Fußball

Vier brasilianische Fußballfans angeschossenNach einem Fußballspiel zwischen den Mannschaften Flamengo und Botafogo in Rio de Janeiro sind am Montagmorgen vier Fußballfans der Gastmannschaft Botafogo angeschossen worden. Alle vier seien in Krankenhäuser gebracht worden, schwebten aber nicht in Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Auf die Fans sei auf einem öffentlichen Platz aus einem vorbeifahrenden Auto heraus von unbekannten Tätern geschossen worden, hieß es.
Blatter will Spitze des ägyptischen Fußballverbands wieder einsetzenFIFA-Präsident Sepp Blatter will die Spitze des ägyptischen Fußballverbands (EFA) wieder einsetzen. Die Entlassung des Vorstands durch den ägyptischen Ministerpräsidenten Kamal el Gansuri erkenne er nicht an, sagte Blatter am Sonntag in der paraguayischen Hauptstadt Asuncion, wo er an einem Sonderkongress des Südamerikanischen Fußballverbandes teilnimmt. Bei der Entlassung handele es sich um "direkte Einmischung" der Regierung.
Bankchef wegen Verdachts auf Anstiftung zu Krawall an Ausreise gehindertIn Ägypten ist der Vorstandsvorsitzende der Investmentbank EFG Hermes angesichts der laufenden Ermittlungen nach den Stadionkrawallen in der Stadt Port Said mit 74 Toten an der Ausreise gehindert worden. Ein Flughafenmitarbeiter erklärte, Jassir al Mallauani wollte am Sonntag von Kairo in die Vereinigten Arabischen Emirate fliegen, sei aber auf Anweisung des Justizministers an der Ausreise gehindert worden. Aus Justizkreisen verlautete, gegen Al Mallauani und Gamal Omar, einen engen Freund des Sohns des langjährigen Machthabers Husni Mubarak, werde ermittelt, weil sie Schlägertrupps dafür bezahlt haben sollen, nach dem Fußballspiel vergangene Woche Mubarak-kritische Jugendliche anzugreifen.
Spitze des ägyptischen Fußballverbands tritt geschlossen zurückNach den Stadionausschreitungen in Port Said ist am Samstag die gesamte Spitze des ägyptischen Fußballverbands (EFA) zurückgetreten. Ministerpräsident Kamal el Gansuri hatte den Vorstand bereits am Donnerstag entlassen. Der Weltfußballverband (FIFA) lehnt jedoch jegliche Einmischung von Regierungsseite in seine Belange ab.
Fast 400 Verletzte bei neuen Ausschreitungen in ÄgyptenIn Kairo sind am Donnerstag bei Demonstrationen gegen den Militärrat fast 400 Menschen verletzt worden. Mehr als zehntausend Demonstranten waren auf dem Tahrir-Platz zusammengekommen, um nach den Ausschreitungen nach einem Fußballspiel am Vortag mit mindestens 74 Toten gegen Polizei und Militär zu protestieren. Die Demonstranten, die den Sicherheitskräften Versagen vorwerfen, zogen vor das Innenministerium, wo der anfangs friedliche Protestmarsch in Gewalt umschlug.
Proteste gegen Militärrat nach schweren Ausschreitungen in ÄgyptenNach den schweren Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Ägypten richtet sich der Zorn der Bevölkerung gegen Polizei und Militär. Am Donnerstag versammelten sich Tausende Demonstranten auf dem Tahrir-Platz in Kairo, wo die Proteste gegen den langjährigen Machthaber Husni Mubarak im vergangenen Jahr ihren Anfang genommen hatten. Am Mittwoch waren 74 Menschen bei der weltweit schlimmsten Gewalt in der Fußballgeschichte seit 15 Jahren gestorben.
Proteste gegen Militärrat nach schweren Ausschreitungen in ÄgyptenDie schweren Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Ägypten nehmen immer mehr politische Dimensionen an. Einen Tag nach den blutigen Krawallen warfen Politiker den Sicherheitskräften am Donnerstag Untätigkeit und Versagen vor. Polizisten und Soldaten hätten sich am Tod von mindestens 74 Menschen mitschuldig gemacht, sagte der Abgeordnete der Muslimbruderschaft, Essam el Erian, am Donnerstag.
Ägyptischer Ministerpräsident löst Vorstand des Fußballverbands aufNach den schweren Ausschreitungen bei einem Fußballspiel in Ägypten hat Ministerpräsident Kamal el Gansuri den Vorstand des Ägyptischen Fußballverbands aufgelöst. Die Mitglieder des Gremiums sollten von der Staatsanwaltschaft verhört werden, sagte der Regierungschef während einer Krisensitzung des Parlaments am Donnerstag. Zudem hätten der Gouverneur der Provinz Port Said und der Polizeichef der Region ihren Rücktritt erklärt.
Monika Lierhaus will 2014 als Journalistin bei Fußball-WM dabei seinDie ehemalige Sportschau-Moderatorin Monica Lierhaus träumt davon, 2014 aktiv als Journalistin bei der Fußball-WM dabei zu sein. Die Krankheit habe sie verändert, sie könne nicht mehr die Gleiche werden wie früher, sagte die 41-Jährige dem "Zeit-Magazin" (Donnerstagausabe). Es werde jedoch alles von Stück zu Stück besser und sie erarbeite sich langsam ihre Eigenständigkeit zurück.
Politiker werfen Sicherheitskräften vorsätzliche Untätigkeit vorÄgyptische Politiker haben den Sicherheitskräften bei den tödlichen Ausschreitungen nach einem Fußballspiel im Norden des Landes Untätigkeit und Versagen vorgeworfen. Polizisten und Soldaten hätten sich am Tod von mindestens 74 Menschen mitschuldig gemacht, sagte der Abgeordnete der Muslimbruderschaft, Essam el Erian am Donnerstag. "Diese Tragödie ist ein Ergebnis vorsätzlicher Zurückhaltung von Soldaten und Polizisten", sagte el Erian.
Dutzende Tote bei Ausschreitungen in ägyptischem Fußball-StadionPort Said (dapd).
Ägyptische Fußballfans auf der Flucht ersticktZeugen zufolge sind bei den tödlichen Ausschreitungen im ägyptischen Port Said zahlreiche Fußballfans erstochen worden, während andere auf der Flucht in einem schmalen Korridor erstickten. Dorthin hätten sie sich vor rivalisierenden Fans geflüchtet, die mit Messern, Knüppeln und Steinen bewaffnet waren, hieß es. Im Inneren des langen Korridors seien sie stecken geblieben und erstickt, berichtete Ahmed Ghaffar, einer der Fans des Kairoer Fußballvereins Al-Ahli.
Ägyptischer Militärrat ruft nach Ausschreitungen Staatstrauer ausNach den Fan-Ausschreitungen mit 74 Toten in Ägypten hat der regierende Militärrat eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Beim Empfang der Spieler des Kairoer Fußballvereins Al-Ahli bei ihrer Rückkehr aus der Stadt Port Said mahnte Feldmarschall Hussein Tantawi in der Nacht zum Donnerstag dennoch zu Zuversicht. "Dies wird Ägypten nicht kleinkriegen", sagte er auf einem Stützpunkt der Luftwaffe nahe der Hauptstadt.
Ägyptische Fußballer wollen nach Ausschreitungen nie wieder spielenDie Spieler der Kairoer Fußballmannschaft Al-Ahly wollen sich nach den Ausschreitungen mit mindestens 74 Toten bei einer Auswärtspartie in Port Said offenbar aus dem Profisport zurückziehen. "Es ist vorbei. Wir haben alle eine Entscheidung getroffen, dass wir nie mehr wieder Fußball spielen werden", sagte Torwart Scharif Ikrami dem privaten Fernsehsender ONTV.
Hunderte Ägypter protestieren nach Fan-Gewalt gegen MilitärratNach den Fan-Ausschreitungen in Ägypten mit mindestens 74 Toten haben zahlreiche Menschen in der Nacht zum Donnerstag in Kairo gegen die mutmaßliche Nachlässigkeit der Sicherheitskräfte protestiert. Vor dem Gelände des Fußballvereins Al-Ahly skandierten Aktivisten Parolen, in denen der regierende Militärrat kritisiert wurde. Hunderte versammelten sich zudem vor dem Hauptbahnhof, um aus der Mittelmeerstadt Port Said ankommende Verletzte zu empfangen.
Dutzende Tote bei Ausschreitungen in ägyptischem Fußball-StadionBei Ausschreitungen in einem ägyptischen Fußball-Stadion sind am Mittwochabend mindestens 74 Menschen getötet und fast 250 weitere verletzt worden. Fans hatten nach dem Abpfiff eines Erstligaspiels in der am Mittelmeer gelegenen Stadt Port Said den Platz gestürmt. Einige warfen mit Steinen, Feuerwerkskörpern und Flaschen.
Drama in Ägypten: 73 Tote bei Fan-AusschreitungenBei den schwersten Ausschreitungen in einem Fußball-Stadion seit mehr als 15 Jahren sind am Mittwochabend in der ägyptischen Stadt Port Said mindestens 73 Menschen ums Leben gekommen. Zudem wurden rund 1.000 Menschen nach Schätzungen der Behörden verletzt. Bereits während des Spiels hatten Fans des Gästeteams mit provozierenden Plakaten die heimischen Zuschauer gegen sich aufgebracht.
Jagdszenen in ägyptischem StadionDramatische Jagdszenen, überforderte Sicherheitskräfte und Tausende Menschen in Panik: Bei Krawallen nach einem Fußballspiel in Nordägypten sind am Mittwoch mindestens 73 Menschen getötet und mehr als 1.000 verletzt worden. Auch einige Sicherheitsbeamte starben. Es ist die schlimmste Fußball-Tragödie seit dem 16.
Drama in Ägypten: 73 Tote bei Fan-AusschreitungenBei Krawallen nach einem Fußball-Spiel in der ägyptischen Stadt Port Said sind am Mittwoch nach Angaben des Staatsfernsehens mindestens 73 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien auch Sicherheitskräfte, hieß es. Bei der Massenpanik wurden zudem rund 1.000 Menschen nach Schätzungen der Behörden verletzt.
73 Tote bei Fan-Ausschreitungen in ÄgyptenBei gewalttätigen Auseinandersetzungen nach einem Fußballspiel in der ägyptischen Stadt Port Said sind am Mittwoch nach Angaben des Staatsfernsehens mindestens 73 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien auch Angehörige der Sicherheitskräfte, sagte ein medizinischer Mitarbeiter des örtlichen Leichenschauhauses. Hunderte Menschen wurden nach Schätzungen der Behörden verletzt.
Maskottchen von brasilianischem Fußballteam für zwei Spiele gesperrtDas Maskottchen des brasilianischen Fußballvereins Ceará ist für zwei Heimspiele gesperrt. Die am Dienstag verkündete Strafe wurde damit begründet, dass die Figur "Grandpa" während einer Partie in der zweiten Liga die Fans des Gegners Ferroviário mit obszönen Gesten belästigt habe. Örtlichen Medien zufolge wird erwartet, dass der Verein zudem die Person, die bei den Vorfällen am Sonntag im Kostüm des Maskottchens steckte, mit einer Geldstrafe belegen wird.
Saudi-Arabien erlaubt Frauen erstmals den Besuch von FußballspielenSaudi-Arabien will Frauen ab 2014 erstmals den Besuch von Fußballspielen erlauben. Wie die amtliche Zeitung "Al Schark" am Samstag unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, soll es in einem bis dahin fertiggestellten neuen Stadion in der Hafenstadt Dschidda einen Familienbereich geben. Von abgetrennten Kabinen und Balkonen aus könnten dort künftig auch weibliche Fans die Spiele verfolgen, hieß es.
Podolski bekommt Ehrenwagen im Kölner Rosenmontagszug Mit einer nie da gewesenen Aktion im Kölner Karneval versucht das Festkomitee Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski die Entscheidung im Vertrags-Poker mit dem Bundesligisten 1. FC Köln so schwierig wie möglich zu machen. Wie der Kölner "Express" vermeldete, will das Festkomitee Podolski einen eigenen, 18 Meter langen Persiflage-Wagen für den Rosenmontagszug bauen.
Podolski bekommt Ehrenwagen im Kölner RosenmontagszugMit einer nie da gewesenen Aktion im Kölner Karneval versucht das Festkomitee Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski die Entscheidung im Vertrags-Poker mit dem Bundesligisten 1. FC Köln so schwierig wie möglich zu machen. Wie der Kölner "Express" vermeldete, will das Festkomitee Podolski einen eigenen, 18 Meter langen Persiflage-Wagen für den Rosenmontagszug bauen.
Polizeigewerkschaft fordert Isolierung von Gewalttätern durch KlubsVor dem Rückrundenstart in der Bundesliga am Freitag hat die Gewerkschaft der Polizei ein konsequenteres Vorgehen der Klubs gegen gewaltbereite Fans gefordert. "Die Vereine müssen die Täter von der Teilnahme am Fußball wirksam isolieren - mit Haus- und Stadionverboten und nicht übertragbaren Eintrittskarten für Auswärtsspiele", sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernd Witthaut. Die massiven Vorfälle und das anhaltende Abbrennen von Pyrotechnik in den Stadien zeige, dass eine Minderheit von Sportgewalttätern den von DFB, DFL und der Polizei eingeschlagenen Weg zu einem Fan-Dialog nicht mitgehen wolle.
(Update 2) - Kartellamt gibt grünes Licht für Vermarktung der Bundesligarechte"Sportschau"-Fans müssen um ihre Lieblingssendung bangen. Das Bundeskartellamt gab am Freitag grünes Licht für die zentrale Vermarktung der Bundesligarechte durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) und billigte dabei auch die Pläne der Liga, die erste freie Ausstrahlung der Höhepunkte des Spieltages ab 2013 möglicherweise an einem Internetanbieter zu vergeben. Im Fernsehen wären diese Ausschnitte dann erst um 21.45 Uhr zu sehen.
(Update) - Kartellamt gibt grünes Licht für Vermarktung der BundesligarechteDas Bundeskartellamt hat grünes Licht für die zentrale Vermarktung der Bundesligarechte durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) gegeben. Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, sagte am Freitag, dies schränke zwar den Wettbewerb zwischen den Vereinen ein, biete den Medien und den Fans aber den Vorteil, dass stets über die Liga als Ganzes berichtet werden könne. Keine Bedenken hatten die Kartellwächter auch gegen die Pläne der DFL, alternativ zur bisher üblichen Highlight-Berichterstattung im Fernsehen eine erste freie Ausstrahlung über das Internet und für mobile Endgeräte anzubieten.
Kartellamt gibt grünes Licht für Vermarktung der BundesligarechteDas Bundeskartellamt hat grünes Licht für die zentrale Vermarktung der Bundesligarechte durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) gegeben. Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, sagte am Freitag, die zentrale Vermarktung schränke zwar den Wettbewerb zwischen den Vereinen ein, biete den Medien und den Fans aber den Vorteil, dass stets über die Liga als Ganzes berichtet werden könne. Die Kartellwächter verpflichteten den Ligaverband und die DFL zur Durchführung eines fairen, transparenten und diskriminierungsfreien Vergabeverfahrens.
Richter legen Karriere von Fußballprofi auf EisSie hatten alles: Eine Karriere, Gesundheit und die Bewunderung der Fans. Woche für Woche spielten die ehemaligen Fußballprofis Süleyman Koc und Guido Kocer beim Drittligisten SV Babelsberg 03. Sie kannten das Gefühl, im Stadion bejubelt zu werden.
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