Ernährung+Gesundheit

(Update) - Krankheit zwingt Infineon-CEO zum RücktrittAus gesundheitlichen Gründen wird Peter Bauer sein Amt als Vorstandschef von Infineon Technologies AG aufgeben. Seine Nachfolge wird mit Reinhard Ploss intern geregelt, der die Aufgaben am 1. Oktober übernimmt, teilte das Unternehmen am Sonntagabend mit.
Weltasthmatag: Linderung für 300 Millionen BetroffeneAm 1. Mai war Weltasthmatag, initiiert von der Global Initiative for Asthma (GINA) findet dieser seit 1998 jährlich statt, um die breite Öffentlichkeit über die chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege und die Folgen zu informieren. Denn die Dimensionen der neuen Volkskrankheit werden von vielen Menschen häufig stark unterschätzt.
Zeitpunkt der warmen Mahlzeit spielt nur untergeordnete RolleEine warme Mahlzeit am Tag sollte sein. Ob sie aber mittags oder abends auf den Tisch kommt, ist unwichtig. Vieles, was wir gekocht oder gebraten essen, ist in roher Form praktisch ungenießbar, erklärt Doris Schwaabe, Fachapothekerin für Ernährung aus München.
Dioxin-Eier: Quelle in Schwede offenbar gefundenDie Quelle der Dioxin-Verseuchung von Bio-Eiern auf einem Hof im ostwestfälischen Stemwede ist offenbar entdeckt worden. Nach Informationen der Westfälischen Rundschau wurde im Außenbereich des Hofes im Erdreich die zu den Dioxinen zählende Chemikalie PCB entdeckt, die auch in den Bio-Eiern gefunden wurde. Nach Angaben eines Experten sei die Übereinstimmung der im Boden gefundenen PCB-Moleküle mit denen in den Eiern sehr hoch.
Schmerzmittel: Apotheken beraten schlechtWer in die Apotheke geht, wird häufig gar nicht oder schlecht beraten. Immer wieder verkaufen Apotheken lebensbedrohliche Mengen an Schmerzmitteln und Präparate, die der Kunde gar nicht einnehmen dürfte. Das haben Stichproben für die Reportage "Tricks der Pharmaindustrie" (Ausstrahlungstermin: Montag, 21.00 Uhr im NDR) der NDR Redaktion "Markt" ergeben.
Eltern sollten beim Essen ein gutes Vorbild seinEssen, das Eltern für gesund halten, reizt kleine Kinder oft herzlich wenig. Gemüse - nein danke. "Wichtig ist, dass Sie beim Essen ein gutes Vorbild sind", rät die Kinderärztin und dreifache Mutter Dr. Claudia Saadi im Apothekenmagazin "Baby und Familie" Müttern und Vätern.
Spanien will weitere Milliarden bei Bildung und Gesundheit einsparenDie spanische Regierung hat am Freitag Milliardeneinsparungen in den Bereichen Gesundheit und Bildung beschlossen. Durch die Einschnitte müssen die Spanier für Medikamente tiefer in die Tasche greifen, weil Zuschüsse wegfallen. Die Regierung will die Kosten im Gesundheitssystem auch dadurch drücken, dass eine Behörde die Arzneimittel für das gesamte Land zentral bei der Pharmaindustrie einkauft.
Deutschland legt für Gesundheit seiner Bürger über 100 Euro draufDeutschland lässt sich die Gesundheit seiner Bürger immer mehr kosten. Insgesamt wurden nach den jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes 2010 im Durchschnitt 3.510 Euro für die Gesundheit jedes Einzelnen ausgegeben. Im Jahr zuvor waren es noch 3.400 Euro gewesen.
ADAC: Vorsicht bei AllergienIn der Frühlingszeit leiden viele Menschen unter Allergien. Eine allergische Attacke beim Autofahren kann zu zeitweiligem Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug und somit zu einer erhöhten Unfallgefahr führen. Laut ADAC sollten Allergiker die Klimaanlage stets eingeschaltet lassen.
Report und Marktcheck mit 1500 Kinderprodukten vorgestelltUnausgewogene Produkte, perfides Marketing und überbordende Lobbyarbeit: Die Lebensmittelindustrie leistet keinen Beitrag zur ausgewogenen Ernährung von Kindern, sondern trägt massiv zur grassierenden Fehlernährung bei. Das belegt der Report „Kinder kaufen“, den die Verbraucherorganisation foodwatch heute in Berlin vorstellte. In einem aktuellen Marktcheck hat foodwatch 1.514 Kinderlebensmittel unter die Lupe genommen und mit den Kategorien der aid-Ernährungspyramide bewertet.
Alles über Stevia, Stevioside und SteviolglycosideWer glaubt, dass in Lebensmitteln, die mit Stevia gesüßt sind, die süßen Blätter stecken, irrt sich. Vielmehr ist der Süßstoff Steviosid drin. Und bei Steviolglycosiden und Steviosid ist von Natur fast keine Spur.
Kritik an Aigners "inkonsequenter" Lebensmittel-InitiativeDie Aufklärungskampagne von Bundesernährungsministerin Ilse Aigner (CSU) zu Verfalls- und Mindesthaltbarkeitsdatum von Lebensmitteln hat der Regisseur Valentin Thurn als "inkonsequent" kritisiert. "Vor einer teuren Kampagne müsste eine Regelung stehen, die eine klare Unterscheidbarkeit der beiden Angaben auf Lebensmittelverpackungen vorschreibt", sagte Thurn dem Nachrichtenmagazin FOCUS. Er hatte in seinem Film "Taste the Waste" auf den verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln hingewiesen und fordert nun, dass das Verfallsdatum farblich und in höherer Schriftgröße gegenüber dem Mindesthaltbarkeitsdatum "hervorgehoben" werden sollte.
(Update 2) - Bayer will mit Gesundheit und Ernährung wachsenNeue Produkte und eine anhaltend hohe Nachfrage in den Schwellenländern sollen den Umsatz beim Pharma- und Chemiekonzern Bayer in den kommenden Jahren beflügeln. Dabei setzen die Leverkusener vor allem auf das Geschäft mit Gesundheit und Ernährung: Für die beiden Teilkonzerne HealthCare und CropScience nannte der Vorstandsvorsitzende Marijn Dekkers erstmals Wachstumsziele bis 2014. Neben höheren Umsätzen strebt er steigende Renditen in den Bereichen an.
Zu viel Folsäure in MultivitaminsäftenZu viel des Guten kann auch schädlich sein: Das Bundesforschungsinstitut für Ernährung hat nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL festgestellt, dass in handelsüblichen Multivitaminsäften die auf der Verpackung angegebene Menge an Folsäure im Durchschnitt um 80 Prozent überschritten ist. Folsäure ist ein lebenswichtiges Vitamin, das insbesondere in grünem Salat oder Spinat vorkommt. Allerdings wird eine Überversorgung zunehmend kritisch gesehen.
Lebensmittel aus Japan nicht radioaktiv verseuchtDeutsche Verbraucher müssen keine Angst vor Lebensmitteln aus Japan haben. Wie das Bundesverbraucherministerium auf Anfrage des "Tagesspiegel" mitteilte, haben die Behörden so gut wie keine erhöhte Strahlenbelastung bei importierten Lebensmitteln aus Japan festgestellt. Seit der Reaktorkatastrophe vor einem Jahr seien 298 Proben von Lebensmitteln aus Japan und 61 Proben von Fisch aus pazifischen Fanggebieten untersucht worden.
Vorsicht Fettmacher: Auch Medikamte machen dickManche Arzneimittel machen nicht nur gesund, sondern auch dick. Bekannt ist die Nebenwirkung bei Kortisonpräparaten und bei einigen Diabetesmitteln. Meistens werden die Patienten bei diesen Medikamenten darüber aufgeklärt.
Kleinkinder profitieren vom MittagsschlafAuch wenn Dreijährige eigentlich schon ohne Nickerchen durch den Tag kommen, profitieren sie von einem Mittagsschlaf, berichtet das Apothekenmagazin "BABY und Familie". Eine Studie der Universität Colorado (USA) ergab, dass ausgeruhte Kinder nachmittags mit mehr Konzentration spielen. Ohne Schlaf können sich die Kleinen weniger über Schönes freuen, bei unangenehmen Ereignissen sind sie schneller frustriert.
Zu wenig Bewegung fördert Appetit auf SüßesWer sich das Naschen abgewöhnen will, kann das mit mehr Bewegung fördern. Das zeigten Forscher aus Exeter (England) an einer Gruppe von 78 gewohnheitsmäßigen Schokoladenessern, berichtet die "Apotheken Umschau". Nach zwei Tagen Abstinenz musste eine Hälfte der Probanden eine Viertelstunde auf einem Laufband trainieren, die andere durfte sich ausruhen.
Hygiene in der Lebensmittelproduktion entscheidend bei der Salmonellen-BekämpfungIn Deutschland ist die Zahl der Salmonellen-Erkrankungen im Jahr 2009 um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einem aktuellen Bericht. Die verantwortlichen EU-Behörden sprechen mit Blick auf die Halbierung der Salmonellose-Fälle innerhalb der letzten fünf Jahre von einem „großen Erfolg“.
Rechtssichere Prävention durch professionelle Reinigung ist der erste Schritt zur Vermeidung von Lebensmittel-SkandalenVerbraucher und Medien sind für die Gefahren, die von verunreinigten Lebensmitteln ausgehen, sensibilisiert. Die Skandale der jüngsten Zeit haben ihr Übriges dazu getan. Der worst case für die Lebensmittel verarbeitende Industrie reicht von existenzbedrohenden Image-Schäden bis hin zu juristischen Klagen von Betroffenen.
ACTA gefährdet Kampf gegen Aids!Weiter Ärger um ACTA: Das "Anti-Counterfeiting Trade Agreement" ist laut dem Aktionsbündnis gegen AIDS ein weiteres Beispiel dafür, wie internationale Handelsabkommen die Gesundheitssituation in Entwicklungsländern verschlechtern. Vorgeblich zielt ACTA zwar auf Produktpiraterie ab. Jedoch wird es den Zugang zu bezahlbaren und legal hergestellten Medikamentenkopien nach Einschätzung des Bündnisses gefährden.
Neue Tierseuche: Wachsende Sorge wegen Schmallenberg-VirusBundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat sich besorgt über die Ausbreitung der vom Schmallenberg-Virus ausgelösten neuen Tierseuche geäußert und sieht viele Landwirte vor einer schwierigen Lage. "Wir nehmen die Situation sehr ernst", sagte Aigner im Interview mit den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Montagausgabe). In Deutschland seien bereits alle Flächenländer betroffen, auch aus dem Ausland würden immer neue Fälle des Virus gemeldet.
Kinder-Doping wird in Deutschland zum ProblemGesundheitspolitiker von Union und Grünen beklagen, dass Hunderttausende Kinder aufgrund voreiliger Diagnosen mit Medikamenten angepasst und ruhiggestellt werden. Die Bundestagsabgeordnete Stefanie Vogelsang (CDU) sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", man dürfe nicht länger wegschauen, wenn das Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom ADHS inflationär zur Erklärung von Schulversagen herangezogen werde: "Das Streben nach Leistung darf nicht durch Medikamente unterstützt werden." An Kinder würden Maßstäbe angelegt, die nicht passten.
Bundestag verschärft Meldepflichten für KrankheitenDie Bundesregierung zieht Konsequenzen aus der EHEC-Krise. Ein am Donnerstag vom Bundestag beschlossenes Gesetz soll unter anderen die Meldeverfahren für gefährliche Krankheiten beschleunigen. Zwar könnten Epidemien nie ganz verhindert werden, sagte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) vor dem Plenum.
Bundestag verschärft Meldepflichten für KrankheitenAls Konsequenz aus der EHEC-Krise werden die Meldeverfahren für gefährliche Krankheiten beschleunigt. Mit den Stimmen der Regierungskoalition beschloss der Bundestag am Donnerstag ein entsprechendes Gesetz. Zwar könnten Epidemien nie ganz verhindert werden, sagte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) in der Sitzung.
EU fordert Sofortmaßnahmen gegen gefährliche BrustimplantateDie EU fordert nach dem Skandal um schadhafte Brustimplantate eine rigorose Kontrolle aller medizinischen Produkte. Gesundheitskommissar John Dalli sandte am Donnerstag einen Maßnahmenkatalog an die Gesundheitsminister. Zu seinen Vorschlägen gehören eine bessere Überwachung, etwa durch vermehrte Stichproben und unangekündigte Kontrollen bei Herstellern, und die Entwicklung besserer Instrumente zur Nachverfolgung und langfristiger Überwachung medizinischer Produkte.
Schweizer Wissenschaftler finden neuen Ansatz gegen LeukämieSchweizer Forscher haben einen neuen Ansatz gegen Leukämie entdeckt. Bei Mäusen ist es ihnen gelungen, ein Molekül zu blockieren, das maßgeblich am Fortschreiten der Erkrankung beteiligt ist, wie das Inselspital Bern am Dienstag mitteilte. Die auch Blutkrebs genannte Leukämie hat ihren Ursprung in einer krankmachenden Stammzelle.
TÜV Süd: Bei Alkohol hört der Spaß aufZur Karnevalszeit gehört für viele auch der Alkohol. Verkleidung und Alkohol sorgen für ein unverkrampftes und enthemmtes Miteinander. Mit zunehmendem Alkoholkonsum werden die Gefahren verdrängt und dadurch ist dann der Führerschein in Gefahr. TÜV Süd-Experte Gerhard Laub klärt über die Folgen auf und gibt Tipps, um die „tollen Tage“ gut zu überstehen.
Gesundheitsminister will Pflege-WGs fördernBundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will Wohngemeinschaften pflegebedürftiger Patienten finanziell besser fördern. Jeder Wohngruppenbewohner solle eine monatliche Pauschale von 200 Euro zur Beschäftigung einer Pflegekraft erhalten, bestätigte das Gesundheitsministerium am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. Zudem bekommt jeder Pflegebedürftige bei Gründung einer Wohngruppe eine einmalige Zahlung in Höhe von 2.500 Euro.
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