Medizin

Krebsdiagnostik-Verfahren ermöglicht individuelle Therapieüberwachung in der Komplementär-OnkologieDas in medizinischen Fachkreisen als Goldstandard bezeichnete Krebsdiagnostik-Verfahren maintrac zur Untersuchung der im Blut zirkulierenden Tumorzellen liefert auch in der Komplementär-Onkologie eine präzise Therapieüberwachung. Immunbiologisch ganzheitliche Krebstherapien ergänzen traditionell schulmedizinische Behandlungskonzepte effektiv. Denn wird die Erkrankung in einem ganzheitlichen Kontext betrachtet, zeigt sich, dass sowohl die Diagnose wie auch eine Operation und die darauf folgende Therapie in der Regel erhebliche seelische und körperliche Auswirkungen auf Krebspatienten haben: Schmerzen, Ängste, Depressionen und ein geschwächtes Immunsystem sind meist die Folge.
Falsche Behandlung kostet Millionen Patienten das LebenDer Heidelberger Allgemeinmediziner Gunter Frank wirft seinen Arztkollegen schlechtes Handwerk vor. "Millionen Menschen in Deutschland werden falsch behandelt und bezahlen das mit ihrem Leben“, sagte Frank in einem Interview des Nachrichtenmagazins FOCUS. Seine Kritik richtet sich vor allem gegen die medizinischen Fachgesellschaften und deren Leitlinien.
Weitere Krebsärzte unter BestechungsverdachtDie Zahl der Krebsärzte und Apotheker, die ins Visier der Ermittler geraten, hat sich vergangene Woche erneut erhöht. Die Staatsanwaltschaft Hannover ließ nach Angaben des Nachrichtenmagazins Spiegel in insgesamt 13 Bundesländern mehr als 200 Büros und Wohnungen von Onkologen und Krebs apothekern durchsuchen. Sie werden verdächtigt, vom Pharmaunternehmen Lapharm und dessen Partner rgb Onkologisches Management regelmäßig Honorar für die Verordnung der Lapharm-Krebsmittel bekommen zu haben.
Noch "Spuren von HIV" in Körper von geheiltem Aids-Patienten gefundenIm Körper des ersten als geheilt geltenden Aids-Patienten Timothy Ray Brown sind offenbar doch Partikel des Aids-Erregers HIV vorhanden. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FOCUS unter Berufung auf Browns Arzt, den Hämatologen Gero Hütter. Der Mediziner berichtete, Ärzte in San Francisco hätten in der Darmschleimhaut des 46-Jährigen "Spuren von HIV" entdeckt.
CeBIT-Trend "Mobile Healthcare" verbessert medizinische BehandlungAlle wichtigen Patientendaten ohne Zeitverlust verfügbar zu haben und per Fingerstreich mit ähnlichen Befunden abgleichen zu können - diese Vision von Medizinern ist im Zeitalter von drahtlos vernetzten Tablet-Computern zum Greifen nah. "Mobile Health" war deshalb auch ein großer Trend auf der CeBIT 2012. Neben der besseren Behandlung von Patienten in Kliniken boten die auf der CeBIT 2012 vorgestellten Konzepte auch die Möglichkeit, notwendige Körperfunktionen über Sensoren zu kontrollieren und die Ergebnisse per Smartphone-App an den Hausarzt zu senden.
EU-Register für Implantate soll Skandalen vorbeugenNach dem Skandal um Brustimplantate will EU-Gesundheitskommissar John Dalli ein zentrales Register für Medizinprodukte durchsetzen. Patienten müssten genau wissen, welches Produkt in ihrem Körper steckt, sagte Dalli der taz-Wochenendausgabe. Herstellername, Baujahr und Chargennummer müssten verzeichnet sein - egal, ob es sich um ein Silikonkissen oder eine künstliche Hüfte handele.
Auch neue Krebsimpfungen wirken noch nicht bei allen Patienten gleichermaßenNeue erfolgsversprechende Wirkstoffe bahnen sich den Weg, um den Kampf gegen Krebs weiter zu revolutionieren. Einige von diesen befinden sich bereits in der Zulassungsphase. Als Impfstoff verabreicht, unterstützen sie das menschliche Immunsystem bei der Abwehr von Krebszellen.
maintrac-Verfahren überzeugt Fachwelt mit hoher Nachweisrate bei der Detektion von TumorzellenForscher, Vertreter von Pharmaunternehmen sowie praktizierende Ärzte diskutierten am 02. und 03. Februar 2012 auf dem Kongress „Circulating Tumor Cells 2012“ in San Diego onkologische Verfahren.
Mit maintrac wird die Tumor-Nachsorge zur Metastasen-VorsorgeÜber 450.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Krebs. Viele von ihnen lassen verschiedene Therapien und chirurgische Eingriffe über sich ergehen, um den Krebs zu bezwingen. Doch häufig werden die Therapien nicht auf den Patienten und seine spezifische Krebserkrankung zugeschnitten.
Dank XX-Chromosomen: Frauen haben ein besseres Immunsystem als MännerIm Erbgut der Frauen gibt es anders als bei Männern zwei X-Chromosomen. Auf ihnen schlummern offenbar Reserven, die Frauen ein besseres Immunsystem und dadurch vermutlich auch ein längeres Leben ermöglichen, berichtet die "Apotheken Umschau". Forscher der Universität Gent (Belgien) fanden dort zahlreiche Erbanlagen, die für die Immunabwehr wichtig sind.
Kinder-Doping wird in Deutschland zum ProblemGesundheitspolitiker von Union und Grünen beklagen, dass Hunderttausende Kinder aufgrund voreiliger Diagnosen mit Medikamenten angepasst und ruhiggestellt werden. Die Bundestagsabgeordnete Stefanie Vogelsang (CDU) sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", man dürfe nicht länger wegschauen, wenn das Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom ADHS inflationär zur Erklärung von Schulversagen herangezogen werde: "Das Streben nach Leistung darf nicht durch Medikamente unterstützt werden." An Kinder würden Maßstäbe angelegt, die nicht passten.
Kinder sollen in Wien absichtlich mit Malaria infiziert worden seinÖsterreichische Experten untersuchen die Vorwürfe zweier Männer, sie seien als Heimkinder zur Behandlung psychischer Krankheiten absichtlich mit Malariaerregern infiziert worden. Das Wiener Allgemeine Krankenhaus und die Universitätsklinik Wien kündigten eine Untersuchung an, nachdem einer der Männer im österreichischen Fernsehen aussagte, ihm sei mit Malariaerregern verunreinigtes Blut gespritzt worden. Nach der Ausstrahlung des Beitrags meldete sich ein zweiter Mann mit einer ähnlichen Geschichte.
Falsche Einnahme von Antibiotika begünstigt ResistenzenPatienten sollten Antibiotika immer wie vom Arzt vorgesehen einnehmen. Denn der falsche Gebrauch kann die Entstehung von Resistenzen begünstigen, und dadurch kann die Wirksamkeit bei Infektionserregern verloren gehen. "Wie lange ein Antibiotikum eingenommen werden muss, hängt vom Wirkstoff und der zu behandelnden Erkrankung ab", sagte Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.
Erfolg im Kampf gegen Übertragung von AidsErfolge beim Verhindern einer Aids-Übertragung lassen Experten neue Hoffnung im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit schöpfen. Gerade für Afrika, wo die HIV-Infektionen nicht in den Griff zu bekommen sind, seien die Ergebnisse ein Durchbruch, jubeln die Forscher. Sie beziehen sich auf zwei Studien aus Botswana, Kenia und Uganda, bei denen ein Aids-Medikament die Übertragung des HI-Virus bei heterosexuellen Kontakten deutlich reduziert hat.
Mit Alpecin auf WachstumskursDie Angst vor Haarausfall lässt bei der Bielefelder Dr. Wolff-Gruppe weiterhin die Kassen klingeln. Im vergangenen Jahr steigerte das Familienunternehmen nicht zuletzt dank der guten Nachfrage nach den Anti-Haarausfall-Produkten der Marken Alpecin und Plantur 39 seinen Umsatz um sieben Prozent auf 194 Millionen Euro, wie Firmenchef Eduard Dörrenberg am Montag in Düsseldorf mitteilte. Der Gewinn sei "zufriedenstellend", sagte er.
HI-Viren verstecken sich in Fresszellen des ImmunsystemsHI-Viren nutzen die Fresszellen des Immunsystems als Versteck, in dem sie, unangreifbar durch Antikörper, überdauern. Von dort können die Viren direkt auf nicht infizierte Zellen übertragen werden. Das fanden Wissenschaftler aus Hamburg und München nun heraus und veröffentlichten ihre Erkenntnisse im Fachjournal "Journal of Virology".
Arm im Gips verändert Hirn in 16 TagenWer nach einem rechten Oberarmbruch nur noch die linke Hand benutzt, hat bereits nach 16 Tagen markante anatomische Veränderungen in bestimmten Hirngebieten. Die Dicke der linksseitigen Hirnareale wird reduziert, hingegen vergrößern sich die rechtsseitigen Areale, die die Verletzung kompensieren, wie eine Studie Züricher Wissenschaftler belegt. Auch die Feinmotorik der ausgleichenden Hand verbessert sich deutlich.
Opposition zerpflückt Aigners Antibiotika-InitiativeVerbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) bringt die Opposition mit ihrem Maßnahmepaket gegen Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung gegen sich auf. SPD, Grünen und Linken geht die Initiative nicht weit genug, weshalb sie Schwarz-Gelb am Mittwoch den Schutz industrieller Massentierhaltung in Agrarfabriken vorwarfen. Bei einer Aktuellen Stunde im Bundestag entgegnete Aigner, dass die Überwachungsbehörden der Länder künftig erweiterten Zugriff auf die Antibiotika-Mengen bekämen.
Nordrhein-Westfalen richtet Antibiotika-Datenbank einAls erstes Bundesland hat Nordrhein-Westfalen eine Datenbank über den Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast eingerichtet. Tierärzte und Landwirte sollen dort eingeben, wann und wie viele Antibiotika verabreicht werden, sagte Verbraucherminister Johannes Remmel (Grüne) am Mittwoch in Essen. Die Eingabe sei "zunächst freiwillig, bis die Bundesregierung den notwendigen Rechtsrahmen schafft".
Aigner will Antibiotika-Einsatz in Tierhaltung drastisch begrenzenBundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner will den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung auf ein Minimum beschränken. Die CSU-Politikerin legte am Dienstag ein Maßnahmepaket mit dem Ziel vor, die Entwicklung resistenter Krankheitskeime zu vermeiden, die auch Menschen schädigen könnten. Für die Grünen ist das Paket Flickschusterei, für die BUND-Umweltschützer hat es zu viele Schlupflöcher.
Sonnleitner verteidigt Antibiotikaeinsatz bei TierkrankheitenBauernpräsident Gerd Sonnleitner hat den Einsatz von Antibiotika bei Nutztieren verteidigt. Bei Krankheiten sei dies "aus ethischen Gründen" notwendig, sagte Sonnleitner am Dienstag in München. "Alles andere wäre Tierquälerei."
Aigner legt Maßnahmenpaket gegen Antibiotika-Resistenzen vorAntibiotika sollen künftig nur noch zur Behandlung von Tierkrankheiten und nicht mehr zur Prophylaxe eingesetzt werden. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) stellte am Dienstag den Entwurf für ein entsprechend verschärftes Arzneimittelgesetz vor. Es ist ein zentraler Bestandteil ihres Maßnahmepakets gegen Antibiotika-Resistenzen.
Geflügelwirtschaft warnt vor "purer Angstmache"Die Geflügelwirtschaft widerspricht Darstellungen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) über die Belastung von Hähnchenfleisch in deutschen Supermärkten. Der BUND hatte bei jeder zweiten Stichprobe Antibiotika entdeckt. "Die BUND-Erhebung ist überhaupt nicht hilfreich.
Geflügelwirtschaft: BUND betreibt AngstmacheDie Geflügelwirtschaft wirft der Umweltorganisation BUND wegen einer Stichprobe zu Antibiotika in Hähnchenfleisch Panikmache vor. "Die BUND-Erhebung ist überhaupt nicht hilfreich. Im Gegenteil: Das ist pure Angstmache", sagte der Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), Thomas Janning, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstagausgabe).
BUND weist antibiotikaresistente Keime auf Hähnchenfleisch nachJede zweite Hähnchenfleisch-Probe aus deutschen Supermärkten ist einer Stichprobe zufolge mit resistenten Keimen belastet. "Dies ist die erschreckende Folge des fortgesetzten Antibiotika-Missbrauchs", sagte der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, am Montag in Berlin. Wichtige Medikamente für den Menschen könnten ihre lebensrettende Wirkung verlieren.
Auf Hähnchenfleisch antibiotikaresistente Keime entdecktÜber die Zubereitung von Hähnchen können sich Verbraucher mit resistenten Krankheitskeimen infizieren. "Jede zweite Hähnchenfleisch-Probe aus deutschen Supermärkten ist mit antibiotikaresistenten Keimen belastet", sagte der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, am Montag in Berlin. "Dies ist die erschreckende Folge des fortgesetzten Antibiotika-Missbrauchs."
Antibiotikaresistente Keime auf Hähnchenfleisch gefundenVerbraucher holen sich mit rohen Brathähnchen oft auch resistente Krankheitskeime ins Haus. "Jede zweite Hähnchenfleisch-Probe aus deutschen Supermärkten ist mit antibiotikaresistenten Keimen belastet", sagte der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Montag in Berlin. "Dies ist die erschreckende Folge des fortgesetzten Antibiotika-Missbrauchs."
Gegen Antibiotika resistente Keime auf Hähnchenfleisch gefundenVerbraucher holen sich mit Hähnchenfleisch oft auch gegen Antibiotika resistente Keime ins Haus. Bei einer Stichprobe fand der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) solche Keime auf zehn von 20 Proben aus Supermärkten und Discountern. Die Keime entstehen, weil in der industriellen Tierhaltung systematisch Antibiotika eingesetzt werden, wie Ende 2011 veröffentlichte Studien aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen belegten.
Hirntumore bei Kindern bekämpfenHoffnung auf eine wirksame Therapie von bestimmten Hirntumoren bei Kindern: Münchner Forschern ist es gelungen, ein krebsförderndes Eiweiß medikamentös zu unterdrücken und so das Tumorwachstum bei den sogenannten Medulloblastomen zu hemmen. "Mit Hilfe dieser Erkenntnisse können wir möglicherweise direkt in die Mechanismen der Tumorentstehung eingreifen und Medulloblastome gezielt zerstören", wird Ulrich Schüller von der Universität München in einer Pressemitteilung der Deutschen Krebshilfe zitiert. Diese hat das Projekt mit 435.000 Euro unterstützt.
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