Motorsport

Michael Schumacher kann mit "zweiter Geige" lebenFormel-1-Rekord-Weltmeister Michael Schumacher (43) hat sich vor dem Saisonstart mit dem Status als Nummer zwei im teaminternen Qualifikationsduell mit Nico Rosberg offenbar abgefunden. "Solange sich die Dinge so entwickeln, wie sie sich entwickelt haben, kann ich gut damit leben", sagte der Mercedes-Pilot im Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Den Hauptgrund für seine Schwäche im Qualifying sieht Schumacher beim Umgang mit den Reifen: "Ich habe es nicht geschafft, das Optimum aus den Reifen herauszuholen."
Gekündigte Pächter verklagen Nürburgring GmbHDer Streit zwischen den gekündigten Pächtern am Nürburgring und dem Land Rheinland-Pfalz wird nun vor Gericht ausgetragen. "Wir werden an diesem Montag beim Landgericht Koblenz eine Feststellungsklage über die Rechtmäßigkeit der außerordentlichen Kündigung einreichen", sagten die beiden Gesellschafter der Betriebsgesellschaft Nürburgring Automotive GmbH (NAG), Kai Richter und Jörg Lindner gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Montagsausgabe). Das Gericht soll dabei auch über die Verwendung der "Tourismusabgabe" des Landes von 3,2 Millionen Euro pro Jahr entscheiden, die nach Auffassung der Pächter und ihrer Rechtsberater der NAG vertraglich zugesichert worden ist.
Mattias Ekström ist der RegenkönigAudi-Pilot Mattias Ekström, der DTM-Champion von 2004 und 2007, hat wieder zugeschlagen. Nach seinem Erfolg auf dem Nürburgring sicherte sich der Schwede auch in der Motorsport Arena Oschersleben den Sieg und krönte damit einen Audi-Dreifachsieg, der für die Ingolstädter etwas ganz Besonderes ist. Ekströms Markenkollege Martin Tomczyk fuhr nach einer sensationellen Aufholjagd im Regen von Startplatz 14 als Zweiter über die Ziellinie und baute damit seine Führung in der Fahrerwertung auf 9 Punkte aus.
Motorrad-Grand Prix von Katalonien: Lüthi stürzt in der sechsten RundeStatt dem angepeilten Podestplatz wartete beim Motorrad-Grand Prix von Katalonien das Pech auf Thomas Lüthi: Der 24jährige Interwetten Paddock Moto2-Pilot, der schon im nassen Warm Up-Training am Vormittag einen Ausrutscher erlebt hatte, stürzte im Rennen erneut. Vom vierten Startplatz ins Rennen gegangen, war Lüthi zunächst in die Verfolgergruppe zurückgefallen und lag nach einer Runde auf dem neunten Platz. In der vierten Runde verdrängte er den Japaner Yuki Takahashi vom siebten Platz und ging eingangs der sechsten Runde am Italiener Simone Corsi vorbei auf Rang sechs.
Nico Rosberg würde gern mit Brad Pitt tauschenRennfahrer Nico Rosberg wäre gerne einmal für 24 Stunden Brad Pitt. "Ein toller Schauspieler mit einem aufregenden Leben - und Angelina Jolie als Partnerin ist ja auch nicht schlecht", sagte Rosberg in einem Interview mit der Illustrierten "Bunte". Mit seiner langjährigen Freundin Vivian ist der 25-Jährige aber nach eigenem Bekunden sehr glücklich.
Nach Disco-Zwischenfall: Formel-1-Pilot Sutil droht AnzeigeFormel-1-Pilot Adrian Sutil droht nach einer tätlichen Auseinandersetzung in einer Disco juristischer Ärger: Ein Geschäftsführer des Teams Lotus Renault, Eric Lux, kündigt eine Strafanzeige gegen den Force-India-Piloten an. Eine Anwalt von Lux' erklärte am Montag in einer Stellungnahme, sein Mandant werde Sutil wegen eines tätlichen Angriffs und schwerer Körperverletzung anzeigen. Hintergrund ist ein Zwischenfall in einem Nachtklub in Shanghai nach dem Formel-1-Rennen dort im vergangenen Monat.
Doku erinnert eindrucksvoll an Formel-1-Weltmeister Ayrton SennaAm 1. Mai 1994 starb der dreimalige Formel-1-Weltmeister Ayrton Senna da Silva auf der italienischen Rennstrecke von Imola. Es war eines der schwärzesten Wochenenden in der Formel 1.
Formel 1: Vettel will wieder Weltmeister werdenFormel-1-Weltmeister Sebastian Vettel will den WM-Pokal gern dauerhaft bei sich zu Hause haben. "Als ich im letzten Jahr den Pokal abgeholt habe, hat man mir gleich gesagt, dass ich ihn nächstes Jahr wieder zurückbringen muss", sagte der 23-Jährige der Nachrichtenagentur dapd. Also sei die einzige Möglichkeit, ihn zu behalten, wieder Weltmeister zu werden.
Ermittlungen gegen Formel 1-Chef Bernie EcclestoneIn der Affäre um mutmaßliche Bestechungsgelder aus der Formel 1 ermittelt die Staatsanwaltschaft München einem Medienbericht zufolge gegen den Chef der Rennserie, Bernie Ecclestone. Der Verdacht laute auf Beihilfe zur Untreue, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Samstagausgabe). Ecclestone sei am 6.
Verletzter Formel-1-Pilot Kubica kommt erneut unters MesserDer bei einer Rallye schwer verletzte Formel-1-Pilot Robert Kubica wird am Samstag zum vierten Mal operiert. Ein Spezialist habe den Eingriff am Ellbogen empfohlen, um die Genesung und Rehabilitation zu verbessern, teilte das Krankenhaus Santa Corona in der italienischen Stadt Pietra Ligure nahe Genua am Freitag mit. Der polnische Rennfahrer war während einer Rallye am 6.
Formel-1-Auftakt nicht in BahrainAngesichts der Proteste in Bahrain ist das für den 13. März geplante Formel-1-Rennen in dem Inselkönigreich abgesagt worden. Der Bahrain-Grand-Prix, Startschuss für die neue Saison in der Formel-1, gilt angesichts des weltweiten Medieninteresses als internationales Prestigeprojekt ersten Ranges für das Königshaus des Landes.
Formel-1-Rennen in Bahrain auf der KippeDie Demonstranten in dem arabischen Inselkönigreich Bahrain haben am Sonntag von der Herrscherfamilie die Absage des für den 13. März geplanten Formel-1-Rennens gefordert. Das Autorennen, das die neue Saison in der Formel-1 einleiten soll, gilt als internationales Prestigeprojekt ersten Ranges für das Königshaus von Bahrain.
BayernLB soll Millionen-Provision an Ecclestone gezahlt habenDas Vermögen des inhaftierten früheren BayernLB-Vorstands Gerhard Gribkowsky könnte von der Landesbank selbst stammen. Beim Verkauf ihrer Formel-1-Anteile an einen Finanzinvestor zahlte die BayernLB offenbar 67 Millionen Dollar an den Chef der Rennserie, Bernie Ecclestone. Das geht aus Akten der BayernLB hervor, die der Münchner Staatsanwaltschaft vorliegen, wie die "Süddeutsche Zeitung" (Samstagausgabe) berichtet.
Kubica aus künstlichem Koma erwachtDer verunglückte polnische Formel-1-Pilot Robert Kubica ist nach einer Notoperation aus einem künstlichen Koma aufgewacht. Kubica sei wach und ansprechbar, sagte Giorgio Barabino, Chef der Intensivstation im Santa-Corona-Krankenhaus in Pietra Ligure, am Montag. Kubica habe viel Blut verloren, weshalb die Situation zunächst kritisch gewesen sei.
Formel-1-Pilot Kubica im künstlichen KomaNach einem Unfall bei einer Rallye in Italien hat der polnische Formel-1-Pilot Robert Kubica die Nacht auf der Intensivstation im Krankenhaus verbracht und wurde ins künstliche Koma versetzt. Der 26-jährige Rennfahrer wurde noch am Sonntag im Santa-Corona-Krankenhaus in Pietra Ligure sieben Stunden lang operiert. Er war mit hoher Geschwindigkeit bei der "Ronda di Andora"-Rallye in Norditalien verunglückt.
Nach Horror-Crash in Italien: Formel-1-Pilot Kubica operiertNach einem schweren Unfall bei einer Rallye in Italien haben Chirurgen am Sonntag versucht, die Funktionalität der rechten Hand des polnischen Formel-1-Piloten Robert Kubica wiederherzustellen. Die italienische Nachrichtenagentur ANSA zitierte Kubicas Manager, Daniel Morelli, mit der Aussage, die Ärzte hätten die Knochen und die Blutgefäße in der Hand repariert. Nun müsse über die Funktionsfähigkeit der Muskeln nachgedacht werden.
Bestechungsvorwürfe: Verdacht gegen Formel 1-Chef verstärkt sichIn der Affäre um den Verkauf der Formel-1-Anteile der BayernLB hat ein früherer enger Geschäftspartner den ehemaligen Bankmanager Gerhard Gribkowsky angeblich schwer belastet. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" am Samstag berichtete, sagte Gerald Toifl, der als Geschäftsführer der Gribkowsky-Firmen und Vorsitzender von dessen Stiftungen firmierte, umfangreich bei der Staatsanwaltschaft München aus. Der österreichische Anwalt habe detailliert geschildert, wie der Ex-Banker ihn dazu gedrängt habe, Druck auf den britischen Formel-1-Manager Bernie Ecclestone auszuüben, um ausstehende Honorare einzutreiben.
Streit um Namensrechte: Zwei Lotus-Teams starten in neue Formel-1-SaisonDer Streit um die Rechte an dem Namen "Lotus" in der Formel 1 wird erst nach Beginn der neuen Saison gelöst. Wie ein britisches Gericht am Montag entschied, wird der Prozess erst am 21. März beginnen.
BayernLB-Affäre: Formel-1-Chef unter VerdachtDer Chef der Formel 1, Bernie Ecclestone, ist offenbar persönlich in den Skandal um verdächtige Millionenzahlungen an den langjährigen BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky verwickelt. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (Samstagausgabe) berichtet, liegen ihr konkrete Hinweise darauf vor, dass der britische Geschäftsmann mit den Überweisungen in Höhe von 50 Millionen Dollar zu tun hatte. Ecclestone dementiert das.
Vettel morgens nur fünf Minuten im BadFormel-1-Weltmeister Sebastian Vettel reicht morgens im Bad ein kurzer Blick in den Spiegel. Auf die Frage, wie lange er sich mit der Morgentoilette aufhält, sagte der 23-Jährige der "Bild am Sonntag": "Fünf bis zehn Minuten, fertig." Wenn er aber Fotos von sich in der Zeitung sieht, schaut er aber mitunter schon genauer hin.
Party mit F1-Weltmeister Vettel am Brandenburger TorMehrere tausend Fans haben Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel in Berlin einen begeisterten Empfang bereitet. "In den letzten zwei Wochen sind viele Träume wahr geworden", sagte der mit 23 Jahren jüngste Champion der Formel-1-Geschichte am Samstag in Berlin. Das Ziel der nächsten Saison sei es, den Titel zu verteidigen.
Schweizer bei Motorrad-Rennen in Dubai ums Leben gekommenBei einem Motorrad-Rennen in Dubai ist ein Schweizer Fahrer ums Leben gekommen. Die Rennleitung im Dubai Autodrome teilte mit, der 39-jährige Pascal Grosjean sei nach einem schweren Unfall am Freitag seinen Verletzungen erlegen. Grosjean überquerte am Freitag als Sieger die Ziellinie und drosselte seine Geschwindigkeit, um seinen ersten Platz zu feiern.
Alonso hat Vettel noch nicht gratuliertDer kleine Mario aus Darmstadt trägt eine Ferrari-Mütze, will aber mit einem Autogramm von Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel nach Hause gehen. "Wir sind eine italienische Familie", erzählt sein Vater. "Doch wenn der Weltmeister kommt, werden wir natürlich zu Lokalpatrioten."
Warmer Empfang für Vettel in HeppenheimMehr als 5.000 Formel1-Fans haben am Sonntag im südhessischen Heppenheim den neuen Weltmeister Sebastian Vettel beim Besuch seiner Heimatstadt gefeiert. Bereits am Vormittag hatte die Polizei für den Autoverkehr alle Zufahrten in die 25.000-Einwohner-Stadt gesperrt. Die anreisenden Rennsportfreunde mussten ihre Fahrzeuge am Ortsrand abstellen.
Vettel frühestens am Wochenende in HeppenheimDer neue Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel wird seine südhessische Heimatstadt Heppenheim voraussichtlich frühestens am Wochenende besuchen. Die Stadt und der Landkreis Bergstraße stünden in engem Kontakt zu Vettels Rennstall Red Bull und bemühten sich um einen Termin, sagte eine Sprecherin des Landkreises am Dienstag auf dapd-Anfrage. Allerdings habe der Sportler nach seinem Sieg in Abu Dhabi zahlreiche Besuche zu absolvieren, unter anderem bei Sponsoren.
Sebastian Vettel winkt die EhrenbürgerschaftDer neue Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel soll Ehrenbürger seiner Heimatstadt Heppenheim werden. Wie Bürgermeister Gerhard Herbert (SPD) am Montag sagte, habe er eine entsprechende Initiative gestartet, "allerdings müssen das die Stadtverordneten noch diskutieren und darüber abstimmen". Dass der Rennfahrer seinen Wohnsitz mittlerweile in die Schweiz verlegt hat, stehe dem Ansinnen nicht im Wege.
Vettel hat "Sportgeschichte geschrieben"Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dem Rennfahrer Sebastian Vettel zum Gewinn der Formel-1-Weltmeisterschaft gratuliert: "Ich beglückwünsche Sebastian Vettel sehr herzlich zum Weltmeistertitel. Im letzten Rennen noch nervenstark das Blatt zu wenden - das zeigt die Klasse eines wahren Champions", sagte Merkel am Sonntag. Als jüngster Formel-1-Weltmeister aller Zeiten habe Vettel "nun schon mit 23 Jahren Sportgeschichte geschrieben".
Mit Sieg im letzten Rennen: Vettel ist Formel-1-WeltmeisterSebastian Vettel ist am Sonntag mit einem Sieg im letzten Formel-1-Rennen der Saison in Abu Dhabi neuer und damit jüngster Formel-1-Weltmeister aller Zeiten geworden. Vettel ging von der Pole Position in das Rennen auf dem Jas Marina Circuit und verteidigte seine Führung bis zum Schluss. Sein WM-Sieg wurde aber nur dadurch möglich, dass der bis dahin in der WM-Wertung führende Fernando Alonso mit seinem Ferrari nur auf Platz sieben landete.
Vettel startet von Pole Position aus ins letzte Formel-1-RennenSebastian Vettel hat am Samstag alles für den Erhalt seiner Chancen auf den Fahrer-WM-Titel in der Formel 1 getan. In das Rennen auf dem Jas Marina Circuit in Abu Dhabi geht er am Sonntag von der Pole Position. WM-Spitzenreiter Fernando Alonso parkt seinen Ferrari in der Startreihe direkt hinter Vettels Red-Bull auf Platz drei.
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