Universum

Iranischer Satellit in Umlaufbahn gebrachtMit dem Start eines neuen kleinen Satelliten hat der Iran am Freitag einmal mehr seine Raumfahrtambitionen unterstrichen. Staatlichen Medien zufolge wurde der 50 Kilogramm schwere Mikrosatellit "Navid" in eine Erdumlaufbahn gebracht. Dort soll er Wetterdaten sammeln und nach möglichen Naturkatastrophen Ausschau halten, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur IRNA.
Iran bringt erneut kleinen Satelliten in UmlaufbahnDer Iran hat nach eigenen Angaben am Freitag wieder einen kleinen Satelliten in eine Erdumlaufbahn gebracht. Der 50 Kilogramm schwere Mikrosatellit "Navid" aus heimischer Produktion soll der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA zufolge Wetterdaten sammeln und nach möglichen Naturkatastrophen Ausschau halten. Er werde in einer Höhe von 375 Kilometern die Erde 15 Mal am Tag umrunden.
Iran bringt kleinen Satelliten in UmlaufbahnDer Iran hat nach eigenen Angaben am Freitag einen kleinen Satelliten in eine Erdumlaufbahn gebracht. Der 50 Kilogramm schwere Mikrosatellit "Navid" werde die Erde in einer Höhe von 375 Kilometern umrunden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur IRNA. Es ist der dritte Satellit, der im Zuge des ambitionierten iranischen Weltraumprogramms ins All gebracht wurde.
Strahlung wahrscheinliche Ursache für Absturz russischer SondeKosmische Strahlung war nach Angaben der russischen Weltraumbehörde Roskosmos vermutlich der Grund für das Versagen der Marsmondsonde "Phobos-Grunt". Zwei Komponenten des Computersystems seien während der zweiten Erdumrundung in einen energiesparenden Restart-Modus gegangen, sagte der Chef des Raumfahrtagentur Wladimir Popowkin am Dienstag laut russischer Nachrichtenagenturen. Untersuchungen hätten ergeben, dass der wahrscheinliche Grund dafür "lokale Einwirkungen schwerer kosmischer Partikel" gewesen seien.
Kosmische Strahlung könnte Ursache für Absturz russischer Sonde seinStarke kosmische Strahlung könnte die Ursache für das Scheitern der russischen Marssonde "Phobos-Grunt" gewesen sein. Diese habe einer Untersuchung zufolge vermutlich das Computer-Bordsystem beeinträchtigt, zitierten russische Nachrichtenagenturen am Dienstag den Chef der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos, Wladimir Popowkin. Zuvor hatte er noch von einem möglichen Sabotageakt von außen gesprochen.
DLR fordert zur Nutzung von Synergien in der Forschung aufDas Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat für mehr Kooperation zwischen den Forschungseinrichtungen plädiert. Der DLR-Vorstandsvorsitzende Johann-Dietrich Wörner warnte am Donnerstag in Berlin vor einer "Versäulung" der Institutionen, also einer Abschottung gegeneinander. Er sprach sich auch für die Einbeziehung Chinas ins ISS-Programm aus.
DLR fordert zur Nutzung von Synergien in der Forschung aufDas Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nachdrücklich für mehr Kooperation zwischen den deutschen Forschungseinrichtungen plädiert. Der DLR-Vorstandsvorsitzende Johann-Dietrich Wörner warnte am Donnerstag in Berlin vor einer "Versäulung" der verschiedenen Institutionen, also der Abschottung der einzelnen Säulen der Forschungslandschaft im In- und Ausland gegeneinander. "Deutschland muss sich stärker um Synergien in der Forschung kümmern", forderte Wörner.
DLR warnt vor "Versäulung" der WissenschaftslandschaftDas Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nachdrücklich für mehr Kooperation zwischen den deutschen Forschungseinrichtungen plädiert. Der DLR-Vorstandsvorsitzende Johann-Dietrich Wörner warnte am Donnerstag in Berlin vor einer "Versäulung" der verschiedenen Institutionen, also der Abschottung der einzelnen Säulen der Forschungslandschaft im In- und Ausland gegeneinander. "Deutschland muss sich stärker um Synergien in der Forschung kümmern", forderte Wörner.
Russischer Raumfrachter hebt zur ISS abEin unbemannter russischer Raumfrachter ist am Donnerstag erfolgreich zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Die Progress M-14M-Rakete habe am frühen Donnerstagmorgen planmäßig vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan abgehoben, sagte ein Sprecher der Raumfahrtbehörde Roskosmos. Das Transportmodul soll am Samstag an die ISS andocken und die sechs Astronauten mit Sauerstoff, Lebensmitteln, Forschungsmaterial und Geschenken versorgen.
Schwerer Sonnensturm trifft auf ErdeEin starker Sonnensturm wird in den kommenden Tagen die Erde treffen. Der stärkste Sturm seit 2005 werde noch bis Mittwoch das magnetische Feld der Erde beeinflussen, teilte das Zentrum für Weltraumwetter-Vorhersagen der Behörde NOAA im US-Staat Colorado am Montag mit. Die Sonneneruption habe sich am Sonntag ereignet.
Erster privater Frachtraumflug zur ISS verschiebt sichDer erste privat finanzierte US-Frachtraumflug zur Internationalen Raumstation (ISS) wird nicht vor dem Frühling starten. Ursprünglich sollte die unbemannte Dragon-Kapsel der Firma SpaceX am 7. Februar von Cape Canaveral im US-Staat Florida starten.
US-Luftwaffe bringt militärischen Satellit ins AllDie US-Luftwaffe hat am Donnerstag mit einer Rakete vom Typ Delta 4 einen militärischen Satelliten ins All gebracht. "WGS 4" soll vor allem die Kommunikation mit den ferngesteuerten und unbemannten Drohnen im Nahen Osten und in Südostasien verbessern. Der nächste Militärsatellit dieser Serie soll im kommenden Jahr startbereit sein.
USA sehen keine Verwicklung in Versagen von russischer MarssondeDie USA haben nach eigenen Angaben nichts mit dem Versagen einer russischen Marssonde zu tun, deren Trümmer am Sonntag in den Südpazifik gestürzt waren. Man habe auf russische Anfragen reagiert, bei der Lokalisierung der Reste zu helfen, erklärte am Mittwoch eine Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland. Auch die Bemühungen zuvor, den Kontakt zur Sonde in ihrer Umlaufbahm um die Erde wiederherzustellen, seien unterstützt worden.
USA wollen sich mit EU auf Regelwerk gegen Weltraummüll verständigenDie USA wollen gemeinsam mit der Europäischen Union informelle Regeln zur Eindämmung der zunehmenden Gefahr für Satelliten durch Weltraumschrott aufstellen. Wie aus Kreisen des Weißen Hauses verlautete, wollte Außenministerin Hillary Clinton noch am Dienstag entsprechende Verhandlungen offiziell ankündigen. Die EU hat bereits einen Entwurf zur Regelung von Aktivitäten im Weltall veröffentlicht.
US-Radar könnte Fehlfunktion in russische Marssonde ausgelöst habenRussische Raumfahrtexperten untersuchen einem Zeitungsbericht zufolge, ob eine US-Radarstation für eine Fehlfunktion in der jetzt abgestürzten russischen Marssonde verantwortlich war. Die Zeitung "Kommersant" berichtete unter Berufung auf Raumfahrtexperten, die Strahlung einer Radarstation auf den pazifischen Marschall-Inseln könne die Elektronik der Sonde "Phobos Grunt" unbeabsichtigt mattgesetzt haben könnte. Die Nachrichtenagentur RIA-Nowosti berichtete, die Raumfahrtbehörde werde in einem Modellversuch den möglichen Einfluss von Strahlen auf die Sonde untersuchen.
Genauer Absturzort von russischer Sonde bleibt ungeklärtDie russische Raumfahrtbehörde hat keine gesicherten Informationen über den Absturzort der außer Kontrolle geratenen Marssonde Phobos-Grunt. Nachrichtenagenturen berichteten unter Berufung auf einen Sprecher des Verteidigungsministeriums, Teile der Sonde seien in den Pazifischen Ozean vor der chilenischen Küste gestürzt. Allerdings sagte der Sprecher am Montag, diese Angaben beruhten auf Berechnungen.
Trümmer von russischer Marssonde in den südlichen Pazifik gestürztTausende Kilometer von Europa entfernt sind Trümmer der außer Kontrolle geratenen russischen Marssonde Phobos-Grunt am Sonntag auf die Erde geprallt. Der Weltraumschrott sei in den südlichen Pazifik gestürzt, 1.250 Kilometer westlich der zu Chile gehörenden Insel Wellington, berichteten russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Moskauer Verteidigungsministerium. Die Raumfahrtbehörde Roskosmos hatte zuvor nicht ausgeschlossen, dass Trümmer über Südeuropa niedergehen könnten.
Trümmer von russischer Marssonde in den südlichen Pazifik gestürztTrümmer der außer Kontrolle geratenen russischen Marssonde Phobos-Grunt sind in den südlichen Pazifik gestürzt. Das berichteten russische Medien am Sonntag unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Die Trümmer seien 1.250 Kilometer westlich der zu Chile gehörenden Insel Wellington ins Meer gefallen.
Newsflash: Trümmer von russischer Marssonde in den Pazifik gestürztTrümmer der außer Kontrolle geratenen russischen Marssonde Phobos-Grunt sind in den Pazifischen Ozean gestürzt. Das meldeten russische Medien am Sonntag.
(Update) - Russische Marssonde stürzt voraussichtlich am Abend auf die ErdeDie außer Kontrolle geratene russische Marssonde Phobos-Grunt wird voraussichtlich am (heutigen) Sonntagabend auf die Erde stürzen. Nach Angaben der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos sollte die Sonde zwischen 17.41 Uhr und 22.05 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) auf unseren Planeten prallen. Der genaue Absturzort sei noch unklar.
Russische Marssonde stützt voraussichtlich am Abend auf die ErdeDie außer Kontrolle geratene russische Marssonde Phobos-Grunt wird voraussichtlich am (heutigen) Sonntagabend auf die Erde stürzen. Nach Angaben der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos sollte die Sonde zwischen 17.41 Uhr und 22.05 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) auf unseren Planeten prallen. Der genaue Absturzort sei noch unklar.
Aufschlag von Marssondentrümmern für Sonntag oder Montag erwartetDie russische Raumfahrtbehörde hat am Freitag den vermuteten Aufschlagort der außer Kontrolle geratenen Marsmondsonde "Phobos-Grunt" präzisiert. Nach Angaben von Roskosmos wird der Großteil des rund 13 Tonnen schweren Raumfahrzeug verglühen, aber rund 200 Kilogramm Trümmer würden in einem Gebiet zwischen 51,4 Grad nördlicher Breite und 51,4 Grad südlicher Breite aufschlagen. Das entspricht mehr als der Hälfte der Erdoberfläche.
Internationale Raumstation weicht Weltraumschrott ausDie Internationale Raumstation (ISS) ist am frühen Freitagmorgen dem Wrackteil eines privaten Telekommunikationssatelliten ausgewichen. Die Kontrollstation wies die Astronauten an, die Triebwerke kurzzeitig einzuschalten, um die ISS aus der Flugbahn des Trümmerstücks von der Größe eines Tennisballs zu manövrieren. Wegen seiner hohen Geschwindigkeit hätte das Wrackteil die Raumstation bei einer Kollision erheblich beschädigen können.
Frosch zum kleinsten Wirbeltier der Erde gekürtGerade einmal 7,7 Millimeter ist er lang und damit nicht einmal halb so groß wie eine Ein-Cent-Münze: Ein neu entdeckter Frosch aus Papua-Neuguinea soll das weltweit kleinste Wirbeltier sein. Bisheriger Rekordhalter war ein Karpfen aus Indonesien, der einen Millimeter länger ist als der Frosch. Allerdings macht eine Unterart der Tiefsee-Anglerfische dem Frosch bereits den Titel streitig: Sie soll noch zwei Millimeter kürzer sein.
NASA korrigiert Kurs des Mars-Roboters "Curiosity"Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat den Kurs des Mars-Roboters "Curiosity" auf dem Weg zu seinem Ziel korrigiert. Das Manöver am Mittwoch dauerte drei Stunden, wie die NASA mitteilte. Sprecher Brian Portock bezeichnete es als wichtigen Schritt der Mission.
Russische Marssonde stürzt vermutlich in Indischen OzeanDie außer Kontrolle geratene russische Marssonde Phobos-Grunt wird vermutlich fernab besiedelter Gebiete über dem Indischen Ozean abstürzen. Das teilte die Raumfahrtagentur Roskosmos am Mittwoch mit. Demnach dürften die nicht verglühten Trümmer zwischen dem kommenden Samstag und Montag rund 1.700 Kilometer westlich der indonesischen Hauptstadt Jakarta ins Meer fallen.
Mars-Roboter der NASA soll im August landenDer Mars-Roboter "Curiosity" der NASA ist weiter auf Kurs, um im August auf dem Roten Planeten zu landen. Die eine Tonne schwere Sonde mit dem Roboter an Bord sollte am Mittwoch Raketen zünden, die sie auf die richtige Bahn bringen. Das Manöver sollte fast drei Stunden dauern und von der Erde aus überwacht werden.
Roskosmos-Chef nährt Sabotagetheorie bei Raumfahrt-FehlschlägenDer Chef der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos hat Sabotageakte von außen als mögliche Ursache für jüngste technische Ausfälle im Raumfahrtprogramm des Landes genannt. Er wolle niemanden beschuldigen, aber die moderne Technologie mache Raumsonden anfällig für ausländische Einflussnahme, sagte Wladimir Popwkin in einem am Dienstag in der Tageszeitung "Iswestia" veröffentlichten Interview. Er äußerte sich darin zu der Frage, warum die Marschtriebwerke der umbenannten Sonde Phobos-Grunt im November zum Weiterflug zum Marsmond nicht zündeten.
Russischer Weltraumschrott stürzt am 15. Januar auf die ErdeReste einer außer Kontrolle geratenen Marssonde werden nach Angaben der russischen Behörden am 15. Januar auf die Erde abstürzen. Der unbemannte Flugkörper Phobos-Ground war am 9.
NASA-Sonden in Mondumlaufbahn angekommenZum Jahresstart sind zwei Erkundungssonden der US-Raumfahrtbehörde NASA in die Umlaufbahn des Mondes eingeschwenkt. "Grail-A" wurde bereits an Silvester erfolgreich auf Kurs gebracht, am Neujahrstag erreichte nach NASA-Angaben auch der Zwillingssatellit "Grail-B" sein Ziel. "Jetzt können wir auch Neujahr feiern", sagte der erleichterte Projektleiter David Lehman bei einer kleinen Feier auf dem NASA-Campus im kalifornischen Pasadena.
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