Psychologie

Verhaltensforscher: Bestrafung muss seinKönnten positive Anreize die Menschen eher als eine Bestrafung davon abhalten, kriminelle Handlungen zu begehen, wäre also ein Staat ohne Gefängnisse denkbar? Wie das Magazin GEO in seiner Mai-Ausgabe berichtet, hat sich ein Forscherteam um Tatsuya Sasaki am Internationalen Institut für praktische Systemanalysen in Luxemburg diese Frage gestellt. Und dabei herausgefunden, dass die Aufwendungen für ein erfolgreiches Bestrafungssystem durchweg geringer sind als für ein erfolgreiches Belohnungssystem.
Innerer Kompass: Menschen sind auf Norden geeichtLandkarten sind nach Norden ausgerichtet. Das haben wir modernen Menschen offenbar so verinnerlicht, dass wir uns auch in einer virtuellen Welt am besten orientieren, wenn unser Blick nach Norden geht. Die "Apotheken Umschau" berichtet über eine Studie von Tübinger Wissenschaftlern, die dies belegt.
Musik spricht unterschiedliche Gehirn-Areale anMusik bringt das Gehirn an vielen Stellen zum Schwingen. Rhythmus, Töne und Klangfarben sprechen unterschiedliche Areale an, berichtet die "Apotheken Umschau". Das sahen Forscher in Finnland, die Musikhörer mit der funktionellen Magnetresonanztomografie untersuchten.
Alice Cooper hat nach Alkoholsucht starke ErinnerungslückenHardrocker Alice Cooper kann sich an manche Phasen seiner Zeit als Alkoholiker kaum noch erinnern. "Bei zwei oder drei meiner Alben weiß ich nicht mehr, wie sie entstanden sind", sagte der 64-Jährige Cooper dem "Zeit-Magazin" laut Vorabbericht von Mittwoch. "Totaler Blackout.
Assauer blickt trotz Alzheimer-Erkrankung positiv in die ZukunftDer ehemalige Fußballmanager Rudi Assauer blickt trotz seiner Alzheimer-Erkrankung positiv in die Zukunft. "Im Grunde genommen geht's mir gut. Ich merke, dass es besser wird und besser geworden ist", sagte der 67-Jährige, der in dieser Woche seine Krankheit publik gemacht hat, in einem am Freitag ausgestrahlten Interview für die ZDF-Sendung "Volle Kanne".
Assauer freut sich über positive Reaktionen auf Alzheimer-OutingDie positiven Reaktionen auf den Umgang mit seiner Krankheit geben dem an Alzheimer erkrankten, ehemaligen Fußballmanager Rudi Assauer Halt und Mut. "Ich freue mich darüber natürlich. Das gibt auch noch einen neuen Schub", sagte der 67-Jährige in einem am Freitag ausgestrahlten Interview für die ZDF-Sendung "Volle Kanne".
Emotionales Tief am Morgen kann auf Depression hinweisenNächtliches Wachliegen, frühmorgendliches Erwachen und ein deutliches Stimmungstief in den Morgenstunden können auf eine Depression hinweisen. "Depressive Patienten leiden oft unter Ein- und Durchschlafstörungen, sie haben das Gefühl, nicht abschalten zu können und entwickeln bisweilen sogar eine regelrechte Angst vor der Nacht, in der sie nur wieder wach liegen und grübeln", erklärt Christa Roth-Sackenheim vom Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP) in Krefeld. Neben Schlafstörungen leiden depressive Menschen oft auch unter Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen, für die keine organische Ursache gefunden werden kann.
Rudi Assauer im ZDF über Alzheimer: "Kein Mensch kann dir helfen"Rudi Assauer hat sich im ZDF über seine Alzheimer-Erkrankung geäußert. Er sei immer geradeaus und immer hilfsbereit gewesen, habe Fußball auf hohem Niveau gespielt, "jetzt auf einmal ist alles vorbei", sagte der 67-jährige ehemalige Schalke-Manager. "Kein Mensch kann dir helfen, diese Krankheit kriegst du nicht in den Griff", sagte Assauer.
"Anti-Stress-Verordnung" soll vor Burn-Out-Syndrom schützenEine neue "Anti-Stress-Verordnung" soll nach dem Willen der IG Metall Arbeitnehmer vor dem Burn-Out-Syndrom und anderen psychischen Erkrankungen schützen. IG-Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban forderte am Dienstag in Berlin Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf, per Verordnung nach dem Arbeitsschutzgesetz verbindliche Regeln zum Schutz vor psychischen Gefährdungen in der Arbeitswelt aufstellen. Die Anti-Stress-Verordnung solle unter anderem Regeln für Lage und Verteilung von Arbeitszeiten, zum Vorgesetzten-Verhalten, zur Taktung von Arbeitsabläufen und auch für die Belastung durch Projektarbeit enthalten, sagte Urban.
Abtreibungen erhöhen nicht das Risiko für Angst und DepressionenAbtreibungen machen der Psyche offenbar weniger zu schaffen als allgemein angenommen. Das Risiko für psychische Probleme steigt nach einer neuen britischen Erhebung nicht mit der Beendigung einer ungewollten Schwangerschaft. Die Forscher werteten im Auftrag der Gesundheitsbehörden 44 Studien aus aller Welt aus den Jahren 1990 bis 2011 aus.
Mit grünem Tee und Laserlicht gegen das VergessenHoffnung für Alzheimer-Patienten? Mit einem Extrakt aus grünem Tee (Epigallocatechingallat, EGCG) und rotem Laserlicht wollen deutsche Forscher die Krankheit besiegen. Dank der ungewöhnlichen Kombinationstherapie konnten sie die für Morbus Alzheimer typischen Beta-Amyloid-Plaques (Aβ) im Modellversuch um mehr als 60 Prozent verringern.
Depressionen in der Pubertät oft schwer zu erkennenBei Jugendlichen in der Pubertät sind Depressionen oft schwer von normalen Stimmungsschwankungen zu unterscheiden. Eltern rät Frank Häßler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP): "Es ist grundsätzlich wichtig bei Jugendlichen, die vielleicht Probleme haben, die verzweifelt sind oder gar ein selbstgefährdendes Verhalten zeigen, zunächst ein ruhiges Gespräch unter vier Augen zu führen." Auch körperliche Beschwerden wie Appetit- oder Gewichtsverlust könnten auf eine ernsthafte Störung hinweisen.
Alzheimer-Patienten in Weihnachtsvorbereitung einbeziehenBei den Weihnachtsvorbereitungen können Alzheimer-Patienten einfache Tätigkeiten übernehmen wie Tisch decken oder Gemüse putzen. "Gut ist es, wenn man Beschäftigungen findet, die für die Betroffenen von Bedeutung sind und die sie nicht überfordern", sagt Martin Haupt, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP). Hilfestellung sollte man nur dann geben, wenn die demenzkranke Person eine Aufgabe nicht selbstständig erledigen könne.
Seelsorger: Viele Loveparade-Betroffene traumatisiertViele Überlebende sowie Hinterbliebene von Opfern der Massenpanik auf der Loveparade in Duisburg leiden rund eineinhalb Jahre nach dem Unglück noch schwer an den Folgen. Das berichtete der Landespfarrer für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland, Uwe Rieske, am Mittwoch in Düsseldorf. Etwa die Hälfte von über 120 Betroffenen, die seit dem Unglück an bislang zwölf von der Kirche angebotenen Treffen teilnahmen, hätten mit posttraumatischen Belastungsstörungen zu kämpfen.
Seelsorger: Viele Loveparade-Betroffene traumatisiertRund eineinhalb Jahre nach dem Loveparade-Unglück in Duisburg leiden nach Beobachtung von kirchlichen Seelsorgern weiterhin viele Betroffene unter den Ereignissen. Mehr als 120 verletzte Überlebende sowie Angehörige von Opfern haben an bislang zwölf von der Evangelischen Kirche im Rheinland angebotenen Treffen teilgenommen, wie das Landeskirchenamt am Mittwoch in Düsseldorf berichtete. Von diesen Menschen leide etwa die Hälfte an posttraumatischen Belastungsstörungen, sagte der Landespfarrer für Notfallseelsorge der Kirche, Uwe Rieske.
Depressionen gehen häufig mit Sexualstörungen einherSexualstörungen können das erste körperliche Anzeichen einer Depression sein. "Depressionen haben große Auswirkungen auf das emotionale Erleben der Betroffenen", sagt Michael Berner von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin. Der Verlust, Gefühle zu spüren und zu zeigen, sei ein Merkmal der Erkrankung.
Uni Rostock sucht Teilnehmer für Alzheimer-StudieFür eine internationale Studie zu einem Impfstoff gegen Alzheimer suchen Forscher der Universität Rostock nach Teilnehmern. Das Medikament soll die Ablagerung von Eiweiß-Plaques im Gehirn und damit den Ausbruch der Demenz verhindern oder verzögern, teilte das Universitätsklinikum Rostock am Dienstag mit. Gesucht werden Betroffene in einem sehr frühen Krankheitsstadium, die bereit sind, sich alle vier Wochen impfen zu lassen.
Studie: Besserverdienende leiden seltener an seelischen BeschwerdenEin üppiger Gehaltsscheck wirkt sich einer Studie zufolge positiv auf das Gemüt aus. Die Menschen in Deutschland mit einem Nettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro monatlich leiden wesentlich seltener an seelischen Beschwerden als Geringverdienende, wie aus einer am Montag vorgestellten repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervorging. Der Erhebung zufolge fühlten sich 21 Prozent der Besserverdienenden von Beschwerden wie Depressionen, Burn-Out oder Schlafstörungen geplagt.
Ruhelosigkeit und Gereiztheit können Anzeichen für Alzheimer seinHäufige Unruhe, Nervosität, Schlafprobleme und schnelle Reizbarkeit können auf eine beginnende Alzheimer-Krankheit hindeuten. "Nicht nur das nachlassende Kurzzeitgedächtnis ist ein Indiz für eine Demenz. Neben wachsender Unaufmerksamkeit, dem Vergessen von Terminen, Wortfindungsstörungen sowie verstärkter Orientierungsschwäche sind bei den Betroffenen anfangs recht häufig Verhaltensveränderungen zu beobachten“, erklärt Martin Haupt von der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP).
Kult-Model Veruschka: Depressionen haben auch etwas BefreiendesFür Vera Gräfin von Lehndorff, bekannt als Veruschka, hatten ihre schweren Depressionen auch etwas Positives. "Sie zwangen mich, mich aus Umständen zu befreien, in denen ich nicht weiterleben wollte, und ein aufrichtiges, inspiriertes Leben zu führen", sagte das 72-jährige frühere Model in einem Interview der "Welt am Sonntag". "Es war, wie aus Gift Medizin zu machen."
Mehr wissen: Zwischen Wutanfällen und DepressionenDie letzten Wochen im Leben von Muammar al Gaddafi waren geprägt von Flucht, Depressionen und der Fehleinschätzung hinsichtlich seiner eigenen Lage. "Er hätte das Land verlassen und ein glückliches Leben führen können", sagt Mansur Dao, ein enger Vertrauter Gaddafis und ehemaliger Kommandant der gefürchteten Revolutionsgarde. Dao war bis zum Schluss dabei, als der frühere Machthaber zusammen mit seinem Sohn Muatassim und zwei Dutzend weiteren Getreuen in seiner Heimatstadt Sirte von Versteck zu Versteck flüchtete.
(Update) - Alzheimer-Organisationen fordern mehr Unterstützung von der PolitikDemenzkranke und ihre Angehörigen erhalten nach Auffassung deutscher Alzheimer-Organisationen zu wenig finanzielle und politische Unterstützung. Deshalb forderten ihre Vertreter am Dienstag gemeinsam in Berlin zum Welt-Alzheimertag am Mittwoch (21. September) eine Pflegereform.
Mehr wissen: Morbus AlzheimerMorbus Alzheimer ist eine Demenzerkrankung und beginnt schleichend. Die ersten bemerkbaren Symptome sind häufige und immer wieder auftretende Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Orientierung. Betroffene finden beispielsweise den Weg zum Bäcker nicht mehr, wie die Deutsche Alzheimer Gesellschaft erklärt.
Alzheimer-Organisationen fordern PflegereformVertreter deutscher Alzheimer-Organisationen haben zum Welt-Alzheimertag am Mittwoch (21. September) eine Pflegereform gefordert. "Wir brauchen eine neue Definition von Pflegebedürftigkeit, sodass Demenzkranke und ihre Angehörigen mehr Unterstützung aus der Pflegeversicherung erhalten", sagte die Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Heike von Lützau-Hohlbein, am Montag in Berlin.
Mehr wissen: Zwei Drittel aller Alzheimer-Erkrankten leben ohne DiagnoseRund 36 Millionen Menschen weltweit leiden an Alzheimer, doch rund zwei Drittel von ihnen wissen nichts davon. Das schätzen Forscher im am Dienstag veröffentlichten Welt-Alzheimer-Bericht 2011. Damit zeige sich in den vergangenen Jahren kein Fortschritt in der Diagnose der Krankheit - und dies, obwohl ein Handeln in frühen Krankheitsstadien gerade bei Alzheimer wichtig sei.
Angst vor Eskalation in NahostVor der geplanten UN-Abstimmung über einen unabhängigen Staat Palästina wächst in Deutschland die Sorge vor einer Eskalation des Nahost-Konflikts. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte am Freitag in Berlin, es gebe eine "großen Anlass zur Beunruhigung". Im Bundestag mahnten die Abgeordneten parteiübergreifend eine gemeinsame Haltung der europäischen Staaten in der Frage an.
Angst vor Eskalation in NahostVor der geplanten UN-Abstimmung über einen unabhängigen Staat Palästina wächst in Deutschland die Sorge über eine Eskalation des Nahost-Konflikts. Bei einer Bundestagsdebatte am Freitag mahnten die Abgeordneten parteiübergreifend eine gemeinsame Haltung der europäischen Staaten in der Frage an. Andernfalls könnte der Westen die Möglichkeit der Einflussnahme verlieren, befürchtete der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Ruprecht Polenz (CDU).
(Update) - Studie: Deutschen bereitet Euro-Schuldenkrise große AngstAktuelle Themen überschatten derzeit alle anderen Sorgen der Deutschen: Die Euro-Schuldenkrise und die damit verbundenen Kosten für den einzelnen Bürger stellen in diesem Jahr einer Studie zufolge die größte Angst der Deutschen dar. "Dass die Schuldenkrise den Steuerzahler sehr teuer zu stehen kommt, befürchten 70 Prozent der Bevölkerung", sagte die Leiterin des Infocenters der R+V Versicherung, Rita Jakli, bei der Vorstellung der repräsentativen Studie "Die Ängste der Deutschen 2011" am Donnerstag in Berlin. Bei den langfristig abgefragten Ängsten der Deutschen steht in diesem Jahr die Sorge um steigende Lebenshaltungskosten mit 63 Prozent auf Platz eins.
Studie: Euro-Schuldenkrise ist die größte Angst der DeutschenDie Euro-Schuldenkrise und die damit verbundenen Kosten für den einzelnen Bürger stellen in diesem Jahr einer Studie zufolge die größte Angst der Deutschen dar. "Dass die Schuldenkrise den Steuerzahler sehr teuer zu stehen kommt, befürchten 70 Prozent der Bevölkerung", sagte die Leiterin des Infocenters der R+V Versicherung, Rita Jakli, bei der Vorstellung der repräsentativen Studie "Die Ängste der Deutschen 2011" am Donnerstag in Berlin. Bei den langfristig abgefragten Ängsten der Deutschen steht in diesem Jahr die Sorge um steigende Lebenshaltungskosten mit 63 Prozent auf Platz eins.
(Update) - Angst vor Sturzfluten durch Tropensturm "Lee" in den USADer Tropensturm "Lee" hat im US-Staat Louisiana für heftige Regenfälle gesorgt. Allein in der Stadt New Orleans fielen mehr als 30 Zentimeter Regen. Der Sturm traf am Sonntag auf Land und zog langsam Richtung Norden weiter.
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