Schritte nicht eingeleitet worden. So steigen zum Beispiel die kommunalen Sozialausgaben trotz der guten Konjunktur und der sinkenden Arbeitslosigkeit immer weiter", sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, der Passauer Neuen Presse.
MÄRKTE USA/Dow dreht nach launischem Handel ins PlusNach einem wechselhaften Handel haben die Indizes an Wall den Donnerstag uneinheitlich beendet. In den letzten vierzig Minuten kletterten sie nach oben, nachdem der italienische Ministerpräsident Monti sagte, er glaube nicht an ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone. Dennoch lag die weiter schwelende Unsicherheit über die Zukunft der Währungsgemeinschaft den Teilnehmern auf dem Magen.
MÄRKTE EUROPA/DAX & Co trotzen schwachen KonjunkturdatenVerkehrte Welt. Ein EU-Gipfel in Brüssel ohne greifbare Ergebnisse, schwache Einkaufsmanagerindizes aus China und Europa sowie ein enttäuschender ifo-Geschäftsklimaindex. All das hat nicht ausgereicht, um Europas Börsen am Donnerstag in die Knie zu zwingen.
LATE BRIEFING+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++ FREITAG: In den USA findet am Anleihemarkt wegen des bevorstehenden langen Feiertagswochenendes zum "Memorial Day" ein verkürzter Anleihehandel statt. +++++ MÄRKTE AKTUELL (18.01 Uhr) +++++
EZB/Asmussen: Euro-Bonds sind kein KriseninstrumentEZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen hat sich gegen eine schnelle Einführung gemeinsamer Eurozone-Staatsanleihen ausgesprochen, lehnt diese aber nicht grundsätzlich ab. In einem Interview mit CNBC sagte Asmussen, Euro-Bonds seien kein für die Bewältigung von Krisen geeignetes Instrument. Sie könnten nur Endpunkt eines sehr langen Prozesses sein.
Autohersteller starten Wettbewerb für Nachwuchskräfte„Our Future Mobility Now“, eine Initiative der Automobilhersteller Europas, hat einen europaweiten Wettbewerb für Studenten und Nachwuchskräfte ausgeschrieben. Der Hauptgewinn ist die Teilnahme an einer hochrangigen Diskussionsrunde mit den Vorstandsvorsitzenden der Automobilhersteller Europas sowie europäischer Entscheidungsträger in Brüssel. Toyota wird dabei vertreten durch Didier Leroy, Präsident Toyota Motor Europe.
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